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Heron Dive Center, Heron Island

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Voyages Hotels & Resorts Pty Ltd A.B.N 24 079 925 036 GPO Box 3589 Sydney NSW 2001 Australien
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+612 8296 8010
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+612 9299 2103
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08:15-17:30 Uhr
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Hallo,wir waren vom 20.4. - 25.4.08 auf Heron Isl ...

Hallo,

wir waren vom 20.4. - 25.4.08 auf Heron Island und haben 6/7 Tauchgänge dort gemacht.

DeepBlueSuse hat das Resort und die Unterwasserwelt hervorragend beschrieben. Wichtig ist, dass es sich tatsächlich um eine ´Natur-Insel´ handelt und nicht um ein Edelresort oder Partyinsel.

Je nach Jahreszeit machen die Vögel sehr viel Lärm und produzieren recht viel Sch... die vom Himmel fällt... Ausserdem sind sie ziemlich agressiv beim Essen wegschnappen wenn man an der Bar etwas isst (Das Restaurant ist eingegittert)!

Ausser der Top-Zimmer hat es keine Klimaanlage = heiss im Ozy-Sommer!

Die Tauchpreise haben sich leicht nach oben verschoben: 55.- AUD/TG ab TG 6: 35.- AUD

Aus unserer Sicht stimmt das Preis-Leistungsverhältnis auf Heron Island nicht. Die Truppe auf der Insel ist nett aber etwas sehr ´laid-back´ und relaxed. Die Unterkünfte könnten eine Renovation vertragen (nicht schlimm aber nötig). Wenn man kurzfristig einen billigen Deal machen kann aber durchaus zu empfehlen.

Zum Tauchen: Wie generell am Barrier-Reef hat es an den leicht erreichbaren Orten recht viele Neutaucher. Entsprechend ist die Unterwasserwelt etwas ramponiert. Torben hat das Ganze wohl bei seinem Besuch etwas schlimm erlebt aber es entspricht schon immer noch der Wahrheit. Wie bereits im Vorbericht erwähnt, Achtung bei der Buddywahl. Tauchzeit ist limitiert auf 45 Minuten / Max. Tiefe TG1(09:00) 18m, TG2 (11:00) 16m, TG3 (15:00) 14m.
Man kann sich, guten Buddy vorausgesetzt, aber durchaus etwas vom Rest absetzen und sehr schöne TG´s erleben. So lange man sich an die Zeitlimiten hält hat man eigentlich ziemliche Freiheiten. So haben wir mehrmals eigentlich nur zu Zweit getaucht da wir immer zu letzt los sind und uns ganz am Ende gehalten haben. Die meisten Taucher verabschieden sich dann nach spätestens 30 Minuten da mit 70 Bar der Aufstieg eigeleitet werden muss und man hat den Rest der Zeit für sich. So haben wir wunderschöne Manta-Flugshows, Haie und Schildkröten erleben können.

In Summe: War ok, wir würden aber nur im Ausnahmefall nochmals dorthin gehen.


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Tauchurlaub in Australien – im April 2005.Heron I ...

Tauchurlaub in Australien – im April 2005.

Heron Island ist ein Insel-Naturparadies im Great Barrier Reef. Die Inselphilosophie ist so ausgerichtet, dass die Lebensgewohnheiten und Belange der dort lebenden Tiere (ob im Wasser, an Land oder in der Luft) absoluten Vorrang haben. Heron ist deshalb auch nichts für Partylöwen und Nachteulen. Hier geht’s still zu. Der Geräuschpegel wird durch das ´Wildlife´ bestimmt. Geboten werden kostenlose meeresbiologisch geführte Spaziergänge bei Ebbe ins Riff, Rundgänge mit Vogelkunde, Eco-Island-Walk, Sternenhimmel-Erklärungen, Rundgang zur Research-Station der Queensland University usw. Natur pur! Im April war noch Schildkröten-Schlüpfzeit, da muss man schon mal ab und zu ein verirrtes Turtle-Baby vom Gehweg zurück an den Strand setzen (nachts wird alles dunkel gehalten, keine Balkonlichter o. ä. eingeschaltet, so dass die Schildkröten sich nicht zu oft falsch orientieren und verirren). Keilschwanz-Sturmtaucher brüten mittendrin, z. B. unter den Gehwegen. Der Mensch muss ausweichen! Tolles Öko-Tourismuskonzept. Nur 1/3 der Insel ist überhaupt touristisch genutzt – mit vollem Komfort, der Rest ist Urwald.

