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Porto Pi - Wrack 1, Mallorca

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Anfahrt / Anreise:
Örtlichkeit / Einstieg:
Wasser:
Salzwasser
Erreichbarkeit:
Max. Tiefe:
Schwierigkeit:
Tauchgangstyp:
Wrack-TGStrömungs-TGHöhlen-TGBergseetauchgangSteilwandtauchgang
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Tauchregulierung:
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In den Wintermonaten ist das Tauchen an diesem Pl ...

In den Wintermonaten ist das Tauchen an diesem Platz besser, da der Bootsverkehr geringer ist. Trotzdem kreuzen auch dann nicht nur Tauchboote über der Stelle.
Also Vorsicht und mindestens eine (!) Boje mitnehmen.


Der Tauchplatz liegt im Westen des Bucht von Palma. Dort befindet sich der Wellenbrecher/Mole, für den Fährhafen.
Vor der Marineschule befindet sich ein Parkplatz, auf dem aber trotzdem wie bei den Raben geklaut wird.
Also die Sachen gut verstecken, um keinen Anreiz zu liefern!

Vom Parkplatz aus sind es ca. 300 Meter bis zur Mitte der Mole, wo sich der Einstieg befindet.
Auf dem Weg erkennt man an den gebrauchten Parisern, warum die Mariner sich nicht um die PKW-Aufbrecher kümmern können. Anhand der Tretminen auf dem Weg gehe ich davon aus, daß die Mariner die tierlieben Frauen bevorzugen.
In der Mitte der Mole muß man nur die kleinen Eisensprossen herabklettern. Über zwei, drei Betonblöcke gelangt man nun ins Wasser.

Bei Wellenhöhen von 1 Meter ist es schwierig auf den glitschigen Betonblöcken zu Stehen und erst recht das Herauskommen auf die Blöcke.

Unter Wasser setzt sich nicht unbedingt der dreckige Eindruck fort, den man auf der Mole bekommen hat.
Kaum im Wasser kann man hier aber auch gut auf seine Buddies warten, da man direkt ein paar Fischen auf den Kopf gesprungen ist. Mit ein bißchen Glück sind die Oktopusse auch noch nicht verschwunden.

Am besten schnorchelt man nun im rechten Winkel, ca. 150 Meter raus und befindet sich über dem Wrack. Fast nie sieht man es nicht direkt von oben und die Boje hängt in 10 Meter Tiefe.
Man kann sich aber gut an den anderen Tauchbooten orientieren oder eine kleine Suchrunde unter Wasser starten.

Da das Wrack aufrecht auf dem Grund steht, ist es gut gegen den helleren Hintergrund zu erkennen.
Es handelt sich um einen kleinen Frachter von ca. 50 Meter Länge. Da er absichtlich als Wellenbrecher versenkt wurde, liegt er parallel zum Ufer.

Aufgrund der geringen Größe ist das Wrack schnell umrundet.
Daher würde ich mit einer kleinen Umrundung des Wracks anfangen. Das Schiff ist zur Zeit noch nicht so weit eingesandet, daher kann man noch gut die Schiffsschraube erkennen. Ein Teil der Ruderanlage ist auch noch vorhanden. Hier unter dem überhängenden Heck finden sich einige Fische.

Nach der Umrundung des Hecks würde ich bis zum oberen Ende der Bordwand aufsteigen. Die beiden Laderäume sind offen. Eine Abdeckung ist in einen Laderaum gefallen ist und hat sich dort verkanntet. Ein schneller Blick reicht hier eigentlich, da es nichts besonderes zu entdecken gibt.

Nun kann man weiter hoch zur Brücke steigen und eine kleine Runde durch den Steuerstand und den Umgang drehen. Die Türen fehlen und überall sind große Löcher vorhanden, daher kann man hier gefahrlos wandeln.
Netze haben sich erst am Ausguck über der Brücke verfangen, sind aber ebenfalls ungefährlich, da die Reste zu klein sind.

Weiter am Ausguck aufgetaucht, hat man die Boje über sich.

Eine gute Möglichkeit einen ersten Dekostopp einzulegen.
Da man aber selber auch eine Boje mitführen sollte, wenn man den Tauchgang als Landtauchgang ausführt, könnten hier die Leinen durcheinander geraten.
Vielleicht steigt ihr dann lieber etwas abgesetzt an eurer Boje auf.

Es gibt bestimmt bessere und weniger besuchte Wracks, aber dieses ist gut zu erreichen.
Daher doch knappe fünf Flossen.

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