Diversland, Khao Lak (Inaktiv)

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Stellungnahme der Basis am Ende des Berichts

Diese Tauchbasis firmiert in Khao Lak unter drei verschiedenen Namen:
- Similan Scuba Adventures
- Diversland
- Sea World Sports

Geleitet wird sie von einem Polen namens Roman Galgonek und einem Niederländer namens Abraham. Mir ist nicht bekannt, ob die beiden gleichberechtigte Partner sind. Meine Erlebnisse mit Roman G. (s.u.) sprechen eher dagegen.

Ich bin vom 8.4. bis zum 18.4.2009 mit dieser Tauchbasis getaucht. Die Reise hatte ich bei ORCA gebucht. Eingeschlossen war ein Bungalow bei ´Khao Lak Bungalows´, besser bekannt unter dem Namen ´Gerd und Noi´ sowie ein Tauchpaket mit 8 daytrips (16 TG) bei Diversland.
An den meisten Tauchtagen war ich u.a. mit den gleichen anderen Tauchgästen unterwegs: Louis und Michel, Borris und Klaus sowie Daniela und Carsten. In der Bewertung der Tauchbasis und insbesondere des Verhaltens von Roman G. waren wir uns weitgehend einig. Dennoch trage natürlich ich allein die Verantwortung für diesen Text. Möglicherweise schreiben auch die anderen noch etwas zu ihren Eindrücken.

Zum Ablauf eines Tauchtages
Wie in Khao Lak üblich wurden die Tauchgäste morgens ab 7:30 mit dem Pickup von den Hotels abgeholt und zum Hafen von Taplamu gebracht. Von dort ging es gegen 8:30 mit dem Speedboat ´Angel Two´ Richtung Similans oder zu einem anderen Tauchplatz. Eine Fahrt mit dem Speedboat dauerte wetterabhängig zwischen 1:15 und 1:45 Stunden.Dort wartete das eigentliche Tauchschiff, die ´Angel One´, auf uns. Nach zwei Tauchgängen ging es gegen 15:30 mit dem Speedboat zurück, so dass in der Regel um 17:30 alle wieder in ihren Hotels waren. Man war also für zwei Tauchgänge etwa 10 Stunden unterwegs. Dieser Speedboat-Massentauchtourismus ist sicher nicht nach jedermanns Geschmack und hat mich nach einigen Tagen auch etwas abgestoßen. Aber so läuft das hier eben in der Regel. Allerdings bietet die Tauchbasis auch Übernachtungen auf der ´Angel One´ an.

Zu meinen positiven Erlebnissen und Eindrücken:

Ein dickes Lob gebührt der gesamten Besatzung der ´Angel One´. Solch ein Ausmaß an Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Professionalität erlebt man nicht alle Tage. Auch das Essen war Spitzenklasse und besser als in so manchem Restaurant an Land.
Die Guides waren in der Regel ebenfalls sehr kompetent und haben sich gut auf ihre jeweilige Tauchgruppe eingestellt. Besonders erwähnen möchte ich hier den Briten Ed, der inzwischen wohl leider nicht mehr dabei ist.
Ed hat unglaublich viel entdeckt und gezeigt und rundherum hervorragend geguidet. Seine Gruppe hatte er immer im Blick, und die Tauchgänge mit ihm waren ein entspannter Genuss. Auch seine Briefings waren sehr informativ und so, wie Briefings sein sollen.

Nun zu meinen negativen Erlebnissen mit der Tauchbasis und insbesondere mit Roman G.:

1.
Ich hatte schon drei Wochen vor meinem Urlaub mehrfach versucht, mit der Tauchbasis Kontakt aufzunehmen, weil ich einige Fragen hatte. Dabei habe ich jede der angegebenen Mailadressen ausprobiert, aber keine Antwort bekommen.

