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Sangat Island Dive Resort, Palawan/Busuanga

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Sangat Island Dive Resort Coron Palawan Philippines
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+63 9088667741
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Joachim Lorenz
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Bewertungen(4)

Im Juli 2014 fuhren wir zu dritt zum Tauchen auf ...

Im Juli 2014 fuhren wir zu dritt zum Tauchen auf die Philippinen um endlich ausführlich mehrere Wracks zu betauchen. Hierbei handelt es sich um eine Reihe japanischer Schiffe die im September 1944 von den Amerikanern versenkt wurden. Wir buchten im Vorfeld eine Woche mit täglich 3 Tauchgängen auf Sangat Island um den langen Anfahrten von Coron aus zu entgehen. Im Nachhinein können wir uns zu dieser weisen Entscheidung nur gratulieren.
Leider verloren wir auf der Anreise (Frankfurt-Hongkong-Manila-Busuanga) 2 Tage, die wir im Zentrum des Taifuns in Manila in einem Airport-Hotel verbrachten. So hatten wir nach dem 2. Versuch des Anfluges von Busuanga dann letztlich doch Glück und überstanden die knapp einstündige Fahrt nach Coron im Van und setzten dann mit der inseleigenen Barka in einer dreiviertel Stunde nach Sangat über. Im Resort waren wir zu Beginn der Regenzeit nahezu die einzigen Gäste und fuhren dann auch unsere Tauchgänge mit dem Speedboot nur mit Guide und Captain an. Der Dauerregen und die Moskitoschwärme an Land wurden durch die phantastischen Taucherlebnisse in den Hintergrund gedrängt.
Kurz zur Insel Sangat selbst: sie steigt nach einem kleinen und schmalen Strandstreifen felsig auf 400 m an und ist durchgängig vom Dschungel überwuchert, was dann auch Affen- und Schlangenbesuch im Resort ermöglicht. Am schmalen Strand liegen einige wenige Bungalows (Beach- oder Hillside), die Rezeption, das Restaurant und natürlich die Tauchbasis. Über einen Steg geht es zu einer kleinen vorgelagerten Klippe auf der terrassenförmig eine Freiluftbar angelegt ist. Das ist dann auch schon alles: keine Straße, kein Dorf – alles Natur pur! Die Verpflegung ist gut und warme Getränke (Kaffee, Tee, Schokolade) und Wasser stehen ganztägig zur Verfügung. Ansonsten sind die Getränke alle teurer, da es auf der Insel keine andere Möglich-keit gibt etwas zu bekommen. Alles in allem haben wir uns sehr wohl gefühlt und wurden vom Eigner Andy am letzten Tag noch zu einer Tour zur heißen Quelle mit Speedboot und Kajak eingeladen.
Zum Tauchen:
Beim Einchecken füllt man ein (deutschsprachiges) Formular aus mit den üblichen medizinischen Fragen und Floskeln. Ein Brevet oder die tauchärztliche Untersuchung wollte niemand sehen. Da wir unsere eigene Ausrüstung dabei hatten, kann ich nichts über die Qualität und die Preise der Leihausrüstung sagen. Direkt neben der Basis am Steg waren Wasserbecken um zwischen den Tauchgängen die Kameras und Computer bzw. am Abend dann die gesamte Ausrüstung zu spülen. Nach dem Waschen hängt man alles an ein überdachtes Gestell und der Guide räumt abends alles wieder in die Boxen ein. Die Tauchgänge starten in der Regel um 9.00, 11.00 und 14.00 Uhr. Durch die kurzen Anfahrten von ca. 10-20 Minuten zieht man sich schon an Land an und die Crew bringt die Boxen mit der Aufrüstung auf das Boot. An den Wracks wurde das Boot jeweils an eine Boje festgemacht und man konnte