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Maratua Sangalaki

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Maratua Paradise Resort 26.02 bis 15.03.2008Anrei ...

Maratua Paradise Resort 26.02 bis 15.03.2008
Anreise: von Wien über Frankfurt, Singapore, Balikpapan, Berau + 3,5 Std. Boot = 32 Std.
Rückreise:Resort-Tarakan 4 Std. Boot, Tarakan-Balikpapan-Singapore-Frankfurt-Wien = 36 Std.
Resort:8-Strand-Bungalow + 8-Wasser-Bungalow alle geräumig mit Doppel oder Einzelbetten, Bad u. WC,
Deckenventilator, Kühlschrank u. AC.
Der Wege von Strandbungalow 8 bis zur Tauchbasis ist bei Schönwetter u. ohne schwerer Kamera ca. 5 Minuten,kann aber bei Tropischen Regenfällen die auch durch starke Sturmböhen begleitet werden etwas länger dauern.
Für Taucher mit schwerem Gerät (Kamera-Ausrüstung) würde ich die Wasserbungalows empfehlen. Stechmückenschutz, Regenjacke u. Sonnencreme sollten nicht im Reisegepäck fehlen.
Tauchen:Sichtweiten durch starke Ebbe u. Flut sehr unterschiedlich wie auch die Sröhmungsverhältnisse. Die Tauchplätze vor Maratua sind Fisch u. Artenreich. Kleinzeug wie Garneelen, Zwerg Seepferdchen, Schaukelfische u. Schnecken sind leicht anzutreffen. Barracudas u. Schildkröten, einzelne Tunfische, Adlerrochen, Schwarz bzw. Weißspitzenriffhaie sind ebenfals zu finden.
Grauhaie sind nur bei starker Stöhmung am Tauchplatz Cannel anzutreffen. Die flach abfallenden Riffe sind teilweise durch Dynamitfischen sehr mitgenommen, Steilwände sind dagegen in einem optisch guten Zustand.
Tauchen vor Kakaban ist bei Stöhmung sicherlich empfehlenswert, ein Besuch des Quallensees sehr zu empfehlen. Tauchen bzw. Schnorcheln bei Sangalaki: Sandgrund mit schönen Riffblöcken, Sicht sehr unterschiedlich, Leopardenhaie u. Mantas sind mit etwas Glück anzutreffen aber nicht Garantiert. Fischsuppe ist für die Menge u. den Artenreichtum nicht übertrieben.
ACHTUNG: Das Resort auf Sangalaki hat KEIN Hausriff, die Tauchbote können bei Ebbe nicht hinaus fahren. Die Insel ist sehr klein u. die Gastfreundschaft der Betreiber spottet jeder Beschreibung.
Hausriff Maratua: Nachttauchen wird an der Innenseite des Hausriffs durchgefürt, der Sandgrund ist zwischen 2 u. 8 Meter tief.
Im Korallenschutt bei Dämmerung können Mandarinfische beobachtet werden. Steinfische, Messerfische, Seenadeln, Garneelen, Schaukelfische, 1 grüner Anlerfisch, Tintenfisch, Geisterpfeifenfische usw. sind rund um das Resort zu finden, ersucht euren Diveguide um eine kleine Führung u. plant einen Tauchzeit von bis zu 100 Minuten ein, es lohnt sich.
Essen: Fisch, Huhn, Meeresfrüchte, Reis, Pommes, Gemüse alles sehr verträglich in mehr als ausreichender Menge.
Das Personal ist sehr zuvorkommend, immer freundlich u. bemüht.
Wer einen angenehmen Tauchurlaub plant u. sich mindestens 14 Tage Zeit nimmt, ist im Maratua Paradise Resort sicherlich gut aufgehoben.

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Wir (meine Partnein und ich) waren Okt/Nov 2007 v ...

Wir (meine Partnein und ich) waren Okt/Nov 2007 vier Wochen lang Gäste im Maratua Paradise Resort (MPR). Das Resort hat uns sehr gut gefallen, sowohl optisch, von der Bewirtung her, als auch die Freundlichkeit der Angestellten: alles war super!
Die Bungalows sind großzügig gebaut mit Kühlschrank und sehr großem Bad incl. Badewanne und zusätzlicher Dusche. Auch sind die Bungalows in ausreichenden Abstand voneinander gebaut, um von Geräuschen der Nachbarn verschont zu bleiben. Es gibt acht Gardenbungalows und acht Wasserbungalows. Das MPR ist tatsächlich so, wie es sich im Internet darstellt.

