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Tauchen in Kambodscha

Kambodscha ist bisher touristisch nur wenig erschlossen und deshalb ist das Tauchen im südchinesischen Meer zwischen Thailand und Vietnam auch noch immer ein individuell zu planendes Abenteuer. Entsprechend wenige Tauchbasen gibt es daher auch. Die meisten operieren von Sihanoukville aus und getaucht wird an den vorgelagerten kleinen Inseln.

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Wir hatten anfangs nicht vor in Kambodscha zu tauchen, aber gegen Ende unseres Urlaubs waren noch ein paar Tage Zeit und die Beschreibung im Reiseführer sehr verlockend. Die Entscheidung für EcoSea Dive viel dann ohne weitere Recherche und ohne zu vergleichen rein zufällig. Wir buchten ein Zwei-Tagespaket mit 5 Tauchgängen und Übernachtung im Bungalow auf einer vorgelagerten Insel. Da wir keinerlei Ausrüstung bei uns hatten, war es gut, das alles Equipment inclusive war. Wir fuhren dann am nächsten morgen mit Minibussen zum Hafen und gingen auf unser ´Tauchboot´. Die Fahrt zur Insel dauerte gute zwei Stunden. Von der Inselbasis kam dann ein weiteres Boot mit der Ausrüstung und den Guides. Nach der Gruppeneinteilung dann der erste TG. Unsere Gruppe bestand aus 4 Tauchern und einem Guide. Unter Wasser dann die grosse Entäuschung. Sichtweite kaum 4 Meter, kaum Fisch, wenig Korallen, ziemlich langweilig. Mittagessen dann auf dem Boot mit am Morgen vorgekochtem Reis und Gemüsecurry aus Plastedosen vorportioniert und abgezählt. Gleich darauf dann der zweite TG, geschätzte 200 m vom 1. Tauchplatz entfernt. Die selbe UW Landschaft ohne Fisch mit der selben Sichtweite. Dann Fahrt zur Inselbasis. Dort gibt es 5 einfachste Bungalows, ein Gemeinschaftsplatz mit einem grossen Tisch, Holzbänken und ein paar Hängematten, dann einen Kompressor und einen Stromgenerator.
Auf der Insel gibt es noch einheimische Dörfer, deren Bewohner vornehmlich vom Fischfang leben. Die Stelle der Insel, an der sich die Tauchbasis befindet hat keinen Strand. Die Bungalows sind sehr basic, nicht sauber und überteuert. Strom gibt es von Sunset bis gegen 23 Uhr und der Generator ist lauter als der Kompressor.
Wir haben auf Grund der Sicht auf den Nachttauchgang verzichtet und gehofft, am anderen Tag mehr Glück an vieleicht einem anderen Tauchplatz zu haben.
Aber weit gefehlt. Am nächsten Morgen der gleiche Tauchplatz mit den selben Bedingungen wie am Vortag, so dass wir auf weitere Tauchgänge verzichtet haben.
Bei zwei der drei TG verloren wir auf Grund der Sichtweite unseren Guide was jedoch kein Problem weiter darstellte. Die Ausrüstung war in einem eher desolatem Zustand,einen Tiefenmesser gab es nur für einen im Buddy-Team, Compuer Fehlanzeige.
Positiv sollte aber erwähnt werden, dass alle Basismitarbeiter sehr nett und hilfsbereit sind, allerdings ist das Tauchen dort das Geld nicht wert.


