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Tauchen in Martinique

Fort-de-France ist die Hauptstadt von Martinique, das ein französisches Departement ist. Mit etwa 100.000 Einwohnern ist sie zugleich eine der größten Städte der kleinen Antillen. Rund um dieses Karibik-Juwel wird getaucht. Das Tauchen in Martinique bietet eine faszinierende tropische Flora und Fauna mit tollen Steilwänden besonders im Norden der Insel. Die Tauchplätze um Martinique werden überwiegend mit Tauchbooten angefahren.

Die letzen Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Über den Bericht von Stephan zur Basis Corail Club Caraibes, die den gleichen Inhaber hat, sind wir auf die Basis Anthinea Plongée in Anse Mitan gekommen.
Um es gleich vorweg zu sagen, wer die Franzosen nicht mag, und des Französischen nicht mächtig ist, hat es auf Martinique schwer. Wobei sich die Franzosen, die uns auf der Basis betreut haben, sich auch gegenüber italienischen Schnuppertauchern sehr um Verständigung ggf. mit Händen und Füssen bemüht haben (man sagt ja den Franzosen auch das Gegenteil nacht...)

Leider hatten wir (mein frisch brevetierter Kumpel und ich) nur drei Tage Zeit, aber bei Anthinea Plongee ist es recht praktisch, dass man sich auch 6er oder 10er Tauchpakete teilen kann.
So haben wir uns dann für 220 Euro ein 6er Tauchpaket geteilt - was recht günstig ist, wenn man Leihausrüstung braucht, denn die ist inklusive.
Die Leihanzüge sind leider nur 2,5 mm Shorties, was auch bei 28 Grad Wassertemperatur irgendwann kalt wird... Die Ausrüstung ist größtenteils von Scubapro, in gutem Zustand. Die Flaschen sind 15er Flaschen, vermutlich aus Stahl, denn es gab (was ich sehr gewöhnungsbedürftig fand) kein extra Blei. Die Anschlüsse sind INT, aber DIN-Adapter konnten ausgeliehen werden. Ansonsten wird aber in Meter und bar getaucht (im Gegensatz zum benachbarten St. Lucia, wo in feet und PSI getaucht wird...)
Von der Basis aus musste man die Ausrüstung ca. 100 m bis zum Strand tragen und dann noch ein paar Meter durchs Wasser, von wo aus man dann ins Boot einsteigt. Mein Kumpel, der aufgrund einer Rücken OP nicht schwer tragen darf, hat seine Ausrüstung sogar immer von einem der Guides zum Boot getragen bekommen.
Die Tauchplätze, die wir besucht hatten, waren alle maximal 20 min entfernt (den Roche Diamant, der deutlich weiter weg ist, haben wir leider verpasst...) Da es sich aber um recht kleine Tauchboote ohne Dach handelt, war die Rückfahrt leider etwas zugig.

