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Tauchen in Madagaskar

Madagaskar liegt rund 500 Kilometer vor dem ostafrikanischen Festland und Mosambik. Der Mosambik-Kanal ist bekannt für seinen Fischreichtum und die beständige Anwesenheit von Mantas und Walhaien. Die schönsten Tauchgebiete der über 4000 Kilometer langen Küstenlinie Madagaskars befinden sich im Bereich der im Nordwesten liegenden kleinen Insel Nosy Be, auf der es sogar eine deutsche Tauchbasis gibt.

Die letzen Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Wir Waren im November auf Nosy Be in Madagaskar tauchen gewesen.
Der Kontakt kam über den Tauchverband vor Ort, den wir auf der Boot kennengelernt hatten. Der hat unsere Daten dann an die Basis weitergeleitet und ein paar Wochen später meldete sich Jean-Michel bei mir.
Nachdem er uns das Tauchen dort richtig schmackhaft gemacht hatte, nämlich auch mit dem versprechen Walhaie zu finden, wenn wir im November kämen, war die Entscheidung recht schnell gefallen.
Die Anreise muss man selbst planen. Wir sind über Paris und La Reunion geflogen. Bei der Suche nach einer Unterkunft kann die Basis weiterhelfen. Wir sind aber letztendlich doch in einem anderen Resort gelandet.
Die Basis ist sehr klein, aber sauber und gut organisiert. Die Scubapro Ausrüstung ist gut gewartet, wovon wir uns überzeugen konnten.
Die Taucherei findet meist an der Westseite über einem enormen Plateau statt. Auf der Fahrt dorthin wurde dann auch mehrfach das Versprechen mit den Walhaien eingelöst.
Vor den TG finden immer ausführliche Briefings statt und es wird wert auf sicheres Tauchen gelegt. Dabei gibt es aber an einigen Spots die Möglichkeit selbstständig in er eigenen Gruppe zu tauchen, wenn sich die Guides Jean-Michel oder Malik, der übrigens gut deutsch spricht, vorher davon überzeugt haben, dass man dem Ganzen auch gewachsen ist.
Die Tauchgebiete sind hervorragend. Es gibt praktisch keinen Müll im Wasser, der Zustand der Korallen ist ´jungfräulich´ und Fische zeigen kaum Scheu vor Tauchern. Man sieht viele Schwärme und kommt aus dem Staunen kaum raus.
Es gibt auch einige kleine Wracks, die schön bewachsen sind. Dort findet man gern auch mal juvenile Formen der Fische.
Alles in Allem eine sehr gute Basis, traumhafte Tauchgebiete und eine sehr schöne Insel.
Für weitere Infos: http://easterbunniesontour.blogspot.com
Viele Informationen hatte ich im Vorfeld nicht über das Tauchen in Madagaskar/Nosy Be, aber ich ergatterte einen günstigen Flug ab Paris und beschloß, mir das einfach mal anzusehen.
Nach einigen Recherchen bei den wenigen Tauchbasen im Internet entschied ich mich für die Basis Tropical Diving in Ambatoloaka als erste Anlaufstelle.
Grundsätzlich ist man in diesem Land ohne Französischkentnisse ziemlich aufgeschmissen, aber in dem kleinen Ort westlich des Hauptortes Hell Ville fand ich eine günstige schweizerisch geführte Unterkunft (Coucher Du Soleil) und auch bei Tropical Diving wird zumindest englisch und wie sich herausstellte sogar deutsch gesprochen (Malik, einer der beiden Besitzer stammt aus dem Elsass).
Am Tag nach meiner Ankunft Anfang November nahm ich dann an der ersten Ausfahrt mit zwei Tauchgängen teil, die zu einer kleinen Gruppe Wracks gleich in der Nähe führte und war erstmal etwas enttäuscht über die Baggerseesicht, aber gleichzeitig hocherfreut über den enormen Fischreichtum und die tollen, unberührten und gesunden Korallenriffe.
