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Tauchen auf Zypern

Zypern ist die östlichste Insel im Mittelmeer und liegt, eingerahmt von Ägypten, Israel, Syrien sowie der Türkei an einer seit jeher strategisch günstigen Position als Tor zum mittleren Osten. Auf Zypern genießt man eine der längsten Tauchsaisons der Welt. Das Wasser entlang der Küste ist warm und klar, mit gleichmäßigen Gezeiten und Sichtweiten von bis zu 30-40 m. Beim Tauchen in Agia Napa ist für jeden etwas dabei - vom Anfänger bis zum Wrack-Tec-Taucher.

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zenobia at its max

Ulrich215011
Die Tauchbasis wird von britischem/schottischen Personal geführt, ist aber recht international (Cyprus, UK, Polen) besetzt und kommt daher auch mit verschiedenen Sprachen (In Zypern in Moment sehr oft zu hören ist russisch) klar. Die Basis wird von Chris und Sheri geleitet, die beide sehr hochdekorierte Brithish Subaqua Club - VeteranInnen sind und dürften was Tauchen an der Zenobia angeht ziemlich die Experten in Larnaca, und vermutlich weltweit sein. Die Basis ist auf die Zenobia und anspruchsvolles Tauchen / Tek-Tauchen (Multistages, Dekodiving und Rebreathertauchen) ausgerichtet, bietet aber auch die gängigen Diveguide-Services und Anfänder/Fortgeschrittenenkurse an. Einige Informationen: Ich habe die Wreck-Heads-Tour gemacht, das sind (im Niveau zunehmende) 10 Tauchgänge (5 Tage) an und in die Zenobia (Brücke, Passagierkabinen/Unterbringung, Oberes Frachtdeck, mittleres Frachtdeck, unteres Frachtdeck/Maschinenraum), die spätestens bei mittlerem Frachtdeck und Maschinenraum absolut nichts für Anfänger sind (Tief, und rabenschwarz drinnen) und auch von erfahrenen Tauchern, die das Wrack (noch) nicht kennen durchaus Erfahrung verlangen. Das wird auf der Basis auch kommuniziert - und das ist auch gut so, speziell wenn man an den medial-breit berichteten Fall von einer Taucherin in 2010 denkt, die bei einem Tauchgang im maschinenraum verloren ging und starb (Die Taucherin war nicht bei oder mit Dive-In Larnaca unterwegs). Tauchsicherheit wird sehr groß geschrieben und auch rigide gehandhabt: Kleine Gruppen (Erfahrene Taucher und Guide im Ratio 4:1 maximum, wenig erfahrene Taucher: Guides 2:1), gestaffelter Einstieg vom Speed-Schlauchboot (eleni R, 2 x 300 HP, 17 Plätze), Buddy-Check, 5 Check, Nachfrage nach Luft/Gas und verbleibender Nullzeit; klare Briefings und Erklärungen (Wer geht wann ins Wasser, wer taucht voran, worauf ist im Wrack speziell zu achten, Orientierungspunkte, Not-Ausstiege im Wrack); Bei tiefen Tauchgängen ins Wrack geht oft ein Assi mit, und Guide und Assi tragen beide zusätzlich eine 12L-Stage mit dem jeweiligen Atemgas; Ich habe zwar mein eigenes Equipment