• 167 Fotos
  • 5 Videos

Tauchen in Vietnam

Vor Jahren noch ein Geheimtipp - mittlerweile ein schon gut bereistes Tauchziel: Vietnam bietet dem Unterwassersportler ähnlich gute Tauchspots wie etwa in Thailand oder Malaysia. Das Preisniveau liegt aber noch deutlich unter diesen beiden Ländern. Hauptreisezeit in Vietnam ist Dezember und Januar, hier ist es schwierig Flüge zu diesem Tauchziel zu bekommen.

Aktuellste News Vietnam

Zeige alle Nachrichten

Die letzen Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Ein Taucherlebnis wie man es nicht braucht!
Nach einer ersten Kontaktaufnahme per Mail, die super nett war, sind wir zur Basis gefahren um unsere Tauchgänge zu buchen.
Bei unserem Eintreffen mußten wir feststellen, das dort niemand war der Deutsch spricht. Der Chef war wohl in Australien. Wir hatten vor 4 Tage tauchen zu gehen. Die Abholung vom Hotel sollte uns zusätzlich 10$ kosten, obwohl auf dem Flyer anders beschrieben.
Am ersten Tag sind wir also mit dem Taxi zur Basis, wo die nette Bürokraft da war und ein scheinbar unausgeschlafener Instructor, der nur mühsam ein Hello rausbrachte. Wir wurden dann mit einem Taxi zum Hafen verfrachtet und schleppten unser Equipment dann zum Boot, welches in einen erbärmlichen Zustand war. Nach einer halben Stunde teilte uns der russische Instruktor
unseren Diveguide zu, der zumindest versuchte freundlich zu sein.
Nach dem Tauchgang gab es weder Hilfe beim raufkommen aufs Boot, noch beim Equipment. Im Gegenteil, der Instructor pampte mich noch an, als ich Schwierigkeiten hatte, ich sei gegen sein BSD gekommen und sah dann zu, wie ich mich abquälte. so ein Verhalten unter Tauchern, speziell von Instruktoren haben wir noch nie erlebt. Wir haben dann das Tauchen abgebrochen und auf die weiteren 3 Tage verzichtet.
Fundivers scheinen kein eigenes Boot zu haben da sie sich bei einer anderen Gesellschaft eingebucht haben. Deren Instructoren waren zu Ihren Gästen nett und freundlich.
Am 09.02. diesen Jahres war ich mit dem PADI 5 Star Tauchcenter „Tales“ auf Phu Quoc (Vietnam) tauchen. Im Rahmen einer 6 wöchigen Tour durch Vietnam hatte ich es mir zur Aufgabe gemacht auch an allen Orten, an denen das Tauchen problemlos möglich ist, auch mal „in´s Wasser zu springen“. Das ist in Vietnam nun wahrlich keine spannende Angelegenheit, vor allem die gesamte Ostküste, also das Südchinesische Meer, ist unglaublich kaputt und noch viel vermüllter, das ist z.T.wie tauchen auf der Müllhalde. Extrem erschreckend, jedoch war ich durch diverse Berichte darauf vorbereitet und so war eben alles wie erwartet. Dann aber kam Phu Quoc. Im Golf von Thailand gelegen, Versprachen die Angebotenen Tauchgänge im Süden der Insel zumindest ein wenig buntes Leben, nicht wirklich spektakulär, aber wenigstens schön. Auf der Insel angekommen, ein paar der ansässigen Tauchcenter abgeklappert und nach ein paar Gesprächen und einem Blick auf die Ausrüstung, für das Center des Geringsten Misstrauens, in diesem Fall eben Tales entschieden. Der erste Eidruck war gut, die Jungs nett, das Material in einem ausgesprochen guten Zustand. Also für den übernächsten Tag eine Bootsausfahrt in den Süden gebucht, zwei Tauchgänge, meine Frau wollte zum Schnorcheln mit, das ganze für 130,- US-Dollar. Enthalten, die komplette Ausrüstung, zwei Tauchgänge, Getränke in Form von Wasser, Kaffe, Tee sowie ein Mittagessen. Soweit Ok, das kann man machen. Am 09. ging es dann um 7.30Uhr los, zunächst eine Stunde mit dem Bus über die Insel zum Hafen. Hier angekommen Ging es dann also auf eines der dort liegenden Ausflugsboote, wer ein auf die Belange von Tauchern zugeschnittenes Boot erwartet ist hier schon mal