Tauchboot

Die EcoSeaDive-Basis liegt mitten im Zentrum von Sihanoukville. Enine Zweigstelle/Sammelstelle liegt zwischen dem Ocheurteal Beach und Serendipity Beach, zwei Minuten zu Fuß zum ´Golden Lion Traffic Circle´. Von der Strandbasis wird man morgens eingesammelt und zum Zentrum gebracht. Dort wird benötigte Tauchausrüstung ausgeliehen und die Bezahlung vorgenommen. Dort kann auch die mitgebrachte Ausrüstung verstaut werden. Trockenräume oder ähnliches ist unbekannt. Von dort aus gehts dann los mit alten Klapperkisten zum alten Hafen im Nordwesten der Stadt. Am Hafen angekommen schlört man die Ausrüstung über Holzplanken in ein altes Boot. Die Ausrüstung wird in eine Ecke gesteckt (alles auf einen Haufen). Dann gehts los. Die Krönung fand ich, als ein Crewmitglied den Tauchausrüstungshaufen als sehr bequem empfand und erst einmal sich dort reinfallen ließ und drin sitzen blieb und erstaunt schaute als ein anderer Gast in dort wegjagen wollte. Während der Überfahrt zu Koh Kron und Nachbarinseln steht ein Minifrühstück zur Verfügung (Weißbrot/Erdnusscreme/Tee). Man hat auch genug Zeit. Das Publikum auf dem Boot besteht zu 90% aus Urlaubern bzw. Rucksacktouristen aus allen Ländern der Erde, die mal ein Tag auf dem Boot verweilen wollen. In der ganzen Zeit hatte ich nur wenige Taucher die länger als ein Tag auf dem Boot blieben. Getaucht wurde immer mit einem Guide (2-3 Personen/Guide). Die Tauchplatzbeschreibung vor dem Tauchen fand nicht statt, außer hier Boot, da Wasser, vielleicht Catshark !
Im Wasser, soweit amn sehen konnte, ich hatte einige Tauchgänge mit Sichtweiten unter 0,50 m, bestand meist aus Sandflächen mit Felsen, Schwämmen, Peitschenkorallen. An einigen Stellen auch Steinkorallen. Es gab eine gute Auswahl an Nacktschnecken. An einigen Stellen mehrere Katzenhaie, mal ein Fledermausfisch oder ein Schwran Barrakudas. Sonst nur wenig Kleinfisch. Einmal habe ich auf der Insel übernachtet (einmal ganz nett) und entsprechend vor Ort ein Nachttauchgang bestritten. Der war auch ganz nett.
Bevor ich jetzt mein Fazit beschreibe, ist mir zwar klar, dass Kambodscha ein extrem gebeuteltes armes Land ist und man nicht zu viel erwarten sollte, aber einige Sachen haben nichts mit Geld sondern Einstellung zu tun
Fazit :
Tauchbasis :
2 Flossen für Leitung
3 Flossen für Guides (freundlich 1/Tauchgangsvorbereitung 0/Tauchgangsführung 2)
3 Flossen für Organisation
3 Flossen für Material
minus 2 Flossen für Umgang mit Material /Pflegemöglichkeit
2 Flossen für Boot
2 Flossen für Tauchen

