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Sauzin

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Anfahrt / Anreise:
Von der Straße zwischen Sauzin und Neeberg führt ein Sandweg südlich zu den Seen.
Örtlichkeit / Einstieg:
Mehrere Einstiege rund um die Seen. Teilweise kann man mit dem Auto direkt an den Einstieg fahren. Bitte nicht durch das Schilf trampeln!
Wasser:
Süßwasser
Erreichbarkeit:
Landtauchgang
Max. Tiefe:
10
Schwierigkeit:
Für Anfänger
Tauchgangstyp:
Wrack-TGStrömungs-TGHöhlen-TGBergseetauchgang
Nächste Füllmöglichkeit:
Green Sea Diver Usedom, Zinnowitz
Tauchregulierung:
Keine.
Nächster Notruf / Kammer:
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Bewertungen(3)

MarkoVDST/CMAS***, 360 TG

Während unserer Pfingstour ist unser Tauchverein ...

Während unserer Pfingstour ist unser Tauchverein über Usedom hineingebrochen. Da Tauchgänge in der Ostsee nicht möglich waren (Windstärke 5) haben wir die Seen erkundigt.
Der Sauzinsee besteht aus zwei Baggerseen, die ausgesaugt wurden. Deshalb befinden sich dort einige tiefe Trichter.
Wir haben hauptsächlich den großen See erkundet. Er hat eine durchschnittliche Tiefe von 6 m, in einem Trichter kamen wir auf 9,5 m. Dort war es kalt und die Sicht betrug kaum einen halben Meter. Darüber aber eine gute Sicht von 4 - 5 m.
Da der See flach ist, kann man hier eine ganze Weile aushalten. Der Boden ist aus hellem Schlamm, an flachen Stellen gibt es bewuchs von Wasserpflanzen und Schilf.
Die Besonderheit des Seen ist sein Bestand an Krebsen (Vermutlich Kamberkrebs, Orconectes limosus). Auch Fische sind hier häufig anzutreffen. Flussbarsche, Rotfedern, Hechte und eine Karausche haben wir gesehen.
Laut der ortsansässigen Tauchbasis, bei der wir unsere Flaschen füllen konnten, lohnt sich auch ein Nachttauchgang.
Der See liegt etwas abgelegen aber in einer netten Gegend. Er wird von der Tauchbasis auch als Ausbildungssee genutzt. Die Wege sind unbefestigt, Badestrand, Toiletten, Kiosk, u.ä. sind nicht vorhanden.
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FrankHB550 TG, TL

Auch wir waren Pfingsten 2009 in diesem See.Die K ...

Auch wir waren Pfingsten 2009 in diesem See.

Die Krebse sind sehr zahlreich, fünf Krebse waren in Muscheln, einer hat in einer kaputten Flasche gewohnt (siehe Bild).

Die Krebse sind sofort bei unserer Annäherung geflüchtet.
Der Unterschied der Geschwindkeit ist bermerkenswert. Im flachen (warmen) Bereich sind die Krebse sofort rückwärts geflüchtet, zum teil beachtlich weit (siehe ´Sandwolke).
Unter der Sprungschicht sind Sie damit kaum vorwärts gekommen.

Der See bietet einen schönen Tauchgang


Der von uns gewählte Einstieg


Die ´Sandwolke´ eines geflüchteten Krebses


Hausbesuch

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Guten Tag zusammen,nach längerem Stöbern habe ich ...

Guten Tag zusammen,

nach längerem Stöbern habe ich hier entdeckt, dass der See, in dem ich das Tauchen praktisch erlernen durfte, hier noch nicht aufgeführt ist. Nun denn, also wird diese Lücke jetzt auch mal geschlossen.

High-Tech-Kampftaucher, die Kraken, Nacktschnecken und Sichtweiten bis 40 Meter für einen befriedigenden Tauchgang brauchen, lesen bitte erst gar nicht weiter.

Um es vorweg zu nehmen, der ´Sauzin´ liegt in der Nähe des ihm den Dörfchens Sauzin im Nordwestteil der Insel Usedom. Die Koordinaten, per GPS mit der üblichen leichten Verfälschung am 11.09.2008 gespeichert, sind:

N 54°01.783´
E 013°47.931´

Google Earth weist für unseren immer benutzten Parkplatz, keine 10 Meter vom Einstieg entfernt folgende Koordinaten an:

N 54°01´51.51´´
E 13°48´07.73´´

Ganz klar,hier darf keine Ausstattung mit Umkleideräumen, WC und Duschen erwartet werden. Und ebenso klar sollte sein, dass es sich um einen kleinen, überschaubaren See mit einer maximalen Tiefe von 7 m handelt. Und das ist dann auch genau der Grund, warum ich ihn hier mal einstelle. Der See ist, und ich spreche hier vom kleineren, für Anfänger wie mich geradezu prädestiniert. Fern ab von jedem Tourismusrummel kann man sich hier stundenlang vergnügen, Krebse in Ruhe betrachten, Barschschulen, Plötzen und zuweilen auch den ein oder anderen Karpfen, in seltenen Glücksfällen auch wohl mal eine Karausche oder Schleie beobachten.

Leider weist der See in großen Bereichen starke Verschlammung und viel Morast auf, was einen Anfänger denn auch gut schult, sich langsam und ruhig zu bewegen. Wegen der geringen Größe des kleineren Sauzin hat dieser meist immer angenehme Wassertemperaturen nach einigen Sonnentagen zu bieten. Die Sichtweiten betragen in aller Regel bis zu 3-4 Meter, sofern nicht zuvor schon jemand den Grund aufgewühlt hat. Daher gebe ich, als anspruchsloser Anfänger, diesem See in herrlich abgelegener Natur, gerne meine 6 Flossen.


Barsch im Trüben


noch mehr Barsche


Plötze, auch Rotfeder genannt


Schleie

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