Wir hatten die Alternative, die Nachbarinsel Nabucco anstelle von MPR zu buchen. Im Rahmen eines TG in der Nähe haben wir die Insel per Rundgang besichtigt. Um es kurz zu machen: Nabucco ist klein, sehr klein, kleiner als die kleinste Touriinsel der Malediven. Bei vier Wochen Aufenthalt hätten wir dort wahrscheinlich einen Inselkoller bekommen. Zudem verfügt Nabucco, im Gegensatz zum MPR, über kein Hausriff. Beim MPR ist es daher möglich, täglich sowohl early-morning dives als auch Nacht-TGs machen, auf Nabucco wurden lt. ausgehängtem Plan nur drei Nacht-TGs im Monat angeboten. Für uns war das MPR deshalb taucherisch auch im Nachhinein eindeutig die bessere Wahl. Am Hausriff des MPR sind übrigens stationär zahlreiche Mandarinfische vorhanden, die man beim Dämmerungs-TG nahezu täglich sieht.

Wer nach Maratua fliegt, tut dies zumeist nur wg. dem Tauchen. Und hierzu möchte ich näher darauf eingehen. Leider mußte ich feststellen, dass Tauchen auf Maratua bzw. Sangalaki etwas anders ist als es von Reiseveranstaltern vermarktet wird. Von diesen wird mit zahlreichen Großtierbegegnungen und teilweise sogar mit Mantagarantie geworben.

Unsere Erfahrungen dazu:

a) Schildkröten
Es gibt sehr viele Schildkröten zu sehen, insbes. am Tauchspot Turtle Traffic, der seinem Namen alle Ehre macht. Aber Schildkröten sind eigentlich weniger die Attraktion von Maratua und nur um Schildkröten zu sehen, nimmt man sicherlich auch nicht so eine lange Reise in Kauf.

b) Fuchshaie
Mit den vielfach genannten und umworbenen Fuchshaien ist es eher dürftig. Wir hatten zwar in vier Wochen 12 Sichtungen, diese aber alle nur für kurze Augenblicke. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß Fans von Fuchshaien auf Malapascua/Philippinen wohl eher auf ihre Kosten kommen, diese scheuen Tiere öfter, länger und näher zu betrachten.

c) Andere Haiarten
Auf Maratua selbst sind auch andere Haiarten eher selten zu sehen, was uns anfangs sehr gewundert hat. Es gibt zwar den Tauchspot Channel bei dem es - entsprechende Strömung vorausgesetzt - mächtig kachelt und dann mit einem patroullierendem Riffhai gerechnet werden kann. Wenn aber wenig oder keine Strömung vorhanden ist, dann fehlt auch dieser. Zudem wird dieser Tauchspot weniger wegen dem Riffhai betaucht sondern wegen der gewaltigen Strömung dort. Der Channel ist daher auch eher für erfahrene Taucher zu empfehlen, andere könnten dort evtl. Probleme bekommen. Eine Schule Adlerrochen soll es im Channel auch noch geben, leider zeigten sich nur einzelne Exemplare bei unseren Tauchgängen. Zudem ist am Channel noch eine große Barrakudaschule (ca. 500 Stück) stationär anwesend. Wer sie in dieser Anzahl noch nie gesehen hat für den ist dies ein beachtliches Naturschauspiel - vorausgesetzt, es sind keine UW-Photografen der besonderen Art anwesend, welche meinen, unbedingt super Nahaufnahmen von den Tieren machen zu müssen und dafür auch bereit sind, die gesamte Barrakudaschule immer wieder zu sprengen.

Ferner wurde von anderen Tauchern ein Leopardenhai auf Maratua gesichtet, wir hatten leider nicht das Glück, ihn anzutreffen. Dafür hatten wir ein paar auf Sangalaki, sowohl beim Tauchen als auch beim Schnorcheln (drei bzw. zwei Stück in vier Wochen)