sich von dort an der Ankerleine bis zum jeweiligen Wrack orientieren. Die Sicht in den Gewässern um Coron ist sehr mäßig und in der Regenzeit betrug sie oft nur 6 bis 10 m. Durch die Größe der japanischen Wracks (meist um die 180 m) und die schlechte Sicht bedingt, erwarteten wir eigentlich ein ausführliches Briefing. Wir wurden gefragt, ob wir die Unterwasserzeichen kennen und dann wurde jeweils anhand einer Zeichnung der geplante Tauchgang besprochen. Abstieg, wo wird in das Wrack eingetaucht, wie wird der Weg wahrscheinlich verlaufen und wo beginnen wir mit dem Aufstieg. Der Sicherheitsstopp sollte immer an einer weiteren Ankerleine erfolgen: alles gut und einleuchtend.
Dann unser erstes Wrack: die 160 m lange, aufrecht stehende Olympia Maru. Unser erster Eindruck war dann das relativ vielfältig, aber in Maßen bewachsene Deck. Es gab auch relativ wenig Fisch. Wegen der schlechten Sichtweiten konnte man immer nur kleine Teile des Wracks sehen und kaum das wahre Ausmaß erahnen. Im Inneren zeigte sich dann eine, aufgrund der Dunkelheit und von den Lichtkegeln unserer Strahler erzeugte, nahezu mystische Stimmung. Leider sind schon zu viele der beweglichen Güter nicht mehr vor Ort, sodass nur in wenigen Wracks noch größere Dinge (Drahtrollen, Bulldozer) zu erkennen sind.
Da wir alle halbwegs erfahrene Taucher sind, kamen wir mit den teilweisen doch recht engen und durch den Rost scharfkantigen Öffnungen und dem ständigen Auf- und Abstiegen beim Eindringen in die Laderäume der zum Teil aufrecht stehenden Wracks zurecht. Die schlechte Sicht, die vielen verwinkelten Räumlichkeiten in den Wracks und das anfänglich nicht an 3 Filmer angepasste Tempo des Guides führten dazu, dass wir bei den ersten 2 Tauchgängen uns gleich 3x „verloren“ haben. Mit den normalen Regeln (eine Minute suchen, aufsteigen und dann an der Oberfläche suchen) ist naturgemäß in Wracks nicht wirklich etwas anzufangen.
Bei den vielen Ablagerungen und Rost- und Schwebeteilchen waren wir froh, dass wir stets das einzige Tauchboot vor Ort waren und keine anderen Tauchgruppen trafen, die uns eventuell die Orientierung noch schwerer gestaltet hätten. Das wird in der Hauptsaison sicher eine wahre Herausforderung sein.
Das Luzong Reef und auch das Hausriff waren „nett“, aber man fährt ja auch nicht zum Rifftauchen nach Sangat -und so freuten wir uns trotzdem am Gunboat dann auf einige Schnecken und anderes zu stoßen.
Alles in allem war es eine einmalige und uns in positiver Erinnerung bleibende Tour: wir konnten insgesamt 8 Wracks –teilweise mehrfach- betauchen und hätten uns gefreut, wenn noch ein bisschen mehr im Inneren erhalten geblieben wäre.
Die Crew war kompetent und hilfsbereit und ging stets auf die Wünsche unserer kleinen Gruppe ein: in der Gesamtbewertung ziehe ich aber eine Flosse aufgrund der in meinen Augen fehlenden Informationen und Vorkehrungen zur Sicherheit ab. So wurden wie angesprochen die Brevets und Angaben nicht geprüft: es wurde nicht extra nach Lampen gefragt (unabdingbar für diese Tauchspots): im Briefing wurden bestimmte Verhaltensregeln nicht angesprochen: bei den Tiefen und Tauchzeiten wäre auch ein Tank unter dem Boot sinnvoll gewesen: zu wissen, ob ein Erste-Hilfe-Kit oder Sauerstoff an Bord war, hätte vielleicht auch interessiert.
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Coron Sangat Island + Cashew Grove, Busuanga, Phi ...

