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Tofo

10 Bewertungen
Anfahrt / Anreise:
500 km nördlich von Maputo. Anreise mit Flugzeug nach Inhambane (20 km von Tofo entfernt). Empfehlung: Package-Reise mit SAM/Terra Profunda. Alternativ: Buchung über Südafrika www.scubamozambique.com
Örtlichkeit / Einstieg:
Unterkunft: einziges Hotel Tofo Mar nur bedingt empfehlenswert!, diverse Hüttenanlagen. Alternativ: Restaurant & Accomodation Cafe No Mar, Tofino www.cafenomar.com., Beachsides Casitas (neben Tauchschule Tofo Scuba hat sehr schöne Zimmer) Tauchfahrten mit dem Schlauchboot ab und bis auf den Strand, leicht sportlich (aber auch nicht schlimmer als andere Erwachsenenaktivitäten ...). Die Taucheinstiege sind sog. negative Entries, also ohne Luft im Jacket und runter, aber nicht zwingend. Es wurde für Ältere und Kameraleute immer eine Ausnahme gemacht. Gelegntlich Strömung! Wellengang ist dagegen häufig, dadurch kann Tauchen auch unmöglich werden.
Wasser:
Salzwasser
Erreichbarkeit:
Bootstauchgang
Max. Tiefe:
39 m
Schwierigkeit:
Für Fortgeschrittene
Tauchgangstyp:
Wrack-TGStrömungs-TGHöhlen-TGBergseetauchgang
Nächste Füllmöglichkeit:
diverse Basen in und um Tofo (Tofo Scuba (Nitrox 8 EUR), Diversity (Nitrox for free!) und Liquid Adventures) sowie weitere Tauchbasen, die an eine Unterkunft angeschlossen sind.
Tauchregulierung:
Nein, nur Nullzeittauchgänge. Nitrox auf einigen Basen. DAN O2 auf allen Booten
Nächster Notruf / Kammer:
Notruf alle Basen über Funk vom Boot Nächste Druckkammer: Südafrika!
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Bewertungen(10)

Tofo Beach 12.-22. April 2015, 18 Tauchgänge.Wir ...

Tofo Beach 12.-22. April 2015, 18 Tauchgänge.

Wir haben unseren ersten Urlaub in Mosambik verbracht (M/W 33 Jahre alt) und können es als Urlaubsland und Taucherlebnis nur empfehlen.
Angereist sind wir über Frankfurt, Johannesburg und Inhambane. Von dort 20 Min per Auto bis Tofo Beach, Coraciida Guesthouse.

Das Tauchen dort geht nur vom Schlauchboot aus und ist anspruchsvoll, negatives Abtauchen, Tiefen bis 32m, teilweise starke Strömung ohne Riffhaken, Wassertemperatur an der Oberfläche 27-30 Grad.

Bei einem TG wurden wir von einer eisigen 19 Grad kalten Strömung erwischt….unglaublicher Temperaturabsturz.War aber eine Ausnahme. In meinem 7mm Anzug war ich nie zu dick angezogen.

Die TG dauern meist nur 35-50 min an den tieferen Spots, es sei denn man wünscht einen seichteren TG bei den nahe gelegenen Riffs, bei denen man aber kein Großfisch sieht.

Die Bootsausfahrten dauern von 10-45min und können sehr ruppig sein. Wir haben nur einen TG per Ausfahrt gemacht, Doppeltauchgänge sind möglich.

Wahlhaie haben wir leider nicht gesehen, dafür aber bei jedem dritten TG einen bis drei große Mantas. Die Sichtweiten variieren stark von Tag zu Tag zwischen 7 und 25m.

Die Mantas ließen sich mal länger mal kürzer beobachten, mal ziehen sie in 20m Entfernung nur vorbei und mal spielen sie in den Bubbles der Taucher und fliegen über einen drüber. Einen Manta konnten wir ca 30min beobachten wie er immer wieder auf die Putzerstation flog, kurz die Kiemen für die Putzkolonne öffnete und dann wieder durchstartete um über unseren Köpfen kreisen zu können. Er zeigte keine Scheu und kam auf Armlänge an die Taucher.

GROßARTIG !