Nun zum Tauchen: Der australische Herbst zeigte sich mit Wassertemperaturen zwischen 24 und 26 Grad C und Lufttemperaturen um 29 Grad. Die meisten Taucher trugen noch Shorties (Leihausrüstung), viele trugen 3mm-Full-Tropis und die Vieltaucher 5mm-Nassanzüge. Mir war mein 3mm-Full-Tropi auch bei zwei TG am Tag völlig ausreichend.

Die Anmeldung zum Tauchen erfolgt im Marine Center der Insel. Logbuch und ärztl. Bescheinigung wurden zwar nicht kontrolliert, jedoch musste ein 3seitiger Fragebogen ausgefüllt werden, der anschließend ziemlich genau vom Personal studiert und hinterfragt wurde. Außerdem musste nach der Befragung noch unterschrieben werden, dass man verstanden hat, was dort erläutert wurde. Dann konnte es losgehen.

Am Eingang des Marine Center trägt sich auf Tafeln für die jeweils folgenden TG mit Namen und Zimmernummer ein, wer mittauchen möchte. Für 9-Uhr /11-Uhr- und 15 Uhr-Tauchfahrten, drei TG am Tag sind demnach machbar, Nachttauchen noch zusätzlich. Ganz kurze Bootsfahrten zur Riffkante, also kein Problem für Seekränkler. Die 9-Uhr-Fahrten sind reine Taucherfahrten, auf den 11- und 15-Uhr-Booten sind auch Schnorchler dabei. Wenn´s zu voll wird, gibt’s ein zweites Boot für die Schnorchler. Während meines Aufenthalts waren zwischen 6 und 18 Taucher plus Crew auf dem Boot. War o. k., weil reichlich Platz für Ausrüstung und jede Menge Flaschen (INT) diverser Größen vorhanden. Blei gibt’s direkt auf dem Boot (in pounds!!! Rechnet Euch vorher aus, welchem Gewicht in Kilo das entspricht . Boots-Sicherheits-Briefing sowie Vorstellen der Crew wurden vor der Abfahrt gemacht. Tauchplatzbeschreibung dann vor Ort. Es gab zwar keine Skizzen, aber genaue Erklärungen dessen, was uns erwartet. Die Richtung wurde meistens durch die Strömung vorgegeben. Man konnte sich einfach treiben lassen. Das Boot fuhr über uns mit und sammelte alle Taucher wieder ein.

Etwas irritierend war die Buddy-Zuteilung auf dem Boot … na ja, und da die Crew nicht jeden einzelnen Taucher kennt, sollte man sehr genau nachfragen, mit wem man in die Fluten geschickt wird!! Wer nicht den Komfort hatte, mit seinem (Ehe-)Partner tauchen zu können, bekam einen völlig unbekannten Buddy ebenso unbekannter Qualifikation zugeteilt. Als total unerfahrene und eher vorsichtige Taucherin (hab gerade mal 20 TG!!) mit scheinbar ebenso unerfahrenen MittaucherInnen hätte das ganz schön daneben gehen können. Es wird dann jedes Mal gefragt, ob alle mit ihrem Buddy einverstanden sind: Keine falsche Zurückhaltung zeigen!! Da muss man dann ganz klar äußern, dass man Angst hat oder sich unsicher fühlt!!! Nur zu sagen, dass man Anfänger ist, reicht nicht! Wiederum gut: Heron-Ersttaucher – ob erfahren oder nicht – tauchen grundsätzlich mit dem Guide.

Glücklicherweise hatte ich bei den ersten TG ganz ganz tolle Buddies, vom Vieltaucher-Resort-Personal, über Dive-Guide persönlich bis zum ´alten Hasen als UW-Filmer´ war alles dabei und es wurden superschöne TG mit großem Lerneffekt! Hab den ersten Manta meines Lebens gesehen! Außerdem jede Menge Weißspitzen-Riffhaie, einen grauen Riffhai, Wobbegongs aller Größenordungen, ganz dicht Napoleons, Leopardendrücker, Grüne Riesendrücker (nicht bissig!), Clownfische auf sehr großen Anemonen, Trompetenfische und – dafür ist Heron Island bekannt – Schildkröten, Schildkröten und noch mal Schildkröten. Die vielen kleinen tropischen Rifffische nicht zu vergessen. Wir sind bei meistens mittelstarker Strömung über Riesenbommies (da war dann auch der Manta) geschwebt, über riesige Geweih-Korallengärten, an Gorgonienwäldern und Federsternen vorbei und vor Grotten getaucht. Alles auf anfängerfreundlichen 10-20 m. Hardcore-Taucher wird´s vielleicht langweilen.