Die Tauchgänge waren alle geguided, leider gab es allerdings fast kein Briefing (weiss nicht, ob es ein Sprachproblem ist oder so üblich...) Leider gab es auch keine Ansage, was es möglicherweise zu sehen gibt und auch keinen Hinweis auf einen bewussten Sicherheitsstopp. Der wurde natürlich trotzdem durchgeführt, da die Ein- und Ausstiegsstellen meistens bei etwa 5 m waren und auch recht lange ausgetaucht wurde. Überhaupt waren alle unsere Tauchgänge so zwischen 55 und 65 min, es wurde da nicht so genau auf die Uhr geschaut.
Unsere Tauchgänge waren alle so um die 20 m, ob es tiefer nichts mehr zu sehen gab, oder ob man uns nicht tiefer mitnehmen wollte, weil wir nur PADI OWDs waren (und nicht nach dem von den Franzosen favorisierte CMAS brevetiert) weiss ich nicht.
Die Tauchplätze (meistens kurzfristig und individuell geplant) waren jedenfalls alle sehr schön, insbesondere die Korallen- und die Makrowelt waren sehr beeindruckend. Großfische beschränkten sich auf Muränen und einen einzelnen Mittelgroßen Barakuda.
Nach dem Tauchgang (täglich ausser So+Mo jeweils ein 1-Tank-dive um 9 Uhr und um 14.00 Uhr) ging es immer zurück zur Basis, wo es - je nachdem ob man noch mal tauchte oder nicht - eine ´Ti Planteur (Planters Punch) gab (statt Deko-Bier...)
Im November 2005 besuchten wir zum zweiten Mal die französischen Antillen. Nachdem wir bereits 2004 auf Guadeloupe waren, landeten wir diesmal nach knapp neun Flugstunden auf Martinique, das ebenfalls als Übersee-Département zu Frankreich gehört.
Martinique ist mit einer Fläche von 1130 qkm deutlich kleiner als Guadeloupe (1520 qkm) und liegt etwa 120 km südlich davon. Die Insel hat eine Nord-Süd-Ausdehnung von 73 km und eine Ost-West-Ausdehnung von 39 km. Die Nachbarinseln sind Dominika im Norden sowie Santa Lucia im Süden.
Die Größe Martiniques mag zunächst eher beschaulich erscheinen, ist aber nicht zuletzt wegen der zahlreichen Berge und Hügelketten - die größte Erhebung ist der Vulkan Pelée mit 1397 m - mehr als ausreichend für einen dreiwöchigen Urlaub - selbst, wenn man nicht jeden Tag zum Tauchen geht.
In diesem Jahr hatten wir zunächst Flug und Unterkunft gebucht, um uns dann vor Ort nach einer Tauchbasis umzuschauen, da sich die Internet-Suche nach Tauchbasen auf Martinique als recht schwierig erwies. Trotzdem hatten wir schon ein paar Adressen im Gepäck, die wir uns am ersten Urlaubstag näher anschauen wollten.
Nachdem wir Sonntags abends unseren Mietwagen übernommen und unser Apartment bei Familie Fedronie (http://www.letulipier.fr/) in Anse à l´Âne am Südzipfel der Bucht von Fort de France bezogen hatten, unternahmen wir am Montag früh unseren ersten Erkundungsgang durch den kleinen Ort mit seinem schönen großen Sandstrand. Dabei fiel uns gleich die Tauchbasis "Corail Club Caraibes" auf, die wir zuvor nicht im Internet gefunden hatten. Leider war montags geschlossen, anhand eines Flyers konnten wir uns aber schonmal einen Überblick verschaffen und erfuhren, dass es täglich außer sonntags und montags zwei Ausfahrten mit dem in der Bucht ankernden 10m-Boot gab.
Somit begaben wir uns am Dienstag früh samt Tauchgepäck zur Basis und wurden sehr herzlich und familiär begrüßt. Nach einer kurzen Vorstellung starteten wir gleich zur ersten Ausfahrt.
In den folgenden zweieinhalb Wochen absolvierten wir mit Sylvie, Angelique, David, Cedric, Christian, Jean, Vincent, Jean-Marie, Muriel und Regis insgesamt 15 abwechslungsreiche Tauchgänge.
Die schönsten Tauchplätze waren für uns der Rocher du Diamant - eine kleine vorgelagerte Insel, deren Form an einen Diamanten erinnert, das Wrack der Nahoon und die die Anses d'Arlets, wo wir ein paar schöne Drifttauchgänge machen konnten.
Auch die beiden Nachttauchgänge waren ein Erlebnis.
Was die Fauna angeht, so ist "klein aber fein" sicherlich eine treffende Bezeichnung. Große Fische gab es recht selten - von dem einen oder anderen Barrakuda mal abgesehen - dafür aber viele Schildkröten, Koffer- und Trompetenfische, Muränen, Langusten, Krabben, Garnelen, Schnecken und so weiter.
Die Unterwasserlandschaft war zumeist von den für die Region typischen Vasen- und Röhrenschwämmen geprägt, von denen viele Exemplare eine beachtliche Größe erreichten.

Zur Tauchbasis bleibt noch zu sagen, dass es sich eigentlich um zwei Basen mit dem gleichen Besitzer handelt ("Corail Club Caraibes" in Anse à l´Âne und "Anthinea-Plongée" in Anse Mitan). Beide machen einen sehr gepflegten und ordentlichen Eindruck. Das gesamte Equipment ist von Scubapro, Ausbildung erfolgt hauptsächlich nach PADI, andere Brevets werden aber natürlich ohne Probleme anerkannt. Es ist außerordentlich hilfreich, um nicht zu sagen notwendig, sich auf Französisch verständigen zu können, dies gilt aber auch uneingeschränkt für die gesamte Insel, da Englisch nur von wenigen und Deutsch praktisch gar nicht gesprochen wird. Wer jedoch seine Französisch-Grundkenntnisse mal wieder auffrischen will, ist hier genau richtig, da die Einheimischen fast ausnahmslos sehr freundlich, offen und hilfsbereit sind.