2.
Ich bin morgens am 6.4. in Khao Lak eingetroffen und wollte im Büro der Tauchbasis in meinem Hotel einchecken, um am nächsten Tag tauchen zu können. Das Büro war aber den ganzen Tag über nicht besetzt, auch nicht während der angegebenen Öffnungszeiten. Im Hotel konnte oder wollte mir niemand helfen. Am Tag darauf das gleiche Bild: verschlossenes Büro und auch kein Hinweis, an wen man sich nun wenden kann.
Zufällig ist dann einer Anwohnerin mein Herumirren aufgefallen, und sie hat jemand vom Tauchcenter herantelefoniert. Ich erfuhr dann, dass das Büro in der Bungalowanlage fast nie besetzt und das Hauptbüro unter ´Sea World Sports´ an der Durchgangsstraße in Khao Lak zu finden ist.
Das war schon etwas ärgerlich und hätte durch einen Hinweis an der Tür des ´Nebenbüros´ leicht verhindert werden können. Als ich Roman G. auf diese Panne ansprach, hörte ich von ihm nur: ´Dann musst du eben gleich zu Sea World Sports gehen.´ Seltsame Antwort, wenn man bedenkt, dass ich diesen Namen gar nicht kennen und von der Existenz eines ´Hauptbüros´ gar nichts wissen konnte.

3.
Leider gab es auch einen thailändischen Guide namens Pan, der seine Sache oft eher schlecht gemacht hat. Pans Briefings fand ich wenig informativ und z.T. chaotisch und in schwer verständlichem Englisch vorgetragen. Schlimmer aber war, wie er manchmal seine Aufgaben als Guide wahrnahm oder besser: vernachlässigte. Er hat mehrfach unter Wasser Teile seiner Gruppe verloren, und mindestens ein Tauchgang musste deswegen abgebrochen werden. Pan hat nicht realisiert, dass er für die Gruppe da ist und nicht umgekehrt. Auf einem anderen Tauchgang wusste keiner, was er nun eigentlich vorhat. Ständig wechselte er die Richtung oder hielt an irgendeiner Stelle ohne für uns erkennbaren Grund, ja sogar ohne dies irgendwie mit uns zu kommunizieren. Wir mussten uns oft minutenlang irgendwie in der Strömung halten ohne zu wissen, was jetzt eigentlich los ist. Entspanntes Tauchen geht anders!
Das Ende vom Lied war, dass - jedenfalls aus unserer Gruppe - niemand mehr mit Pan tauchen wollte.

4.
Borris und Klaus hatten nach eindeutigen Guide-Fehlern zwei aufeinander folgende Tauchgänge abbrechen müssen und waren verständlicherweise ziemlich sauer. Ich halte es für selbstverständlich, dass die Tauchbasis in einem solchen Fall irgendeine Entschädigung oder einen Ersatz anbietet. Da waren die beiden aber bei Roman G. an der falschen Adresse. Der hat nicht mal ein Wort der Entschuldigung oder des Bedauerns über die Lippen gebracht, geschweige denn, eine Entschädigung angeboten. Stattdessen mussten die beiden erfahrenen Taucher sich etwas wie ´selbst schuld, wenn man nicht in Strömung tauchen kann´ anhören und wurden von ihm kurzerhand aus dem Büro geworfen.

5.
Das für mich abstoßendste Erlebnis mit Roman G. hat mit einer Umbuchungsgeschichte zu tun.
Wie gesagt hatte ich über ORCA 8 Tauchtage (daytrips) mit 16 Tauchgängen gebucht und bezahlt. An meinem zweiten Tauchtag warb ein Guide auf der ´Angel One´ für einen ´overnight´-Trip. Das sind 2T/1N mit insgesamt 6 Tauchgängen. Statt nach dem ersten Tag das Schiff zu verlassen, bleibt man einfach über Nacht an Bord. Am nächsten Tag kommen die Tagesgäste mit dem Speedboat wieder dazu.
Auf meine Frage, ob ich diesen overnight-Trip mit meinem gebuchten Tauchpaket bezahlen könne, erhielt ich ohne irgendeine Einschränkung die Antwort, dass das ginge. Von irgendwelchen Zusatzkosten (außer natürlich für die Kabinenmiete an Bord) war nicht die Rede. Also ging ich davon aus, dass ich für den 2T/1N-Trip insgesamt 3 Tauchtage aus meinem Paket sowie die Zusatzkosten für die Kabine zu bezahlen hätte.
Einige Tage später stellte sich dann heraus, das Roman G. aber für die Umwandlung nur EINEN Tag aus meinem Paket anrechnen und und zusätzlich 6000 THB (rund 135 Euro) von mir haben wollte. Ich habe das abgelehnt und mich bei ORCA beschwert, die aber bei Roman G. ebenfalls auf Granit bissen und im Grunde wohl auch nicht zuständig waren.
Am meisten hat mich geärgert, dass er zu überhaupt keinem (argumentativen) Gespräch bereit war. Die von mir in Anspruch genommene Leistung war in seiner Preisliste billiger als das, was ich dafür in Zahlung geben wollte. Außerdem musste er ja tatsächlich weniger Leistung erbringen, denn für zwei Tauchtage waren durch die Umbuchung die Transfers
mit Pickup und Speedboat entfallen.
Romans ´Argument´ dagegen war, dass es seine Sache sei, wie er die Umwandlungsbedingungen festlegt. Damit hat er sicher recht. Entscheidend für mich ist allerdings, dass er bzw. seine Angestellten dann auch auf Anfrage korrekt, vollständig und unmissverständlich über diese Bedingungen informieren müssen. Aber eigene Fehler einzugestehen und berechtigte Klagen ernstzunehmen, das ist nicht sein Ding!

