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Antulang Negros

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Anfahrt / Anreise:
Anreise am besten über Manila nach Dumaguete von dort mit Taxi oder Abholservice von Dive-Philippinen zum Hotel Tauchbasis.
Örtlichkeit / Einstieg:
Direkt in der Anlage von Dive-Philippinen (Dive-Hub-Antulang).
Wasser:
Salzwasser
Erreichbarkeit:
Beides möglich
Max. Tiefe:
24m
Schwierigkeit:
Für Anfänger
Tauchgangstyp:
Wrack-TGStrömungs-TGHöhlen-TGBergseetauchgang
Nächste Füllmöglichkeit:
In der Basis
Tauchregulierung:
Es wird von der Basis ein Guide gestellt
Nächster Notruf / Kammer:
Cebu Nr. in der Basis mit Notfallplan

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Den ganzen Dezember habe ich auf den Philippinen ...

Den ganzen Dezember habe ich auf den Philippinen verbracht. Meine 1. Anlaufstelle war das ´Dive-Hub-Antulang´. Die Anreise war anstrengend und lange, da ich über Cebu geflogen bin. Von Cebu per Bus ca. 3,5 Stunden, danach die Fähre ca. 40 Minuten und dann bis zum Dive-Hub nochmal ca. 1,5 Stunden. Besser ist nach Manila zu fliegen und dann nach Dumaguete (Empfehlung: den Inlandflug von Martin buchen zu lassen, da dieser Flug vor Ort billiger ist). Es gibt 4 kleine aber total klasse Hütten, Hängematten direkt am Strand, einen wunderschönen Garten, mehrere gemütliche Kuschelecken und Liegen mit bequemen Auflagen. Die Anlage ist klein und sehr individuell. Ich war zu der Zeit der einzige Gast. Ich habe mich jedoch eher gefühlt als ´Part of the family´. Sehr viel Spaß hatte ich auch mit den beiden Hunden (Hasso und Strandliesl), die total niedlich sind und mich immer zu meinen Spaziergängen am Strand oder oben durchs Dorf begleitet haben. Auch für Nichttaucher ist es hier genial. Strandspaziergänge, wandern, schnorcheln, schwimmen, bei ruhiger See kann man per Surfboard paddeln (absolut empfehlenswert!) oder ganz faul in der Hängematte liegen und dem Rauschen des Meeres lauschen. Martin, Gena und Beate haben dort ein kleines Paradies geschaffen! Wer jedoch Party, Massentourismus mit überfülltem Strand sucht, ist hier völlig falsch! Das Preis-Leistungsverhältnis ist top. Und wer plant (so wie ich) ein paar Pfunde los zu werden - no chance! Das Essen ist super lecker!!! Noch ein Tipp am Rande: fränkische Sprachkenntnisse sind von Vorteil...

Und jetzt zum TAUCHEN:
Es gibt ein wunderschönes Hausriff, welches eine Vielzahl von gesunden Weich- und Hartkorallen bietet. Auch die Vielfalt der Fische ist zu erwähnen. Nur um einige zu nennen: Wir haben Steinfische, Muränen, Anglerfisch, Schildkröten, Schnecken, Fledermausfische, wunderschöne Arten von Seesternen gesehen. Und hätte ich noch Seepferdchen gesehen, dann wärs perfekt gewesen. Ich habe hier ca. 25 Tauchgänge gemacht und war total begeistert. Martin ist ein super Buddy! Ich habe mitbekommen wie sich Gena und Martin für den Schutz des Hausriffs einsetzen und dafür kämpfen. Dafür haben sie meinen größten Respekt!
Auf Apu Island war ich leider nicht. Das kommt beim nächsten Besuch. Dafür waren wir per Tauchboot im ´Jurassic Park´. Eine klasse Alternative zum Hausriff.
Danach war ich u.a. noch auf Bohol und Camiguin. War auch echt schön. Aber meine letzten Urlaubstage wollte ich doch lieber in meinem kleinen Paradies mit tollen Tauchgängen und mit meinen neu gewonnen Freunden verbringen. Bei Martin, Gena, Beate und meinen Hunden!


Paddeln mit Hasso


mein Lieblingsplatz


Honeycomb Morey


Seeschlange


Fledermausfische


der kleine Rochen


mein erster Anglerfisch


Seestern kuschelt sich in die Koralle


Steinfisch mit Geistermoräne

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Wir waren Ende Sept. bei Martin&Beate im DiveHub ...

Wir waren Ende Sept. bei Martin&Beate im DiveHub Antulang auf Negros zu Gast. Nach langer Anreise via Hongkong und Manila wurden wir von beiden am Flughafen in Dumaguete in Empfang genommen. Die Fahrt zum Resort dauert etwas eine Stunde, ist am Ende etwas holprig und vermittelt das Gefühl eines beginnenden Abenteuers.