Also wohlwollend knapp 2 Flossen



Golden Lion von Sihanoukville


Tauchen um Insel Koh Kron


Anlegestelle Hafen Sihanoukville


Das Tauchboot


Typische Unterwasserlandschaft


Katzenhai


Anemonen


Katzhaibaby by Nacht


Strandleben Ocheurleal Beach


Markt in Sihanoukville


Verkehrschaos Kambodscha


Mehr Bilder unter www.natur-unterwasser.de

Aufgrund der bisher guten Bewertungen hier und bei TripAdvisor haben wir diese Basis gewählt. Auch der Titel "PADI 5 STAR Center" war immer gerechtfertigt. Wir waren im März 2016 dort und wollten eigentlich 3 Tage tauchen gehen. Einer genügte uns... Die Buchung läuft im Ortskern - soweit alles ok. Der Laden ist schick, der Empfang freundlich. Die Ausrüstung konnte ich jedoch nicht ansehen oder anprobieren, weil es die nur auf der vorgelagerten Insel gibt. Auch meine Unterlagen wurden nicht benötigt (Brevet, Logbuch, Attest). Am nächsten Tag wurden wir dann zum Hafen gefahren: In vielen Ländern und Jahren haben wir noch nie so ein dreckiges und herunter gekommenes Tauchboot gesehen. Das Boot war wenig geeignet und hat ewig gebraucht, um zur Insel zu fahren. Der Zustand war so mies, daß wir beide unsere Schuhe anbehalten haben (die ziehe ich sogar auf alten ägyptischen Tagesbooten aus...). Das Thema "Toilette" spare ich mir hier. Auf der Hintour war die Anzahl der Gäste ok. An der Insel wurde dann das Boot zunächst entladen (Lebensmittel etc. ) und Gäste sowie die Ausrüstung zugeladen. Wir Taucher haben noch Ausrüstung in vernünftigen Zustand bekommen, die Schnorchler hatten Pech: Einige Schnorchel und Brillen hatten deutliche schwarze Ränder - offensichtlich schimmelig. Hier kommt der Grund für den einzigen Stern: Unser Guide Brandon hat die Sache sehr professionell gelöst, alles erklärt, den Tauchgang gut geführt und trotz der eingeschränkten Sicht (die wir kannten und hier nicht bewerten) so einiges zeigen können. Durch die ebenfalls zugeladenen Taucher und Schnorchler von der Insel war der "Kahn voll" bis zum Anschlag. Nach dem Tauchen und kurzen Stopp auf der Insel ging es stundenlang zurück. Sorry Leute - das geht gar nicht ! Kambodscha habe ich als sehr schönes und auch sauberes Land empfunden. Das hier stach negativ raus. Auch drei Monate später bin ich immer noch stinkig über diesen Tauchtag.
Wir haben im Januar 2015 mit The Dive Shop Cambodia in Sihanoukville getaucht. Bei der Anmeldung wurden wir von Geschäftsführer Dennis Funke sofort ungefragt und offen darüber informiert, dass die Sicht momentan, Wetter bedingt, schlecht wäre und das Boot etwa 2,5 Stunden bis zur Tauchbasis auf der vorgelagerten Insel Koh Rong Samlem braucht, da es nicht zu den schnellsten zählt.
Er empfahl uns, die Nacht in einem der Resorts auf der Insel zu verbringen, und sich die tägliche Hin- und Rückfahrt zu ersparen. Dort beginnt der Tauchtag erst um 10 Uhr und nicht schon um 7 Uhr, wie von Sihanoukville aus.
Da wir schon ein Zimmer in Sihanoukville hatten, entschieden wir uns für 2 Tauchtage mit Hin- und Rückfahrt. Wir waren am ersten Tauchtag begeistert. Das Boot ist nicht so sauber wie die thailändischen, dafür kann man die Schuhe an behalten und es gibt genügend Platz zum sitzen, auf dem Oberdeck zum liegen oder unter dem Stoffdach ein wenig zu schlafen.
Wir waren am ersten Tauchtag begeistert. Ausrüstung und Flaschen werden von der Tauchbasis auf der Insel aufs Schiff geladen. Wir hatten zwar die eigene Ausrüstung dabei aber wir hätten auch mit der Leihausrüstung bedenkenlos getaucht. Sie sah sauber und gepflegt aus.
Die zwei Tauchgänge mit dem griechischen Guide waren sehr entspannt. Da er und wir zwei ungefähr den gleichen Luftverbrauch hatten, konnten wir gemütlich 2x 70 Minuten tauchen. Trotz der schlechten Sicht von 5-8 Metern waren beide Tauchgange sehr schön. Die Unterwasserlandschaft ist mit Weich- und Hartkorallen, sowie mit verschiedenen Schwämmen bewachsen. Auch der Fischreichtum und hat uns beeindruckt.
Der zweite, schon reservierte und bezahlte Tauchtag fiel leider ins Wasser, da meine Frau mit Schnupfen und Halsschmerzen aufwachte. Ich konnte unseren Ausfall erst zur Abfahrtszeit melden. Unsere Plätze und der Guide waren natürlich schon reserviert. Dennis hat uns am selben Tag einen Brief für unsere Reise-Anullationsversicherung geschrieben, damit uns der Ausfall rückerstattet wird.
Vor Sihanoukville zu tauchen lohnt sich aus unserer Sicht auf jeden Fall und die Wahl der Tauchbasis war ein Glücksfall. Wir werden das nächste Mal in Sihanoukville bestimmt wieder mit The Dive Shop Cambodia tauchen.
Tauchen in der Abgeschiedenheit!