Ansonsten gibt es große angstfreie Zackenbarsche die man gut beobachten kann, immer wieder ziehen Rochen aller Art vorbei, leider halt zu weit entfernt um sie wirklich beobachten zu können. Es gibt viel zu sehen, Leopardenhai, Riffhaie, Froschfische (mussten mir die guten Guides zeigen, die Tarnung ist zu gut). Harlekinkrabbe, Nurseshark, große und kleine Muränen aller Art. Auch bunte Fischschwärme, Glasfische Markrelenschwärme und Baracudas gibt es.

Die Guides kennen sich gut aus, die Breefings sind auf englisch, die Tauchschule Tofo Scuba ist unter englischer Leitung und ist gut ausgestattet.
Ich musste nicht ein Mal meinen Tank selbst tragen, wird alles vom guten Serviceteam der Tauchschule erledigt. Man baut sein Gerät in der Tauchbasis zusammen und findet es dann auf dem Schlauchboot wieder. Es ist nichts kaputt gegangen.
Abenteuercharakter hat das Reinschieben des Bootes in die Brandung durch die Tauchergruppe selbst. Auch die Landung auf dem Strand anschließend hat was von Achterbahnfahren.
2 TG am Tag waren für uns absolut ausreichend, einen vorm Frühstück 7uhr30 und den zweiten gegen 12.
Um 6 geht die Sonne im Indischen Ozean auf, unbedingt mal früh aufstehen, sehr sehenswert. Und gegen 18Uhr ist es auch schon stock duster. Wir haben direkt neben der Tauchbasis gewohnt im Coraciida Guesthouse. Super Lage direkt am Strand, die Unterkunft ist toll ausgestattet.

Von Klima bis W-Lan alles da! Planschen direkt vor der Tür sowie Surfen ist auch möglich. Der Strand in Tofo ist riesig und einfach schön. Viele Afrikaner verbringen dort ihre freien Tage.

Tagsüber bis 30 Grad heiß, abends braucht man eine lange Hose und Moskitospray. Es hat auch das ein oder andere Mal geregnet.
Wer abends Hunger hat, kann ohne Probleme ins Dorf gehen und am besten Pizza essen. Das Bier ist günstig und die Menschen freundlich. Essengehen mit 2 Pers kostet 1000 Mez (25€). Mit Rand kann man auch meistens bezahlen. Dollar eher schlecht.
Geheimtipp Johns Bar!!! Wenn man mal nicht Tauchen möchte kann man auch zum Schnorcheln fahren oder einfach relaxen.

Katrin und Markus
Ein Super Reiseziel, sehr zu empfehlen.

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Hallo!Ich war im Mai (2011) mit Freunden im Urlau ...

Hallo!

Ich war im Mai (2011) mit Freunden im Urlaub in Mozambique. Bevor ich zum Tauchen komme, wollte ich erst einmal unsere Anreise beschreiben, da es hier anscheinend mittlerweile gravierende Unterschiede zu den Verhältnissen der vorherigen Berichte gibt.

Wir sind alle Freiwillige in Südafrika und deshalb lag es relativ nahe einen Teil unseres Urlaubes in Mozambique zu verbringen. Begonnen haben wir ihn allerdings im Kruger National Park. Wir haben relativ viele Tiere gesehen, eine Nacht in einem Camp gezeltet und sind am nächsten Morgen noch etwas durch gefahren und haben uns dann auf den Weg nach Mozambique gemacht. Bis zur Grenze ist es nur noch ca. 1 Stunde. Ein Auto hatten wir uns im Übrigen am Flughafen von Nelspruit gemietet, das war allerdings etwas kompliziert, denn viele Autovermietungen erlauben keine Grenzüberschreitung oder erlauben es und haben aber keinen Versicherungsschutz. Also aufpassen!!!! Wir haben über „Around About Cars“ gemietet, mussten R1500 also je nach Kurs ca. 155€ Grenzübertrittsgebühr bezahlen, hatten dafür aber Vollkasko ohne Selbstbeteiligung.

Von Nelspruit aus sind es vielleicht 1 ½ Stunden bis zur Grenze über eine gute (!) Straße.