Fazit: Tolle Tauchgänge in einer sehr freundschaftlichen und familiären Atmosphäre. Leider hat in der ersten Urlaubshälfte das Wetter nicht so richtig mitgespielt, da es doch einige heftige und lang anhaltende Regenfälle gab, was jedoch im November nicht ungewöhnlich zu sein scheint.


Weitere Infos zur Tauchbasis:

http://www.autres-plongees.com
http://www.anthineaplongee.fr.st
http://cf.geocities.com/martinique_plongee_corail_club/

e-mail: anthineaplongee @ fr. st

Für weitere Fragen könnt ihr euch gern an uns wenden:

Annette und Stephan Wohlfahrt (wohlfahrt @ gmx. de oder presse @ tauchclub-stuttgart. de)

Paradis plongee ist eine kleine Tauchbasis direkt in der Marina von le Marin.
Die Ausfahrten starten auch von dort, mit einem kleinem Boot.Die maximal zulaessige Kapazitaet betraegt glaube ich 14 Personen, in die Verlegenheit wird man jedoch nie kommen.Zur Zeit gibt es 3 Ausbilder/Guides, und jeder darf bis zu 4 Personen begleiten, d.h. das Maximum was man erleben wird sind 8 Taucher und 2 Mitarbeiter.
Angefahren werden 14 Spots, die meisten erreicht man in ca 30 Minuten, eine Ausnahme bildet ´le diamant´, dieser wird ca. 1mal pro Woche angefahren, man startet frueher und macht gleich 2 Tg. Normal sind 2 bis 3 Ausfahrten pro Tag, morgens, mittags und abends. Auf Anfrage gibt es auch Nachttauchgaenge und mehrfach Tgs mit einer Ausfahrt, bzw. auch sonst ist sowas unregelmaessig im Angebot.
Die Ausruestung ist von Aqualung und recht gut in Schuss, Anzuege gibt es in lang und kurz, meist 4mm. Getaucht wird mit Stahlflaschen, es gibt 10, 12 und 15 Liter, wobei 12l der standard ist. Die Anschluesse sind DIN (mit INT Adaptern zum Einschrauben bei Bedarf). Die meisten Flaschen haben 2 Abgaenge, der Oktupus wird dann mit eigener 1.Stufe von links gefuehrt. Ansonsten gibt es auch Flaschen mit nur einem Anschluss, ganz klar.
Nitrox ist nicht im Angebot, laut Basenbetreiber gibt es nicht den Bedarf.
Ausgebildet wird nach Franzoesischem System, also CMAS. Wer schon brevetiert ist, macht einen CheckTG, daher werden andere Brevets problemlos akzeptiert.
Es hilft, wenn man Franzoesisch kann, will man sich ausbilden lassen, ist es auch erforderlich, ansonsten kann man auch mit (stockendem) Englisch kommunizieren.
Viele TGs werden mit einer GoPro gefilmt, bzw. Teile und Highlights, die Videos kann man sich umsonst auf USB-stick oder Speicherkarte kopieren lassen. Auch Gratis ist der Deko-Rum, ein Planters-Punch, das klassische Getraenk auf der Insel.
Interessant ist uebrigens, dass (ausser bei Ausbildung) kein Dive Medical verlangt wird, und auch keine Abtrittserklaerung u.ae unterzeichnet wird, da nach franz. System der Ausbilder immer haftbar ist.
So nun Preise : 1 TG 40 eus/ 3 TG 114 eus/ 5 TG 175 eus/ 10 TG 330 eus
Ausfahrt zum Schnorcheln 10eus
Die Preise beinhalten das Leihen der kompletten Ausruestung, Zuschlaege gibt es nur fur ´le diamant´ (10 eus) und bei zB nb Nachttauchgaengen. Eigene Ausruestung zu haben bringt allerdings auch keinen Rabatt.
In meinem Fall wurden uebrigens bei der Abrechnung meine TGs und die meines Buddys addiert, und dann der Preis auf Basis der Paketpreise berechnet, also sehr fair.
Auch ansonsten bin ich sehr zufrieden mit dem Verhalten der Mitarbeiter ueber und unter Wasser, freundlich, professionell und hilfsbereit.Ich kann die Basis jedem empfehlen, 4 Flossen gibt es, da es immer Luft nach oben gibt, und ich einer von denen bin, die man wirklich vom Hocker hauen muss fuer 5 oder 6.
Wir waren zwei Wochen auf Martinique und haben das Tauchcenter mehr zufällig am Strand gefunden. Die Guides sprechen alle Französisch und Englisch und sind im Übrigen sehr freundlich und bemüht, den Kunden eine angenehme Zeit zu bereiten. Wir waren überrascht, dass die Guides sogar beim Verbringen der Ausrüstung aufs Boot helfen. Man sieht dort die Dinge allgemein etwas lockerer als in Deutschland - keiner spricht Dich bspw. auf stehend abgestellte Flaschen an. Andererseits würde der zur Basis gehörende Bootssteg auch keiner deutschen TÜV-Prüfung standhalten.