falsch. Aber gut, dass kannte ich so von den anderen Spots und das geht auch erstmal in Ordnung. Im Anschluss ging es dann aber schon mal spanend los. Die Jungs (und Mädels) der Basis tragen T-Shirts mit der Aufschrift „Keep Phu Quoc clean and dive with us“, das ist ja weiter nicht verwerflich, als der Kapitän dann jedoch seinen Seelenverkäufer anschmiss und mit zigfachen „Vollgas“ zwischen Vor- und Rückwärtsfahrt wechselte um aus dem Hafen zu kommen, hinterließ unser Boot einen veritablen Ölteppich auf dem Wasser. Die Jungs darauf angesprochen, ob sie nicht auch hier bezüglich der Auswahl Ihrer Boote eine gewisse Mitverantwortung hätten, wurde mit „ nee wieso, ist doch nicht unser Boot“ quittiert. Super Einstellung und passt klasse zu Nachricht auf den Firmenshirts. Weiter ging es dann in Richtung Süden, ca. 1,5Stunden mit dem Boot. Zwischenzeitlich bauen dann die Guides auch die Ausrüstung zusammen, das mag man als Service begreifen, ich wollte jedoch gern meine Ausrüstung selbst zusammenbauen. Dann weiß ich einerseits das alles passt, bzw. ich eventuelle Fehler selbst gemacht habe, außerdem kann ich mir dabei auch am besten schon einmal anschauen womit ich da nachher ins Wasser steige, wenn das mit völlig unbekannter Leihausrüstung passiert, aus meiner Sicht nicht die dümmste Idee. Das habe ich tun dürfen, jedoch erst nach ewiger Diskussion warum und wieso. Empfand ich als absolut nervig und unverständlich, jedoch bestätigte sich der Eindruck, das Material ist tatsächlich absolut in Ordnung. Ca. 15 Minuten vor Ankunft am Tauchplatz hieß es dann Anzüge anziehen und fertig machen, das „Briefing“ bestand darin, kurz einmal die Zeichen für den Luftvorrat zu besprechen und der Information, max. Divetime 45Minuten, die Frage nach dem warum denn bitte nur 45 Minuten wurde dann mit „das sind unsere Regeln beantwortet“. An Bord waren zu dem Zeitpunkt drei Instruktoren der Basis, zwei Jungs und ein Mädel. Vier Tauchgäste, davon zwei Kursteilnehmerinnen (einmal OWD, ging mit dem weiblichen Instruktor) sowie eine AOWD Anwärterin, die mit einem der männlichen Instruktoren ging. Blieb also noch ein männlicher Tauchgast, ich und ein Instruktor übrig und dies sollte dann auch „mein“ Tauchteam sein. An dieser Stelle muss man sagen, das Center hatte eine Mündliche Aussagen zum Tauchbrevet (das selbe bestätigte mir mein Buddy), ein Kärtchen hat nie jemand sehen wollen. Es gab keine Frage bzgl. Tauchtauglichkeit und es hat auch niemand danach gefragt evtl. einen Blick ins Logbuch werfen zu dürfen, oder wenigstens mal mündlich nach Anzahl der Tauchgänge und dem letzten Tauchgang zu fragen. Kurzum, die Jungs wussten definitiv gar nichts von uns und unseren Tauchfertigkeiten. Nun ging es also über Bord und nach einem kurzen „alles OK?“ dann auch schon runter. Unser Guide schlug dann gleich ein ordentliches Tempo an und „schoss“ vorne weg über ein an sich recht nettes Riff und immer wieder über diverse Sandplätze, die er aufgrund seiner „Seepferdchenhaltung“ und einem ausladenden Flutterkick auch jedesmal ordentlich aufgewühlt hat, was ich allerdings als besser empfand als seine Kicks gegen die Korallen, wenn er denen gelegentlich zu nahe kam. Unser „Ritt“ endete über Sand auf 29m tiefe, was mich doch etwas verwunderte. Die Lösung kam dann jedoch von hinten, der zweite Instruktor mit seiner Schülerin gesellte sich dazu und flugs waren beide mit der Schülerin beschäftigt. Sie bekam dann im Rahmen ihres „deep specialties“ eine kleine Zirkusnummer gezeigt, die Jungs haben ein rohes Ei von der Schale befreit und es wurde dann lustig mit dem Inhalt gespielt. Das ganze streng aufrecht und entsprechend schlecht tariert, so dass