Coron Sangat Island + Cashew Grove, Busuanga, Phillippines

Die Philippinen hatten letztes Jahr schwer unter dem Taifun gelitten, so dachte ich mir, es wäre eine gute Idee, das Land und den Tourismus mit einer Reise dorthin zu unterstützen.

Das “andere Truk” schwebte mir schon lange vor, da ich Wracktauchen mit Hineintauchen ins Schiff liebe. Außerdem lockte ganz doll das Apo Riff in der Nähe. Fand irgendwo im Netz Sangat Island und dachte das wäre der ideale Ausgangs- und Startort für mein Vorhaben. Auf der Boot in Düsseldorf überredeten mich die Dugong Diver doch 2 Stationen zu machen, einmal Sangat, dann die andere Seite von Busuanga im Paradise Resort oder Cashew Grove. Dort hätte ich die Chance auf Dugongs und wäre näher am Apo Riff.

Direktflüge nach Manila konnte ich nicht finden, so wählte ich das erste Mal einen Flug mit China South von Paris über Guangzhou nach Manila. Den Innlandflug buchte ich mit Cebu Pacific. Erst später erfuhr ich, diese Airline ist in Europa auf der schwarzen Liste und hat keine Zulassung, da sie ihre Maschinen nicht korrekt warten. Von Paris nach Guangzhou waren es ca. 11 Stunden Flug, noch einmal 2.5 Std. brachten mich nach Manila. Vom Internationalen Flughafen musste ich zum Domestic wechseln, was keine Freude macht.

Der Flughafen von Manila ist die Hölle, Organisation und Management gleich null. Wir mussten eine ¾ Std. auf einen Shuttle Bus zum anderen Flughafen warten. Einige Angestellte des Flughafens sahen unsere große Gruppe, keiner beschloss etwas zu unternehmen. Dann endlich kam ein kleiner Bus. Jeder von uns hatte großes Gepäck, wir drängten uns irgendwie da rein. Alle aber passten da nicht hinein, einige mussten auf den nächsten Bus warten. Warum schicken die kein größeres Fahrzeug? Am Innlandflughafen wurde die Situation noch schlimmer. Überall drängten sich Menschen an Check in Schaltern vor der Kontrolle, an den Gates .Immer wieder gab es Durchsagen, die man aber nicht verstand, weil jede Fluglinie für sich und über andere ansagte. Unser Flug hatte dann prompt auch noch ne ½ Std. Verspätung, eine weitere ½ Std. verbrachten wir mit laufenden Motoren auf der Rollbahn. Wir konnten nicht starten, wegen Verkehrsstau im Himmel, erklärte man uns.

Vom Flughafen Coron braucht man eine halbe Stunde bis zum Hafen, von dort noch einmal eine halbe Std. mit Boot bis Sangat. Ich war endlos froh, nach 28 Stunden Reisezeit endlich da zu sein. Es war ein wouh Moment für mich, als wir um einen Felsen fuhren und ich Sangat das erste Mal sah. Bungalows ganz nahe am Strand und steil aufsteigender Dschungel dahinter wirkten beeindruckend. Für mich war ein wunderschönes Beach Cottage reserviert.

Tauchen in warmen 28 – 30 Grad war beinahe wie zu Hause in der Badewanne. Manchmal hätte etwas Abkühlung gut getan, da es aussen sehr warm und schwül war. Hatte einen 5 mm Anzug mitgebracht, ein 3 er oder ein Lycra hätte genügt. Die Sicht unter Wasser war nicht so toll, schätze so 5 bis 10 m maximal, im Wrack war es besser, über die Woche wurde es klarer.. Die bieten Tauchausfahrten um 9, 11 und 14 Uhr an, mehr und Nachttauchgänge auf Wunsch. Nitrox kann man problemlos bestellen.. Die meisten Tauchplätze waren Schiffswracks, die man zwischen 10 und 30 Minuten erreicht. Mit meinem Aufenthalt von 8 Nächten schaffte ich fast alle Wracks und auch ein paar Rifftauchgänge.

Die Iroko Maru betauchten wir 3 Mal, jedes Mal führte der Tauchguide uns in andere Bereiche, einmal sind wir sogar durch den Propellerschaft geschwommen, wo es ziemlich eng war. Die schwimmen und führen durch alle Bereiche des betauchbaren Wracks, mal breite Korridore, mal auch Engstellen, bei denen man aufpassen muss.