Die Scubapro-Ausrüstung der Basis ist in sehr gutem Zustand, getaucht wird mit ausschließlich mit 12l-Stahllaschen und 2,5 mm Shorty. Die Basis verfügt über ein größeres, teilweise überdachtes Boot für ca. 15-20 Personen. Das Boot selbst ist nicht mehr das neueste, hat aber eine nagelneue Maschine und ist seetüchtig.

Anfänger werden direkt am Strand ausgebildet.
Die Tauchplätze sind für karibische Verhältnisse gut. Die Guides zeigen einem die interessantesten Dinge von Flora und Fauna. Im Angebot sind flache Rifftauchgänge an den Seiten der Zufahrt in die Bucht von Le Marin sowie Tief- und Nachttauchgänge Wir hatten stets ca. 20m Sicht unter Wasser. Großfische bekamen wir (mit Ausnahme einer kapitalen Muräne) nicht zu Gesicht. Es gibt sie jedoch vor Ort, denn während eines Segeltörns sahen wir an unseren Tauchplätzen vom Vortag eine Schule von Delphinen.

Ausfahrten gibt es grds. zweimal am Tag, um 08:30 Uhr und um 14:00 Uhr. Wir haben im 10er Pack EUR 300,00 bezahlt und finden das einen relativ günstigen Preis, da der komplette Ausrüstungsverleih bereits inbegriffen war.

http://kalinagoplongee.fr/V2/
Das Tauchen ist wie überall auf Martinique relativ teuer (je nach Paket ca. 40 Euro pro Tauchgang egal ob mit/ohne Ausrüstung), aber man bekommt etwas für sein Geld:
Es gibt tatsächlich ein paar Guides/Ausbilder, die der englischen Sprache mächtig sind, so dass man ausnahmsweise auch ohne Französischkenntnisse etwas mitbekommt.
Ausrüstung: Durchgehend in sehr gutem Zustand, auch kleinere Probleme (wie beschädigte O-Ringe) wurden sofort behoben. Normalerweise 2,5 mm Shorty (reicht bei 28° Wassertemperatur eigentlich), wer verfroren ist bekommt auch lange Anzüge. Nur Stahlflaschen, bis zu 15 Liter.
Boote: 1 größeres (überdachtes) für ca. 15-20 Personen, ein kleineres für ca. 10. Entfernung zur Tauchschule nur 20m, mann muss also die Ausrüstung nicht lange herumschleppen.
Anfänger werden direkt vom Strand aus in´s Tauchen eingeführt.
Tauchplätze: Erstklassig. Die Guides geben sich Mühe, einem ein interessantes und dem Ausbildungsstand angemessenes Programm zusammenzustellen und fahren die Küste (per Boot) von Nord bis Süd ziemlich weit ab. Von flachen Spaßtauchgängen bis zum anspruchsvollen Tieftauchen ist alles dabei, und dass man genügend Fische/Schildkröten/Seeschlangen/... etc. sieht ist dort natürlich klar. Großfische gibt´s allerdings normalerweise nicht.
Ausfahrten zweimal am Tag, ab und zu Nachttauchen.
Guides: Sehr nett und sehr kompetent. Das Briefing vorher fällt zwar eher kurz aus (zumindest das in Englisch), aber sie kennen sich an den Tauchplätzen sehr gut aus und führen einen gezielt an die interessanten Punkte hin.
www.plongee-martinique.com
Über den Bericht von Stephan zur Basis Corail Club Caraibes, die den gleichen Inhaber hat, sind wir auf die Basis Anthinea Plongée in Anse Mitan gekommen.
Um es gleich vorweg zu sagen, wer die Franzosen nicht mag, und des Französischen nicht mächtig ist, hat es auf Martinique schwer. Wobei sich die Franzosen, die uns auf der Basis betreut haben, sich auch gegenüber italienischen Schnuppertauchern sehr um Verständigung ggf. mit Händen und Füssen bemüht haben (man sagt ja den Franzosen auch das Gegenteil nacht...)

