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Bayahibe

10 Bewertungen
Anfahrt / Anreise:
Boot
Örtlichkeit / Einstieg:
vom Boot
Wasser:
Salzwasser
Erreichbarkeit:
Beides möglich
Max. Tiefe:
5-40 m
Schwierigkeit:
Für Anfänger
Tauchgangstyp:
Wrack-TGStrömungs-TGHöhlen-TGBergseetauchgang
Nächste Füllmöglichkeit:
Basen in der Umgebung
Tauchregulierung:
Nächster Notruf / Kammer:
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Bewertungen(10)

Herrlich, 2 Wochen Seele baumeln lassen. Türkis b ...

Herrlich, 2 Wochen Seele baumeln lassen. Türkis blaues Wasser, kilometerlange Sandstrände und ab und zu Tauchen gehen. Ziel war die Dominikanische Republik, Punta Cana im RIU Palace. Zwischen RIU Palace und RIU Bamboo liegt die Tauchbasis Scubacaribe. Die Basis macht einen guten Eindruck. Leihausrüstung sah auch gut aus. Die Boote sind alle mit Notfall-Equipment (Sauerstoff, Funk, etc) ausgerüstet. Getaucht wird mit Pressluft. Die TG im Atlantik waren gut haben bei mir noch nicht so das richtige Karibik-Feelling aufkommen lassen und bei dem Ausflug nach Catalina Island, war mir zu viel Mensch auf dem Boot und unter Wasser. Zum Glück kam ich an der Basis mit Herbert ins Gespräch. Er ist dort Tauchlehrer und bietet auch privat Tauchausfahrten an. Er erzählte von einer Tour auf die karibische Seite der Insel mit 3 TG:

1. St. George Wreck
2. Guaquaca
3. Cueva del Patre Nuestro

Was Herbert in seiner ruhigen gelassenen Art berichtete war überzeugend und ich habe zugesagt. 4 Tage später ging es morgens los. Zusammen mit einem anderen Deutschen fuhren wir in Herberts Landrover nach Bayahibe. Einchecken auf der dortigen Tauchbasis, aufs Boot, Umziehen, Briefing, Buddy-Check und ab ins Wasser (26°C, Sichtweite ca. 40 Meter). Klasse! Das Wrack der St.George liegt ziemlich genau in Nord-Süd Richtung auf dem Kiel. Es wurde 1998 für Taucher versenkt und ist noch relativ wenig bewachsen und in einem guten Zustand. Die Aufbauten fangen bei rund 20 Meter an. Es ist leer geräumt und einfach zu betauchen. Der Einstieg in den Laderaum erfolgt über eine riesige Luke. Durch verschiedene Öffnungen fällt genug Licht rein, so dass man nach kurzer Anpassung sehr viel erkennen kann. Am Bug erreicht man mit etwas mehr als 40 Meter die tiefste Stelle. Dort liegt auch eine Schiffsschraube. Nach Verlassen des Laderaums ging es über das Deck zum Ruderhaus und einmal quer durch. Augen auf beim Schornstein, dort haust ein etwas größerer Kofferfisch. Beim Austauchen konnten wir 3 Barakudas sehen, die parallel zu uns geschwommen sind.

Zurück auf dem Boot ging es gemütlich weiter zum nächsten Tauchplatz – Guaquaca.
Max. Tiefe 15 Meter. An einer sandigen Stelle liegen noch ein paar alte Kanonen sowie die dazu gehörenden Kanonenkugeln auf dem Boden. Herbert hat eine der Kugeln aufgehoben und mir eine mit ausgestrecktem Arm gereicht. Um sie zu ergreifen musste ich auf ihn zu schwimmen. Ich nahm sie und meine Tarierung war natürlich hinüber. Das grinsende Gesicht der Andern war auch unter der Maske noch gut zu erkennen … Zu sehen gab es, einen Stachelrochen, ne Languste, nen Igelfisch, Muränen, viele kleinere Fische und ein paar Flundern.

Nach diesem TG war erstmal Ruhe angesagt. Zurück in den Hafen, Ausrüstung verstaut und ab in ein kleines Restaurant (Mare Nostrum). Die Besitzerin ist Italienerin und wir haben auf der Terrasse mit Blick aufs Meer gute Pasta mit Meeresfrüchten gegessen.