verwendet, habe aber bei anderen das Leih-Equipment angesehen, alles gut in Schuss und topgewartet, sowie zweckmäßig. Es wird an der Basis Nitrox und Trimix angeboten, eigene Blenders gibt es auch, die Membran-Kompressoren-Anlage scheint sehr neu zu sein und Chris und seine Leute wissen was sie hier mischen. Es wird auch rigide geloggt, dass die Gäste Ihre Tanks auf Füllstand und Gasgemisch noch bei der Basis prüfen, sowie die Funktionstüchtigkeit des Equipments testen. Nach den Tauchgängen wird den Gästen ebenfalls die Tauchzeit, Maximaltiefe und Restdruck in den Tanks nachgefragt. Auch an Bord der Eleni R wird auf Sicherheit geachtet, da die kurze Strecke zum Wrack dennoch wellig sein kann und speziell wenn das Boot rasch fährt, es durchaus wichtig ist, dass Ausrüstung und Taucher sicher untergebracht sind. Was ich sehr angenehm fand: Ich kam am Ankunftstag spät an, daher war spät abends die basis schon geschlossen. Am nächsten Tag wurde ich des morgens vom Hotel abgeholt (ohne das das explizit vereinbart war - danke Sheri :) ). Die Tauchgänge starten idR um 0800 morgens (Treffpunkt bei der Basis), der zweite Tauchgang findet - je nach Zeitdauer des ersten TGs ab 11:00,11:30,12:00,12:30 oder 13:00 statt. Es wird auf ausreichende Oberflächenpause geachtet, und es wird jeder Customer laufend gefragt, ob alles passt, oder ob man vielleicht irgendwelche besonderen Wünsche, Anforderungen oder dergleichen hat. Hinsichtlich der Kosten - wie von einem der Vorposter erwähnt - sei gesagt, dass Qualität sicherlich nicht billig ist, aber man bekommt auch etwas für sein Geld - nämlich eine Topbetreuung und wirklich sichere und Freude machende Tauchgänge zur Zenobia. Ich weiss es zwar nicht sicher, aber ich bin mir sicher, dass die Tauchbasen auch recht kräftig Lizenzgebühr für das Anfahren der Zenobia abzuleisten haben - insoferne ist der Preis sicher gerechtfertigt. Ich habe für die Wreckheads-Tour 450 € bezahlt, inklusive 15L tank und Nitrox - das ist weder billig noch teuer. Schließlich handelt es sich um Zypern und nicht um Bangladesch oder einen Strandtauchgang in Thailand oder Ägypten (der leicht um 20 - 25 €) zu erhalten ist. Achja... man muss sich übrigens um seine Ausrüstung nur insoferne kümmern, dass man checkt/zusammenbaut, Gas testet, und seinen Anzug anzieht.... den Rest macht die Crew (wie gesagt, man bekommt etwas für sein Geld) Die Zenobia ist sicherlich nicht Jeder-Tauchers-Sache, wenn man sich aber für Wracktauchen und technisch anspruchsvolles und sicheres Tauchen begeistert, ist Dive-In-Larnace uneingeschränkt zu empfehlen. Dementsprechend: 5/5 Sterne. Randbemerkungen: Die Basis liegt nicht direkt im Zentrum von Larnaka, aber es gibt genug Infrastruktur (Nahrung, Drinks) rundherum.