Leider hatten wir (mein frisch brevetierter Kumpel und ich) nur drei Tage Zeit, aber bei Anthinea Plongee ist es recht praktisch, dass man sich auch 6er oder 10er Tauchpakete teilen kann.
So haben wir uns dann für 220 Euro ein 6er Tauchpaket geteilt - was recht günstig ist, wenn man Leihausrüstung braucht, denn die ist inklusive.
Die Leihanzüge sind leider nur 2,5 mm Shorties, was auch bei 28 Grad Wassertemperatur irgendwann kalt wird... Die Ausrüstung ist größtenteils von Scubapro, in gutem Zustand. Die Flaschen sind 15er Flaschen, vermutlich aus Stahl, denn es gab (was ich sehr gewöhnungsbedürftig fand) kein extra Blei. Die Anschlüsse sind INT, aber DIN-Adapter konnten ausgeliehen werden. Ansonsten wird aber in Meter und bar getaucht (im Gegensatz zum benachbarten St. Lucia, wo in feet und PSI getaucht wird...)
Von der Basis aus musste man die Ausrüstung ca. 100 m bis zum Strand tragen und dann noch ein paar Meter durchs Wasser, von wo aus man dann ins Boot einsteigt. Mein Kumpel, der aufgrund einer Rücken OP nicht schwer tragen darf, hat seine Ausrüstung sogar immer von einem der Guides zum Boot getragen bekommen.
Die Tauchplätze, die wir besucht hatten, waren alle maximal 20 min entfernt (den Roche Diamant, der deutlich weiter weg ist, haben wir leider verpasst...) Da es sich aber um recht kleine Tauchboote ohne Dach handelt, war die Rückfahrt leider etwas zugig.