Zwei Tage vor Urlaubsende schien es dann doch noch zu einer gütlichen Einigung zu kommen. Roman G. hatte mich ins Büro bestellt, war dann aber nicht da. Stattdessen habe ich mit Abraham, dem anderen Manager, gesprochen. Mit ihm konnte man ganz normal reden und von ihm habe ich mich auch als Gast ernst genommen gefühlt. Abraham war über den Streit informiert und sofort einverstanden, auf den strittigen Umwandlungsbetrag von 6000 THB zu verzichten. Ihm war die ganze Angelegenheit sichtlich unangenehm.
Ich habe dann meine Rechnung bei Abraham bezahlt und war sehr erleichtert, dass der Konflikt nun bereinigt sei.

Aber Pustekuchen! Später am Abend fand ich einen Brief von Roman G. unter meiner Zimmertür durchgeschoben. Darin wurden mir ´unanständiges Benehmen´ und ´Beleidigungen´ vorgeworfen und ein Ultimatum gestellt, den von ihm geforderten Betrag noch zu bezahlen. Andernfalls würde er mich von der Flughafenpolizei an der Ausreise hindern lassen.
Ich habe mich dadurch zur Zahlung genötigt gesehen, denn ich wollte natürlich nicht riskieren, meinen Rückflug zu verpassen.

Roman G. hat mir übrigens in den letzten vier Tagen meines Aufenthalts täglich eine neue Rechnung geschrieben. Und ALLE waren - abgesehen von dem strittigen Betrag - in einem oder gar mehreren weiteren Punkten falsch. Mal waren Tauchgänge aufgeführt, die ich nicht gemacht habe. Mal waren Nationalpark-Gebühren aufgeführt für Tage, an denen ich nicht getaucht bin. Und schließlich stimmte in der Schlussrechnung die Summe nicht, d.h. die Posten waren falsch addiert worden. Nicht gerade ein Glanzstück an buchhalterischer Leistung, Zuverlässigkeit und Kundenfreundlichkeit. Aber auch das veranlasste Roman G. nur zu hämischen Bemerkungen anstatt zu einem Wort des Bedauerns.

Fazit
Ich kann nur abraten, mit dieser Tauchbasis zu tauchen, jedenfalls solange Roman Galgonek dort arbeitet! Dazu gibt es genügend Alternativen in Khao Lak.

Für die tolle Besatzung der ´Angel One´, die ich ganz ausdrücklich aus meiner Kritik herausnehme, tut mir das leid.

Auch auf diesen Bericht wird Herr Galgonek vermutlich eher mit Beschimpfungen als mit Selbstkritik reagieren, aber dem sehe ich gelassen entgegen.