Kurzer Bericht zu unserem gestrigen Ausflug an das Wrack der Zenobia mit CyDive. Start der Tour war um 7uhr ab der Tauchbasis von CyDive in Paphos. Da wir etwas außerhalb wohnen, benötigten wir keinen PickUp. Die anderen Taucher wurden von der Tauchbasis von den Hotels abgeholt. Also Ankunft an der Basis, kurz den üblichen Papierkram erledigen und natürlich bezahlen. 140€ für 2!! Tauchgänge... da ich immer mein eigenes Equipment nutze ( kann ich nur empfehlen, egal wo...- Safety first) hätte man erwarten können, dass dieses aus dem Preis heraus gerechnet wird. Aber die Annahme konnte ich schnell begraben. Also die benötigten Flossen und Blei geschnappt und ab in den Bus. Zusammen mit den anderen Tauchern ging es auf die 1,5h Fahrt zum Hafen. Dort angekommen alles auf einen Handwagen gelegt und zum Boot. Dort dann der erste Schock... das wir nicht allein sind, war natürlich zu erwarten, aber eine Legebatterie hatte ich nicht erwartet. Das Boot beherbergte insgesamt ca.60 Taucher, teilweise mit Angehörigen, welche sich die Zeit an Board vertrieben.... also maximale Auslastung zu Gunsten der Kosten... Nachdem man sich ca. 50cm Platz ergattern konnte, ging es auch schon zum Wrack. Dieses liegt ca. 2km vor dem Hafen... also ca. 15-20min Fahrt mit dem Boot. Dort angekommen ging natürlich das riesige Gewusel los, da ca. 60 Taucher (von insgesamt 5 Tauchbasen) zeitgleich ins Wasser wollten. Hektik und Stress ohne Ende, noch bevor man ins Wasser konnte.... genau die richtigen Begleiter für Taucher also ;-) Nachdem nich einmal DIN Anschlüsse vorhanden waren und es einiges an Gerede bedurfte, konnten wir endlich zum Briefing übergehen. Also kurz das nötigste zum Tauchplatz und zu den Bedingungen vor Ort. Im Bus würden die Gruppen den Guide's bereits zugewiesen. Positiv hier... maximal 4 Taucher auf einen Guide. Nach dem Briefing noch kurz ein Re-Briefing mit unserem Guide und es könnte endlich Richtung Wasser gehen. Dort wartete dann das nächste Problem auf mich/uns. Mein Buddy hatte zu wenig Blei, was dafür sorgte, dass er keine Chance hatte abzutauchen... jemand hatte während des Trubels an Board in seine Kiste gegriffen und den Bleigurt vertauscht. Also wieder raus aus dem Wasser... und das Desaster ging weiter. CyDive hatte nicht einmal Ersatzblei dabei. Das hab ich noch auf keinem TG auf der ganzen Welt gesehen. So war mein Buddy darauf angewiesen, auf die Taucher zu warten die schon wieder aus dem Wasser kamen und sich hier entsprechend Blei zu leihen.... nach ganzen 30min konnten wir endlich abtauchen. In der Zwischenzeit gab es das nächste Problem, was aber von Guide als mehr oder weniger wichtig interpretiert wurde. Das Jacket, genauer, ein Inflatoranschluss des anderen Buddyteams war undicht und blubberte fröhlich vor sich hin... aber 190Bar sollten ja reichen... Nachdem der erste TG nach 20min auch schon wieder beendet war... Luft des anderen Buddyteams war aufgebraucht, ging es für eine Pause an Board zurück. Die üblichen Snacks und Getränke gab es über CyDive... Ein Unding war auch, dass die begleitenden Kinder fröhlich an Deck herum tobten und zwischen dem Equipment umher rannten... ist ja nicht so, dass hier mehr oder weniger volle Saustoffflaschen herum standen.. Vorbereitung für den 2. TG... und vergewissern, ausreichend Blei für sich zu haben... schon gab es das nächste Problem. Ist ja nicht so, dass man wusste, dass zwei TG geplant waren. Uns