Wir waren Mitte JAN 2014 für einige Nächste auf der Insel Koh Rong Samloem
im Süden Kambodschas, untergebracht in Freedom Bungalows. Keine Frage, die Insel ist traumhaft schön, und sehr ruhig gelegen.

Direkt vor den Bungalows-Gelegen befindet sich die Tauchschule/Tauchbasis ´Freedom Dive Center´, welche von Tom und Sheela geleitet wird. Wir waren überrascht das trotz Hauptsaison sich nur wenige Taucher hierher verirren.

Wir haben zwei Tage Tauchen mit eingeplant, und waren nur an einem der beiden Tage mit anderen Tauchgästen auf dem Wasser. Getaucht wird vom Katamaran aus, welcher direkt an der Tauchbasis gegen 10:00 Uhr ablegt.
Die Tauchplätze befinden sich hauptsächlich im Norden der Insel vor Koh Kon.

Trotz mäßiger Sicht wegen den schlechten Wetterbedingungen vor unserer Ankunft konnten wir das Tauch ausnahmslos genießen, hier wo sonst anscheinend keine anderen Taucher unterwegs sind ;-)

Bei Wassertemperaturen zwischen 26°-28°C konnten wir gut im Shorty tauchen. Die Tauchplätze sind alle recht einfach zu betauchen, und mit einer Maximaltiefe von 15-20m. Es hat schöne Korallenformationen, tolle Peitschenkorallen überall. Viele kleine Fische tümmeln sich an den Tauchplätzen, aber auch riesige Kugelfische, Barakudas, Stachelmakrelen etc.
Trotz der beschränkten Sich von max. 10m konnten wir das Tauchen genießen und viel Neues entdecken!

Der krönende Abschluss zweier Tauchgänge war sicherlich der Schwarm Travellies alias Stachelmakrelen (mehrere hundert), die sich zu unserem Safety-Stop dazu gesellten. Auch der Trupp ausgesprochen großer Fledermausfische wollte uns während des Tauchgangs nicht von der Seite weichen.

Wer fernab vom Massen-Tauchen an einem Ort tauchen möchte den die wenigsten bis dato betaucht oder davon gehört haben, ist hier richtig.

Die Organisation von Tom und seinem Team war klasse, man konnte mit jeder Frage zur Tauchbasis kommen. Die Ausrüstung ist im Paketpreis von 75USD mit inbegriffen, und ist top in Ordnung und auf dem neusten Stand! Ein Mittagessen sowie Wasser for free sind mit inbegriffen.

Wir würden sicherlich wieder kommen!