während der ganzen Nummer alle drei fleißig damit beschäftigt waren Löcher in den Sand zu graben. Nachdem die Nummer dann vorbei war, ging es mit ähnlicher Geschwindigkeit wieder zurück und dann auch ziemlich zügig wieder zur Oberfläche. Nach 36Minuten war der Tauchgang beendet und wir waren rund 500m vom Boot entfernt aufgetaucht. Der Rest wurde geschwommen. Auf dem Boot Angekommen, sah ich auch, warum der TG so extrem kurz sein musste, unser „Profi“ hatte noch ganze 30Bar in seinem Tank, ob das auch der Grund war, warum wir 500m vom Boot entfernt aufgetaucht sind oder ob das an mangelndem Orientierungssinn lag, das weiß ich leider nicht. Darauf angesprochen, dass ich mit diesem Tauchgang nicht so ganz glücklich sei, dass man ja wenigsten die 45 Minuten ausnutzen sollte, ich darüber hinaus sehr viel mehr Interesse daran hätte mir die schönen Dinge anzuschauen als über Sand darauf zu warten, dass hier irgendwelche Dinge mit Schülern absolviert werden, mit denen ich nichts zu tun hätte und ich auch nicht verstehe, warum man all das mit einer derartigen Hektik und Geschwindigkeit machen müsste, gab es dann lustige Antworten. Einen Tauchgang auf 30m muss man in eben einer solchen Geschwindigkeit absolvieren, da man sonst schwere Probleme mit der Deco bekommt. Eine solche Antwort hat mich dann doch kurz etwas sprachlos gemacht. Nachdem ich dann jedoch deutlich gemacht habe, das ich mir aufgrund meiner Ausbildung anmaße beurteilen zu können, dass diese Aussage in dieser Form ausgemachter Blödsinn ist und die Jungs dann auch keinerlei Fachwissen mehr zu entgegnen hatten und sie mir auch nicht so genau sagen konnten woran es denn wohl gelegen haben könnte, das ich noch 110bar, unser Guide aber mal gerade noch 30bar im Tank hätte, haben sie sich zurück gezogen und von da an nicht mehr mit mir gesprochen. Nach 30 Minuten hieß es dann erneut „fertig machen“, 40 Minuten nach dem Auftauchen ging es dann also wieder ins Wasser zum zweiten TG. Hier habe ich dann noch kurz gefragt, ob es denn evtl. einige Infos zum Tauchplatz und dem geplanten TG gäbe. Die Antwort war dann folgende: „wir tauchen hier nicht so tief, es gibt ein paar Korallen und Fische, das würden wir dann schon sehen“. Eines der besten und umfassendsten Briefings die ich bislang so hatte. Geschwindigkeitsmäßig lies sich das ganze dann ganz ähnlich an wie der Erste. Da ich mir mit meinem Buddy jedoch einig war, das wir uns das so nicht noch einmal antun würden, ließen wir den Guide ziehen und schauten uns den ansonsten durchaus schönen Tauchplatz in aller Ruhe an. Das gab zwar am Ende den erwarteten Anschiss, was uns jedoch herzlich egal war, da wir beide nicht vorhatten hier noch weitere TG zu unternehmen. Im Anschluss gab es dann ein Mittagessen, ich fand es vergleichsweise schlecht, das ist aber sicherlich immer wieder eine sehr subjektive Angelegenheit und im Anschluss ging es zurück in den Hafen und mit dem Bus zurück. Alles in allem, für mich unverständlich, wie die beiden Jungs, die ich hier erleben durfte an ihren Instruktor gekommen sind und mit welcher Ignoranz hier für viel Geld mit zahlenden Kunden umgegangen wird. Überflüssig zu erwähnen, dass die Bootscrew während der Liegezeiten die Zeit genutzt hat um Muscheln aus dem Riff zu brechen. Etwas das zwar leider in Vietnam nach wie vor offenbar ziemlich normal ist, das aber aus meiner Sicht wenigstens während einer Tauchausfahrt unterbunden gehört, zumal man genau hier ansetzen könnte deutlich zu machen, das man mit einer intakten Natur Geld verdienen kann. Schlussendlich muss man klar sagen, als Tauchdestination lohnt sich Vietnam so gar nicht, die Insel Phu Quoc hat im Süden aber durchaus etwas zu bieten, wofür man, wenn man sowieso schon einmal da ist, gerne etwas Geld ausgeben darf um ein paar durchaus schöne TG zu machen. Sicher aber nicht mit Tales, weniger Professionell geht kaum.