wurden 4 Flaschen für den 2.TG bereit gestellt. Drei der vier Flaschen waren zwischen 30 und 80Bar gefüllt... und tatsächlich eine mit den obligatorischen 190Bar. Also wieder warten und erstmal eine Kaffee trinken, während alle anderen bereits den 2.TG genießen konnten. Nach 25min konnten auch wir endlich den 2. TG starten.... ich brauche nicht zu erwähnen, dass die ersten bereits wieder zurück kamen.. Da wir als letzte rein ins Wasser sind, war es nur logisch, dass vom versprochenen BBQ noch ein paar jämmerliche Reste im Topf verweilten... also schnell noch versuchen, daraus etwas essbares zu machen und schnell herunter schlingen... das Boot befand sich ja schon auf dem Rückweg in den Hafen... ganz ehrlich, die Orga so, ist unterirdisch. Und ich habe diese Art von Massenabfertigung weder in Indonesien, Thailand, Mexiko oder im Indischen Ozean erlebt... Fazit: Pro: - nettes Team von CyDive, Tauchplatz Zenobia ist großartig und zählt nicht umsonst zu den Top 5 Tauchzielen, kleine Tauchgruppen (max.4 Taucher) Contra: - absolute Massenabfertigung an Board, z.T. schlechte Orga, überzogener Preis (nirgendwo auf der Welt habe ich soviel für nur einen TG bezahlt) und das eigene Equipment wir nicht heraus gerechnet, schlechtes Material (für den Preis kann man anderes erwarten), leider keine Ausweichmöglichkeiten durch fehlende Konkurrenz in Paphos
Nach dem AOWD bei Herbies Diving in 2015 stand diesmal für meinen Sohn und mich der Rescue Diver auf dem Programm. Darum haben wir uns wieder mal auf den Weg nach Zypern gemacht. Katja hat uns vom Flughafen abgeholt und auf dem Weg nach Protaras wurde noch die Idee geboren, mit zwei Specialties den MSD voranzutreiben. So haben wir gleich noch Peak Performance Buoyancy und Digital Underwater Photographer dazugepackt. Nebenher musste ich auch noch den EFR absolvieren. An den ersten drei Tagen haben wir jeweils 2 Funtauchgänge mit Katja und Tom unternommen, bevor am vierten Tag der Rescue Kurs begann. Hubert und Katja haben uns gemeinsam 5 Tage lang ausführlichst durch alle Übungen und die Abschlussszenarien geführt. Sie haben geduldig jede Übung angeleitet, beobachtet und korrigiert, bis wir es beherrscht haben. Das war zwar manchmal anstrengend, aber es hat jedes mal riesig Spaß gemacht. Und von Huberts unglaublicher Erfahrung konnten wir letztendlich eine Menge mitnehmen. Neben den Specialty-Kursen haben wir dann noch zwei weitere Highlights genossen. Zum einen natürlich wieder einmal die Zenobia. Zum anderen waren wir mit Katja Nachttauchen am Wrack der Nemesis. Wer die Chance hat auf Zypern zu tauchen, sollte dies unbedingt ausprobieren. Dass bei Hubert und Katja in Herbies Diving Paradise rundum alles stimmt, hab ich in früheren Kommentaren bereits geschrieben. Der Service, die Ausrüstung, die Sicherheit und die Stimmung in der Basis sind nach wie vor unvergleichlich gut. Und wer noch Zweifel hat, den steckt Katja mit ihrer Tauchbegeisterung an. Ich freue mich schon auf das nächste mal bei Herbies Diving. Da nehme ich meine Tochter (12 Jahre, OWD) mit. Wenn sie hier nicht auch zu einer begeisterten Taucherin wird, wo dann? Katja, Hubert und Tom: Ganz lieben Dank für die unvergesslichen Momente bei Euch. Bleibt bitte genau so, wie ihr seid. Wir freuen uns schon aufs nächste Mal. Liebe Grüße von Werner und Maximilian