Verglichen mit Truk Lagune fand ich ist hier auf den Wracks weniger schöner Korallenbewuchs. Dafür fand ich, ist weniger Ablagerung am Boden, damit geringere Gefahr etwas aufzuwirbeln und die Sicht und den Rückweg zu komplizieren. Ich fand das hier etwas weniger abenteuerlich, mir fehlte die Munition, die Flugzeuge und Panzer von Truk. An den Riffen fanden wir wenig Fischleben, am Wrack dagegen wimmelte es nur so. Die Schiffe bieten Schutz vor Mensch und Fressfeinden und sind gleichzeitig Kindergarten für viele Arten. Manchmal sahen wir 6 Rotfeuerfische hinter einer Gorgonie, freuten uns über 3 Krokodilfische auf einem Platz, sahen mehrere Male Gruppen von razor und catfish. Das Riff hatte einen guten Bewuchs von Hartkorallen, Weichkorallen hatte der Taifun anscheinend total ausgelöscht, das Fischleben war dort aber extrem mager.

Wir waren eine kleine Gruppe von 5 Tauchern. Ich wurde als Buddy einem kanadischen Paar zugeteilt, die etwa die gleiche Erfahrung und Fitness hatten wie ich. So konnten wir gute Tauchgänge machen und Zeit und Luft nutzen, was Spaß machte. Wir sprachen darüber, dass man manchmal im Urlaub vom Tauchcenter zu schwächeren Partnern eingeteilt wird. Dann spielt man mehr Aufpasser oder Teilzeit Tauchguide, oft muss man früher auftauchen, obwohl man noch jede Menge Luft im Tank hat. Das ist nicht fair, nimmt einem den Spaß an der Sache und ist letztlich auch nicht was man will und wofür man so viel Geld bezahlt. Manchmal hatte ich schon Buddies an meinen Oktopus genommen, einfach um noch eine Weile unten bleiben zu können, mindestens 40 Minuten jedenfalls.

Manche wagen sich im Tauchcenter nach einem anderen Buddy zu fragen. Ich traue mich das nicht. Vom Tauchcenter hört man dann oft. Wir betreiben einen Gruppensport, man muss auf das schwächste Glied in der Kette Rücksicht nehmen und entsprechend den Tauchgang planen. Das ist ein problematisches Thema, oft muss man mit der Gruppe auftauchen und hat noch 110 bar in der Flasche. An einem Tag als wir gerade aus dem Wrack rauskamen, hörte ich ein komisches Geräusch in meinem Rücken. Ich drehte mich schaute zur Oberfläche und sah eine Menge Luftblasen an meinem Kopf vorbei nach oben steigen. Das musste ein defekter O-Ring sein, dachte ich, denn damit hatte ich die Tage schon mehrfach Probleme. Ich habe den Tauchguide darauf hingewiesen und erwartet, er würde mir das Zeichen für einen kontrollierten Notaufstieg geben. Er aber dachte wohl der Verlust war nur etwa das doppelte von meinem normalen Verbrauch und setzte den Tauchgang über das ganze obere Wrack fort. Sicherheitshalber richtete er sich aber für den Fall der Fälle seinen Oktopus.

Die Kanadier waren vor Sangat auf einer Tour zum Tubbataha Riff. Sie hatten viel dort gesehen, vermissten aber noch das große Erlebnis mit einem Walhai und hofften darauf hier bei uns. An einem Tag begleiteten mich 6 kleine junge gelbe Trevallies. Die sieht man manchmal um den Mund eines Walhais schwimmen, den sie als Gastgeber und Transportmittel nutzen. Wir schauten uns in großer Hoffnung um, es kam aber leider nichts. Das Tauchcenter hatte als Limit 40 Meter angegeben und bat darum, von Deko Tauchgängen abzusehen, da die nächste Druckkammer weit weg ist.

