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Pemba

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Reisebericht Kenia/Shanzu Beach im Paradise Beach ...

Reisebericht Kenia/Shanzu Beach im Paradise Beach Hotel und Tauchsafari Tanzania/Pemba mit der M/Y Seepeart unter der Betreuung des ASC (African Safari Club) und der anhängigen Tauchbasis Barracuda Dive Team. Reisezeitraum: 17.02.-02.03.05

Wir hatten als Tauchgruppe von 10 Tauchern eine kombinierte Tauchreise Hotel/Safarischiff über das Reisebüro TRS Stuttgart beim Schweizer Reiseveranstalter ASC (African Safari Club) gebucht. Die Betreuung durch das Reisebüro wurde seitens Frau Beate Piel jederzeit äußerst zufrieden stellend wahrgenommen. An Ihr lag es wahrlich nicht, dass die ganze Reise sich zu einem großen Flop entwickelt hat. Gebucht waren das o.a. Hotel und die M/Y Seepeart als Vollcharter. Abflughafen war Basel. Die Anreise erfolgte aus ganz Deutschland.

Weder die Reiseplanung, seitens des ASC funktionierte reibungslos, noch waren die angebotenen Leistungen zufrieden stellend. Chaos von Anfang an war angesagt. Es begann damit, dass die Reiseunterlagen erst im allerletzten Moment bei mir aufschlugen, dann waren unsere Rail&Fly Tickets in der Schweiz nicht gültig (angeblich eine Fehlinformation der Schweizer Bahn), es folgte eine fast 5-stündige Flugverspätung. In Kenia angekommen wurde festgestellt, dass die Transportkapazität nicht ausreichend vorhanden war. In teilweise Eigenregie wurde noch ein Bus organisiert. Im Hotel hatte die Reiseleitung vor Ort kein Interesse, sich um eine 10-köpfige Tauchgruppe zu kümmern. Es stellte sich im Nachhinein heraus, dass dies auch besser war, Organisation in Eigenregie war jederzeit die bessere Lösung. Das Hotel war mit 4+ Kleeblättern (?) ausgeschrieben. Im Endeffekt kann man ca. 3 Sterne für die Anlage vergeben. Die Zimmer waren groß, recht sauber, aber denbar einfach ausgestattet. Die Anlage war weitläufig, aber nicht besonders liebevoll bepflanzt und gepflegt. Es gab einen großen Pool mit Poolbar und einen sehr schönen Strandabschnitt. Liegen (äußerst desolat) und Sonnenschirme mussten extra gezahlt werden. Die Anlage hat Ihre besten Zeiten hinter sich gehabt. Das Essen konnte in 2 verschiedenen Restaurants eingenommen werden und wurde in Buffetform dargereicht. Die Qualität war ok, es fand sich für jeden etwas.
Nach Bezug der Zimmer nahmen wir Kontakt zur Tauchschule auf. Aber dort konnte keiner etwas mit uns anfangen. Der Basenleiter (Volker), mit dem wir auf der Boot und per E-Mail diverse Gespräche geführt hatten und einige Absprachen getroffen hatten, war nicht anwesend. Das restliche Personal war anscheinend nicht informiert worden. Nach einem Telefonat zwischen dem Basenpersonal und Volker, wurden wir informiert, dass er am Nachmittag zu uns kommt, oder wir Ihn am Abend in der Nachbaranlage antreffen könnten. Es ist wohl erwähnenswert, dass wir Ihn die gesamten 2 Wo nicht zu Gesicht bekamen. Abends fanden wir dann seinen Stellvertreter (?) Walter, der uns die nächsten schlechten Nachrichten überbrachte. Ein Generator des Schiffes würde gerade instand gesetzt, sodass die Safari nicht am nächsten Morgen gem. Absprache mit Volker starte, sondern erst am späten Nachmittag. Am nächsten Tag wurden wir zufällig informiert, dass wir trotz Vollcharter noch 2 zusätzliche Gäste an Bord gebucht bekommen hatten. Nach langen Diskussionen haben wir uns entschlossen diese mitzunehmen, da Sie ja auch mit einer Erwartungshaltung in den Urlaub gekommen waren. Kurz vor unserer Abfahrt dann meldete sich der Veranstalter ASC und wollte beide wieder von Bord nehmen, da wir ja eine Vollcharter gebucht hatten. Das ließen wir dann aber nicht zu, in Unwissenheit, was auf uns zukommen sollte.
Die M/Y Seepeart war sicher einmal eine sehr schöne Segelketch, aber mittlerweile ist sie stark überholungsbedürftig. Angeblich sei sie für 12 Taucher+Guides ausgestattet und speziell für Taucher umgebaut worden. Der Zustand aber war kläglich, mehr als 8-10 Taucher incl. Guides sollte nicht an Bord sein. Es waren dann auch nur 21 Tanks an Bord, dies für insgesamt 14 Taucher. Der Zustand der Tanks war besorgniserregend, 2 fielen dann auch direkt aus. Da dann auch ein Generator am ersten Tag ausfiel (der schon instand gesetzte) hatten wir ein enormes Stromproblem. Entweder konnten Tanks gefüllt werden, oder der Koch kam zum Zuge. Da der Kompressor so schwach dimensioniert war, konnten dann tatsächlich immer 2 Tanks pro halbe Stunde gefüllt werden. Hätten nicht unsere Guides Nachtschichten eingelegt, dann wären wir noch nicht einmal am Morgen halbwegs pünktlich ins Wasser gekommen. Einen halbwegs vernünftigen Tagesablauf konnten wir uns also abschminken. Wir sind im Verlauf der Safari alle so genannten Top-Tauchplätze Pembas angefahren. Der Vergleich mit den Malediven und dem Roten Meer, der so gerne gezogen wird ist schlichtweg lachhaft. Es gab ein paar nette Plätzchen, aber Top war keiner. Der Fischreichtum war kläglich, die Riffe zum Teil erheblich geschädigt. Einzig die Nachttauchgänge waren echt klasse.

