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Phi Phi Islands

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Ein Jahr nach dem Tsunami.Große Teile der ehemals ...

Ein Jahr nach dem Tsunami.
Große Teile der ehemals bebauten Fläche sind Brachland; vor allem die Nordhälfte und die Westhälfte. Dieser Bericht handelt von der Ortschaft Tonsai Village und nicht von den Hotels am Ost-Arm der Insel (Sea Gipsy Village, Bakhao Bay und Long Beach). Das ehemalige Zentrum an der Südbucht (Tonsai Bay) rechts vom Pier ist weitgehend wiederhergestellt und ´in Betrieb´.

Jedes zweite Haus ist ein Internet-Shop, jedes dritte ein Reisebüro und jedes vierte eine Tauchbasis. Aber das ist ja fast überall in Thailand so.
Unterkünfte gibt es von schlicht für ein paar hundert Baht pro Zimmer und Nacht bis zu fast schon luxuriös (weil vollkommen neu renoviert und ausgestattet) für 3300 Baht im Banyan Villa, wo wir per Internet gebucht hatten.

Die Kommunikation per E-Mail funktioniert mit vielen Hotels nicht. Sie haben zwar Internet-Seiten, aber die scheinen auf irgendwelchen Servern vergessen und nie aktualisiert zu sein. Auch gibt es vielerorts anscheinend niemanden, der auf die Idee käme, die bei den angegebenen Adressen eingegangenen Mails anzuschauen. Auch im Banyan Villa hat es mehrere Mails und Anrufe gebraucht, bis wir eine vernünftige Antwort hatten. So pfiffig die Thailänder sonst sind, das haben sie anscheinend nicht so drauf. Bei Buchungen übers Internet ist es nicht ratsam, zu überweisen, weil das bei uns 40 Euro Gebühren, Provisionen und ähnlichen Dreck gekostet hat. Bei Bezahlung per Kreditkarte liegen die Gebühren bei ca. 2 Prozent.

Phi Phi ist aufgrund der vielen Engländer und Schweden bis spät in die Nacht ziemlich laut. Man könnte direkt an Mallorca erinnert werden. Da fällt es kaum auf, daß es auch eine Moschee gibt, die ihre Botschaft 5x am Tag per Lautsprecher an der Moschee und einer Zweigstelle verkündet. Es gibt aber auch durchaus lauschige Plätzchen wie die Baum-Bar. Die Gastronomie reicht fon einfach, gut und billig Thailändisch bis zu teuren Steak- und Pizza-Restaurants, die teilweise ausgesprochen mies sind (´Amico´ war in jeder Beziehung Null Sterne).

Von Deutschland nach Thailand zu telefonieren kostet mit Call by Call ohne Anmeldung mit Preisansage 2 - 5 Cent. Zu Thailändischen Handys 3 - 7 Cent. target="_blank">Aktuelle Preise hier!
In Thailand hat jeder ein Handy; Festnetzanschlüsse gibt es zumindest auf Phi Phi kaum. Es ist empfehlenswert, sich in Thailand für sein Handy eine SIM-Karte zu kaufen. Die kostet 300 Baht (6 Euro) inklusive 50 Baht Guthaben. Dann noch eine Guthabenkarte für 300 Baht, wo man einen Code freirubbeln muß, den man dann per Tastatur ins Handy eingibt (wahrscheinlich wie bei uns).
Die Jungs vom Telefonladen sind da immer behilflich, weil die Anleitungen nur auf Thailändisch sind. Mit der Vorwahl 00849 für Deutschland kostet die Minute 8 Baht (4 Cent). Nach Österreich scheint´s teurer zu sein. Sehr praktisch ist, daß man mit *121# seinen Guthabenstand jederzeit abrufen kann. Manchmal gibt es Fehlverbindungen bei Anrufen nach Deutschland. Da schließt man dann entweder neue Freundschaften oder legt auf und wählt noch einmal. Die Thailänder sind Meister im sog. Mobilen Marketing. Es ist also ratsam, den SMS-Ton am Handy auszuschalten, wenn man nicht mitten in der Nacht darüber informiert werden will, daß man jetz die Chance hat, irgendwo was zu gewinnen.