An der Grenze selber sollte man sehr aufpassen, es kommen sehr viele Leute die einem helfen wollen alle Papiere auszufüllen, was aber eigentlich auch sehr gut selbst möglich ist. Diese Leute wollen natürlich auch eine kleine Bezahlung haben. Das Visum zu bekommen dauert etwas, da ein Foto gemacht wird, welches hinterher auch im Visum abgedruckt ist, Fingerabdrücke genommen werden und dann das Visum erstellt werden muss. Die Visumskosten sind, vermutlich auch durch den World Cup, ziemlich angestiegen. Wir mussten R480 bezahlen, es lohnt sich in Rand zu bezahlen, in Euro waren es fast 10€ mehr!

Einen kleinen Tipp für alle Weltenbummler die es noch nicht wissen: Bei der DKB kann man ein kostenloses Kreditkartenkonto bekommen (VISA) und mit diesem weltweit an Geldautomaten Geld abheben.

Von der Grenze sind wir dann nach Maputo gefahren, nochmal so ca. 1 – 1 ½ Stunden Fahrt. Meines Erachtens ist Maputo keinen Stopp wert, es ist eine große Stadt wie es sie überall auf der Welt gibt, okay vielleicht etwas „afrikanischer“ als die südafrikanischen Städte, aber ansonsten nichts wirklich besonderes.

Von dort aus sind wir nach Xai-Xai gefahren. Das sind noch einmal ca. 4 Stunden Fahrt auf einer sehr guten (!!) Straße, die sehr neu zu sein schien. Wir haben dort auch wieder gecampt, das ist in jedem Fall noch möglich, es wird allerdings schon ziemlich kalt nachts.
Tagsüber hatten wir geschätzte 30°C an einem wunderschönen Strand, der komplett leer war. Das Wasser war auch noch angenehm warm, um die 24°C.

Xai-Xai haben wir in Richtung Tofo verlassen. Auch diese Strecke nimmt noch einmal ca. 3-4 Stunden in Anspruch (wenn man sich als Tourist an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hält, was wirklich zu empfehlen ist!). In Tofo angekommen haben wir eine Unterkunft gesucht, bzw. einen Platz zum Zelten. Dabei sind wir dann auf „Fatimas Backpacker“ gestoßen. Ein sehr tolles Backpacker, direkt am Strand gelegen! Es gibt dort auch Doppelzimmer, Einzelzimmer, etc. . Allerdings sind die Preise dort auch nicht unglaublich günstig, für den Zeltplatz haben wir p. P. ca. 10€ pro Nacht gezahlt.

Das Backpacker arbeitet in punkto Tauchen mit den Peri-Peri Divers (http://www.peri-peridivers.com/) zusammen. Die Tauchschule wird von einem noch relativ jungem Südafrikaner geführt und ist sehr familiär. Man wird sofort super nett aufgenommen. Es gibt auch dort Unterkünfte.

Man kann auch ein Tauchpaket über das Backpacker buchen, dies hat sich für mich wirklich gelohnt, da wir sowieso vorhatten nur 3 Tage in Tofo zu verbringen. Ich habe ca. 170€ für 3 Übernachtungen, 3 Abendessen im Backpacker und 3 Tauchgänge ( einen shallow dive und zwei deep dives inklusive der Ausbildung für die deep dive speciality da ich nur mit open water Schein ankam). Außerdem wird eine Ocean Safari gemacht zwischen den beiden deep dives.

So nun aber genauer: Am ersten Tag habe ich mit Freunden eine Ocean Safari gemach (diese war nicht im Paket enthalten und kostet einzeln ca. 40€). Das launchen ist relativ interessant, da es zum Teil eine recht gute Brandung gibt und alle mit anpacken müssen um das Boot ins Wasser zu bekommen. Am Anfang haben wir „nur“ ein paar Delfine gesehen und es leider auch nicht geschafft schnell genug ins Wasser zu kommen um mit ihnen schnorcheln zu können. Ziemlich gegen Ende, man bleibt ca. 2 Stunden auf dem Wasser, haben wir dann doch noch einen Walhai gefunden. Mit diesem zu schnorcheln war ein echt einmaliges Erlebnis und einfach nur genial. Die See war allerdings recht bewegt, zwei meiner Freundinnen sind seekrank geworden, es ist also nicht immer was für Alle.

Nach dem Schnorcheln ging es kurz zurück zur Tauchschule, man macht sein kit fertig, es kommt aufs Boot, welches dann zum Strand fährt und man läuft selber zum Strand. Es ist nicht weit nur eine Treppe, die es aber auf dem Rückweg vom Tauchen wirklich in sich hat.