Bzgl. Haie mußten wir dann leider einen TG der eher traurigen Art erleben:
Am Tauchspot CCM Paradise fanden wir einen toten Riffhai am Angelhaken hängend. Die Größe des Angelhakens wies eindeutig darauf hin, daß damit keine kleinen Fische gefangen werden sollten. Bei genauerer Betrachtung fiel uns dann auf, daß dies nicht der einzige Haken war. An einem langen horizontalem Seil hingen im Abstand von jeweils 20 Meter etwa 10-15m lange vertikale Seile mit gleichen Haken.
Dies war für uns ein eindeutiges Zeichen dafür, daß auf Maratua Haie wg. Ihrer Flossen mit Langleinen gefischt werden! Wir haben den Diveguide auch unmittelbar danach darauf angesprochen, welcher dies bestätigte. Allerdings würden lt. seiner Aussage die Fischer dies meist weiter draußen im offenen Meer machen und nicht so nahe am Riff, wo Taucher sind. Eine andere Tauchgruppe führte zwei Tage später am gleichen Tauchspot einen TG durch und entdeckte beim Sicherheitsstop mehrere gefinnte Haie bzw. deren Kadaver im Riff liegend! Solche Taucherlebnisse sind natürlich alles andere als erfreulich und auch nicht für Maratua als Taucherziel förderlich.
Im Gästebuch des Resort fanden wir einen etwa ein Jahr alten Eintrag eines Besuchers, welcher das illegale Finning damals an den WWF in Berau gemeldet hat - offensichtlich ohne Erfolg. Zur Info: Für das Haifinnen werden die Fischer nach Gewicht der Flossen bezahlt. Der von uns entdeckte ca. 1,50m lange Riffhai erzielt auf Maratua etwa 50 Euro Verkaufserlös, dies entspricht dem Monatsgehalt einer Bedienung im Resort.

Jedenfalls waren wir uns einig, daß Hai-Finning sicherlich einer der Gründe ist für die geringe Haipopulation auf Maratua.

d) Mantas
Auch wenn ich jetzt vielleicht einigen Tauchern etwaige Hoffnungen zerstöre: Es gibt auf Sangalaki keine Manta-Garantie! Obwohl dies von manchen Reiseveranstaltern so dargestellt wird, muß ich dem widersprechen.
Nach Angaben der diveguides sind ideale Bedingungen für Mantasichtungen Vollmond und starke Strömung.
Vollmond ist aber leider nur einmal im Monat und Strömung ist von der Tide abhängig. Zusätzlich kommt schließlich noch die Jahreszeit sowie der Faktor Glück und Zufall hinzu.

Sangalaki wird pro Tauchgruppe einmal wöchentlich angefahren. Zusätzliche Fahrten kann man für 200$ pro Boot buchen. Es handelt sich hierbei um eine etwa sechsstündige Tour mit folgendem Ablauf: Tauchen, Schnorcheln, Mittagessen auf der Insel, zweiter TG und evtl. nochmals Schnorcheln.
Da wir vier Wochen vor Ort waren, machten wir somit vier Ausflüge nach Sangalaki. Bei der ersten Tour konnten wir bereits bei der Hinfahrt mehrere an der Oberfläche schwimmende Mantas entdecken und hatten beim ersten TG etwa 15 Mantas. Beim anschließenden Schnorcheln waren es ebenso viele. Beim zweiten TG waren es sogar noch mehr Mantas.

Höhepunkt unseres Urlaubes war die zweite Tour nach Sangalaki: erster TG mit 30 Mantas, dann Schnorcheln mit zahllosen Mantas (man fühlte sich förmlich eingekreist, sie waren einfach nahezu immer und überall zu sehen). Der Hammer war dann der zweite Tauchgang: 75 Minuten lang hatten wir fast permanent - bei heftiger Strömung - Mantas um uns herum. Teilweise bis zu sechs Stück gleichzeitig. Geschätzt werden es wohl bis zu 50 Mantasichtungen gewesen sein mit jeweils relativ langer Verweildauer der Tiere.

Unsere dritte Tour haben wir dann extra um zwei Tage vorverlegt, da von einer anderen Gruppe am Vortag wieder etwa 40-50 Mantas gesehen wurden. Leider konnten wir diesmal bei der Hinfahrt keine Mantas an der Oberfläche sehen. War uns egal, wir also in voller Montur und Hoffnung rein ins Wasser, um unser Glück zu versuchen.
Und dann?
Nichts, absolut nichts war da!
75 Minuten lang war kein einziger Manta zu sehen. Nach dem Tauchen wollten wir es mit Schnorcheln versuchen aber auch hier konnten keine Sichtungen vermerkt werden. Beim zweiten TG sahen wir dann kurzeitig 7 Stück.……..

In der letzten Woche machten wir unsere vierte Tour. Beim ersten TG hatten wir wieder Pech: Nichts - kein einziger Manta ließ sich in mehr als 70 Minuten blicken. Auf das Schnorcheln wurde dann verzichtet, weil auch von der Oberfläche aus weit und breit kein Manta zu sehen war. Beim zweiten TG hatten wir dann zum Glück noch 17 Mantasichtungen, allerdings waren die einzelnen Sichtungen wieder alle nur von kurzer Dauer.