Wir waren heute und gestern mit Eco Sea Dive Cambodia, Sihanoukville tauchen und sind sehr unzufrieden.
Wir hatten gelesen, dass die Sicht teilweise nicht so gut sein sollte. Daher machten wir von vornherein klar, dass wir nur an besonders schönen Tauchgängen interessiert sind, da wir auf unser längeren Reise auf jeden Fall auch noch nach Indonesien, die Philippinen und Australien kommen. Daraufhin wurde uns dringend der Ausflug nach Koh Tang empfohlen. Das Package bestand aus 3 Tauchgängen auf Koh Tang sowie 5 auf Koh Rung Samloem wo wir auch 2 Nächte in den Bungalows übernachten sollten. Eigentlich wollten wir zwar nur auf Koh Tang tauchen, aber nur 3 Tauchgänge dort zu machen war von Seiten der Basis aus nicht möglich, also buchten wir etwas zögerlich den 299 $ teuren Trip.
Die Überfahrt nach Koh Rung Samloem von Sihanoukville am nächsten morgen dauerte ca. 2 Stunden und es war sehr wellig.
Auf der Insel angekommen absolvierten wir unsere ersten 2 Tauchgänge in wie erwartet schlechten Sichtbedingungen. Zu sehen war unter Wasser aber auch nicht viel an marinem Leben, lediglich die Korallen waren teilweise ganz nett aber nicht spektakulär. Eine Karte oder Tauchgebietsbeschreibung gab es nicht und der 2. Tauchgang fand fast an der gleichen Stelle statt wie der erste.
Es war den ganzen tag bereits sehr windig gewesen und abends zog ein Gewitter auf. So fand der Ausflug nach Koh Tang am nächsten morgen leider auch gar nicht statt. Darüber wurden wir aber nicht um 5 Uhr morgens informiert, wie vorher besprochen.
So beschlossen wir also trotz der schlechten Sicht, noch 2 Tauchgänge auf der Insel zu machen, die ähnlich langweilig waren und an der gleichen Stelle stattfanden wie die ersten beiden und dann am abend zurückzufahren und nicht noch eine Nacht auf der Insel zu bleiben. Die Tour nach Koh Tang wäre dann eh nicht mehr möglich gewesen.
Zurück in Sihanoukville wollten wir uns dann einen Teil der Kosten erstatten lassen. Immerhin hatten wir statt 8 nur 4 Tauchgänge gemacht, nur 1 statt 2 Übernachtungen und die 6 stündige Bootsfahrt nach Koh Tang fand ja auch nicht statt.
Stat der erwarteten 169$ Erstattung (4 TG + 1 Übernachtung= 130 $ laut Katalog) erhielten wir trotz langer Diskussion aber nur 125$ zurück.
Angeblich wäre das vorher mit unseren Guides auf der Insel geklärt gewesen und diese hätten uns darauf aufmerksam machen können, dass wir noch eine Nacht bleiben und einen weiteren Tauchgang machen müssten und die Übernachtung nicht erstattet bekämen (haben sie aber nicht sonst hätten wir uns das sicher überlegt).
Besonders ärgerlich war, dass sie Geschäftsführung und Guides gegenseitig beschuldigten sich aber keiner des eigentlichen Problems bewusst war und man auf unsere Argumente nicht einmal einging. Hier noch einmal unsere Kritikpunkte:

- niemand informierte uns vorab dass mit schlechten Wetter zu rechnen sei (wir hatten ja explizit nach guten Bedingungen gefragt!)
- es fand kein vernünftiges Briefing statt
- die Sichtverhältnisse waren sehr schlecht und wir wurden aufgrund des Package Deals, den wir nur gebucht hatten, um auf die andere Insel zu kommen, quasi gezwungen, dort zu tauchen
- keine adäquate Erstattung und unfreundliche Art das Problem zu besprechen und fehlende Kompromissbereitschaft
- insgesamt somit sehr schlechtes Preis- Leistungsverhältnis bei mangelnder Qualität