Stellungnahme der Basis (31.5.09)

Eine Stellungnahme fuer den Eintrag vom Herr Michael Fischer vom Roman Galgonek.
Liebe Tauchfreunde,
ich bin seit mehr als 10 Jahren hier in Khaolak und habe diese Basis gegründet sowie auch seit 10 Jahren immer selbst geleitet. Als erstes möchte ich bemerken das ich kein Pole bin sondern ein Tscheche und habe in Deutschland 13 Jahre gelebt, meine Ausbildung und mein Studium auch dort abgeschlossen.
Was es den Herr Fischer angeht hat er sich hier benommen wie kein Gast zuvor und ich möchte dazu ausdrücklich bemerken das ich von den gesamten 10 Jahren rede! Er wurde vom Orca zu uns gebucht mit 14 Nächten in unseren Resort sowie 8 Tagestouren als Packet. Da wir ganz klare Regeln bei diesen Paketen von Veranstalter haben Museen wir uns auch dran halten und das hat Herr Fischer irgendwie nicht begreifen wollen, es stand ganz klar bei seien Buchung im Katalog und es wurde ihm auch auf meine bitte hin vom Orca schriftlich bestätigt.
Herr Fischer hat meine Angestellte mehrfach auf eine unverschämte Art behandelt und wollte uns auch noch Vorschreiben wie wir unsere Sache hier machen sollen. Es gibt hin und wieder Leute die gerne ihren Frust aus deren Leben hier an den Thais auslassen anstatt sich über ihre nette Gastfreundlichkeit zu Freuen.
Meine Meinung nach hat Herr Fischer ein menschliches Problem und ich freue mich das ich in meinen Leben mit sowas nie was zu tun hatte.
Nicht desto trotz wünsche ich Herr Fischer ein gutes Leben und entschuldige mich dafür das es ihm bei uns nicht gefallen hat, möge er sein Urlaub möglichst wo anders als in Thailand zu machen, es wäre ein Drama das Land von solchen Leuten zu Vernichten. Ich liebe Thailand und die Leute die wissen weswegen sie hier immer wieder gerne hinkommen.
Mit sonnigen Grusen aus Khaolak
Roman Galgonek


Ende Stellungnahme

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Elke, AOWD, 244 TG, Bernd, AOWD, 291 TGWir waren ...

Elke, AOWD, 244 TG, Bernd, AOWD, 291 TG

Wir waren in den Weihnachtsferien 2008/09 zum zweiten Mal in Khao Lak und haben nach langem Vergleich uns für die Tauchbasis Diversland neben Gerd & Noi entschieden. Sie waren die günstigsten, die Nitrox umsonst angeboten haben. Der Tauchtag kostete ca. 88 €.

Kurz ein Nachtrag über die Entwicklung des Tourismus nach dem Tsunami: Vor 4 Jahren gab es in Khao Lak ca. 5 -7 Tauchbasen, mittlerweile sind es mindestens 20!!! (Das ist jetzt keine Übertreibung, wir waren einen ganzen Tag damit beschäftigt, uns über die verschiedenen Tauchangebote zu informieren) Einige fahren mit großen Booten zu den Similan Islands und brauchen dafür ca. 2 bis 3 Stunden. Wir haben uns dafür entschieden, mit dem Speedboot in etwa 1 - 1,5 h zu den Similans zu fahren und dort auf ein großes Safariboot zu wechseln, von dem aus getaucht wird. (Auch diese Variante wird von mehreren Tauchbasen angeboten)

Diversland arbeitet mit zwei anderen Tauchbasen in Khao Lak zusammen: einmal Similan Scuba Adventures und Sea World – die Hauptbasis, bei der auch die Tauchgänge bezahlt wurden.

Der erste Tauchtag sollte am 25.12. stattfinden. Am 24. waren wir nachmittags noch an der Tauchbasis und haben den Tag festgemacht. Am Abend hat Abraham (ein Holländer, der anscheinend der Chef des Ganzen ist) um 21 Uhr einen Zettel an der Rezeption abgegeben, dass das Boot doch nicht raus fährt. Nur dumm, dass uns der Zettel nicht wirklich erreicht hat (er hätte ihn ja zum Zimmer bringen lassen können) – Naja, dumm gelaufen. Wir sind also in der Früh um 6.45 Uhr umsonst aufgestanden, und haben auch umsonst eine weitere Stunde auf den Pickup gewartet.