Diese ´Ausbeute´ unserer acht TGs auf Sangalaki deckt sich mit den Erfahrungen anderer Gruppen, welche zeitgleich vor Ort waren aber an versetzten Tagen nach Sangalaki fuhren.
Daher sollte man die Angaben der Reiseveranstalter mit Vorsicht genießen: es gibt auf Sangalaki keine Manta-Garantie und die im Internet kursierende Zahlenangaben wie ´bis zu bzw. über 100 Stück´ sind auch den dortigen Diveguides unbekannt.

Wer also nur zwei Wochen vor Ort ist und somit auch nur zweimal nach Sangalaki fährt, könnte in seinen Hoffnungen gewaltig enttäuscht werden. Für einen Taucher, der noch nie Mantas gesehen hat, sind 7 Mantas bei einem TG zweifelsohne ein Highlight in seinem bisherigem Taucherleben. Aber wer schon öfters Mantas beim Tauchen gesehen hat und dann im angeblichen Mantaparadies seine Tour nach Sangalaki macht und dort beim ersten TG keinen einzigen Manta sieht und beim zweiten gerade mal sieben, der wird sicherlich nicht in Hurra-Gebrüll verfallen angesichts seiner – von Werbung erzeugten – Vorstellungen und Erwartungen bzgl. Mantagarantie und –anzahl auf Sangalaki.

Zudem fiel uns auf, dass auf der Nachbarinsel von Maratua namens Kakaban massiv mit Dynamit gefischt wird. Bei vier Tauchausflügen mit je zwei TGs auf Kakaban vernahmen wir dreimal eindeutige Detonationsgeräusche welche auch vom diveguide als illegale Dynamitfischerei bestätigt wurden. Ebenso beim Tauchen am Hausriff bzw. am Außenriff vom MPR konnten wir dieses Knallen mehrmals hören.......


Übrigens gibt es auf Sangalaki - wie an anderen asiatischen Orten auch - eine Turtle Sanctuary zur Erhaltung der vom Aussterben bedrohten Schildkröten.
Der Ablauf ist wie folgt: Die frischgelegten Eier (etwa 60-120 pro Gelege) werden von den Rangers ausgegraben und in dafür eingerichteten Bereichen neu vergraben um sie gegen ihre zu diesem Zeitpunkt natürlichen Feinde wie z.B. Warane zu schützen. Diese Bereiche werden meist mit Datumsschildern gekennzeichnet, um zu wissen, wann die Schildkröten schlüpfen, um sie dann freizulassen. Dieses sog. turtle-release findet zur Erhöhung der Überlebenswahrscheinlichkeit eigentlich ausschließlich nur abends kurz vor Einbruch der Dunkelheit statt. Der Grund: in den ersten Stunden ihres Lebens können Schildkröten noch nicht tauchen und sind daher schutzlos den Vögeln ausgeliefert, welche die an der Wasseroberfläche schwimmenden Schildkröten am Tage sofort als leichte Beute erkennen. Zur Info: Von 1.000 Schildkröten erreicht durchschnittlich nur etwa eine das fortpflanzungsfähige Alter. Der Rest fällt vorher sowohl seinen natürlichen Feinden zum Opfer als auch dem Menschen.

Nun war es beim ersten Besuch auf Sangalaki so, daß bei Anwesenheit von Tauchern auf der Inseln nach dem Mittagessen eine einzelne baby-turtle vom Ranger in einem Kübel gebracht wurde, welche dann von den Touris am Strand freigelassen wurde. Angesichts der ohnehin geringen Überlebenswahrscheinlichkeit von Schildkröten mag dies bei einem Exemplar noch vertretbar sein, daß man dieses zur Mittagszeit seinem nahezu 100%ig tödlichem Schicksal überläßt.
Diese Aktion des Ranger wird auch nicht immer durchgeführt, denn bei unserem zweitem und dritten Besuch wurde dieses turtle-release für Touris zur tödlichen Mittagszeit nicht vom ihm praktiziert, was für uns auch nicht weiter schlimm war, sondern eher Zustimmung fand. Bei unserem vierten Besuch auf Sangalaki war allerdings eine Dame dabei, die bereits schon mehrmals vorher dem diveguide im MPR mitteilte, daß sie ´baby-turtles´ dort sehen möchte. Auf Sangalaki angekommen, wiederholte sie diesen Wunsch.