So, hier soll es ja ums Tauchen gehen.
Es gibt auf Phi Phi ca. 15 Tauchanbieter. Die meisten sind in der Hauptstraße (vom Pier nach Osten). Alle haben die gleichen (moderaten) Preise, was einem aber nicht auf die Nase gebunden wird. Dies scheint irgendwie ´von oben´ angeordnet zu sein, obwohl es keine offizielle Gemeindeverwaltung gibt.
Alle Tauchbasen haben (teilweise mehrere) eigene Boote für jeweils ca. 15 Taucher. Diese Boote sind unterschiedlich ausgestattet (z.B. mit oder ohne Sonnensegel am Oberdeck, Wasser aus einem Kanister oder Wasser in Flaschen oder Softdrinks), und unterschiedlich voll. Das kommt daher, daß vor jeder Tauchbasis einer sitzt (je blond desto gut!), der die Passanten anspricht, ob sie tauchen wollen. Aus Gründen der Wahrscheinlichkeit haben die zentraler gelegenen Tauchbasen damit mehr Erfolg und daher auch die volleren Boote. Manchmal so voll, daß man sich schon sehr lieb haben muß. Die Boote werden von einheimischem Personal gefahren, welches i.d.R. muslimisch ist, womit klar ist, daß oben ohne auf Phi Phi nicht angebracht ist. Zu essen gab es an Bord abgepackte Baguettes (na ja) oder kalte Reisgerichte (brrr), die vor der Abfahrt angeliefert werden. Dazu Obst und Wasser.
Die Tauchbasen unterscheiden sich wie überall auf der Welt aber in der Qualität des Personals und das unterliegt einer großen Fluktuation. Die meisten Leute waren ziemlich neu, weil der Betrieb meistens erst Ende des Jahres wieder aufgenommen wurde. Überall wird Englisch gesprochen. Deutsch kann auch immer jemand. Analog zum Publikum ist auch Schwedisch und Holländisch verbreitet. Sogar Französisch und Tschechisch wurde angeboten. Bezeichnenderweise war nirgends ein russisches Schild zu finden. Der weitgereiste Taucher mag seine Schlußfolgerung daraus ziehen.

Bei einer ´normalen´ Tauchfahrt wird zuerst Bidah Nok oder Bidah Nai (südlich von Phi Phi Leh) angefahren. Pause in der Maya Bay. Zweiter Tauchgang bei der Maya Bay. Die Maya Bay ist die Hölle. Seit da der Film mit Leonardo di Caprio gedreht wurde, wird die Bucht zum achten Weltwunder aufgebauscht. Wenn da nicht die bis zu 30, 40 Motorboote wären, die aus unerfindlichen Gründen bei der Ankunft und bei der Abfahr hupen oder für die Mantafahrer dieser Welt mit 4x 200-PS-Außenbordern so eine Art Burnout veranstalten, was zwischen den hohen Feldwänden hallt, wäre die Bucht sehr schön. Wie die Exkrement-, Kippen. und Flaschendichte am Strand ist habe ich dann nicht mehr überprüft.

Bidah Nok und Bidah Nai sind schön. Manchmal strömt es. Nördlich der Maya Bay liegt zur Zeit des zweiten Tauchgangs im Schatten, was den Genuß schon ein wenig mindert. In der Nähe der beiden Phi-Phi-Inseln gibt es noch viele andere Tauchplätze, die sicher auf Wunsch auch angefahren werden. Kann aber nicht sagen, wie es dort ist.

Von den weiteren Zielen werden meistens das Wrack der King Cruiser, Annemone Reef und Shark Point angeboten, die ca. 500 m auseinander liegen. Man kann auf dieser Fahrt 2 oder 3 Tauchgänge machen, was man nach dem zweiten entscheiden kann. King Cruiser ist der tiefste und wird daher zuerst angefahren. Das Wrack ist mittelprächtig bewachsen und bevölkert. Annemone Reef (im offenen Wasser) und Shark Point (rund um eine 10m²-Insel) sind dagegen erstklassig. Drachenköpfe ohne Ende, Barrakudas, Großmaulmakrelen, Kalmare und Schildkröten.