Ein Taucherlebnis wie man es nicht braucht!
Nach einer ersten Kontaktaufnahme per Mail, die super nett war, sind wir zur Basis gefahren um unsere Tauchgänge zu buchen.
Bei unserem Eintreffen mußten wir feststellen, das dort niemand war der Deutsch spricht. Der Chef war wohl in Australien. Wir hatten vor 4 Tage tauchen zu gehen. Die Abholung vom Hotel sollte uns zusätzlich 10$ kosten, obwohl auf dem Flyer anders beschrieben.
Am ersten Tag sind wir also mit dem Taxi zur Basis, wo die nette Bürokraft da war und ein scheinbar unausgeschlafener Instructor, der nur mühsam ein Hello rausbrachte. Wir wurden dann mit einem Taxi zum Hafen verfrachtet und schleppten unser Equipment dann zum Boot, welches in einen erbärmlichen Zustand war. Nach einer halben Stunde teilte uns der russische Instruktor
unseren Diveguide zu, der zumindest versuchte freundlich zu sein.
Nach dem Tauchgang gab es weder Hilfe beim raufkommen aufs Boot, noch beim Equipment. Im Gegenteil, der Instructor pampte mich noch an, als ich Schwierigkeiten hatte, ich sei gegen sein BSD gekommen und sah dann zu, wie ich mich abquälte. so ein Verhalten unter Tauchern, speziell von Instruktoren haben wir noch nie erlebt. Wir haben dann das Tauchen abgebrochen und auf die weiteren 3 Tage verzichtet.
Fundivers scheinen kein eigenes Boot zu haben da sie sich bei einer anderen Gesellschaft eingebucht haben. Deren Instructoren waren zu Ihren Gästen nett und freundlich.
Am 09.02. diesen Jahres war ich mit dem PADI 5 Star Tauchcenter „Tales“ auf Phu Quoc (Vietnam) tauchen. Im Rahmen einer 6 wöchigen Tour durch Vietnam hatte ich es mir zur Aufgabe gemacht auch an allen Orten, an denen das Tauchen problemlos möglich ist, auch mal „in´s Wasser zu springen“. Das ist in Vietnam nun wahrlich keine spannende Angelegenheit, vor allem die gesamte Ostküste, also das Südchinesische Meer, ist unglaublich kaputt und noch viel vermüllter, das ist z.T.wie tauchen auf der Müllhalde. Extrem erschreckend, jedoch war ich durch diverse Berichte darauf vorbereitet und so war eben alles wie erwartet. Dann aber kam Phu Quoc. Im Golf von Thailand gelegen, Versprachen die Angebotenen Tauchgänge im Süden der Insel zumindest ein wenig buntes Leben, nicht wirklich spektakulär, aber wenigstens schön. Auf der Insel angekommen, ein paar der ansässigen Tauchcenter abgeklappert und nach ein paar Gesprächen und einem Blick auf die Ausrüstung, für das Center des Geringsten Misstrauens, in diesem Fall eben Tales entschieden. Der erste Eidruck war gut, die Jungs nett, das Material in einem ausgesprochen guten Zustand. Also für den übernächsten Tag eine Bootsausfahrt in den Süden gebucht, zwei Tauchgänge, meine Frau wollte zum Schnorcheln mit, das ganze für 130,- US-Dollar. Enthalten, die komplette Ausrüstung, zwei Tauchgänge, Getränke in Form von Wasser, Kaffe, Tee sowie ein Mittagessen. Soweit Ok, das kann man machen. Am 09. ging es dann um 7.30Uhr los, zunächst eine Stunde mit dem Bus über die Insel zum Hafen. Hier angekommen Ging es dann also auf eines der dort liegenden Ausflugsboote, wer ein auf die Belange von Tauchern zugeschnittenes Boot erwartet ist hier schon mal falsch. Aber gut, dass kannte ich so von den anderen Spots und das geht auch erstmal in Ordnung. Im Anschluss ging es dann aber schon mal spanend los. Die Jungs (und Mädels) der Basis tragen T-Shirts mit der Aufschrift „Keep Phu Quoc clean and dive with us“, das ist ja weiter nicht verwerflich, als der Kapitän dann