Die Tauchgänge waren alle geguided, leider gab es allerdings fast kein Briefing (weiss nicht, ob es ein Sprachproblem ist oder so üblich...) Leider gab es auch keine Ansage, was es möglicherweise zu sehen gibt und auch keinen Hinweis auf einen bewussten Sicherheitsstopp. Der wurde natürlich trotzdem durchgeführt, da die Ein- und Ausstiegsstellen meistens bei etwa 5 m waren und auch recht lange ausgetaucht wurde. Überhaupt waren alle unsere Tauchgänge so zwischen 55 und 65 min, es wurde da nicht so genau auf die Uhr geschaut.
Unsere Tauchgänge waren alle so um die 20 m, ob es tiefer nichts mehr zu sehen gab, oder ob man uns nicht tiefer mitnehmen wollte, weil wir nur PADI OWDs waren (und nicht nach dem von den Franzosen favorisierte CMAS brevetiert) weiss ich nicht.
Die Tauchplätze (meistens kurzfristig und individuell geplant) waren jedenfalls alle sehr schön, insbesondere die Korallen- und die Makrowelt waren sehr beeindruckend. Großfische beschränkten sich auf Muränen und einen einzelnen Mittelgroßen Barakuda.
Nach dem Tauchgang (täglich ausser So+Mo jeweils ein 1-Tank-dive um 9 Uhr und um 14.00 Uhr) ging es immer zurück zur Basis, wo es - je nachdem ob man noch mal tauchte oder nicht - eine ´Ti Planteur (Planters Punch) gab (statt Deko-Bier...)
Im November 2005 besuchten wir zum zweiten Mal die französischen Antillen. Nachdem wir bereits 2004 auf Guadeloupe waren, landeten wir diesmal nach knapp neun Flugstunden auf Martinique, das ebenfalls als Übersee-Département zu Frankreich gehört.
Martinique ist mit einer Fläche von 1130 qkm deutlich kleiner als Guadeloupe (1520 qkm) und liegt etwa 120 km südlich davon. Die Insel hat eine Nord-Süd-Ausdehnung von 73 km und eine Ost-West-Ausdehnung von 39 km. Die Nachbarinseln sind Dominika im Norden sowie Santa Lucia im Süden.
Die Größe Martiniques mag zunächst eher beschaulich erscheinen, ist aber nicht zuletzt wegen der zahlreichen Berge und Hügelketten - die größte Erhebung ist der Vulkan Pelée mit 1397 m - mehr als ausreichend für einen dreiwöchigen Urlaub - selbst, wenn man nicht jeden Tag zum Tauchen geht.
In diesem Jahr hatten wir zunächst Flug und Unterkunft gebucht, um uns dann vor Ort nach einer Tauchbasis umzuschauen, da sich die Internet-Suche nach Tauchbasen auf Martinique als recht schwierig erwies. Trotzdem hatten wir schon ein paar Adressen im Gepäck, die wir uns am ersten Urlaubstag näher anschauen wollten.
Nachdem wir Sonntags abends unseren Mietwagen übernommen und unser Apartment bei Familie Fedronie (http://www.letulipier.fr/) in Anse à l´Âne am Südzipfel der Bucht von Fort de France bezogen hatten, unternahmen wir am Montag früh unseren ersten Erkundungsgang durch den kleinen Ort mit seinem schönen großen Sandstrand. Dabei fiel uns gleich die Tauchbasis "Corail Club Caraibes" auf, die wir zuvor nicht im Internet gefunden hatten. Leider war montags geschlossen, anhand eines Flyers konnten wir uns aber schonmal einen Überblick verschaffen und erfuhren, dass es täglich außer sonntags und montags zwei Ausfahrten mit dem in der Bucht ankernden 10m-Boot gab.
Somit begaben wir uns am Dienstag früh samt Tauchgepäck zur Basis und wurden sehr herzlich und familiär begrüßt. Nach einer kurzen Vorstellung starteten wir gleich zur ersten Ausfahrt.
In den folgenden zweieinhalb Wochen absolvierten wir mit Sylvie, Angelique, David, Cedric, Christian, Jean, Vincent, Jean-Marie, Muriel und Regis insgesamt 15 abwechslungsreiche Tauchgänge.
Die schönsten Tauchplätze waren für uns der Rocher du Diamant - eine kleine vorgelagerte Insel, deren Form an einen Diamanten erinnert, das Wrack der Nahoon und die die Anses d'Arlets, wo wir ein paar schöne Drifttauchgänge machen konnten.
Auch die beiden Nachttauchgänge waren ein Erlebnis.
Was die Fauna angeht, so ist "klein aber fein" sicherlich eine treffende Bezeichnung. Große Fische gab es recht selten - von dem einen oder anderen Barrakuda mal abgesehen - dafür aber viele Schildkröten, Koffer- und Trompetenfische, Muränen, Langusten, Krabben, Garnelen, Schnecken und so weiter.
Die Unterwasserlandschaft war zumeist von den für die Region typischen Vasen- und Röhrenschwämmen geprägt, von denen viele Exemplare eine beachtliche Größe erreichten.

Zur Tauchbasis bleibt noch zu sagen, dass es sich eigentlich um zwei Basen mit dem gleichen Besitzer handelt ("Corail Club Caraibes" in Anse à l´Âne und "Anthinea-Plongée" in Anse Mitan). Beide machen einen sehr gepflegten und ordentlichen Eindruck. Das gesamte Equipment ist von Scubapro, Ausbildung erfolgt hauptsächlich nach PADI, andere Brevets werden aber natürlich ohne Probleme anerkannt. Es ist außerordentlich hilfreich, um nicht zu sagen notwendig, sich auf Französisch verständigen zu können, dies gilt aber auch uneingeschränkt für die gesamte Insel, da Englisch nur von wenigen und Deutsch praktisch gar nicht gesprochen wird. Wer jedoch seine Französisch-Grundkenntnisse mal wieder auffrischen will, ist hier genau richtig, da die Einheimischen fast ausnahmslos sehr freundlich, offen und hilfsbereit sind.

