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Lily Beach

3 Bewertungen
Anfahrt / Anreise:
Flug nach Male, weiter Wasserflugzeug
Örtlichkeit / Einstieg:
Hausriff mit mehreren Einstiegen, Boot
Wasser:
Salzwasser
Erreichbarkeit:
Beides möglich
Max. Tiefe:
30
Schwierigkeit:
Für Fortgeschrittene
Tauchgangstyp:
Wrack-TGStrömungs-TGHöhlen-TGBergseetauchgang
Nächste Füllmöglichkeit:
tauchbasis Ocen-Pro
Tauchregulierung:
Nächster Notruf / Kammer:

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Bewertungen(3)

Lily Beach****, Malediven / Ari Atoll, Jan. 2008A ...

Lily Beach****, Malediven / Ari Atoll, Jan. 2008
Allgemeines
Alles was ich schreibe, bezieht sich nur auf den o.g. Zeitraum, zu anderen Zeiten kann alles anders sein. Von den ca. 150 Gästen waren nur ca. 12 - 14 Taucher. Die meisten Gäste waren ältere Herrschaften (60 J aufwärts) und das soll meistens so auf Lily sein. Demzufolge war es absolut ruhig, keine Animation, keine Disco, noch nicht mal Krabbenrennen, und meist nichtmal Musik in der Bar...nur das Meer rauscht. Die Insel war voll belegt, und das war eigentlich zumindest in Restaurant & Bar zuviel an Leuten, am Strand hat sichs gut verteilt.
Insel und Bungalows:
Sehr schöner Palmenbewuchs, schöne Strände, vor einem Teil der Bungalows ist im Wasser ein Mäuerchen, auf der anderen Seite der Insel keine Mauer (Bungis 150 bis 168). Die Wasserbungalows stehen nur halb im ganz flachen Wasser, davor ist die o.g. Mauer. Die Räume sind größer als bei Standardbungis, was aber absolut den Aufpreis von ca. 80 USD pro Nacht nicht gerechtfertigt. Standardbungalows alle mit Klima, Ventilator, Kühlschrank, offenes Bad mit Dusche, sind absolut ausreichend. Außer den Wasserbungis hat kein Bungi Blick aufs Meer, da die üppige Vegetation davor ist. Es gibt einen Pool, einen Tennisplatz und einen SPA mit vielen teuren Angeboten, nun ja, Dinge, die der Taucher nicht wirklich braucht…aber vielleicht die/der mitreisende nicht-tauchende gelangweilte Partner(in).
Essen
Die Insel**** ist allinclusive (ai). Verglichen z.B. zu Reethi Beach****, auch ai, war das Essen weniger abwechslungsreich. Die täglich im ai enthalteten 2 Cocktails waren überwiegend nicht so toll, da meist Fruchtsaft + billiger Fusel. Auch hier gewinnt Reethi Beach den Vergleich - mehr und bessere Cocktails im ai enthalten. Die Cocktails lagen sonst bei ca.- 12-14 USD und waren auch nicht gut. Also, wem Essen und Trinken wichtig sind, der sollte sich besser ne andere Insel suchen.
Das Hotelpersonal sowohl an Rezeption wie in den Restaurants war sehr freundlich und zuvorkommend
Nun aber zur Hauptsache: TAUCHEN
Ocena-Pro Tauchbasis, PADI, wirklich sehr freundliches Team und excellente Briefings mit Ausflügen in die Meeresbiologie. Getaucht wird mit 12 L Aluflaschen, Nitrox ohne Aufpreis. Wenn man die Luft hat, darf man 60 min tauchen. Nitroxkurs mit 2 TG für 199 USD. Tauchpakete NL 420 USD, Einzel-TG 41 USD, ab dem 7. TG 39 USD, ab dem 15. TG 37 USD. Bootsausfahrten: morgens 9 Uhr, oft Ausfahrt mit 2 TG (Two-Tank-Dive), 1 Stunde Oberflächenpause, zwischen 13-14 Uhr ist man zurück, nachmittags 15 Uhr weiterer BootsTG. Die Bootsfahrt kostet 21 USD für die morgens 2 TG und nachmittags 12 USD für einen TG, zu jeder Bootsfahrt kommen noch 1 USD/TG für Flaschenservice dazu. Nacht-BootsTG werden ab und an angeboten, ansonsten Nachttauchen am Hausriff. Tauchplätze: schöne Thilas mit intakten Korallen (wenn Riffdach auf 10 m oder tiefer), Strömung war leicht bis mittel, vereinzelt Whitetips auch mal Adlerrochen aber leider leider keine Mantas (Manta Point). Hausriff: Riffdach mit viel (tisch) Korallen, hat sich offensichtlich bereits wieder erholt, ideales Schnorchler-Riff. Viel Fisch im Riff. Riff fällt mehr oder weniger Steil auf ca. 25 m ab, unten ist es uninterressant. Jeden Abend 21 Uhr Fütterung am Steg, es sollen bis verg. Jahr Herbst bis zu 20 Rochen gekommen sein, wir sahen gelegentlich mal 2-3. Die Leute von der Tauchbasis sagten, im Sept 2007 habe es ein großes Fischsterben im Atoll gegeben, Gründe unbekannt, seither sind die Stachelrochen dezimiert. Großfisch wäre überhaupt seit 2 Jahren Mangelware. Nach 4 Ausfahrten zum Manta Point sahen paar Taucher endlich kurz einen Manta...davon soll es dort im Nov. - März mal gewimmelt haben.