Dann ging es wieder raus. Ich war auf dem Tauchgang alleine mit der DM. Das Riff war wirklich schön, es gibt viele bunte Fische und wir haben auch eine Schildkröte gesehen. Außerdem war der Tauchgang mit 24°C und einer Sichtweite von ca. 6 m für mich wirklich paradiesisch, so etwas bin ich von PE, Südafrika, nicht gewöhnt gewesen.

Am nächsten Morgen musste ich um 7 an der Tauchschule sein, es wird alles fertig gemacht und dann geht es raus. Dieses Mal haben wir two tank dives gemacht, da die beiden dive sites etwas raus waren. Es ging zum Outback und Manta Reef. Die liegen beide so zwischen 23 und 29 m. Die Tauchgänge waren wieder gigantisch, 24°C und 7m Vis. Leider waren aber keine Mantas da und auch ein Walhai war uns nicht noch einmal vergönnt. Ich will hier aber auch nicht zu sehr in die Tiefe gehen, denn ich denke es hat auch jeder seine eigene Vorstellung was einen guten Tauchgang ausmacht und bei mir braucht es da glaube ich nicht soo viel . Zwischen den Tauchgängen macht man wie gesagt noch einmal eine Ocean Safari und bekommt auch einen Lunch.

In meinen Augen hat sich das Tauchen in Mozambique wirklich gelohnt und auch das Land ist wirklich schön! Man sollte sich aber bewusst sein, dass man außer Strandurlaub und Tauchen nicht viel machen kann und wie in den vorherigen Berichten schon erwähnt wurde, es ist Afrika! Also wer mit der ein oder anderen Kakerlake o. ä. nicht zurechtkommt sollte sich vielleicht überlegen ob Mozambique, aber auch Südafrika, das Urlaubsziel werden soll.

Außerdem noch kurz zu den Preisen: Ich kann leider genaue Preise nicht mehr so wirklich rekonstruieren, die Restaurantpreise meiner Vorrednerin stimmen wohl ungefähr noch, die Getränke waren aber glaube ich etwas teurer.
Der Sprit ist im Verhältnis zu Deutschland günstig und naja Unterkunft ist nicht wirklich günstig.


Noch drei Tipps zu Mozambique:

Es ist Pflicht 2 Warndreiecke und eine Warnweste im Auto zu haben und das sollte man auch wirklich. Wir wurden sehr vorgewarnt was die Polizei in Mozambique anbelangt, grade was die Häufigkeit der Straßensperren, bzw. –kontrollen, angeht. Das hat sich nicht bestätigt, außer auf dem Rückweg kurz vor dem Flughafen! Dort stehen sie wohl sehr oft und da es kurz vorher etwas bergab geht – aufpassen!!

Und zweitens: Bei Selbstverpflegung sollte man vorher in Südafrika einkaufen gehen! Wir haben es nicht glauben können bis wir in Mozambique waren, so oft wie es in Südafrika einen Spar, Pick’n’Pay, Checkers, o.ä. gibt so selten gibt es das in Mozambique!! Nach Maputo haben wir eigentlich nichts mehr gesehen. Also definitiv vorher einkaufen.
Aber Fisch, Prawns, Crayfish, etc. kann man in Mozambique wirklich günstig bekommen, sei es nun im Restaurant oder auf den lokalen Märkten.

Der letzte ist, wie zwar auch schon vor mir einmal erwähnt wurde aber ich denke das ist sehr wichtig: Malaria Gefahr bedenken! Wir waren zu einer Zeit dort in der die Regenzeit zwar schon um war aber dieses Jahr gab es immer noch viele Probleme mit Malaria. Deshalb bei Einbruch der Dunkelheit lange Sachen anziehen – auch wenns noch warm ist! Und mit Sprühzeug einsprühen, es gibt da viele gute Sprays, das bekannteste ist wohl Peaceful Sleep. Medikamente gegen Malaria gibt es in Mozambique in allen öffentlichen Krankenhäusern und wohl sogar umsonst, laut einer in Mozambique lebenden Südafrikanerin.
Zu der Info das man was gegen Cholera nehmen sollte kann ich nur sagen, davon habe ich noch nie etwas gehört und ich denke das ist eigentlich nicht nötig.