Der nächste TG führte in ein Naturreservat zur Cueva del Patre Nuestro. Das ist eine Tropfsteinhöhle, die irgendwann mal abgesackt und nun mit Süßwasser geflutet ist. Sie liegt mitten im Dschungel und ist über einen Fußweg (ca. 300 m) zu erreichen. Die letzten 20 Meter geht es über natürliche Treppenstufen nach unten. Herbert hat uns mit leistungsfähigen Lampen versorgt und so konnten wir das glasklare Wasser und die Höhle voll genießen. Die ersten 40 m mussten wir unsere eigene Sicherungsleine spannen. Danach kann man auf die fest verlegte Leine wechseln. Der Boden ist steinig und es gibt keine Sedimente, die die Sicht trüben. Die max. Tiefe beträgt rund 17 Meter. Die Höhle bietet genug Platz zum Tauchen und es gibt keine nennenswerten Abzweigungen. Es ist einfach toll zwischen den Tropfsteinen zu Tauchen. Es geht rund 350 Meter in die Höhle rein, dann kommt man unter einer natürlichen Kuppel wieder an die Oberfläche. Herrlich! Bis auf das Fiepen von ein paar Fledermäusen herrscht absolut entspannende Ruhe.

Zurück in Bayahibe haben wir noch ein Dekobier genossen und unsere Eindrücke Revue passieren lassen.

Fazit:
Gegenüber dem normalen Touristen-Tauchfutter (fast food) war dieser Tag bzw. die 3 TG ein 5 Sterne Menü. Es hat alles gepasst. Preis/Leistung hat gestimmt. Wir haben uns gut verstanden und es gab immer genug Zeit, um alles genießen zu können. So soll es ja auch sein, man hat ja schließlich Urlaub.
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Ich war im Feb 08 in Punta Cana und im März / Apr ...

Ich war im Feb 08 in Punta Cana und im März / April noch mal in Bayahibe zum Tauchen....Punta Cana muss ich nicht noch mal haben...Bayahibe ist schön , besonders die Plätze Anker und Cannon-Park haben es mir angetan . Große Fische sieht man wenn nur sehr selten, Jamaika Stech Rochen fast bei jedem TG ,ein mal hab ich ein Baracuda gesehen der etwas weiter weg war,aber ich glaub das war gut so denn der war sau groß schätze locker 180 oder größer und ja ...ich weiss die Taucherbrille vergrößert....Aber der war groß !

Vom Seepferd bis zum Zwerg Oktopus (in Flaschen) findet man eine Menge schöne UW Lebewesen ! Leider sind die Fische die etwas größer sind alle verschwunden....Kochtopf ??? Traurig aber war....

Anker und Cannon-Park ist für mich immer wieder ein TG wert ! Mann sollte nur schau das man in kleinen Gruppen tauchen geht !
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flachtauchen in der karibik, mein bericht über ba ...

flachtauchen in der karibik, mein bericht über bayahibe

ich hatte mir meine anregungen zum verreisen und dem damit verbundenen tauchen, wie üblich bei taucher.net abgeholt. gibt man in dem suchfenster die reisewünsche ein, tauchen schon bald die nötigen infos auf. eine feine sache! also, bayahibe ist ein kleines fischerdörfchen, mit kilometerlangen weissen traumständen, von palmen umsäumt , mit freundlichen menschen und günstigen preisen .das beste: fast unberührte tauchgründe mit jeder menge zum sehen und das alles im naturschutzgebiet direkt vor der haustüre.

doch die wahrheit sollte wieder mal anders sein, ganz anders.

schon der erste eindruck war vernichtend. ein sauteueres, dreckiges örtchen, total mit moskitos verseucht und jede menge hähne und hühner, die den ganzen tag und die ganz nacht so ein spektakel aufführten, daß man nicht mal mit ohrstöpsel richtig gut schlafen konnte.

ich war zum ersten mal in meinem leben richtig neidisch auf unsere freunde aus den all-inclusiv hotels, die jeden morgen frisch ausgeruht und in bester laune zum tauchen kamen, während wir in aller frühe schon von der nacht fertig waren. wir hatten nur den flug gebucht und wollten alles andere vor ort erledigen.