Gar nicht übel, allerdings sind die offenen kleinen Boote der Basis doch recht `basic´ und während der Oberflächenpause brät einem die heiße Sonne ganz schön die Platte.
Mehr als zwei Tauchgänge pro Tag sind nicht drin (immerhin steht die nächste Druckkammer über 1000 Kilometer entfernt auf La Reunion), aber so war an den Nachmittagen immer genug Zeit, per Mietmotorrad die wunderschöne Insel Nosy Be ausgiebig zu erkunden und sogar ich als eingefleischter Tauchfreak muß zugeben, daß es immer riesigen Spaß gemacht hat, so durch die Dörfer der armen, aber sehr freundlichen Einheimischen zu cruisen, wo sich das komplette Leben auf der Straße abspielt. Auch von der exotischen Fauna und Flora gab es viel zu entdecken. So war jeder Tag ein schönes Abenteuer mit Afrikafeeling, bis pünktlich um 18 Uhr die Sonne blitzschnell feuerrot im Meer versank und man in kleinen Restaurants zu unglaublich günstigen Preisen einfach aber lecker futtern oder in einer kleinen Bar noch `nen Drink heben konnte.
Auch die Preise für das Tauchen waren mit 28 Euro pro Tauchgang in Ordnung (bei eigener Ausrüstung), die angebotenen Tauchsafaris sind leider nur ab mindestens 4 Personen möglich. Wäre auch sehr reizvoll gewesen, aber leider tat sich da keine Möglichkeit auf, da ich alleine unterwegs war und auch sonst nur recht wenige Touristen dort unterwegs sind. Auch auf dem Boot waren außer mir eigentlich immer nur Franzosen - andere Nationen haben (wohl auch wegen der Sprachbarriere) Madagaskar anscheinend noch nicht so recht entdeckt, was ich schon erstaunlich finde.
In den folgenden Tagen klapperte ich dann durchweg gute Tauchplätze (auch oft am weiter entfernten Außenriff), wie Banc Louis, Banc des Licornes oder auch an der kleinen Nationalparkinsel Nosy Tanikely ab. Auch einen Shark Point und einen Manta Point gibt es, aber da hatte ich bis auf einen Weißspitzenriffhai und 2 Mantas wenig Glück. Ab und zu werden aber schon mal Walhaie gesichtet - ich durfte nur ein paar mal Delphine vom Boot aus bewundern.
Allerdings hatte ich dann noch die Gelegenheit, zu einem nur selten mit sehr erfahrenen Gästen angefahrenen Platz in der Nähe des Manta Point mitzukommen, der zwar erst bei rund 40 Meter Tiefe anfängt, aber Gorgonienmäßig wirklich alles übertrifft, was ich bisher weltweit gesehen habe (auch auf Fotos): Ein Canyon, der sich von unglaublich riesigen Fächerkorallen flankiert und von Millionen von Glasfischen durchwabert in die Tiefe zieht - unbeschreiblich genial, einfach nur `Brain - blowing´! Aufgrund der Tiefe nicht ganz ohne Risiko und natürlich nur mit kurzer Grundzeit, aber sicher einer der schönsten Tauchplätze des gesamten Indischen Ozeans!!!!
Ich zog nach ca. einer Woche ein Stück weiter nach Norden um und probierte auch noch die am idyllischen Bemoko-Strand liegende kleine Basis `Madaplouf´ aus, die nach Besitzerwechsel seit Kurzem von einem jungen italienischen Team geführt wird und dank der Südtirolerin Tania ebenfalls deutschsprachig ist.
