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Großer Pätschsee

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Waren an Pfingsten am Grossen Plätschsee beim Tau ...

Waren an Pfingsten am Grossen Plätschsee beim Tauchen. In der Nähe vom Ufer, auf ca. 7 Metern liegt ein alter Trabbi, kurz davor, kann man durch Traktorreifen tauchen. Angeblich soll da auch ein Wels wohnen. Der See ist am Grund sehr schlammig und die Sicht ist nicht besonders toll. Ca 2-5 Meter. Leider haben wir bei dem Tauchgang keine weitern Fische gesehen. Im Uferbereich gibt es noch ein Baum, doch auch dort gab es ausser einen Barsch und ein paar Kaulquappen nix zu sehen. Fazit: Der See ist ok, wenn man einen Orientierunstauchgang braucht, sonst würde ich dort nicht mehr tauchen gehen.
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Ausflug zur Unterwasser´Pappe´Donnerstag, den 26. ...

Ausflug zur Unterwasser´Pappe´
Donnerstag, den 26. August 2010 um 17:23 Uhr
Wenn es mal in der Ostsee nicht geht, weil Wind & Welle das Wasser durchgewühlt haben und Sichtweiten im Makrobereich liegen, dann gibt es ja immer noch die vielen Seen der Mecklenburgischen Seenplatte. Im Großen Pätschsee lohnt es sich um so mehr: eine ´Pappe´, so der Spitzname des Trabant P 601, liegt hier.

Einer meiner ersten Tauchgänge führte im November 2009 in Begleitung von Rene von der Tauchbasis Abenteuer & Wassersport in Plau am See zum und in den Großen Pätschsee.

Heute, zehn Monate und gut dreißig Tauchgänge später, haben wir uns den See als Alternative zur Ostsee ausgesucht, die seit einigen Tagen ganz gut ´gequirlt´ wird und bei der Strömung und Sichtweiten ein entspanntes Tauchen leider nicht zulassen

Ganz anders der kleine grundwassergespeiste Waldsee zwischen Malchow und Plau am See: spiegelglatte Oberfläche und außer einigen Vögeln ist hier nichts zu hören. Sehr idyllisch.

Den Schlüssel für die Schranke, die den Waldweg blockiert, mussten wir vorher in der Tauchbasis abholen. Das war zwar etwas umständlich, allerdings gab es hinterher bei Heidi das Dekobier und Gegrilltes...sehr lecker!

Zum Tauchgang: Die Peilung 68° von der Einstiegstelle aus sollte zur besagten ´Pappe´ führen, die eigens für die tauchende Gemeinschaft umweltfreundlich aufbereitet und hier versenkt worden ist. Die Sicht wurde mit zunehmender Tiefe leider immer schlechter, so dass wir zunächst am Zweitakter aus dem VEB Sachsenring Zwickau vorbei getaucht sind. Nach 15 Minuten, 11°C Wassertemperatur, mehr als 10m Tiefe und quasi Nullsicht entschlossen wir uns zum Aufstieg, sind dann auf 270° Richtung Ufer und bei 7m auf 210° parallel zum Ufer getaucht - jetzt mussten wir ja über die ´Rennpappe´ stolpern, was wir dann auch taten. Der Trabant sah leider nicht mehr so toll aus, wie noch vor knapp einem Jahr - nicht nur stark mit Muscheln bewachsen, sondern auch ganz schön zerlegt.

Der schönere Teil des Tauchganges schloss sich nun an: im spärlich bewachsenen Uferbereich bis ca. 6m Tiefe waren viele kleine und einige größere Fische unterwegs. Barsche und Plötze einzeln, aber auch in Schwärmen von bis zu einem Dutzend Fischen sorgten für ein sehr breites Grinsen (soweit das mit Atemregler eben so möglich ist . In dem skuril wirkenden Geäst der umgestürtzten Bäume stand sogar ein Hecht, der sich nur bedingt von den ´Fotoarbeiten´ stören ließ.

Die Autostunde von Rostock hierher hat sich in jedem Fall gelohnt. Es bleibt zu hoffen, dass das Arbeiter- und Bauernauto aus längst vergangenen Tagen nicht weiter verfällt. Zumindest nicht in diesem Tempo.

VEB = Volkseigener Betrieb

geloggt:
Wasser 11°C auf 10m / 18°C auf 4m / 18°C Luft
2 bis 3m Sichtweite
10,2m / 4m Tiefe
15 / 75 Minuten Grundzeit
Verbrauch: 135 Bar
68° Nordwest / 270° bis auf 7m / 210° zum Trabant / Uferkante 2 bis 6 m
spiegelglatte Oberfläche, keine Strömung


Der Große Pätschsee sieht nicht nur über Wasser malerisch aus.

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