Alles in Allem war Mozambique aber einfach nur super schön und wer kann sollte es auf seine Urlaubsziel-Liste, bzw. Tauchziel-Liste, setzen!
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Tofo (Mosambik), Sodwana Bay (South Africa), Aliw ...

Tofo (Mosambik), Sodwana Bay (South Africa), Aliwal Shoal (South Africa)/ Zeitraum 03.09.-30.09.2009:

So nun komme ich auch mal zu meinem Bericht. Beschränken möchte ich mich auf den Part Tofo da wir bei den andern beiden Spots jeweils nur 2 TG gemacht haben.(Sodwana Bay= schöne Riffe- im Sep. aber schlechte Sicht/ Aliwal Shoal Sandtigerhaie und schlechte Sicht!) und die Beschreibung der Rundreise hier nicht zweckdienlich ist und jeden Rahmen sprengen würde:

Also- Tofo war nach einer 3.600 km Rundreise in Südafrika als entspannte Tauch- und Strandwoche gedacht. An das Tauchen waren sehr hohe Erwartungen geknüpft- garantieren doch einige deutsche Veranstalter Walhai und Mantas satt!

Wir sind also von Johburg mit einer Propellermaschine der LAM nach Inhambane geflogen. Der Flug war ok wobei der Preis von ca. 350 € nicht wirklich gerechtfertigt ist. Da diese Airline wohl aber das Monopol auf diese Strecke besitzt kann man dagegen nichts tun (außer ggf. mit dem Auto oder Bus anreisen)

Vor Ort angekommen war es dann im Großen und ganzen wie erwartet. Entwicklungsland, wenig bis kein Tourismus, eben ganz Taucherparadies (nur Taucherparadies)

Getaucht haben wir bei Diversity und das war auch ok da wir außerhalb des Ortes untergebracht waren (Tofinho- Cafe no Mar- dazu später mehr) und somit sowieso immer fahren mussten! (Diversity liegt nicht am Strand sondern zentral im Ort- ca. 300 Mter vom Starnd weg) Vielleicht ist es besser bei Tofoscuba tauchen zu gehen und auch untergebracht zu sein sofern man die Strandnähe schätzt! Für uns war es letztendlich ein wenig nervend immer wieder hin und her zu fahren! Diversity ist aber ok und wir hatten auch recht viel Glück immer mit wenig Leuten an Bord zu sein.(Guideempfehlung: Ben!!!!)

Cafe no Mar ist auch ok und liegt wirklich sehr schön über einer Bucht. Leider eben nicht direkt (!) am Strand und leider gibt es somit auch kein klassisches Strandleben (z.B Liegestühle). Die haben wir im Übrigen nur bei Tofoscuba gesehen! Die Jungs von Cafe no Mar, Hein und Casper, geben sich im Großen und ganzen recht viel Mühe - das Preis/Leistungsverhältnis ist aber dort wie auch im Rest des Ortes nicht den Umständen vor Ort angepasst. Essen und Unterkunft sin einfach viel zu teuer! (Wir hatten 30 € p.P. /Nacht bezahlt- normal wohl 45 €) Sicherlich gibt es dafür mehrere Gründe (u.a. das alle Waren importiert werden müssen) aber sicherlich ist ein Grund auch ein gewisses Gewinnstreben und die Bereitschaft der in der Saison hauptsächlich aus Südafrika stammenden Touristen die geltenden Preise zu bezahlen.

Wir mussten es doch öfters mit den Philippinen vergleichen und feststellen das das Gesamtpaket in Mosambik einfach nicht stimmt!

Zum Tauchen selbst:

Das Tauchen ist ein echtes Abenteuer und letztendlich kommt es natürlich darauf an ob man zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort ist! Wir hatten erst am letzten Tag - 3 Stunden vor Abflug - das Glück bei einer letzten Ocean Safari- 3 Walhaie zu sehen. Ansonsten hatten wir alles dabei: gutes Wetter/ ruhige See- schlechtes Wetter /hohe Wellen- schwache bis zum Teil sehr (!) starke Strömungen. Die Sicht war eher durchschnittlich bis schlecht (hier waren die Erwartungen aber von Anfang an nicht so hoch das das Wasser eben sehr Planktonhaltig ist!- Kein Plankton keine Walhaie und Mantas!) TG würde ich vor Ort buchen da das m.E. nach günstiger ist! Die sog. Reefcharge muss man nur an wenigen Riffen zahlen so das es besser ist vor Ort zu buchen da man einfach flexibler ist!