nun, die tauchschule -scubafun- hatte den besitzer gewechselt und deswegen kann ich diesen leuten keinen vorwurf machen. john , der neue besitzer, ein ebenso kleiner wie breiter us amerikaner aus arizona ,hatte uns zum selbstkostenpreis vom flughafen -punta cana - abgeholt. in der tauchbasis lernten wir die anderen mitarbeiter kennen. vor allem die junge schweizerin corina. auf die frage, warum es hier so mies sei, entgegnete sie mir:´ das ist die karibik, die leute sind arm aber lustig und es gibt krokodile.´ so war das also, es gibt krokodile, ein guter anfang.

diese schweizerin hatte uns auch mindestens 25 mal in 10 tagen gesagt, wieviel wir und wann noch zu zahlen hätten....und von wegen nur arme leute, die kleine strandkneipe in der wir jeden abend saßen, nahm nur mit den italienern, die sich unmengen von schalentieren zu genuss führten schätzungsweise 10.000,- bis 15.000,- euro pro monat ein und das obwohl die hauptsaison noch gar nicht angefangen hatte.

ganz schlimm wurde es uns, als wir die ersten tauchgänge machten, flach sehr flach, die riffe begannen gleich als man aus der bucht draussen war .tauchtiefen von 12 bis 14 metern waren das normale. die sicht war mies, denn es hatte vorher viel geregnet und zu sehen gab es fast gar nichts.

als ich nach 4 tauchgängen mal bemerkte, dass ich mir hier besseres tauchen erwartet habe, wurde mir gleich gegen aufpreis andere weit entferntere tauchgebiete vorgestelt. und tatsächlich nur 15 dollar mehr und schon steuerten wir beim nächsten mal ein weiteres tauchgebiet an, wo es dann auch was zu sehen gab. aber wieder in 12 bis 14m tiefe. gleich beim eintauchen kamen uns 2 grosse wunderschöne adlerrochen entgegen . früher und später auch die anderen ´bekannten´, grosse rochen, eine grüne riesenmuräne, mit einem körper so dick wie ein baumstamm, schildkröten, barakudas etc. das war der tauchplatz penon 1 - 3.

vorallem begeneten uns viel mehr und grössere schalentiere, langusten, garnelen, riesenkrabben und ein ammenhai, der sich zum schlafen tagsüber in eine höhle zurückgezogen hatte.

nachdem flachgetauche betauchten wir dann das wrack der saint george als besondere herausforderung .dieses künstliche riff ist über 80 meter lang und in ca 30 - 40 meter aufrecht auf dem grund stehend zu finden. es war aber noch nicht viel los, rein fischmässig, ausser einem neugierigen pärchen kaiserfische ,die absolut und total von uns fasziniert waren und ständig uns in 1 bis 2 meter abstand folgten.

gegen noch mehr kohle konnte man auch andere tauchplätze ansteueren, z.b. zu den inseln catalina oder saona .da war uns aber das risiko zu gross, rein finanziell, die aufpreise liegen pro 45 euro pro person!!

gewohnt haben wir die ersten 3 tage bei einem deutschen paar in der villa iguana. der inhaber ist der früher besitzer der tauchschule . die villa iguana steht wie eine feste burg zwischen all den anderen hütten und häuschen. auf dem dach befindet sich ein kleiner swimming pool 3 x 3 meter und ca. einen meter tief .hier wurden wir drastisch vom hausherren angewiesen, daß dieser pool von uns nicht benutzt werden dürfte. er gehört zu der teueren dachwohnung .diese würde 79,- euro pro tag kosten. außer uns wohnte nur noch ein junger deutscher im haus !!

so war das also. neben dem dorf mit ungepflasterten strassen, lag ein riesiger parkplatz auf dem täglich hunderte touristen angekarrt wurden, die dann mit booten und alle mit schwimmwesten ihren ausflug zu den vorgelagerten inseln machten. gegen abend war dann ruhe.

zu erwähnen wäre noch, daß man fast immer und überall, sei es bei essen und getränke, reisen im land, eintritte etc. mehr als doppelt so viel als die einheimischen bezahlen muss.

zu der anderen tauchbasis in bayahibe kann ich leider gar nichts sagen, ich hatte hier per email angefragt, wegen transfer, tauchen und wohnen und hatte als antwort bekommen, ich solle doch erst mal dort vorbeikommen. dann kann man bei einem getränkt alles weitere besprechen,

das wärs eingentlich schon: alles weitere.

euer axel homolka

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