Resümee: Abgesehen von der Großfischflaute waren es schöne relaxte Tauchgänge mit einer superkompetenten und freundlichen Crew - man merkte, daß allen das Tauchen immer noch Spaß macht, obwohls ein Job ist - Macht weiter so!
Dennoch werde ich nicht wiederkommen: die Insel schließt im April 2008 um Ende 2008 als 5-Sterne Resort mit noch mehr Wasserbungalows neu zu eröffnen, auch die TG Preise werden deutlich hoch gesetzt. 5 Flossen wegen kleinen Abstrichen bei Getränken und Essen
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Lily-BeachPictures unter www.fischle.chTanz der M ...

Lily-Beach

Pictures unter www.fischle.ch

Tanz der Mantas

Nach 4 Minuten Tauchen kreuzten wir unseren ersten Manta. Wir betauchten zu dieser Zeit gerade einen Überhang auf ca. 25 m, welcher an der Deckenuntersicht mit den schönsten und buntesten Weichkorallen bewachsen war. Etwas später durchquerten wir einen Schwarm von Bengalen-Schnappern. Da diese immer an der gleichen Stelle anzutreffen waren wussten wir, dass wir gleich bei der Mata-Putzerstation vorbeikommen würden. Siehe da, die Mantas liessen nicht auf sich warten. Still verharrten wir über dem Korallendach und begannen das Schauspiel zu geniessen. Schon konnte man die erste Silhouette eines Mantas im blauen und warmen Ozean erkennen. Immer näher kam er auf uns zu. Das Schauspiel begann. Er drehte kurz vor und über uns Runde um Runde. Als er zwischendurch in unmittelbarem Abstand, ich rede hier von cm und nicht von m, über unsere Köpfe hinweg gleitete, übten wir uns in Luftanhalten, um dieses faszinierende Tier, welches von Schiffshaltern begleitet wurde, durch unsere Blasen nicht zu erschrecken. Diese Sequenz nahm ganze 20 min. von unserem Tauchgang in Anspruch. Mit sachten Flügelschlägen verschwand der Manta aus unserem Blickfeld. Glücklich über diese Darbietung dachten wir schon langsam ans Auftauchen. Doch was sahen wir da? Drei Mantas übereinander tauchten aus den Tiefen des Ozeans auf. Ein herrlicher Anblick. Wieder begann ein Schauspiel, welches unbeschreibliche Eindrücke hinterliess. Doch leider ermahnte uns unserer Computer zum auftauchen. Noch während die Mantas weiter ihre Runden kreisten, tauchten wir langsam Richtung Oberfläche und konnten den Anblick noch während unserem Sicherheitsstopp aus der Ferne beobachten. Dies war unser sechster Tauchgang an diesem Platz und auch gleich unser letzter. Ein schönes Geschenk der Natur zu Lucies 300. Tauchgang.