Hallo, ich war mit Freundin im September 2016 auf Zypern, im Nordwesten (Polis/Latchi). Vorab hatte ich mich bereits informiert, da ich nicht nur tauchen wollte, sondern wir auch ein Boot mieten wollten (das geht auf Zypern für Touristen übrigens auch ohne Bootsführerschein (man braucht nur einen Autoführerschein) - ja, auch Boote mit starkem Motor). Letztlich hatten wir zweimal ein Boot gemietet und ich hatte 4 Tauchgänge (2 vor Ort am St. Georges Reef, 2 zur Zenobia runter). Ich hatte alles vorab gebucht (was in der Saison wohl schon sinnvoll ist), der Kontakt war sehr freundlich und problemlos. Ein paar Prozente Preisnachlass wurden mir für das Komplettpaket auch noch gewährt, erfreulich. Der Betrieb ist nicht klein, außer Tauchen + Bootsverleih wird auch noch Jetski, Parasailing, Wasserski usw. usf. angeboten. Dementsprechend gibt es viele Mitarbeiter, die durch die Bank freundlich und aufmerksam sind - ich habe mich gut aufgehoben gefühlt. Die Tauchgänge vor Ort wurden mit einem geräumigen, schnellen Boot angefahren, man braucht also nach dem Tauchgang nicht aufs Zodiac krabbeln, sondern kann entspannt die Leiter hochsteigen. Der Trip zur Zenobia startet schon morgens um 6 Uhr (man braucht mit dem Auto auch rund 2 Stunden von Latchi aus), man ist dann am späten Nachmittag zwischen 16 und 17 Uhr zurück. Da wir nach den Zenobia-Tauchgängen noch ein wenig Larnaka erkunden wollten, fuhren wir mit dem eigenen (Miet-)wagen - war kein Problem, wir haben uns dann vor Ort getroffen. Zur Zenobia wird mit anderen Tauchgruppen auf einem größeren Schiff getaucht, das vom Hafen in Larnaka startet. Da die Zenobia quasi direkt vor dem Hafenbecken gesunken ist, ist man gerade mal gute 10 Minuten auf dem Wasser unterwegs. Die Zenobia zu betauchen ist ein Traum - riesige Dimensionen, gute Möglichkeiten, sich das Ganze auch von innen anzusehen - herrlich. Natürlich ist man dort nicht gerade alleine - wer also NUR wegen der Zenobia auf Zypern ist, sollte sich vielleicht lieber direkt in Larnaka eine Unterkunft suchen, vermutlich gibt es dort mehr Möglichkeiten, das Schiff zu weniger populären Zeiten zu betauchen. Allerdings ist die Gegend im Nordwesten für Leute, die weniger Lust auf den Standard-Strandrummel haben deutlich interessanter, eben viel weniger überlaufen. Auf Sicherheit wird übrigens sehr geachtet - da der Rückweg in den Nordwestern der Insel über eine 500m hohe Anhöhe führt, wird nach den beiden tiefen Tauchgängen an der Zenobia noch eine Pause eingelegt. An Bord gibt es dann auch noch ein leckeres BBQ (das allerdings den halben Kahn verräuchert bei der Zubereitung :-) - der Geschmack entschädigt dafür aber mühelos). Wen es interessiert, zum Ablauf beim Bootsleih: Man wird natürlich vorher gründlich eingewiesen, bekommt danach auch das Boot detailliert erklärt und hat Funk an Bord. Im Hafen braucht man nicht rangieren - man wird raus- und auch wieder reingebracht. Wer es schafft, am Steuerrad zu drehen und den Gashebel zu bewegen, wird seinen Spaß haben (und die Gelegenheit, die eine oder andere der vielen Buchten an der Küste mal komplett für sich zu haben). Fazit: Toller Laden! Bin wirklich zufrieden, auf der Basis herrscht eine angenehm lockere und entspannte Atmosphäre, helfende Hände sind immer da, auf Sonderwünsche wird problemlos eingegangen, es klappte einfach alles gut. Mein eigenes Tauchgerödel konnte ich problemlos zwischen den Tauchgängen und danach zum trocknen auf der Basis lassen, es wurde mir auch alles mitgebracht (zum Zenobia-Trip). Machte einfach Spaß, auch wenn sich leider sämtliche Schildkröten der Umgebung versteckt hatten (vermutlich am Lara-Beach an der Westküste der Akamas-Halbinsel im Nordwesten - unbedingt mal ansehen). Mir hat es so gut gefallen, dass ich beim nächsten Zypernbesuch (der wird kommen - alleine an der Zenobia könnte ich noch massenhaft weitere Tauchgänge machen..) direkt wieder dort buchen werde. Danke an das ganze Team, hat Spaß gemacht mit euch! @David: Next time i'll join for the deco-beer :-)

