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Wrack der Dormio

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Das Wrack der Dormio zählt zu den neuesten Highli ...

Das Wrack der Dormio zählt zu den neuesten Highligts was Tauchen in Istrien angeht. Angeblich war einigen Fischern die Lage des Wracks schon länger bekannt, jedoch wurde die Position erst Ende 2003 veröffentlicht. Die Tauchbasen an der Südspitze Istriens führen seit dem die Dormio in ihrem Programm, lassen aber nicht jeden Taucher an diesen Wracktauchgängen teilnehmen. Der Grund liegt vor allem darin daß das Meer an dieser Stelle 48 Meter tief ist.
Man fährt von der Südspitze Istriens immer Richtung Süden, und erreicht eine scheinbar treibende PET-Flasche, an der zuerst eine Schnur, dann ein Tau angebunden ist. Dieses führt zur Brücke der Dormio. Ohne GPS hat der gemeine Urlauber also keine Chance die Lage des Wracks zu erkennen.
Das Deck des ehemaligen Handelsschiffes befindet sich in 43 Metern, die Ladeklappen fehlen zum größten Teil, so daß sich die Laderäume auch ohne Reel gut betauchen lassen, da der Ausgang nach oben immer offen ist. Das Wrack liegt aufrecht auf seinem Kiel als könne es direkt losfahren...wären da nicht 45 Meter Wasser drüber.
Drackenköpfe in allen Größen liegen faul auf dem Deck und sonnen sich, zwei Conger stecken neugierig ihre Köpfe aus ihren Schlupflöchern und lassen ihre wahre Länge nur erahnen. In den Laderäumen kann man verschieden Fischschwärme entdecken, die sich bei vorsichtigem Nähern sogar durchtauchen lassen. Das gesamte Wrack wird von zahlreichen Pflanzen bevölkert, die dieses künstliche Riff gerne als neues zu Hause angenommen haben.
Es lassen sich auch allerlei Krebse entdecken, den größten von ihnen muß man mit der Lampe anstrahlen um seine tiefblaue Farbe aufleuchten zu lassen. Der Nachwuchs tummelt sich an der Leine die zur Oberfläche zurückführt. Wer beim Aufstieg die Leine durch die Hand gleiten läßt und sich beim unvermeidlichen Decostop daran festhält kommt nicht alleine auf dem Boot an. Winzige Minikrebse halten sich beharrlich am Neopren fest, als wollten sie beim nächsten Tauchgang mal ´was and´res sehen.
Roberto, mein italienischer Buddy, und ich hätten uns gerne noch länger umgesehen, aber der Diveguide nervte mit seinem Shaker so penetrant daß er sich nicht ignorieren lies. Beim 3-Meter-Stop sah ich dann auch wieso. Er hatte seine 15er auf 30bar leergenuckelt und wollte es nicht verantworten uns alleine weitertauchen zu lassen.
Ich kann dieses Wrack, mit seinen Sichtweiten von gut 30 Meter, jedem Taucher wärmstens empfehlen.
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