Drei Wochen und 33 Tauchgänge davor am 03.01.04 starteten wir diesen wohl unvergesslichen Urlaub mit Edelweiss von Zürich aus in Richtung Male. In Male (Hauptstadt von den Malediven) wechselten wir in ein Airtaxi, ein Wasserflugzeug welches ca. 24 Passagiere aufnehmen konnte. Nach einer gekonnten Wasserlandung stiegen wir auf einem Floss in ein Dhoni um, welches uns auf Lily-Beach absetzte. Genauere Angaben zur Insel können im Mantaprogramm oder unter www.lilybeachmaldives.com ausführlich bestaunt werden. Unter der Internetadresse findet Ihr auch zahlreiche interessante Informationen zur wirklich guten Tauchbasis, welche wir nur weiterempfehlen können. Wir durften wirklich viele wunderschöne Tauchgänge erleben. Dies beweist schon die Fotosammlung welche unter www.fischle.ch hinterlegt ist. Hier einige Namen (Familien) der gesichteten Unterwasserlebewesen: Walhai, Grauer-Riffhai, Weissspitzen-Riffhai, div. Rochen wie Schwarztupfen-Torpedorochen und Manta, div. Muränen inkl. Netzmuräne, Röhrenaal, Eidechsenfisch, Soldatenfisch, Anglerfisch, Geisterfisch, Trompetenfisch, Flötenfisch, Seenadel, Rotfeuerfisch, Steinfisch, Barsch, Süsslippe, Schnapper, Füsilier, Fledermausfisch, Schiffshalter, Kaiserfisch, Wimpelfisch, Anemonenfisch, Napoleon, Papageifisch, Pertnetgrundel, Doktorfisch, Drückerfisch, Kofferfisch, Kugelfisch, Krugfisch, Igelfisch, Garnelen, Languste, Fangschreckenkrebs, Tiger-Kaurie, Schneken, Muscheln, Krake, Papierboot, Plattwurm, Schildkröte …

Zu viel? Nein, diese Artenvielfalt konnten wir des x-fachen geniessen.

Unsere Taucherfahrung konnten wir auch erweitern, dies im Strömungstauchen. An einem wunderschönen Tauchplatz hatten wir Abwärtsströmung beim Auftauchen. Dieses Phänomen konnte ich vorher noch nie so bewusst wahrnehmen. Denn kurz vor dem Auftauchen schauten wir unseren Blasen nach. Diese wurden leicht angehoben und gingen dann mit der Strömung Riffabwärts. Für mich bedeutete dies einige Überlegungen vor dem Auftauchen wie, wie viel Luft muss ich wohl in das Jacket reinlassen und nicht wie üblich rauslassen um die Tiefe zu halten. Wir entschlossen uns also das Auftauchen in Angriff zu nehmen. Vorsichtshalber hielten wir uns gegenseitig fest. Kontrolliert begannen wir langsam Luft in das Jacket einzulassen immer mit einem Auge auf dem Tiefenmesser. Etwa 10m unter der Oberfläche konnte man meinen, wir sitzen in einem Sprudelbad. Die kleinen Blasen gingen nach unten weg und die Grossen blieben einfach auf unserer Höhe stehen. Dies war wirklich ein interessantes Erlebnis. Nun aber genug geträumt, reist doch selber hin und lasst euch verwöhnen. Wie immer stehen wir für weitere Auskünfte gerne zur Verfügung.