zenobia at its max

Ulrich215011
Die Tauchbasis wird von britischem/schottischen Personal geführt, ist aber recht international (Cyprus, UK, Polen) besetzt und kommt daher auch mit verschiedenen Sprachen (In Zypern in Moment sehr oft zu hören ist russisch) klar. Die Basis wird von Chris und Sheri geleitet, die beide sehr hochdekorierte Brithish Subaqua Club - VeteranInnen sind und dürften was Tauchen an der Zenobia angeht ziemlich die Experten in Larnaca, und vermutlich weltweit sein. Die Basis ist auf die Zenobia und anspruchsvolles Tauchen / Tek-Tauchen (Multistages, Dekodiving und Rebreathertauchen) ausgerichtet, bietet aber auch die gängigen Diveguide-Services und Anfänder/Fortgeschrittenenkurse an. Einige Informationen: Ich habe die Wreck-Heads-Tour gemacht, das sind (im Niveau zunehmende) 10 Tauchgänge (5 Tage) an und in die Zenobia (Brücke, Passagierkabinen/Unterbringung, Oberes Frachtdeck, mittleres Frachtdeck, unteres Frachtdeck/Maschinenraum), die spätestens bei mittlerem Frachtdeck und Maschinenraum absolut nichts für Anfänger sind (Tief, und rabenschwarz drinnen) und auch von erfahrenen Tauchern, die das Wrack (noch) nicht kennen durchaus Erfahrung verlangen. Das wird auf der Basis auch kommuniziert - und das ist auch gut so, speziell wenn man an den medial-breit berichteten Fall von einer Taucherin in 2010 denkt, die bei einem Tauchgang im maschinenraum verloren ging und starb (Die Taucherin war nicht bei oder mit Dive-In Larnaca unterwegs). Tauchsicherheit wird sehr groß geschrieben und auch rigide gehandhabt: Kleine Gruppen (Erfahrene Taucher und Guide im Ratio 4:1 maximum, wenig erfahrene Taucher: Guides 2:1), gestaffelter Einstieg vom Speed-Schlauchboot (eleni R, 2 x 300 HP, 17 Plätze), Buddy-Check, 5 Check, Nachfrage nach Luft/Gas und verbleibender Nullzeit; klare Briefings und Erklärungen (Wer geht wann ins Wasser, wer taucht voran, worauf ist im Wrack speziell zu achten, Orientierungspunkte, Not-Ausstiege im Wrack); Bei tiefen Tauchgängen ins Wrack geht oft ein Assi mit, und Guide und Assi tragen beide zusätzlich eine 12L-Stage mit dem jeweiligen Atemgas; Ich habe zwar mein eigenes Equipment verwendet, habe aber bei anderen das Leih-Equipment angesehen, alles gut in Schuss und topgewartet, sowie zweckmäßig. Es wird an der Basis Nitrox und Trimix angeboten, eigene Blenders gibt es auch, die Membran-Kompressoren-Anlage scheint sehr neu zu sein und Chris und seine Leute wissen was sie hier mischen. Es wird auch rigide geloggt, dass die Gäste Ihre Tanks auf Füllstand und Gasgemisch noch bei der Basis prüfen, sowie die Funktionstüchtigkeit des Equipments testen. Nach den Tauchgängen wird den Gästen ebenfalls die Tauchzeit, Maximaltiefe und Restdruck in den Tanks nachgefragt. Auch an Bord der Eleni R wird auf Sicherheit geachtet, da die kurze Strecke zum Wrack dennoch wellig sein kann und speziell wenn das Boot rasch fährt, es durchaus