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Cavalli Islands - Wrack Rainbow Warrior

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Anfahrt / Anreise:
Die Anfahrt kommt ein bisschen auf die Tachbasis drauf an. Paihia Dive faehrt von Paihia mit dem Auto zu Matauri Bay (ca 45min) und dann mit dem Boot zum Wrack. Dive North faehrt von Kerikeri nach Whangaroa Harbour (ca 25min) und faehrt von dort mit dem Boot.(Holen Kunden um sonst von Paihia und Umgebung ab)
Örtlichkeit / Einstieg:
Whangaroa Harbour ist ein natuerlicher Hafen und man koennte einen ganzen Tag mit dem Boot dort verbringen ohne aufs offene Meer zu stossen und ca 30min von dem Wrack entfernt. Matauri Bay liegt gleich in der naehe der Weg zum Wrack dauert nur ca 10min aber man verpasst den schoenen Ausblick im Hafen.
Wasser:
Salzwasser
Erreichbarkeit:
Bootstauchgang
Max. Tiefe:
26m
Schwierigkeit:
Für Fortgeschrittene
Tauchgangstyp:
Wrack-TGStrömungs-TGHöhlen-TGBergseetauchgang
Nächste Füllmöglichkeit:
Dive North in Kerikeri fuellt Tanks ist ist daher wohl das naechste. Ansonsten fuellt Paihia Dive oder Dive Ops in Paihia.
Tauchregulierung:
Nächster Notruf / Kammer:
Beide Boote haben ein VHF an Board und melden sich bei Russel Radio an. Das naechste Krankenhaus ist in Bay of Islands und die naechste Kammer ist in Auckland.
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Cavalli Islands - Rainbow Warriorzunächst ein kur ...

Cavalli Islands - Rainbow Warrior

zunächst ein kurzer geschichtlicher Rückblick:
Das Wrack der Rainbow Warrior ist sicherlich eines der bekanntesten Wracks weltweit. Das ehemalige Greenpeace Schiff wurde im Juli 1985 durch Agenten des französischen Geheimdienstes, der dadurch die Proteste von Greenpeace gegen die französichen Atomwaffenversuche im Pazifik unterbinden wollte, im Hafen von Auckland mittels Sprengstoff versenkt. Ein Greenpeace-Mitarbeiter kam dabei ums Leben. Letzendlich führte dieses Ereignis nach massiven internationalen Protesten zum Stopp der französichen Atomwaffentests im Pazifik.

Im Dezember 1987 wurde das zunächst geborgene Wrack an den Platz an dem es sich noch heute befindet verbracht und dort versenkt: Matauri Bay vor den Cavalli Islands, einige Kilometer vor der Nordostküste der Nordinsel (Region Bay of Islands) liegend.

Wir besuchten das Wrack der Rainbow Warrior im November 2003. Ausgangspunkt des Tauchtrips war der Küstenort Paihia. Dort tauchten wir mit Dive North, einem kleinen familiären Unternehmen. Im Internet unter
http://www.bay-of islands.co.nz/diving/divenorth.html zu finden mit einigen Photos und Informationen zum Wrack, Abfahrtszeiten und Preisen. Für 2 Tauchgänge inklusive Komplettausrüstung sind 175 NZ$ fällig, also rund 90 Euro. Voraussetzung war ein gültiges Brevet und das Ausfüllen eines medizinischen Fragebogens. Ein ärztliches Tauchtauglichkeitsattest war nicht notwendig, ebensowenig wie ein Check-Dive. Die Leihanzüge bestanden aus 5mm Longjohn, 5mm Weste und Haube.
Los ging es dann gegen 7:30ab Pahia im kleinen 7 Meter Boot. Bis zum Erreichen des Wracks vergehen gut eineinviertel Stunden. Auf dem Weg dorthin sahen wir einige Delphine.
Am Wrack angekommen tauchten wir an der Ankerleine ab. Die Sicht war allenfalls mäßig (ca. 5m) und das Wasser recht kalt (ca. 15 Grad). Strömung bestand kaum. Das eigentliche Wrack liegt in ca. 25m Tiefe auf Sandboden leicht auf der Seite. Die Aufbauten sind gut erhalten und reichlich mit Korallen besetzt. Aus dem Inneren des Wracks schauten uns Grossaugenfische neugierig an. Ansonsten gab es recht wenig Meeresgetier. Aufgrund der Kälte dauerte unser Tauchgang nur etwa 35 Minuten. Danach waren wir froh, dass wir uns an Deck bei heissem Tee und Sonnenschein aufwärmen konnten. Nach einer Mittagspause führten wir noch einen zweiten Tauchgang bei den Cavalli Islands durch. Bei einer maximalen Sicht von 10m und einer Tauchtiefe von max. 15m ergründeten wir ausgedehnte Kelp-Wälder, die in der Strömung hin und her wogten. Die Fischwelt war hier etwas vielfältiger als am Wrack vertreten und die Unterwasserwelt für den Rote-Meer-Rifftaucher eine willkommene Abwechslung. Gegen 14:30 waren wir wohlbehalten wieder zurück am Pier.
Die Organsisation war gut und unser Tauchguide Mike war immer für einen Scherz zu haben. Insgesamt waren wir sehr zufrieden. Einzig und allein die Wassertemperatur und die eingeschränkte Sicht am Wrack waren Minuspunkte. Angeblich beträgt die Sicht zu anderen Jahreszeiten aber bis zu 30m.

Einige Anmerkungen noch zum Schluss: Butterbrote etc. fürs Mittagessen sollte man selber mitbringen. Leicht-Frierer sollten das Mitbringen eines geeigneten Tauchanzugs überdenken. Wer den eigenen Atemregler mitbringt sollte einen INT-Adapter nicht vergessen.

Viel Spass und allzeit gut Luft,
Der Narwal.




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