Allerdings war auch ein Crazy-TG dabei! Mit Tauchpartnerin aus Los Angeles, die den Begriff Buddy-Team wohl noch nie gehört hatte bzw. die solch einen Jux-Discover-Scuba-Dive machte. Nachdem der Guide erklärte, wir sollen nach und nach seiner Richtung locker folgen, ruderte meine Buddy - völlig irre auf den gelben Tank des Guide fixiert - mit Armen und Beinen (wie ein auf dem Rücken liegender Maikäfer) derartig hektisch hinter diesem her, ohne mich je wieder eines Blickes zu würdigen. Ich hab noch nie jemanden so mit den Armen rudern sehen!! Von Absprachen über Richtungswechsel, von gegenseitiger Abstimmung des Luftvorrats oder überhaupt gegenseitiger Aufmerksamkeit und max. Armlänge Entfernung NULLKOMMANULL! Das war echt unverantwortlich, wurde aber wohl auch bemerkt und beim folgenden Tauchgang und neuem Buddy war dann wieder alles o. k.

Die Sichtweiten waren je nach Strömung nur mittelprächtig. Aber jemand sagte mal: viel Strömung - viel Fisch. Stimmt!!

Zum Procedere noch ein paar Fakten: Beim Geräte zusammenbauen wird Flaschendruck notiert. Abtauchen hintereinander in Teams an der Ankerleine oder wer´s mag im Freiwasser. Nach Rückkehr auf Boot wieder Flaschendruck notiert, außerdem Tauchzeit und max. Tiefe. Die ganzen Daten kann man sich bei Bedarf hinterher im Marine Center geben lassen, falls man diese fürs Logbuch noch braucht. Zurück auf dem Boot müssen alle unterschreiben. Dann gibt’s Obst für alle. Trinkwasser ist kostenlos auf dem Boot erhältlich (gilt übrigens im ganzen Resort! Toll!). Austauchvorgang mit 5-m-3-Minuten-Stop bei 70 bar (´fun stopper´) oder Erreichen von 45 Minuten Tauchzeit, Minimum Druck bei Abgabe 50 bar. Das klappt immer gut, weil sowieso nicht so tief getaucht wurde. Hatte trotz Anfängerstatus (und Nervosität zu Anfang) immer zwischen 80 und 100 bar Rest bei voller Ausnutzung der Tauchzeit, teilweise sogar bis 55 Minuten. Übrigens hat niemand gemeckert, wenn man länger als 45 Minuten getaucht ist.

Trockenräume sehr sauber und luftig, getrennte Spülbecken, Luxusduschen an der Basis… alles toll und ordentlich. Netztaschen standen kostenlos leihweise zur Verfügung zum Transport der Ausrüstung. Flaschen (O-Ringe waren alle in Ordnung) und Blei auf dem Boot – praktisch.

Fazit: Es war ein wunderschöner Tauchurlaub, auch wenn es Punktabzug für das Buddy-Verfahren gibt (aber da muss man sich eben zur Wehr setzen, wenn es einem nicht passt; darüber ist niemand böse oder beleidigt!).

Die ersten vier Tauchgänge kosten je 50 austr. Dollar – ca. 30 EUR, alle weiteren noch 35 Dollar – ca. 21 EUR. Inkl. Boot, Tank, Blei. Ausrüstungspreise kenne ich nicht, weil eigenes Equipment (ist dort die Ausnahme! 90% der Teilnehmer hatten Miet-Ausrüstung). Alles nachzulesen im Web unter heronisland.com . Wer aber nur schwimmen oder schnorcheln möchte, ist sehr an Ebbe und Flut gebunden. Schnorcheln ist unspektakulär, weil kein Hausriff. Man muss also schon mit dem Boot zur Riffkante mitfahren und das kostet für Schnorchler schon 25 austr. Dollar!!

Vorbildlich: Die Boote ankern nicht im Riff, sondern haben ca. alle 100 Meter feste Haltebojen, deren Verankerung eine große Betonplatte auf Sandboden ist.

Wegen des Buddy-Punktabzugs – fünf Flossen!

Gruß und stets klares Wasser
Suse


Baby aus www.heronisland.com

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Ich und meine Freundin/Buddy Steffi waren vom 11. ...