Die Reisezeit war sicherlich für Mosambik nicht die Beste- wir wollten aber unbedingt im Septemer fahren da im Krüger NP in Südadfrika der Bewuchs noch nicht so weit fortgeschritten ist (bessere Tiersichtungsmöglichkeiten), das Moskitoproblem und somit die Malariagefahr nicht so hoch ist und im September, und das war wirklich so- vor Tofo unglaublich viele Buckelwale sind! (Wir hatten einige eindrucksvolle Begegnungen!)

Malaria ist grds. im Krüger NP und auch in Mosambik ein Risiko- u.E. nach aber kalkulierbar wenn man die Tips vor Ort berücksichtigt (Peaceful Slepp heiß das Zauberspray). Wir hatten somit auch Malaron nur als Stand by mit und haben es auch nicht gebraucht! (Wenn es jemand braucht bitte melden- haben 2 Päckchen Malaron und 1 Päckchen Lariam die alle ungeöffnet sind!)> email an: jula.maus@web.de

Ich möchte ganz bewusst darauf verzichten eine Aufzählung der Unterwasserflora/Fauna vorzunehmen da dies m.E. nach immer nur hohe Erwartungen zur Folge hat. Im Großen und Ganzen ist es doch so das man das bereist angesprochene Glück benötigt! Sicherlich sind hier die Möglichkeiten so manchen Großfisch zu sehen größer als in einem heimischen Baggersee (der auch seinen Reiz haben kann) aber man kann es eben nicht garantieren!

Alles in allem würden wir sehr gerne wiederkommen wenn Preis/Leistungstechnisch alles stimmt. Das aber die Welt noch viel zu bieten hat wir das wohl noch eine ganze Weile dauern!

Empfehlen möchten wir für einen ersten Urlaub Marcus Trerup. Marcus ist ein Deutscher der nun schon seit 6 Jahren dort heimisch ist und glatt als Einheimischer durchgehen könnte. Jedenfalls macht er einen sehr erfahrenen und auch seriösen Eindruck und unsere Buchung über ihn war auch echt problemlos. (Homepage: www.travel2mozambique.com/ email: contact@travel2mozambique.com ) Preislich tut sich da zum billigsten Angebot (nämlich dem self made booking- alles getrennt und auf eigene Faust buchen) fast nichts so das es über Marcus echt eine gute Alternative für den ersten Aufenmhalt in Tofo sein kann.

Da ich immer der Meinung bin, dass alle Berichte wesentlich besser sein könnten wenn auch mal ein paar Preisangaben beinhaltet wären möchte ich meinen also aufpeppen und nachfolgend mal ein paar, in Erinnerung gebliebene Kosten, auflisten:

Visum Mosambik 20 €
Gesamtpaket 8 Tage Cafe no Mar ÜF, Flug, 10 TG, Tranfers > 1.000 €
(einzeln und selbst gebucht: Flug 350 €, Unterkunft 240 €, 10 TG unter 300 € + Transfers)
Essen vor Ort: 6- 12 €
Getränke: Cola 0,50 € - 1,00 €, Bier 1,00 -1,50 € (große Flasche)
Wasser 1,5 Liter am Markt 1,00 €

was vergessen??? Wenn ja fragt nach!

So- zum Abschluss:

Es war eine wunderschöne Reise und ich möchte keinen Teil unserer selbst organisierten Südafrikarundfahrt missen. Der Part Mosambik war grds. auch sehr schön wobei- wenn ich nochmals hinkommen sollte ich zu einer anderen Zeit kommen und auch eine andere Unterkunft buchen werde. Ebenfalls werde ich wohl eine andere Anreiseart wählen (per Mietwagen durch Krüger NP und dann nach Tofo??? Wer weiß...)

Falls jemand fragen hat kann er ich gerne an uns wenden und wir werden versuchen Tofo und bei Bedarf unsere Route durch Südafrika genaustens zu beschreiben.

Soweit- Viel Spaß beim Träumen.....



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