An einem Nachmittag sind wir zum Barrakuda See gefahren, es ist ein Süßwasser Tauchgang nahe Coron. Wir sollten ohne Anzug gehen, da es ein ehemaliger Vulkankrater ist. Außerdem empfahl man uns ein Kilo Blei ins Jacket zu stecken. Der See ist umrandet von steil aufragenden Felsformationen, die aussehen, als wären sie in Scheiben geschnitten und nicht ganz akkurat wieder zusammengeklebt worden. Es sieht fremdartig und bizarr aus und setzt sich auch so unter Wasser fort, wo einzelne Felsnadeln dieser Form aufragen. Die Sicht ist endlos weit. Der Tauchguide schaute mich an, als ich bei 15 m durch flimmernde Sprungschichten tiefer ging. Ich glaube, ich bekam Glotzaugen vor Überraschung, als ich in 38 Grad warmes Badewannenwasser kam. Kleine Schrimps und Welse krochen über sandigen Grund und Felsen, Algenpakete schwebten im Wasser. Es war wie ein Bild au seiner anderen Welt, bizarr und geheimnisvoll. Von der Anlegestelle führt ein hölzerner Steg über einige Treppen und Leitern hinter die Felsen zum See, ein 3 Minuten Weg mit Ausrüstung.

Für die gesamt 15 Tauchgänge berechnete mir Sangat 600 €, da ist Nitrox, Parkgebühr und Bootsfahrt inkludiert. Das fand ich etwas happig und war wohl einer meiner teureren Tauchurlaube.

Die Mahlzeiten waren meist im Büffetstil angeboten. Ich genoss sehr die frischen Früchte zum Frühstück, besonders die süßen Mangos, von denen ich einfach nicht genug kriegen kann. Die meisten Mahlzeiten bestanden au seiner Mischung von Fleisch, Fisch, Gemüse und Reis. Ab und zu gab es frisches Sushi und nicht zu scharfe Philippinische Küche.

Am mittleren Nachmittag liegt ein Teil von Sangat bereits im Schatten, weil die Sonne aus der Bucht um die Ecke hinter eine Anhöhe wandert. Dann zeigt die Natur ein Wunder von Farbenspiel, das Meer ist schon etwas dunkel, der Sangat umrahmende Dschungel ist superschön beleuchtet. Das Resort war nicht voll gebucht, die Regenzeit scheint zu beginnen. Dann hatte ich Riesenglück mit einer ganzen Woche tolles Wetter.

Der nächste Stopp war dann Cashew Grove auf der anderen Seite von Busuanga. Der Bericht über Cashew Grove ist hier zu finden


Richtung Heimat kommend war Paris Charles de Gaulle ein Riesenärgernis. Sie kamen mit den vielen internationalen Flügen an dem Morgen überhaupt nicht klar. Sie hatten keine bessere Idee als alle ankommenden Passagiere zu einer Zollabfertigung zu schicken. 2 Fußballfelder voll Leuten standen dann Schlange vor viel zu wenig Kontrollplätzen. Das war echt eine Schande und viel schlimmer als das, was man bei Einreise in die USA gewöhnt ist und erlebt.

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Wir waren zum Ende der Regenzeit wieder mal auf d ...

Wir waren zum Ende der Regenzeit wieder mal auf den Philippinen, diesmal ging es auf die Insel Tangat, ins Sangat Resort in der Coron Bay.