wichtig ist, dass Ausrüstung und Taucher sicher untergebracht sind. Was ich sehr angenehm fand: Ich kam am Ankunftstag spät an, daher war spät abends die basis schon geschlossen. Am nächsten Tag wurde ich des morgens vom Hotel abgeholt (ohne das das explizit vereinbart war - danke Sheri :) ). Die Tauchgänge starten idR um 0800 morgens (Treffpunkt bei der Basis), der zweite Tauchgang findet - je nach Zeitdauer des ersten TGs ab 11:00,11:30,12:00,12:30 oder 13:00 statt. Es wird auf ausreichende Oberflächenpause geachtet, und es wird jeder Customer laufend gefragt, ob alles passt, oder ob man vielleicht irgendwelche besonderen Wünsche, Anforderungen oder dergleichen hat. Hinsichtlich der Kosten - wie von einem der Vorposter erwähnt - sei gesagt, dass Qualität sicherlich nicht billig ist, aber man bekommt auch etwas für sein Geld - nämlich eine Topbetreuung und wirklich sichere und Freude machende Tauchgänge zur Zenobia. Ich weiss es zwar nicht sicher, aber ich bin mir sicher, dass die Tauchbasen auch recht kräftig Lizenzgebühr für das Anfahren der Zenobia abzuleisten haben - insoferne ist der Preis sicher gerechtfertigt. Ich habe für die Wreckheads-Tour 450 € bezahlt, inklusive 15L tank und Nitrox - das ist weder billig noch teuer. Schließlich handelt es sich um Zypern und nicht um Bangladesch oder einen Strandtauchgang in Thailand oder Ägypten (der leicht um 20 - 25 €) zu erhalten ist. Achja... man muss sich übrigens um seine Ausrüstung nur insoferne kümmern, dass man checkt/zusammenbaut, Gas testet, und seinen Anzug anzieht.... den Rest macht die Crew (wie gesagt, man bekommt etwas für sein Geld) Die Zenobia ist sicherlich nicht Jeder-Tauchers-Sache, wenn man sich aber für Wracktauchen und technisch anspruchsvolles und sicheres Tauchen begeistert, ist Dive-In-Larnace uneingeschränkt zu empfehlen. Dementsprechend: 5/5 Sterne. Randbemerkungen: Die Basis liegt nicht direkt im Zentrum von Larnaka, aber es gibt genug Infrastruktur (Nahrung, Drinks) rundherum.
Kurzer Bericht zu unserem gestrigen Ausflug an das Wrack der Zenobia mit CyDive. Start der Tour war um 7uhr ab der Tauchbasis von CyDive in Paphos. Da wir etwas außerhalb wohnen, benötigten wir keinen PickUp. Die anderen Taucher wurden von der Tauchbasis von den Hotels abgeholt. Also Ankunft an der Basis, kurz den üblichen Papierkram erledigen und natürlich bezahlen. 140€ für 2!! Tauchgänge... da ich immer mein eigenes Equipment nutze ( kann ich nur empfehlen, egal wo...- Safety first) hätte man erwarten können, dass dieses aus dem Preis heraus gerechnet wird. Aber die Annahme konnte ich schnell begraben. Also die benötigten Flossen und Blei geschnappt und ab in den Bus. Zusammen mit den anderen Tauchern ging es auf die 1,5h Fahrt zum Hafen. Dort angekommen alles auf einen Handwagen gelegt und zum Boot. Dort dann der erste Schock... das wir nicht allein sind, war natürlich zu erwarten, aber eine Legebatterie hatte ich nicht erwartet. Das Boot beherbergte insgesamt ca.60 Taucher, teilweise mit Angehörigen, welche sich die Zeit an Board vertrieben.... also maximale Auslastung zu Gunsten der Kosten... Nachdem man sich ca. 50cm Platz ergattern konnte, ging es auch schon zum Wrack. Dieses liegt ca. 2km vor dem Hafen... also ca. 15-20min Fahrt mit dem Boot. Dort angekommen ging natürlich das riesige Gewusel los, da ca. 60 Taucher (von insgesamt 5 Tauchbasen) zeitgleich ins Wasser wollten. Hektik und