Deren Boot fand ich wegen dem kleinen Sonnendach um einiges angenehmer und neben etlichen Tauchplätzen, die sich mit dem Angebot der paar Basen in Ambatoloaka (neben Tropical Diving noch `Forever Dive´ und `Grand Bleue´) überschneiden haben sie wegen der Lage auch einige schöne Spots exklusiv. Hier wird sehr auf Sicherheit geachtet, aber mir war das ständige Abfragen des O.K. - Zeichens schon ein wenig zu viel. Beim ersten Tauchgang noch in Ordnung und für unerfahrenere Taucher vielleicht sogar angenehm, sollte ein so erfahrener Guide wie Michele dann aber seine Gäste etwas besser einschätzen können, finde ich. Etwas blöd auch, daß er zu der Zeit so dermaßen aufgesättigt war, daß er selbst bei flacheren Tauchgängen jedes mal etliche Minuten Deko im Freiwasser absitzen mußte - und die Gäste natürlich mit. Flache Riffdächer zum gemütlichen Austauchen gibt es vor Nosy Be halt leider kaum und im Blauwasser ist nun mal auch lange nicht so viel los, wie im Pazifik (z.B. vor Cocos).
Ich sprach das unter vier Augen an und sie suchen auch schon Verstärkung für das Team.
Falls das also ein sprachbegabter Tauchlehrer liest, der `nen Job sucht - nur los.
Mir bescherte das viele Plankton im Wasser statt `nem Walhai dann ein entzündetes Ohr, so daß ich ein paar Tage aussetzen mußte und mein Gastspiel bei Madaplouf nur kurz war.
Nett fand ich sie jedenfalls schon und wünsche Ihnen viel Glück für ihr erstes Jahr auf Nosy Be. Genau wie Malik und Jean-Michel von Tropical Diving, bei denen ich nach meiner Genesung zum Abschluß meines Trips - bingo! - nochmal mit zum Traumspot `Atman´ durfte und einen besseren Ausklang konnte es ja kaum geben, bevor es zurück ins kalte und graue Deutschland ging.
Alles in allem war der Urlaub trotz einiger Verständigungsprobleme wirklich toll und ich halte es für gut möglich, daß ich dieses traumhafte Land nochmal ausgiebiger bereise, denn Nosy Be ist ja nur ein winziger Teil von Madagaskar. Vorher wird aber französisch gebüffelt, hilft alles nix...

Wir Waren im November auf Nosy Be in Madagaskar tauchen gewesen.
Der Kontakt kam über den Tauchverband vor Ort, den wir auf der Boot kennengelernt hatten. Der hat unsere Daten dann an die Basis weitergeleitet und ein paar Wochen später meldete sich Jean-Michel bei mir.
Nachdem er uns das Tauchen dort richtig schmackhaft gemacht hatte, nämlich auch mit dem versprechen Walhaie zu finden, wenn wir im November kämen, war die Entscheidung recht schnell gefallen.
Die Anreise muss man selbst planen. Wir sind über Paris und La Reunion geflogen. Bei der Suche nach einer Unterkunft kann die Basis weiterhelfen. Wir sind aber letztendlich doch in einem anderen Resort gelandet.
Die Basis ist sehr klein, aber sauber und gut organisiert. Die Scubapro Ausrüstung ist gut gewartet, wovon wir uns überzeugen konnten.
Die Taucherei findet meist an der Westseite über einem enormen Plateau statt. Auf der Fahrt dorthin wurde dann auch mehrfach das Versprechen mit den Walhaien eingelöst.
Vor den TG finden immer ausführliche Briefings statt und es wird wert auf sicheres Tauchen gelegt. Dabei gibt es aber an einigen Spots die Möglichkeit selbstständig in er eigenen Gruppe zu tauchen, wenn sich die Guides Jean-Michel oder Malik, der übrigens gut deutsch spricht, vorher davon überzeugt haben, dass man dem Ganzen auch gewachsen ist.
Die Tauchgebiete sind hervorragend. Es gibt praktisch keinen Müll im Wasser, der Zustand der Korallen ist ´jungfräulich´ und Fische zeigen kaum Scheu vor Tauchern. Man sieht viele Schwärme und kommt aus dem Staunen kaum raus.
Es gibt auch einige kleine Wracks, die schön bewachsen sind. Dort findet man gern auch mal juvenile Formen der Fische.
Alles in Allem eine sehr gute Basis, traumhafte Tauchgebiete und eine sehr schöne Insel.
Für weitere Infos: http://easterbunniesontour.blogspot.com

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