Alles in allem sollte man sich Koh Phi Phi mal geben. Individuelle Anreise mit Zimmersuche vor Ort sind zu empfehlen, wenn man keinen Wert auf Extravaganzen legt. In deutschen Reisekatalogen ist Phi Phi weitgehend ausgeblendet, weil die 3 früheren Haupt-Hotels entweder zerstört oder noch im Aufbau sind.

Und was ganz anderes:
Ich arbeite zusammen mit www.radarheinrich.de an einer Karte von Phi Phi, die interaktiv zu jedem Gebäude die früheren Besitzer/Bewohner/Gäste/Angestellten zeigt, den Zustand am 26.12.2004 abends und den Zustand heute. Es soll unter anderem ein Denkmal für diejenigen werden, die nicht mehr leben (von über 700 Einheimischen und Touristen ist die Rede) und ein Fotoalbum für die Hinterbliebenen unter den Einheimischen, die mit Sicherheit keine Briefe oder Bilder retten konnten, wenn sie überhaupt welche hatten. Um zu verhindern, daß diesen Leute ein schwarzes Loch in ihrer Geschichte bleibt, möchte ich alle, die früher auf Phi Phi waren aufrufen, mir Bilder, Namen und Informationen zu schicken: und von dem einen Barmann oder der anderen Masseurin, oder von der netten Imbißbude oder vom Typ am Strand, der die Liegestühle vermietet, oder, oder...
Wer mal in alten Fotos gekramt hat, weiß um den Wert dieser Erinnerungen.
Zukunft braucht Herkunft. Phi Phi braucht eine Zukunft.


Die Inselgruppe Koh Phi Phi (King cruiser liegt auf halbem Weg nach Phuket)


Tonsai Village auf Koh Phi Phi Don (Bebauung vor dem Tsunami)



Obiges Bild in voller Groesse: http://www.geocities.com/klexy/PhiPhi.html


Stand Ende Dezember 2005


Stand Ende Dezember 2005

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auf Phi Phi drängen sich die Tauchbasen eine nach ...

auf Phi Phi drängen sich die Tauchbasen eine nach der anderen !! egal zu welcher man geht die Preise sind alle gleich !!!

1:Bidanok sicht 20m dort sind wir um einen risigen felsen getaucht wunderschöne corallen und man mag es kaum glauben aber erst unser 6 tauchgang und wir haben sooo ein glück eine schildkröte aus 1 m entfernung zu beobachten
dach eine see schlange von der wir natürlich respektvoll abstand hielten
und danch 2 leopard haie zum anfassen !! und etliche fisch schwärme !! einfach toll !!

2:Bidanai sicht 20m dort haben wir auch noch mals leopard haie gesehn und den lionfisch und eine schrim und schöne corallen !!! wir fliegen auf jedenfall wieder hin !!!
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Im April 2002 war ich auf Pee Pee Islands in Thai ...

Im April 2002 war ich auf Pee Pee Islands in Thailand. Es handelt sich um wirklich schöne Tauchplätze in naher Umgebung. Dort kommt der überwiegend ungefährliche Leopardenhai häufig vor.
Wir hatten das Glück ein tolles Exemplar auf Schmusekurs zu entdecken. Das wunderschöne Tier kam langsam angeschwommen und drehte sich dann vor uns Tauchern auf den Rücken. Das passierte mehrmals, bis der erste von uns begann das Tier zu streicheln. Dies ließ der Hai auch von anderen zu. Ein unvergessliches Erlebnis mit einem sehr kräftigen Tier. Es war ein schwer beschreibbares Gefühl. Ein Hai ist eben ein Hai....
Auf Pee Pee hat Leonardo Di Caprio seinen Film "the beach" gedreht und den OWD gemacht. Eine Traumgegend über und unter Wasser.

LG
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