Stress ohne Ende, noch bevor man ins Wasser konnte.... genau die richtigen Begleiter für Taucher also ;-) Nachdem nich einmal DIN Anschlüsse vorhanden waren und es einiges an Gerede bedurfte, konnten wir endlich zum Briefing übergehen. Also kurz das nötigste zum Tauchplatz und zu den Bedingungen vor Ort. Im Bus würden die Gruppen den Guide's bereits zugewiesen. Positiv hier... maximal 4 Taucher auf einen Guide. Nach dem Briefing noch kurz ein Re-Briefing mit unserem Guide und es könnte endlich Richtung Wasser gehen. Dort wartete dann das nächste Problem auf mich/uns. Mein Buddy hatte zu wenig Blei, was dafür sorgte, dass er keine Chance hatte abzutauchen... jemand hatte während des Trubels an Board in seine Kiste gegriffen und den Bleigurt vertauscht. Also wieder raus aus dem Wasser... und das Desaster ging weiter. CyDive hatte nicht einmal Ersatzblei dabei. Das hab ich noch auf keinem TG auf der ganzen Welt gesehen. So war mein Buddy darauf angewiesen, auf die Taucher zu warten die schon wieder aus dem Wasser kamen und sich hier entsprechend Blei zu leihen.... nach ganzen 30min konnten wir endlich abtauchen. In der Zwischenzeit gab es das nächste Problem, was aber von Guide als mehr oder weniger wichtig interpretiert wurde. Das Jacket, genauer, ein Inflatoranschluss des anderen Buddyteams war undicht und blubberte fröhlich vor sich hin... aber 190Bar sollten ja reichen... Nachdem der erste TG nach 20min auch schon wieder beendet war... Luft des anderen Buddyteams war aufgebraucht, ging es für eine Pause an Board zurück. Die üblichen Snacks und Getränke gab es über CyDive... Ein Unding war auch, dass die begleitenden Kinder fröhlich an Deck herum tobten und zwischen dem Equipment umher rannten... ist ja nicht so, dass hier mehr oder weniger volle Saustoffflaschen herum standen.. Vorbereitung für den 2. TG... und vergewissern, ausreichend Blei für sich zu haben... schon gab es das nächste Problem. Ist ja nicht so, dass man wusste, dass zwei TG geplant waren. Uns wurden 4 Flaschen für den 2.TG bereit gestellt. Drei der vier Flaschen waren zwischen 30 und 80Bar gefüllt... und tatsächlich eine mit den obligatorischen 190Bar. Also wieder warten und erstmal eine Kaffee trinken, während alle anderen bereits den 2.TG genießen konnten. Nach 25min konnten auch wir endlich den 2. TG starten.... ich brauche nicht zu erwähnen, dass die ersten bereits wieder zurück kamen.. Da wir als letzte rein ins Wasser sind, war es nur logisch, dass vom versprochenen BBQ noch ein paar jämmerliche Reste im Topf verweilten... also schnell noch versuchen, daraus etwas essbares zu machen und schnell herunter schlingen... das Boot befand sich ja schon auf dem Rückweg in den Hafen... ganz ehrlich, die Orga so, ist unterirdisch. Und ich habe diese Art von Massenabfertigung weder in Indonesien, Thailand, Mexiko oder im Indischen Ozean erlebt... Fazit: Pro: - nettes Team von CyDive, Tauchplatz Zenobia ist großartig und zählt nicht umsonst zu den Top 5 Tauchzielen, kleine Tauchgruppen (max.4 Taucher) Contra: - absolute Massenabfertigung an Board, z.T. schlechte Orga, überzogener Preis (nirgendwo auf der Welt habe ich soviel für nur einen TG bezahlt) und das eigene Equipment wir nicht heraus gerechnet, schlechtes Material (für den Preis kann man anderes erwarten), leider keine Ausweichmöglichkeiten durch fehlende Konkurrenz in Paphos

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