Anreise
Die Anreise aus Europa ist lang, wir sind diesmal mit Thai von Zürich via Bangkok nach Manila geflogen, von da ging es mit CebuPacific weiter nach Busuanga wo wir am Abend ankamen und freundlich von einer Vertreterin des Hotels in Empfang genommen wurden. Mit dem Sammeltaxi gings in 40Minuten runter zum Hafen von Coron und von dort mit dem Auslegerboot in weiteren 50Minuten zur Insel. Da der kleine Flughafen auf Busuanga nur bei guter Sicht angeflogen werden kann, empfiehlt es sich, insbesondere für die Rückreise ein oder zwei Tage früher nach Manila oder Cebu zu fliegen um nicht den internationalen Anschlussflug zu verpassen. Da man in Manila vom Internationalen Terminal zu den Domestic Terminals wechseln muss und wegen des Verkehrs manchmal mehr als eine Stunde für die 5km braucht, sollten auf jeden Fall mindestens 3 Stunden fürs Umsteigen eingeplant werden. Man kann diesen mühsamen Wechsel vermeiden indem man mit Cebu ab Hongkong fliegt, der Flug von HK landet im selben Terminal in der die Inlandflüge von CEBU abgehen.
Unterkunft & Verpflegung
Endlich angekommen wurden wir freundlich empfangen und durch die Anlage geführt. Die im lokalen Stil errichteten Hütten liegen unter schattenspendenden Bäumen an einem Bilderbuchstrand, sind geräumig, einfach aber zweckmässig ausgerüstet. Manche mag das fehlende Warmwasser für die Dusche stören, man gewöhnt sich aber auch daran. Moskitonetze halten die meisten Plagegeister fern, durch die Bauart bedingt verirrt sich schon mal ein Insekt oder Reptil ins Haus, und in den weiter entfernten Hütten gibt es auch mal Makakenbesuch.
Das Essen in Buffetform war gut und reichlich, meist lokale Sachen durchmischt mit westlichen Speisen, dazu immer Instantkaffee, Kakao, Tee und Wasser so viel das Herz begehrt. Kaffee von der Kaffeemaschine kostet extra, ebenso wie alkoholische Getränke und Soda.
Ein Highlight sind sicher die beiden Bars, eine direkt beim Restaurant und eine weitere draussen auf einem vorgelagerten Felsen die über einen Steg zu erreichen ist. Hier sitzt man abends gemütlich zusammen, und auch der Besitzer sowie die Guides sind oft mit von der Partie. Die Preise fanden wir angemessen.
Insgesamt fanden wir das Preis-Leistungsverhältnis am oberen Ende der Skala, andererseits sind die Unterkünfte in Coron auch nicht viel günstiger und man hat dort noch den Nachteil der täglichen langen Bootsfahrt zu den Wracks.

Tauchbetrieb
Die Tauchbase wird vom sympathischen Jojo geleitet, den es vor etlichen Jahren aus Deutschland hierher verschlagen hat und der die Gegend und die Wracks wie seine Westentasche kennt. Der Tauchbetrieb ist sauber organisiert ohne hektisch zu wirken. Meist werden am Morgen um 9 sowie um 11Uhr sowie ein weiterer Tauchgang am Nachmittag um 14Uhr zu den Wracks oder den umliegenden Riffen angeboten, wer will kann am Hausriff auf eigene Faust tauchen und Abends sind Dämmerungs- / Nachttauchgänge mit Seepferdchen und Mandarinfischen angesagt. Die Abfahrzeiten werden genau eingehalten, können aber problemlos nach Bedarf vorher geändert werden (z.B. wenns am Abend vorher wieder mal etwas spät wurde…) Die Tauchbase verfügt über mehrere kleinere Speedboote, sowie zwei grössere Boote die mehreren Tauchern bequem Platz bieten. Die Mietausrüstung haben wir nicht benutzt, machte aber einen neueren und gut gewarteten Eindruck. Nitrox gibt es gegen Aufpreis und ist für die Wracks zu empfehlen.
Das Tauchen
Natürlich kommen die wenigsten wegen der Riffe nach Coron, auch wenn es unbestritten ein paar schöne Plätze mit gutem Makro gibt (dazu zählt auch das Hausriff). Die Sicht ist allerdings meist eher dürftig, und wer auf Grossfisch aus ist, dürfte hier fehl am Platz sein, auch wenn sich in der Bucht öfters Delphine und ab und zu mal ein Walhai oder ein Manta tummeln.
Nein, hierhin fährt man wegen der japanischen Wracks aus dem 2. Weltkrieg, die die Amis hier am 24.September 1944 auf den Grund der seichten Bucht geschickt haben. Sie liegen allesamt in gut betauchbaren Tiefen (bis max 43m) im badewannenwarmen, strömungsarmen Wasser. Obwohl zum Teil ausgeweidet, sind die meisten Schiffe in einem verblüffend guten Zustand und relativ einfach zu betauchen. Es handelt sich auch nicht um kleine Pötte, sondern gewaltige Schiffe mit bis zu 160m Länge, viele davon aufrecht stehend und dadurch und durch die vielen Öffnungen auf für Anfänger geeignet.
Die meisten der Wracks liegen nicht weit von Sangat, einige sind in weniger als 10Minuten erreichbar, so dass man nicht wie die Taucher aus Coron früh aus den Federn muss.
Wir waren immer in sehr kleinen Gruppen (meist nur wir zwei plus Guide) unterwegs, und durch die kurze Anfahrt meist das erste / einzige Boot am Wrack. Jojo hat sich immer sehr gut um uns gekümmert, der Mann verströmt so viel Ruhe und Sicherheit, dass es einem selbst im zappendusteren Wellengang der Olympia oder in der Küche der Irako nie mulmig wird.
Die Wracks faszinieren durch viele Details, und eigentlich könnte man in jedem mehrere Stunden verbringen und immer noch nicht alles gesehen haben. Highlights sind sicher die Maschinenräume mit ihren riesigen Dieselmaschinen oder den gewaltigen Dampfkesselanlagen, die weiten Laderäume in denen zum Teil noch Ladung liegt, die Brücken und Mannschaftsräume und natürlich die ‚Küche‘ der Irako mit ihren Maschinen und den grossen Waschbecken.
Die rieseigen Schiffsleiber sind reich bewachsen und bieten vielen Fischen Schutz und / oder Jagdreviere. Es gibt viele (grosse) Sepien, in den Laderäumen suchen Schwärme von jungen Barrakudas Schutz und kapitale Zackenbarsche liegen auf den Aufbauten auf Lauer.
Wer länger auf Sangat ist, sollte sich Black Island (gute Sicht, schönes Wrack) sowie den Barrakuda Lake (keine Barrakudas, dafür Sprungschichten und freche Krebse) sowie die Kathedrale (Höhle mit Unterwasserzugang am südlichen Ende von Coron Island) nicht entgehen lassen.