Fazit:

Es würde hier zu weit führen, alle Probleme und Mängel aufzuführen. Unter folgendem Link können alle unsere vollständigen Reiseberichte nachgelesen werden. Ebenso die Stellungnahme des ASC. Eine Reisepreisrückerstattung in Höhe von 320€ pro Teilnehmer spricht eine deutliche Sprache.
http://www.safariseite.de/safari2005pemba/berichtpemba.php

Für den sehr bemühten Käpt?n Bernd und die Tauchguides Frank und Nico vergebe ich eine Flosse. Für das trotz aller Einschränkungen gute Essen an Bord gibt es eine weitere Flosse. Die schönen Nachttauchgänge verdienen auch eine Flosse. Das war es aber auch. Dafür muss man allerdings nicht so weit fliegen, eine Marinepark-Safari im Roten Meer ist preiswerter und deutlich besser. Auf das Tauchen/Reisen mit dem ASC und der Barracuda-Tauchschule werden wir in Zukunft gerne verzichten.

Für An/Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

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Man versprach mir unberührte Korallenriffe. Man v ...

Man versprach mir unberührte Korallenriffe. Man versprach mir Tauchplätze voller Fische in allen Formen und Farben. Man versprach mir außerdem eine tropische, kleine Insel, vom Tourismus noch fast verschont. Mit diesem Sack von Erwartungen im Gepäck machte ich mich im Sommer 2004 auf nach Pemba, der kleinen Nachbarinsel Sansibars. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht.

Die Tauchplätze sind äußerst gesund und für Anfänger wie Fortgeschrittene sehr gut geeignet. Napoleon, riesige Rochen, Meeresschildkröten, Barracudas, Pufferfisch und unzählige Kleinfische tummeln sich in den fast unberührten Korallenriffen. Da es auf und um Pemba kaum Tourismus gibt, hat man die Tauchplätze meistens für sich alleine.

Pemba selbst ist eine wunderschöne, hügelige Insel mit tropischer Vegetation. Die Bevölkerung ist muslimisch geprägt und Fremden gegenüber sehr freundlich und aufgeschlossen. Wer aber ein pulsierenden Nachtleben und eine reichhaltige Auswahl an Restaurants sucht, ist auf Pemba sicher falsch. Die Insel ist klein und ländlich, Infrastruktur und Tourismus sind nur rudimentär vorhanden. Darum bieten auch fast alle Dive-Operator Vollpension an.

Ich schloss mich den Swahili Divers an, auf deren Homepage www.swahilidivers.com Ihr auch eine Anfahrtsbeschreibung nach Pemba findet. Swahili Divers sind der einzige Dive-Operator in ChakeChake. Hilfsbereites und kompetentes Personal, modernes Equipment, freundliche Lodge... voll empfehlenswert. Toll fand ich auch die familiäre Atmosphäre: Zum Abendessen sitzen Gäste und Team zusammen um einen großen Tisch. Ideal also für alle, die in ihrem Urlaub gerne andere Leute kennen lernen. Aber genug geschwärmt jetzt.

Was soll ich noch groß sagen: Ich kam für vier Tage und blieb für vier Wochen. Darum von mir: sechs Flossen!
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Im Frühjahr 2000 habe ich beim nächtlic ...