Ich und meine Freundin/Buddy Steffi waren vom 11.11. bis zum 14.11.2004 auf Heron Island. Die Insel ist wirklich sehr nett mit einer saisonal enorm großen Kolonie brütender Vögel. Nachts konnten wir sogar Schildkröten bei der Eiablage beobachten!
Nun aber zum tauchen…


Voraus:
Wir haben beide ca. 80 TG und haben auch schon bei schlechten Sichtverhältnissen in Deutschland, Ägypten und Kuba, sowie bei harter Strömung auf den Malediven getaucht. Damit möchte ich nur ausdrücken, dass wir keine „Mimosen“ sind und bei ansatzweise ungünstigen Bedingungen keinen Fuß ins Wasser setzen.

1.Tag
Das Einchecken an der Basis verlief problemlos und war nach dem Ausfüllen div. Fragebögen (ohne Vorlage von Attest und Logbuch) erledigt. Da wir anreisebedingt den ersten TG des Tages verpaßt hatten, sind wir danach auf direktem Weg zum Tauchboot, welches zu unserem Bedauern mit über 20 Tauchern nahezu voll besetzt war. Nach kurzer Fahrt zum Tauchplatz erfolgte eine Sicherheitsinstruktion was bei einem Bootsunfall zu geschehen habe. Dazu kamen noch die gängigen Verhaltensweisen unter Wasser (nichts anfassen etc.). Dieses Prozedere dauert ca. 10 Minuten und wiederholt sich gebetsmühlenartig vor jedem TG, also bis zu dreimal am Tag. Das ist zwar ermüdend, aber mit der ständig wechselnden Zusammensetzung der Taucher vielleicht nicht anders zu bewerkstelligen. Zu unserem Erstaunen gibt es aber keinerlei Tauchplatzbeschreibung! Weder verbal, noch als Zeichnung o.ä. . Was es gibt, sind wahrscheinlich witzig gemeinte Aussagen wie „Maybe there are a few turtles, maybe not“. Das war´s! Noch kurz die Frage, ob jemand separat von der Gruppe tauchen wolle, doch wie soll so etwas ohne Tauchplatzbeschreibung möglich sein? Und jetzt das Beste: Es gibt pro TG nur einen Guide unter Wasser, ein weiterer bleibt stets oben um die Blasen zu verfolgen.
Die Folge ist, daß wir mit der gesamten Meute dem einen Guide folgten. Wir hatten dann jede Menge Gelegenheit Mittaucher beim Aufheben von Muscheln und durch schlechtes Tarieren bedingtes Einschlagen in den Korallen zu beobachten. Der Guide bekommt davon auf Grund der großen Gruppe natürlich nichts mit.
Nach 45 Minuten ist der Spuk dann vorbei, denn die auf diese Zeitspanne limitierte Tauchzeit ist etwas auf das die Guides sehr penibel achtet. Wir fragten nach, warum es nur einen Guide unter Wasser gäbe, der auf Grund der großen Gruppe ja kaum eine Chance habe auf alle Taucher zu achten und gleichzeitig den TG zu führen. Darauf erhielten wir die Antwort, daß ein Guide oben bleiben muß um die Blasen zu beobachten (was macht der Bootsführer?), so daß nur einer zum Tauchen da wäre. Auf unsere Kritik, daß ein Guide für so viele zum großen Teil unerfahrenen Taucher wohl zu wenig sei ,wurden wir mit einer auf Heron Island sehr beliebten Formulierung konfrontiert: „certified diver“. Als ausgebildeter, also „certified“, Taucher ist man stets berechtigt alleine zu tauchen...egal ob man tauchen kann oder nicht. Somit nimmt sich die Basis wie es scheint komplett aus der Verantwortung und läßt jeden unter Wasser machen was er will.

Unser zweiter TG am selben Tag verlief ähnlich, nur das wir uns zu zweit knapp innerhalb der Sichtweite der Gruppe hielten um etwas Ruhe zu haben. Dieses Unterfangen gestaltete sich nach ca. 30 Minuten unter Wasser zunehmend schwieriger, denn der Guide fing an seine Geschwindigkeit zu erhöhen ohne auf die jetzt deutlich auseinandergezogene Gruppe zu achten. Es kann ihm auf Grund der mäßigen Sicht unmöglich gewesen sein, alle zu sehen. Zum Glück waren es ja alles „certified divers“ , auch wenn es bei manchen nicht so aussah (Schwimmbewegungen mit den Händen!?). Nach genau 42 Minuten fanden wir unseren Guide dann mit dem Rest der Gruppe beim Sicherheitsstopp auf 5 Metern. Somit schafften wir es den TG nach der Vorgabe von genau 45 Minuten zu beenden.