Fazit: Tauchen 6 Flossen, Hotel eigentlich nur 5, aber die Bar und das nette Personal reisst es raus


Black Island Wreck


Kontrollstand im Maschinenraum der Akitsushima


Fahrrad auf der Irako


In der Kücke der Irako


Die neue Strandbar

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Allgemein Infos

Services
  • Ausrüstungsverkauf
  • Werkstatt
  • Regler-Revisionen
  • Neoprenarbeiten
  • Behindertengerecht
  • Tauchclub vorhanden
  • Filmentwicklung analog
  • Filmentwicklung digital
  • Kreditkartenzahlung
Ausstattung
Kompressoren:
Bauer, L&W, Membran Nitrox Anlage
  • Trockenraum
  • Spülbecken Ausrüstung
  • Schulungsraum
  • Schliessfächer
  • Lampenlademöglichkeit
Boote:
3 speed boote, 3 grosse Ausleger Boote
Entfernung Tauchgewässer:
5-20min
  • Hausriff
  • Aufenthaltsraum
Leihausrüstung
Anzahl Leihausrüstungen:
20
Marken Leihausrüstungen:
Aqualung partner center
Alter Leihausrüstungen:
1,5 Jahre
  • Kameraverleih
  • Videoverleih
  • Computerverleih
  • Rebreatherverleih
Flaschen
Anzahl Flaschen:
100
Flaschengrößen:
12l
DIN/INT:
Beides
Flaschenmaterial:
Aluminium
Gase
  • Nitrox
  • Trimix
  • Argon
  • Rebreathersupport
Ausbildung
Anzahl TLs:
2
Anzahl Guides:
4
Ausbildungs-Verbände:
PADI, SDI
Ausbildung bis:
Divemaster
  • Schnuppertauchen
  • Nitroxausbildung
  • TEK-Ausbildung
  • Rebreatherausbildung
  • Fotoausbildung
  • Kinderausbildung
  • Behindertenausbildung
  • Pool für Ausbildung
Ausbildungsgewässer:
Riff und wracks
Angebote
  • Halbtagestouren
  • Tagestouren
  • Mehrtagestouren
  • Nachttauchen
Sicherheit
Sauerstoffausstattung:
100%
  • Erste Hilfe Ausrüstung
Nächste Dekokammer:
Coron stadt 40 min
Nächstes Krankenhaus:
Culion stadt 20 min

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