Fazit: Tolle Tauchgänge in einer sehr freundschaftlichen und familiären Atmosphäre. Leider hat in der ersten Urlaubshälfte das Wetter nicht so richtig mitgespielt, da es doch einige heftige und lang anhaltende Regenfälle gab, was jedoch im November nicht ungewöhnlich zu sein scheint.


Weitere Infos zur Tauchbasis:

http://www.autres-plongees.com
http://www.anthineaplongee.fr.st
http://cf.geocities.com/martinique_plongee_corail_club/

e-mail: anthineaplongee @ fr. st

Für weitere Fragen könnt ihr euch gern an uns wenden:

Annette und Stephan Wohlfahrt (wohlfahrt @ gmx. de oder presse @ tauchclub-stuttgart. de)

Paradis plongee ist eine kleine Tauchbasis direkt in der Marina von le Marin.
Die Ausfahrten starten auch von dort, mit einem kleinem Boot.Die maximal zulaessige Kapazitaet betraegt glaube ich 14 Personen, in die Verlegenheit wird man jedoch nie kommen.Zur Zeit gibt es 3 Ausbilder/Guides, und jeder darf bis zu 4 Personen begleiten, d.h. das Maximum was man erleben wird sind 8 Taucher und 2 Mitarbeiter.
Angefahren werden 14 Spots, die meisten erreicht man in ca 30 Minuten, eine Ausnahme bildet ´le diamant´, dieser wird ca. 1mal pro Woche angefahren, man startet frueher und macht gleich 2 Tg. Normal sind 2 bis 3 Ausfahrten pro Tag, morgens, mittags und abends. Auf Anfrage gibt es auch Nachttauchgaenge und mehrfach Tgs mit einer Ausfahrt, bzw. auch sonst ist sowas unregelmaessig im Angebot.
Die Ausruestung ist von Aqualung und recht gut in Schuss, Anzuege gibt es in lang und kurz, meist 4mm. Getaucht wird mit Stahlflaschen, es gibt 10, 12 und 15 Liter, wobei 12l der standard ist. Die Anschluesse sind DIN (mit INT Adaptern zum Einschrauben bei Bedarf). Die meisten Flaschen haben 2 Abgaenge, der Oktupus wird dann mit eigener 1.Stufe von links gefuehrt. Ansonsten gibt es auch Flaschen mit nur einem Anschluss, ganz klar.
Nitrox ist nicht im Angebot, laut Basenbetreiber gibt es nicht den Bedarf.
Ausgebildet wird nach Franzoesischem System, also CMAS. Wer schon brevetiert ist, macht einen CheckTG, daher werden andere Brevets problemlos akzeptiert.
Es hilft, wenn man Franzoesisch kann, will man sich ausbilden lassen, ist es auch erforderlich, ansonsten kann man auch mit (stockendem) Englisch kommunizieren.
Viele TGs werden mit einer GoPro gefilmt, bzw. Teile und Highlights, die Videos kann man sich umsonst auf USB-stick oder Speicherkarte kopieren lassen. Auch Gratis ist der Deko-Rum, ein Planters-Punch, das klassische Getraenk auf der Insel.
Interessant ist uebrigens, dass (ausser bei Ausbildung) kein Dive Medical verlangt wird, und auch keine Abtrittserklaerung u.ae unterzeichnet wird, da nach franz. System der Ausbilder immer haftbar ist.
So nun Preise : 1 TG 40 eus/ 3 TG 114 eus/ 5 TG 175 eus/ 10 TG 330 eus
Ausfahrt zum Schnorcheln 10eus
Die Preise beinhalten das Leihen der kompletten Ausruestung, Zuschlaege gibt es nur fur ´le diamant´ (10 eus) und bei zB nb Nachttauchgaengen. Eigene Ausruestung zu haben bringt allerdings auch keinen Rabatt.
In meinem Fall wurden uebrigens bei der Abrechnung meine TGs und die meines Buddys addiert, und dann der Preis auf Basis der Paketpreise berechnet, also sehr fair.
Auch ansonsten bin ich sehr zufrieden mit dem Verhalten der Mitarbeiter ueber und unter Wasser, freundlich, professionell und hilfsbereit.Ich kann die Basis jedem empfehlen, 4 Flossen gibt es, da es immer Luft nach oben gibt, und ich einer von denen bin, die man wirklich vom Hocker hauen muss fuer 5 oder 6.

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