Wir sind (bis auf die freundliche Crew) sehr enttäuscht von dieser Tauchbasis und raten dringend von einem Besuch ab. Auf jeden Fal sollte man auch nicht wie wir den Fehler begehen und alles vorab bezahlen, da man sonst sehr schlechte Karten hat, wenn man etwas erstattet haben will.
Für schlechtes Wetter und schlechte Sicht kann niemand etwas, man sollte seine Kunden aber nicht im Unklaren darüber lassen, was sie erwartet und nach dem Trip nicht wie die letzten Idioten behandeln.
Wir hatten anfangs nicht vor in Kambodscha zu tauchen, aber gegen Ende unseres Urlaubs waren noch ein paar Tage Zeit und die Beschreibung im Reiseführer sehr verlockend. Die Entscheidung für EcoSea Dive viel dann ohne weitere Recherche und ohne zu vergleichen rein zufällig. Wir buchten ein Zwei-Tagespaket mit 5 Tauchgängen und Übernachtung im Bungalow auf einer vorgelagerten Insel. Da wir keinerlei Ausrüstung bei uns hatten, war es gut, das alles Equipment inclusive war. Wir fuhren dann am nächsten morgen mit Minibussen zum Hafen und gingen auf unser ´Tauchboot´. Die Fahrt zur Insel dauerte gute zwei Stunden. Von der Inselbasis kam dann ein weiteres Boot mit der Ausrüstung und den Guides. Nach der Gruppeneinteilung dann der erste TG. Unsere Gruppe bestand aus 4 Tauchern und einem Guide. Unter Wasser dann die grosse Entäuschung. Sichtweite kaum 4 Meter, kaum Fisch, wenig Korallen, ziemlich langweilig. Mittagessen dann auf dem Boot mit am Morgen vorgekochtem Reis und Gemüsecurry aus Plastedosen vorportioniert und abgezählt. Gleich darauf dann der zweite TG, geschätzte 200 m vom 1. Tauchplatz entfernt. Die selbe UW Landschaft ohne Fisch mit der selben Sichtweite. Dann Fahrt zur Inselbasis. Dort gibt es 5 einfachste Bungalows, ein Gemeinschaftsplatz mit einem grossen Tisch, Holzbänken und ein paar Hängematten, dann einen Kompressor und einen Stromgenerator.
Auf der Insel gibt es noch einheimische Dörfer, deren Bewohner vornehmlich vom Fischfang leben. Die Stelle der Insel, an der sich die Tauchbasis befindet hat keinen Strand. Die Bungalows sind sehr basic, nicht sauber und überteuert. Strom gibt es von Sunset bis gegen 23 Uhr und der Generator ist lauter als der Kompressor.
Wir haben auf Grund der Sicht auf den Nachttauchgang verzichtet und gehofft, am anderen Tag mehr Glück an vieleicht einem anderen Tauchplatz zu haben.
Aber weit gefehlt. Am nächsten Morgen der gleiche Tauchplatz mit den selben Bedingungen wie am Vortag, so dass wir auf weitere Tauchgänge verzichtet haben.
Bei zwei der drei TG verloren wir auf Grund der Sichtweite unseren Guide was jedoch kein Problem weiter darstellte. Die Ausrüstung war in einem eher desolatem Zustand,einen Tiefenmesser gab es nur für einen im Buddy-Team, Compuer Fehlanzeige.
Positiv sollte aber erwähnt werden, dass alle Basismitarbeiter sehr nett und hilfsbereit sind, allerdings ist das Tauchen dort das Geld nicht wert.


Tauchboot

Die EcoSeaDive-Basis liegt mitten im Zentrum von Sihanoukville. Enine Zweigstelle/Sammelstelle liegt zwischen dem Ocheurteal Beach und Serendipity Beach, zwei Minuten zu Fuß zum ´Golden Lion Traffic Circle´. Von der Strandbasis wird man morgens eingesammelt und zum Zentrum gebracht. Dort wird benötigte Tauchausrüstung ausgeliehen und die Bezahlung vorgenommen. Dort kann auch die mitgebrachte Ausrüstung verstaut werden. Trockenräume oder ähnliches ist unbekannt. Von dort aus gehts dann los mit alten Klapperkisten zum alten Hafen im Nordwesten der Stadt. Am Hafen angekommen schlört man die Ausrüstung über Holzplanken in ein altes Boot. Die Ausrüstung wird in eine Ecke gesteckt (alles auf einen Haufen). Dann gehts los. Die Krönung fand ich, als ein Crewmitglied den Tauchausrüstungshaufen als sehr bequem empfand und erst einmal sich dort reinfallen ließ und drin sitzen blieb und erstaunt schaute als ein anderer Gast in dort wegjagen wollte. Während der Überfahrt zu Koh Kron und Nachbarinseln steht ein Minifrühstück zur Verfügung (Weißbrot/Erdnusscreme/Tee). Man hat auch genug Zeit. Das Publikum auf dem Boot besteht zu 90% aus Urlaubern bzw. Rucksacktouristen aus allen Ländern der Erde, die mal ein Tag auf dem Boot verweilen wollen. In der ganzen Zeit hatte ich nur wenige Taucher die länger als ein Tag auf dem Boot blieben. Getaucht wurde immer mit einem Guide (2-3 Personen/Guide). Die Tauchplatzbeschreibung vor dem Tauchen fand nicht statt, außer hier Boot, da Wasser, vielleicht Catshark !
Im Wasser, soweit amn sehen konnte, ich hatte einige Tauchgänge mit Sichtweiten unter 0,50 m, bestand meist aus Sandflächen mit Felsen, Schwämmen, Peitschenkorallen. An einigen Stellen auch Steinkorallen. Es gab eine gute Auswahl an Nacktschnecken. An einigen Stellen mehrere Katzenhaie, mal ein Fledermausfisch oder ein Schwran Barrakudas. Sonst nur wenig Kleinfisch. Einmal habe ich auf der Insel übernachtet (einmal ganz nett) und entsprechend vor Ort ein Nachttauchgang bestritten. Der war auch ganz nett.
Bevor ich jetzt mein Fazit beschreibe, ist mir zwar klar, dass Kambodscha ein extrem gebeuteltes armes Land ist und man nicht zu viel erwarten sollte, aber einige Sachen haben nichts mit Geld sondern Einstellung zu tun
Fazit :
Tauchbasis :
2 Flossen für Leitung
3 Flossen für Guides (freundlich 1/Tauchgangsvorbereitung 0/Tauchgangsführung 2)
3 Flossen für Organisation
3 Flossen für Material
minus 2 Flossen für Umgang mit Material /Pflegemöglichkeit
2 Flossen für Boot
2 Flossen für Tauchen