Was dann folgte, ist mir bis heute unverständlich:

Der diveguide richtete ihren Wunsch an den Ranger aus und jener begann dann - zur Mittagszeit (!!!!) - mit tatkräftiger Unterstützung dieser Dame ein ganzes Gelege von 86 Schildkröten auszubuddeln. Begleitet wurde diese Ausbuddeln von äußerst sachkundigen Kommentaren dieser Dame wie „Oh, ich wußte gar nicht, daß die so tief vergraben sind“ und „Ach, ich dachte, die schlüpfen jetzt gerade aus der Schale“. Unmittelbar danach wurden die baby-turles völlig chancen- und schutzlos ihren natürlichen Feinden aus der Luft bzw. im Meer zu überlassen. Für die neugeborenen Schildkröten kam das einer gemeinsamen Hinrichtung bzw. deren Todesurteil gleich.

Das absolut sinnlose Opfern von 86 schutz- und wehrlosen Schildkröten zur Entzückung von Frauenherzen hat meiner Meinung nach überhaupt nichts zu tun mit der Arterhaltung- und Schutzfunktion einer Sanctuary.

Um nicht mißverstanden zu werden möchte ich betonen, daß mein Bericht nicht als Kritik gegen das Maratua Paradise Resort gerichtet ist, denn dieses hat in keinster Weise etwas damit zu tun. Es gab aber einige Punkte während unserer Tauchausflüge vor Ort, die wir als sehr negativ empfanden und über die sich jeder Besucher bewußt sein sollte:

1. die Art, wie das Tauchen auf Maratua und Sangalaki von Reiseveranstaltern vermarktet wird, entspricht nur teilweise der Realität. Mantabegegnungen sind und werden auch zukünftig von Glück und Zufall abhängen. Lediglich die Wahrscheinlichkeit, Mantas zu sehen sowie deren Anzahl ist auf Sangalaki größer als an anderen Tauchplätzen
2. das Hai-Finning auf Maratua.
3. die massive Dynamitfischerei auf der Nachbarinsel Kakaban
4. den Vorfall mit dem baby-turtles, bei welchem ich dennoch die (naive?) Hoffnung habe, dass dies eine einmalige Ausnahme war.

Die Beurteilung möchte ich deshalb unterteilen:

Das Maratua Paradise Resort bekommt 6 Flossen
Die Tauchbasis und deren guides 5-6 Flossen
Tauchen an den Tauchplätzen von Maratua Island erhält 4 Flossen (obwohl davon kein Punkteabzug für das Hai-Finning berücksichtig ist)
Die Art der Tauchvermarktung Sangalaki von Reiseveranstaltern im Vergleich zur Realität erhält aufgrund unserer Erfahrung höchstens 2 Flossen
Mantatauchen auf Sangalaki reicht von 4-6 Flossen und das Ergebnis ist sehr von Strömung, Tide und Vollmond abhängig und zudem auch noch von Glück bzw. Zufall.

Viele Grüße
Mantafan
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Allgemein Infos

Services
Ausrüstungsverkauf:
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Werkstatt:
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Regler-Revisionen:
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Neoprenarbeiten:
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Behindertengerecht:
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Tauchclub vorhanden:
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Filmentwicklung analog:
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Filmentwicklung digital:
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Kreditkartenzahlung:
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Ausstattung
Kompressoren:
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Trockenraum:
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Spülbecken Ausrüstung:
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Schulungsraum:
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Schliessfächer:
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Lampenlademöglichkeit:
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Boote:
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Entfernung Tauchgewässer:
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Hausriff:
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Aufenthaltsraum:
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Leihausrüstung
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Marken Leihausrüstungen:
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Alter Leihausrüstungen:
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Kameraverleih:
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Videoverleih:
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Computerverleih:
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Rebreatherverleih:
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Flaschen
Anzahl Flaschen:
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Flaschengrößen:
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DIN/INT:
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Flaschenmaterial:
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Gase
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Trimix:
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Argon:
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Ausbildung
Anzahl TLs:
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Anzahl Guides:
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Ausbildungs-Verbände:
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Ausbildung bis:
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Schnuppertauchen:
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Nitroxausbildung:
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TEK-Ausbildung:
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Rebreatherausbildung:
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Fotoausbildung:
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Kinderausbildung:
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Behindertenausbildung:
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Pool für Ausbildung:
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Ausbildungsgewässer:
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