Weiterhin guet Luft

Christian


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Lily-BeachPictures unter www.fischle.chNachdem wi ...

Lily-Beach

Pictures unter www.fischle.ch

Nachdem wir schon im Januar 2004 die wunderschöne Insel besuchten, planten wir schon damals, dass wir wieder auf die Malediven reisen würden, um unseren Tauchurlaub zu geniessen. Die Vorfreude war enorm. Denn wie ich schon erwähnte, eine wirklich tolle Insel. Sie ist nicht zu gross, kein Kleiderzwang. Dies bedeutet, 3 Wochen ohne Schuhwerk durch den Sand schlendern. Die Tauchschule ist schwer in Ordnung und die Tauchplätze ein Traum. Schon die Bootsfahrten sind einen Besuch wert. So auf dem Sonnendeck liegend die Sonne anbeten, ein bisschen lesen, quatschen -einfach nur geniessen.

Doch die Vorfreude hatte am 26.12.04 plötzlich ein Ende. Wie Ihr sicher noch wisst, war dies der Tag an dem die „Welle“, durch ein Erdbeben ausgelöst, viele schöne Urlaubsziele und Menschen traf. Etwa um 09.00 Uhr morgens erhielten wir einen Anruf von unseren Freunden mit welchen wir den Urlaub verbringen wollten, dass die Flutwelle über die Malediven zog. Also ging es ohne zu zögern an das Beschaffen von Informationen per Fernseher (CNN), Telefon, Internet und e-mail. Erst am 28.12.04 erhielten wir die ersten Lebenszeichen von Lily Beach. Fleissig wurden Informationen gewechselt bis uns mitgeteilt wurde: „Alles auf der Insel ist o.k. und Ihr macht uns einen riesigen Gefallen, wenn Ihr den Urlaub nicht absagt.“ Der Grund war einfach. 75% der Bevölkerung auf den Malediven leben von den Touristen und diese wären doppelt bestraft, wenn diese Einnahmequelle auch noch ausbliebe. So reisten wir also mit gemischten Gefühlen Mitte Januar Richtung Malediven. Das Flugzeug war wohl aus diesem Grund nicht voll besetzt, was uns sehr entgegen kam. Wir konnten uns breit machen.

Kaum auf der Insel angekommen verflogen unsere Sorgen da wir sahen, dass alles in bester Ordnung war. Die Taucherei liess nicht lange auf sich warten. 35 wunderschöne Tauchgänge genossen wir in diesen 3 Wochen.

Bis anhin fotografierte ich unter Wasser mit einer SEA&SEA Kamera. Doch diesmal brachte mir das Christkind eine neue Kamera, die Olympus C8080. Sofort wurde alles nötige dazu gekauft um Unterwasseraufnahmen zu machen. Schnell stellte sich heraus, dass es doch etliche Differenzen gab zwischen Bilder knipsen mit Film oder auf Digitalbasis. Der Nachteil von der Digitalkamera ist, dass das Bild nicht unmittelbar nach dem betätigen des Auslösers geschossen wird. So übte ich mich am Anfang den Fischen nachzufahren damit das Bild schlussendlich das darstellte, was ich auch wollte. Schnell wurden es 10, nein 100 und gegen den Schluss 2000 Bilder. Einfach genial. Die Bilder können wie immer auf unserer Homepage WWW.FISCHLE.CH eingesehen werden und das Resultat wird Euch bestimmt auch überzeugen. Die Artenvielfalt welche wir antrafen ist fast nicht aufzuzählen. Neben unzähligen Haien, bis 4 Wahlhaie pro Tag, unzähligen Mantas usw. Einer der Höhepunkte war sicher auch der Delfin unter Wasser. Also, wartet nicht und geniesst die Bilder.

Weiterhin tolle Tauchgänge wünscht Euch

Christian
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