Also wohlwollend knapp 2 Flossen



Golden Lion von Sihanoukville


Tauchen um Insel Koh Kron


Anlegestelle Hafen Sihanoukville


Das Tauchboot


Typische Unterwasserlandschaft


Katzenhai


Anemonen


Katzhaibaby by Nacht


Strandleben Ocheurleal Beach


Markt in Sihanoukville


Verkehrschaos Kambodscha


Mehr Bilder unter www.natur-unterwasser.de

Aufgrund der bisher guten Bewertungen hier und bei TripAdvisor haben wir diese Basis gewählt. Auch der Titel "PADI 5 STAR Center" war immer gerechtfertigt. Wir waren im März 2016 dort und wollten eigentlich 3 Tage tauchen gehen. Einer genügte uns... Die Buchung läuft im Ortskern - soweit alles ok. Der Laden ist schick, der Empfang freundlich. Die Ausrüstung konnte ich jedoch nicht ansehen oder anprobieren, weil es die nur auf der vorgelagerten Insel gibt. Auch meine Unterlagen wurden nicht benötigt (Brevet, Logbuch, Attest). Am nächsten Tag wurden wir dann zum Hafen gefahren: In vielen Ländern und Jahren haben wir noch nie so ein dreckiges und herunter gekommenes Tauchboot gesehen. Das Boot war wenig geeignet und hat ewig gebraucht, um zur Insel zu fahren. Der Zustand war so mies, daß wir beide unsere Schuhe anbehalten haben (die ziehe ich sogar auf alten ägyptischen Tagesbooten aus...). Das Thema "Toilette" spare ich mir hier. Auf der Hintour war die Anzahl der Gäste ok. An der Insel wurde dann das Boot zunächst entladen (Lebensmittel etc. ) und Gäste sowie die Ausrüstung zugeladen. Wir Taucher haben noch Ausrüstung in vernünftigen Zustand bekommen, die Schnorchler hatten Pech: Einige Schnorchel und Brillen hatten deutliche schwarze Ränder - offensichtlich schimmelig. Hier kommt der Grund für den einzigen Stern: Unser Guide Brandon hat die Sache sehr professionell gelöst, alles erklärt, den Tauchgang gut geführt und trotz der eingeschränkten Sicht (die wir kannten und hier nicht bewerten) so einiges zeigen können. Durch die ebenfalls zugeladenen Taucher und Schnorchler von der Insel war der "Kahn voll" bis zum Anschlag. Nach dem Tauchen und kurzen Stopp auf der Insel ging es stundenlang zurück. Sorry Leute - das geht gar nicht ! Kambodscha habe ich als sehr schönes und auch sauberes Land empfunden. Das hier stach negativ raus. Auch drei Monate später bin ich immer noch stinkig über diesen Tauchtag.

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