Im Frühjahr 2000 habe ich beim nächtlichen surfen auf einer
südafrikanischen Seite einen Tauchbericht über Pemba gelesen.
Ehrlich gesagt wußte ich bis dahin nicht, wo Pemba eigentlich ist.
Pemba gehört zu Tanzania und ist die nördliche Insel von Zanzibar.
Da es im deutschsprachigen Bereich (damals!) gar nichts über Pemba
zu lesen gab waren wir uns unschlüssig, ob es entweder ein Flop oder
gutgehüteter Geheimtip ist.

Da wir sowieso irgend wann mal nach Kenia wollten haben wir nach einer
Kombinationsreise gesucht und sind im Sommer letzten Jahres fündig
geworden. Der African-Safari-Club (ASC), eigentlich besser bekannt als
Senoirensammelstelle in Kenia und Safarispezialist (über Wasser!),
bietet Tauchsafaris von Kenia nach Tanzania an. Obwohl wir dem ASC gegenüber
recht skeptisch waren, war das Angebot äußerst verlockend. Das
Schiff ist eine 32 m lange Ketch, die MY Seepaert. Alle Kabinen verfügen
über AC und Waschbecken. Toiletten und Duschen als Gemeinschaftseinrichtung.
Maximalbelegung 12 Taucher. Aufgrund der Temperaturen schläft man
jedoch am Besten auf Deck unter dem zauberhaften Sternendach des Südens...

Also gings am 16.03.2001 von Basel nach Mombasa/Kenia. Nach einer Nacht
im ASC-Hotel startete der Turn am nächsten Tag von Mtwapa Creek (bei
Mombasa) aus Richtung Pemba. Mtwapa Creek haben wir am Nachmittag verlassen
und waren am frühen Morgen im Pemba um die Zollformalitäten zu
erledigen (Gelbfieber Impfung ist Pflicht!).

Die Tauchgründe um Pemba sehen so aus, wie das Rote Meer vor über
20 Jahren ausgesehen haben muß! Gänzlich unberührte Tauchplätze,
keine auf den Menschen zurück zu führenden Beschädigungen
und ein fantastischer Fischbestand. Die Westseite der Insel, der sog. Pemba
Channel, ist ein äußerst ruhiges Gewässer, die Ostseite
jedoch kann nur bei Idealbedingungen betaucht werden (es gibt auf dieser
Seite auch keinen Ankerplatz oder geschützte Bucht) . Das Tauchen
unterliegt überall den Gezeiten und es ist immer und überall
mit (starker bis bösartiger ) Strömung verbunden. Das Wasser
ist sehr planktonreich, entsprechend sind die Sichtweiten teilweise nicht
überwältigend.

Da die Riffdächer in der Regel erst bei 10-15 Metern anfangen ist
das Coral Bleeching hier weitaus harmloser ausgefallen als z.B. auf den
Malediven (abgebrochene Korallen gibt es ja sowieso nicht!). Darunter überbieten
sich die Drops von Tauchplatz zu Tauchplatz.

Großfische sind überraschenderweise auf der Westseite der
Insel ziemlich Mangelware, wir hatten zwar Mantas, Barracudas, Riffhaie
und Delphine aber man hätte hier doch mengenmäßig und von
der Größe her mehr erwartet  - natürlich wußte
die Crew von Begegnungen mit Walhaien und ganzen Armeen von Mantas zu berichten.
Anders sieht die Ostseite der Insel aus: der Hammerhaipoint („Mtangani“)
wurde seinem Ruf gerecht, dazu gibt’s Segelfische, Marlins, Hochseehaie
usw. Hier gibt es dann wirklich alles zu sehen was schwimmt, aufgrund der
Tiefen und Strömung natürlich etwas mit Vorsicht zu genießen.
Neben den größeren Fischen läßt sich in einer Woche
bequem ein kompletter „Fischführer indischer Ozean“ abhaken inklusive
Unmengen von Nacktschnecken.

Pemba (und mit Sicherheit auch Zanzibar und Umgebung mit einigen XXL-Haispots)
kann getrost momentan noch als Geheimtip betrachtet werden. Mit großem
Schmunzeln habe ich in der  Ausgabe von „tauchen“ (4/2001) über
einen Reiseanbieter gelesen, der nun auch Tanzania anbieten wird.

Ich habe mir lang überlegt, ob ich von Tanzania überhaupt
was im Taucher.net schreiben soll. Irgendwann spricht´s es sich aber 
eh rum, also geht, aber geht bald.....

Gebiet: alle verfügbaren Flossen

Basis(Schiff): 4 Flossen, 1 Abzug wegen Sicherheitsmängel beim
Tauchen, die Crew aber auch alle Flossen!

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