Vorweg sei gesagt, wer Abgeschiedenheit sucht und keine Touris sehen will, ist hier genau richtig. Wir waren während der Woche praktisch allein auf der Anlage.

Das Resort liegt direkt am Meer, bietet glücklicherweise nicht mehr als ca. 12 Gästen Platz und ist eingebettet in einen ´Wald´ von Pflanzen und Palmen. Man hat das Gefühl, in einem Garten zu wohnen. Die ganze Anlage ist sehr sauber und geflegt, die Bungalows ebenfalls.

Zum Essen: Frühstück gibt es in vier verschiedenen Variationen, zwischendurch kann man stets frisches Obst bestellen (besonders zu empfehlen ist der Mango- Smoothie, so gut bekommt man ihn in Europa sicher nicht). Da - wie schon gesagt - wir quasi die einzigen Gäste waren, wurde das Abendessen vorweg besprochen. Das Küchenpersonal erfüllt bei Bedarf alle Wünsche, es gab sogar hervorragende Bratkartoffeln, wenn man asiatisches Essen mal leid ist...wer erwartet hier ein Buffett mit Riesenauswahl vorzufinden, ist sicher falsch, aber uns hat es hervorragend geschmeckt (auf jeden Fall Halbpension buchen, da in der näheren Umgebung keine Ausweichmöglichkeiten bestehen). Nicht zu vergessen: Das ´teuerste´ Gericht auf der Karte kostet nicht mehr als 4-5 Euro!

So, nun zum Wichtigsten: DAS TAUCHEN

Das DIveHub verfügt über ein eigenes Hausriff, das vor den Einheimischen geschützt wird (es besteht Fischereiverbot, ansonsten würde es leergefischt). Martin hat es sich zur Aufgabe gemacht, dieses weiterhin zu vergrößern und lag zum Zeitpunkt unserer Abreise in harten Verhandlungen mit den lokalen Politikern. Der Einstieg erfolgt vom Strand aus und nach ca. 50 m kann man schon ´auf Tiefe gehen´. Durch das Verbot der Fischerei ist das Hausriff erfüllt von Leben. Man findet verschiedenste Kart- und Weichkorallen und auch die Anzahl der Fische hat sich in den letzten Jahren erhöht. Großfisch findet man hier nicht, dafür jede Menge Kleinzeug. Abwechslung bietet ein kleines Wrack auf ca. 28m.
Auf jeden Fall sollte man einen Ausflug zu Apo Island machen, die Fahrt dauert mit Martins Boot ca. 1h. Martin selbst ist ein superentspannter Guide, legt viel Wert auf Sicherheit, so dass wir uns stets gut gefühlt haben.

Einziges kleines Manko war, dass wir einige Schäden an der Leihausrüstung hatten und die Flaschen ab und zu nur 180-190 bar Luft hatten (was prinzipiell nicht schlimm war, aber die Woche drauf hatten wir regelmäßig 210-230 bar, ohne Zusatzkosten). Martin reagierte aber immer ruhig und wechselte die bemängelten Sachen sofort aus.

Alles in allem eine wunderbare Woche mit viel Erholung. Ideal auch für Tauchanfänger, die erste Erfahrungen im Tauchen ihne Guide an einem sicheren Hausriff machen wollen. Wer Großfisch und mehr Unterhaltung, vor allem abends, sucht, ist hier falsch und sollte ein anderes Ziel ansteuern.


Dive Hub Resort vom Boot


Restaurant


Einstieg am Hausriff

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Das Hausriff vom Dive-Hub-Antulang (Dive-Philippi ...

Das Hausriff vom Dive-Hub-Antulang (Dive-Philippinen) ist direkt an den Strandhäuser mit 20 m erreichbar und hier auch schon beschrieben. Es ist ein Blockriff mit dem Übergang zu einer Canyonlandschaft und insgesamt mehr als 10 km lang. Meine Angaben beziehen sich auf das Riff direkt im Front vom Resort mit großer Tauchbasis.
Der Einstieg ist mit einem Führungsseil ausgestattet und geht von 0 m bis auf 23 m Tiefe. Seit einigen Wochen liegt hier auf 19 m ein 30 m großes Wrack das auch untertaucht werden kann. Das gesamte Riff vor dem Resort ist ein Schongebiet hier darf nicht gefischt werden, desshalb ist der Fischreichtum wahnsinn.
Von der Glasgarnele über Seenadeln und Seepferdchen bis zum Baracuda findest Du alles.
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