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Torfmoorsee, Hörstel

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Tümpitaucht in jedem Loch

Einer der wenigen Seen, die im Münsterland zum Ta ...

Einer der wenigen Seen, die im Münsterland zum Tauchen zugelassen sind ist der Torfmoorsee bei Hörstel. Man erreicht ihn von Münster aus wenn man Richtung Ibbenbühren fährt bis kurz hinter Dörenthe die Abzweigung nach Hörstel kommt. Dann die Straße immer weiter, erst kommt Birthe, dann Riesenbeck und schließlich Bevergern. In Bevergern nimmt man nicht die erste Abzweigung nach Hörstel sondern die zweite. Dort ist Torfmoorsee auch schon angeschrieben. Kurz nach der Kanalbrücke geht’s nach links. Die Straße trifft auf große Parkplätze, die für Taucher aber eher im Winter interessant sind. Sommertags sind auf dieser Seeseite die Segler und Surfer aktiv. Man nimmt also die Straße nach rechts, die um den See herum führt und kann auf der Kanalseite dann längs der Straße parken. Das Parken kostet Gebühren je nach Zeit, für Vielparker lohnt sich eine Saisonmarke. Die Parkscheine werden kontrolliert. Auf der Kanalseite gibt es zwei Durchgänge zum See, einmal zum Laichgebiet und einmal zum Tauchplatz Stein 19. So getauft, weil dort der Stein 19 des Lehrpfades liegt.
Zu beiden Tauchplätzen hat man nicht weit zu laufen. Im Flachen ist der See im Sommer bewachsen. So ab ca. 5 m Tiefe wird’s schattig kalt. Im Grunde wäre alles ideal, wenn, ja wenn, nicht meistens die Sicht ziemlich schlecht wäre. Auch ohne, dass andere Taucher vorher da waren. Es gibt leider nur ganz wenige Tage im Jahr, wo mit sehr guter Sicht zu rechnen ist. Außerdem liegt die Sprungschicht bei ca. 5-7 m, drunter ists auch im Sommer sehr kalt, so ab 10 m, wenn man denn so weit kommt, hats Temperaturen von 6 Grad. Trocki ist also nie verkehrt. Im Flachen, wo es doch wärmer ist, geht Tauchen nicht, da alles bewachsen ist. Fische gibt’s wegen der Temperaturen nur im Flachen. Hat man jedoch gute Sicht, gibt es eine tolle Landschaft. Eine Abbruchkante, die an manchen Stellen bis 15 m tief geht. Ab da ists nur noch schwarz, selbst mit Lampe. Da der Untergrund schlammig ist, reicht schon eine heftige Bewegung, um dicke Modderwolken entstehen zu lassen. Peilung zum Strand sollte man immer haben, manchmal entstehen dichte „Wolken“ ohne das ein Grund zu erkennen ist. Ich glaube, dass die Ursache Grundwassereintritt ist.

Eine Plattform mit etwas Technik gibt’s gerade aus rein vom Einstieg Stein 19. Normalerweise ist dort eine Boje befestigt. Die Plattform steht auf ca. 10 m Tiefe. Auf der Plattform ist ein Rohr, ein Ventil und wer weiß was noch. An beiden Tauchplätzen, Laichgebiet oder Stein 19 kann nach rechts oder links getaucht werden. Von Stein 19 kann auch die DLRG angepeilt werden und rüber getaucht werden, lange Zeit geht’s dann auch flach über bewachsene Flächen. Aber die Sicht ist halt meist bescheiden. In dieser Richtung ist mir schon mal ein Riesenhecht begegnet. Bin fast mit ihm zusammengestoßen und habe mächtig einen Schreck bekommen. Aber meist taucht man in einem Meter Entfernung an den Fischen vorbei ohne sie zu sehen.

Im Winter kann auch vom großen Parkplatz aus getaucht werden. Bei dem DLRG-Haus geht ein Steg und eine Rampe ins Wasser. Geradeaus rein taucht man erst mal 10-15 Minuten im Flachen. Dann kommt eine Kante und eine kleine Steilwand. Dunkel und duster.
Im Sommer sind neben der DLRG Toiletten geöffnet und ein kleines Cafe in Betrieb. Und außerdem sind viele Badegäste da. Aber die stören ja eigentlich nicht.

Wenn man nicht weit hat, ists mal abends ganz gut. Aber extra einen großen Ausflug dahin machen, das lohnt wirklich nicht.
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Der Torfmoorsee liegt im nördlichen Münsterland, ...

Der Torfmoorsee liegt im nördlichen Münsterland, erreichbar über die A30, Abfahrt Nr. 10 (Hörstel).

Es handelt sich um ein altes Torfabbaugebiet, welches jetzt als Freizeitsee genutzt wird. Parkgebühr humane 0,50 EUR/Std. Im Prinzip kann man den See von jeder Seite aus betauchen, einzig das mit Bojen abgesperrte Laichgebiet für Fische sollte strengstens gemieden werden, da es in letzter Zeit Probleme mit den Anglern vor Ort gibt, weil Taucher angeblich die Fische beim laichen gestört haben.

Unter Wasser gibt es recht wenig Vegetation, landschaftlich aber ganz nett, einige bis zu drei Meter hohe Steilwände etc. Es sind auch ein paar Fische zu sehen, auch einen über einen Meter langen Hecht habe ich dort schon entdeckt. Die Sicht schwankt von katastrophal bis geht so, je nach Tauchtiefe und -stelle.

Alles in allem eine ganz nette Alternative für Zwischendurch.
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