jedoch seinen Seelenverkäufer anschmiss und mit zigfachen „Vollgas“ zwischen Vor- und Rückwärtsfahrt wechselte um aus dem Hafen zu kommen, hinterließ unser Boot einen veritablen Ölteppich auf dem Wasser. Die Jungs darauf angesprochen, ob sie nicht auch hier bezüglich der Auswahl Ihrer Boote eine gewisse Mitverantwortung hätten, wurde mit „ nee wieso, ist doch nicht unser Boot“ quittiert. Super Einstellung und passt klasse zu Nachricht auf den Firmenshirts. Weiter ging es dann in Richtung Süden, ca. 1,5Stunden mit dem Boot. Zwischenzeitlich bauen dann die Guides auch die Ausrüstung zusammen, das mag man als Service begreifen, ich wollte jedoch gern meine Ausrüstung selbst zusammenbauen. Dann weiß ich einerseits das alles passt, bzw. ich eventuelle Fehler selbst gemacht habe, außerdem kann ich mir dabei auch am besten schon einmal anschauen womit ich da nachher ins Wasser steige, wenn das mit völlig unbekannter Leihausrüstung passiert, aus meiner Sicht nicht die dümmste Idee. Das habe ich tun dürfen, jedoch erst nach ewiger Diskussion warum und wieso. Empfand ich als absolut nervig und unverständlich, jedoch bestätigte sich der Eindruck, das Material ist tatsächlich absolut in Ordnung. Ca. 15 Minuten vor Ankunft am Tauchplatz hieß es dann Anzüge anziehen und fertig machen, das „Briefing“ bestand darin, kurz einmal die Zeichen für den Luftvorrat zu besprechen und der Information, max. Divetime 45Minuten, die Frage nach dem warum denn bitte nur 45 Minuten wurde dann mit „das sind unsere Regeln beantwortet“. An Bord waren zu dem Zeitpunkt drei Instruktoren der Basis, zwei Jungs und ein Mädel. Vier Tauchgäste, davon zwei Kursteilnehmerinnen (einmal OWD, ging mit dem weiblichen Instruktor) sowie eine AOWD Anwärterin, die mit einem der männlichen Instruktoren ging. Blieb also noch ein männlicher Tauchgast, ich und ein Instruktor übrig und dies sollte dann auch „mein“ Tauchteam sein. An dieser Stelle muss man sagen, das Center hatte eine Mündliche Aussagen zum Tauchbrevet (das selbe bestätigte mir mein Buddy), ein Kärtchen hat nie jemand sehen wollen. Es gab keine Frage bzgl. Tauchtauglichkeit und es hat auch niemand danach gefragt evtl. einen Blick ins Logbuch werfen zu dürfen, oder wenigstens mal mündlich nach Anzahl der Tauchgänge und dem letzten Tauchgang zu fragen. Kurzum, die Jungs wussten definitiv gar nichts von uns und unseren Tauchfertigkeiten. Nun ging es also über Bord und nach einem kurzen „alles OK?“ dann auch schon runter. Unser Guide schlug dann gleich ein ordentliches Tempo an und „schoss“ vorne weg über ein an sich recht nettes Riff und immer wieder über diverse Sandplätze, die er aufgrund seiner „Seepferdchenhaltung“ und einem ausladenden Flutterkick auch jedesmal ordentlich aufgewühlt hat, was ich allerdings als besser empfand als seine Kicks gegen die Korallen, wenn er denen gelegentlich zu nahe kam. Unser „Ritt“ endete über Sand auf 29m tiefe, was mich doch etwas verwunderte. Die Lösung kam dann jedoch von hinten, der zweite Instruktor mit seiner Schülerin gesellte sich dazu und flugs waren beide mit der Schülerin beschäftigt. Sie bekam dann im Rahmen ihres „deep specialties“ eine kleine Zirkusnummer gezeigt, die Jungs haben ein rohes Ei von der Schale befreit und es wurde dann lustig mit dem Inhalt gespielt. Das ganze streng aufrecht und entsprechend schlecht tariert, so dass während der ganzen Nummer alle drei fleißig damit beschäftigt waren Löcher in den Sand zu graben. Nachdem die Nummer dann vorbei war, ging es mit ähnlicher Geschwindigkeit wieder zurück und dann auch ziemlich zügig wieder zur Oberfläche. Nach 36Minuten war der Tauchgang beendet und wir waren rund 500m vom Boot