Einen Tag später war der 2. Versuch. Diesmal hat mit dem Abholen alles gut geklappt. Der Tauchplatz war Koh Bon – bekannt für Mantasichtungen. Auf dem Tauchboot waren ca. 15 Taucher und keine Schnorchler. Beim ersten Tauchgang war die Strömung noch etwas stärker, aber nachdem in unserer 3er-Gruppe nur erfahrene Taucher waren, ok. Leider haben wir erst Mal keinen Manta gesehen. Deshalb hat Pan beschlossen, als zweiten Tauchgang genau die selbe Strecke abzutauchen, weil ein anderer Tauchguide von einem anderen Boot einen gesehen hat . Nachdem die Korallen aber nicht wirklich der Brüller waren, um nicht zu sagen zur Hälfte abgestorben, hab ich das erst Mal als Scherz aufgefasst. Aber nix war’s. Die ersten beiden Gruppen hatten Glück und sind ein paar Minuten mit dem Manta getaucht, der Rest war danach ziemlich verärgert, dass 2x der selbe Tauchplatz getaucht wurde. Er war von den Korallen her wirklich nichts, und Großfisch hat sich auch nicht sehen lassen.

Der 2. Tauchtag, diesmal hatte ich auch meinen Buddy dabei, sollte eigentlich zum Elephant Head und East of Eden gehen. Beim Abholen war es schon extrem eng auf dem Pick-up. 14 Personen passen ganz gut drauf, wir sollten aber zu 18 drauf. 2 Schnorchler haben beschlossen, dass sie, wenn sie nicht mehr drauf passen, lieber ein anderes Mal fahren. Wir haben aber unsere Tauchgänge so geplant, dass wir möglichst viele verschiedene Tauchplätze sehen. Am großen Boot angekommen, stellten wir fest, dass nicht nur ein Motorboot gefahren ist, sondern 2! Dementsprechend viele Leute waren auch auf dem Safariboot: ca. 8 haben dort schon übernachtet, auf unserem Motorboot waren 18 Leute und auf dem anderen nochmal ca. 15. Die Leute haben sich fast zertrampelt und beim Essen konnte noch nicht Mal jeder sitzen. Auch wenn die Tauchgruppen nur aus 4 Personen bestehen, war es beim Anziehen des Anzugs verdammt eng. Wir waren zum Glück die erste Gruppe. Der Tauchplatz wurde spontan wieder Mal geändert. Elephant Head ist eigentlich ein wunderschöner Platz mit schönen Granitformationen. West of Eden ist dagegen ein Korallenfriedhof. Schade!
Als Pan den 2. Tauchgang schon wieder an der selben Stelle machen wollte, haben (zum Glück) so viele der Taucher protestiert, dass er doch East of Eden – ein schöner Korallengarten – gemacht hat. Leider hatte Bernd Probleme mit den Ohren und war deswegen statt dem 2. Tauchgang nur schnorcheln.

Nach diesem Tauchtag haben wir beschlossen, nicht wie geplant 5 Tage zu tauchen, sondern uns anderweitig zu beschäftigen. Es hat einfach keinen Spaß gemacht mit über 30 Leuten auf dem Boot rumzuwuseln. Dadurch, dass mittlerweile so viele Tauchbasen existieren, haben die Großfische, die vor ein paar Jahren noch bei den Similans waren, das Weite gesucht.
Beim Bezahlen kann die nächste Überraschung: auch mein Buddy musste 2 Tauchgänge bezahlen, statt einem Mischpreis Tauchen/Schnorcheln. Als wir sagten, dass uns das Tauchen mit über 30 Leuten auf dem Boot nicht gefallen hat, sagte Abraham, dass er in den 2 Wochen um Weihnachten so viel Gewinn wie möglich machen müsse, weil er sonst die Basis schließen könne. (Wäre vielleicht gar nicht schlecht – immerhin animiert er dadurch, dass man auf jeden Fall den Tauchgang zahlen muss, die Taucher, auch wenn sie sich nicht gut fühlen, trotzdem zu tauchen!!!!) Das hatten wir bis jetzt nirgends auf der Welt. Daher können wir von dieser Tauchbasis nur abraten.



Der einsame Manta

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