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Irian Yaja

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Im März 2009 war ich 2 Wochen im Kri Eco Resort u ...

Im März 2009 war ich 2 Wochen im Kri Eco Resort und uneingeschränkt zufrieden, ja begeistert.
Die Anreise ist ja etwas mühsam, aber beim Anlegen fällt alles ab und Relaxen ist angesagt.
Mittlerweile hat sich wohl viel getan im Resort. Alle Bungalows stehen auf Stelzen im Wasser, zum Teil am langen Steg zum Bootsanleger oder separat am Ufer. Deshalb sind die Bäder auch an Land - Mandis mit westlicher Toilette. Alle Bauen sind aus Palm-Matten und natürlich hellhörig. Meist zwei Räume mit gemeinsamen Vorraum. Ich hatte eine private Loggia mit Hängematte. Dann gibt es noch einen überdachten Sitz- und Liegebereich am Steg, einen Restaurantbereich und weiter dahinter die Häuser des Personals und die Füllstation (geräuschmäßig gut gedämmt).
Tauchen: um 7:30, 10:30 und 14:30, Nachttauchen 19:00. Einmal die ganze Ausrüstung zusammengestellt und dann liegt alles bei jedem Tauchgang im Boot parat. Den Anzug anziehen und ins Boot klettern, denn die Fahrten sind meist kurz ( 5 bis 10 min). Deshalb kommt man oft zwischendurch zurück. Bei etwas weiteren Strecken findet ein Stopp irgendwo am Strand oder bei einem Dorf statt. Und dann gibt es ja auch noch Tagesausflüge. Besonders gut fand ich die flexible Organisation: kurz vorher anmelden oder absagen - kein Problem und keine Berechnung bei Absage. Sonst wird die Planung nach dem Abendessen gemacht. Schön übersichtlicher Bogen für jeden mit den Tauchplätzen und erfolgten TG. Sollte es mal ordentlich regnen oder eine Verspätung geben, wird einfach alles etwas verschoben, auch das Essen.
Das Tauchen: einfach phantastisch (ich habe bisher schon viel gesehen). Der einzige Minuspunkt: die oft schlechte Sicht und kein Großfisch. Aber der unwahrscheinliche Korallenreichtum und die großen Fischschwärme wiegen das reichlich auf. Wer einmal am Haken in der Strömung am Sorido Wall hängt inmitten von Barrakudas und anderen Fischen, wird die großen Haie in einem anderen Urlaub suchen. Bemerkenswert für mich die ´Herden´ von meterlangen Büffelkopfpapageienfischen. Es lohnt auch die Mitnahme einer Lupe für die berühmten Pygmäenseepferdchen. Selbst auf Yap konnte ich nicht eine Stunde bei klarer Sicht etliche Mantas bestaunen, die uns stetig umkreisten.
Es ist allerdings kein Tauchgebiet für Anfänger!

Meine (relativen) Minuspunkte: öfter schlechte Sicht, Hellhörigkeit der Bungalows, kein Licht zum Lesen, kein Bad im Bungalow.
Meine Pluspunkte: ein tolles, abwechslungreiches Tauchgebiet, intimes Resort mit guter Leitung und stets freundlichem Personal, die großzügigen Räume mit Riesen-Moskitonetzen, gutes Essen, Service, zu jeder Zeit Zugang zu Getränken und eine unendliche Ruhe fernab auf Kri.

Wer mehr Komfort braucht, sollte ins 800 m entfernte Sorido Bay Resort gehen.
Aber ich habe dies als perfekte Symbiose von Tauchen und Resort mit einem Mindestmaß an Komfort außerhalb der bevölkerten Gebiete erlebt und nichts hat mich wirklich gestört.
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Vom 13.5. bis zum 27.5.2000 habe ich einen zweiw& ...

Vom 13.5. bis zum 27.5.2000 habe ich einen zweiwöchigen Tauchurlaub
auf Irian Yaja genossen.



Irian Yaja ist der Indonesische Teil von Papua Neuguinea. Normalerweise
fliegt man via Singapore nach Bali oder Java. Von dort aus geht die Reise
via Sorong weiter ins Gebiet von Irian Yaja. Nach einer längeren (ca.
drei Stunden) Bootsfahrt erreicht man die Insel Pulau Wai. Die Insel erinnert
stark an eine Malediven-Insel. In einer halben Stunde hat man die Insel
mit dem weissen Sandstrand umrundet.



Rund zehn Bungalows stehen auf der Insel, zwei sogar im Wasser. Im Raum
gibt es eine Matratze und eine Ablage. Die Installationen sind sehr basic,
es gibt keine Duschen (man schöpft einfach Wasser aus einer Regentonne)
und kein richtiges WC. Trotzdem oder gerade deshalb kommt sofort Robinson-Stimmung
auf.



Die Küche ist sensationell gut und abwechslungsreich.



Täglich fahren die zwei Boote dreimal zum Tauchen raus. Wer will
macht am Abend noch einen Nachttauchgang. Meistens fährt man
mit dem Boot Tagestouren und isst auf einer unbewohnten Insel den Lunch.
Die Tauchplätze sind erstklassig (es hat aber wenig Steilwände)
und die Korallen noch super intakt. (Es heisst dass weniger als 100 Taucher
pro Jahr in diese Gegend kommen.) Teppichhaie und Pygmäen-Seepferdchen
sieht man ziemlich oft.



Das Wetter war mit knapp 30 Grad immer angenehm und das Wasser hat Badewannen-Temperatur.
Manchmal sind Gewitter über die Insel gezogen, ansonsten wars immer
sonnig. Den Ausflug zum Wasserfall auf der benachbarten Insel kann ich
übrigens sehr empfehlen.



Schöner Tauchen in Deutschland und Manta-Reisen in der Schweiz
haben die Insel (Max Ammer) im Programm.

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