entfernt aufgetaucht. Der Rest wurde geschwommen. Auf dem Boot Angekommen, sah ich auch, warum der TG so extrem kurz sein musste, unser „Profi“ hatte noch ganze 30Bar in seinem Tank, ob das auch der Grund war, warum wir 500m vom Boot entfernt aufgetaucht sind oder ob das an mangelndem Orientierungssinn lag, das weiß ich leider nicht. Darauf angesprochen, dass ich mit diesem Tauchgang nicht so ganz glücklich sei, dass man ja wenigsten die 45 Minuten ausnutzen sollte, ich darüber hinaus sehr viel mehr Interesse daran hätte mir die schönen Dinge anzuschauen als über Sand darauf zu warten, dass hier irgendwelche Dinge mit Schülern absolviert werden, mit denen ich nichts zu tun hätte und ich auch nicht verstehe, warum man all das mit einer derartigen Hektik und Geschwindigkeit machen müsste, gab es dann lustige Antworten. Einen Tauchgang auf 30m muss man in eben einer solchen Geschwindigkeit absolvieren, da man sonst schwere Probleme mit der Deco bekommt. Eine solche Antwort hat mich dann doch kurz etwas sprachlos gemacht. Nachdem ich dann jedoch deutlich gemacht habe, das ich mir aufgrund meiner Ausbildung anmaße beurteilen zu können, dass diese Aussage in dieser Form ausgemachter Blödsinn ist und die Jungs dann auch keinerlei Fachwissen mehr zu entgegnen hatten und sie mir auch nicht so genau sagen konnten woran es denn wohl gelegen haben könnte, das ich noch 110bar, unser Guide aber mal gerade noch 30bar im Tank hätte, haben sie sich zurück gezogen und von da an nicht mehr mit mir gesprochen. Nach 30 Minuten hieß es dann erneut „fertig machen“, 40 Minuten nach dem Auftauchen ging es dann also wieder ins Wasser zum zweiten TG. Hier habe ich dann noch kurz gefragt, ob es denn evtl. einige Infos zum Tauchplatz und dem geplanten TG gäbe. Die Antwort war dann folgende: „wir tauchen hier nicht so tief, es gibt ein paar Korallen und Fische, das würden wir dann schon sehen“. Eines der besten und umfassendsten Briefings die ich bislang so hatte. Geschwindigkeitsmäßig lies sich das ganze dann ganz ähnlich an wie der Erste. Da ich mir mit meinem Buddy jedoch einig war, das wir uns das so nicht noch einmal antun würden, ließen wir den Guide ziehen und schauten uns den ansonsten durchaus schönen Tauchplatz in aller Ruhe an. Das gab zwar am Ende den erwarteten Anschiss, was uns jedoch herzlich egal war, da wir beide nicht vorhatten hier noch weitere TG zu unternehmen. Im Anschluss gab es dann ein Mittagessen, ich fand es vergleichsweise schlecht, das ist aber sicherlich immer wieder eine sehr subjektive Angelegenheit und im Anschluss ging es zurück in den Hafen und mit dem Bus zurück. Alles in allem, für mich unverständlich, wie die beiden Jungs, die ich hier erleben durfte an ihren Instruktor gekommen sind und mit welcher Ignoranz hier für viel Geld mit zahlenden Kunden umgegangen wird. Überflüssig zu erwähnen, dass die Bootscrew während der Liegezeiten die Zeit genutzt hat um Muscheln aus dem Riff zu brechen. Etwas das zwar leider in Vietnam nach wie vor offenbar ziemlich normal ist, das aber aus meiner Sicht wenigstens während einer Tauchausfahrt unterbunden gehört, zumal man genau hier ansetzen könnte deutlich zu machen, das man mit einer intakten Natur Geld verdienen kann. Schlussendlich muss man klar sagen, als Tauchdestination lohnt sich Vietnam so gar nicht, die Insel Phu Quoc hat im Süden aber durchaus etwas zu bieten, wofür man, wenn man sowieso schon einmal da ist, gerne etwas Geld ausgeben darf um ein paar durchaus schöne TG zu machen. Sicher aber nicht mit Tales, weniger Professionell geht kaum.

Tauchbasen in Vietnam

Zeige alle Tauchbasen in Vietnam

Themen über

Letzte

Beliebt

Letzte Kleinanzeigen