2.Tag
Der dritte TG verlief ohne nennenswerte Probleme oder Änderungen im Prozedere.

Unser vierter und letzter „TG“ fand im direkten Anschluß statt. Das Boot fuhr kurz zurück zur Insel um einige Taucher abzuladen und neue einzuladen. Danach fuhren wir im zunehmenden Wind auf die andere Seite der Insel zu einem neuen Spot. Wir ankerten an der Boje und es war schon zu sehen, daß eine starke Oberflächenströmung vorherrschte. Dazu kamen durch den immer stärker werdenden Wind entstehende Wellen von ca. 1m Höhe. Der Guide erklärte auf dem stampfenden Boot das vom ihm gewünschte Vorgehen zum Abtauchen. Wir sollten alle zusammen (wieder über 20 Leute) an der Oberfläche gegen die Strömung bis zum Ankerseil und dann geschlossen abtauchen. Zu diesem Zweck sollten wir uns von der Leiter aus (ca. Mitte des Bootes) an dem außen um das Boot herum befestigtem Seil nach vorne ziehen. Es wurde sobald wir im Wasser waren deutlich, daß das eine sehr schlechter Plan war. Mir gelang es unter großer Anstrengung gerade noch mich zum Bug zu hangeln, wobei ich ständig Angst hatte nicht vom Boot erschlagen zu werden. Dort klammerte ich mich an die Ankerleine. Steffi versuchte mir zu folgen, war aber kräftemäßig dazu nicht in der Lage. Ich erwischte schließlich eine ihrer Hände und zog sie zu mir heran. Sie atmete durch die Anstrengung schon schwer durch den Automaten, den sie wegen der Wellen und aus Angst unter das wippende Boot zu geraden, benutzte. Wir gaben das Vorhaben gegen die Strömung an der Ankerleine abzutauchen auf und wollten direkt runtergehen um uns etwas beruhigen zu können. Daraufhin schrie uns der Guide (noch nicht im Wasser) zu, daß wir in der gesamten Gruppe an der Leine runter sollen. Steffi war mittlerweile einer Panik nahe und hatte aus Luftnot den Automaten aus dem Mund genommen. Wir brachen ab und es gelang uns unter Anstrengung zurück aufs Boot. Von dort beobachteten wir und andere abbrechende Taucher folgendes:

Ein Buddyteam kam auf Grund von großem Luftverbrauch nach ca. 10 Minuten mit starken Kopfschmerzen an die Oberfläche.
Eine Japanerin erschien mit ihrem Buddy an der Oberfläche, da sie eine Flosse verloren hatte.
Ein Taucher wurde beim Aussteigen vom Boot am Kopf getroffen.
Eine Gruppe von Tauchern kam an die Oberfläche weil sie das Rangieren des Bootes als Notsignal verstanden hatten.
Mindestens 3 Taucher kamen ohne ihre Buddy an die Oberfläche, da sie diese verloren hatten.
Der Guide kam deutlich vor dem Auftauchen der letzten Taucher an die Oberfläche.
Die Gruppe, die doch absurderweise geschlossen abtauchen sollte, wurde über eine große Distanz zerstreut und tauchte so auch auf.

Wieder an Bord hatten Steffi und ich eine sehr angeheizte Diskussion mit den Guides, mußten uns mehrmals „certified divers“ anhören als wir sie auf den Unsinn des geschlossenen Abtauchens und die schlechte Wahl des Tauchplatzes ansprachen. Letztendlich gaben die Guides wenigstens zu, die Strömung unterschätzt zu haben.
Ich erklärte, daß wir für so einen „TG“ auf keinen Fall bezahlen würden, da es sich um eine katastrophale Fehleinschätzung der Guides bzw. Ort, Wetter und Strömung gehandelt habe. Auf der anderen Seite von Heron wäre problemloses Tauchen im Strömungsschatten möglich gewesen. Man verwies mich direkt an das Basispersonal.
Als ich dort den Sachverhalt erklärte, wurde mir gesagt, daß wir wahrscheinlich trotzdem bezahlen müßten, schließlich sein wir im Wasser gewesen. Wenn wir Seekrank geworden und auf dem Boot geblieben wären, hätten wir nichts bezahlen müssen, aber so........
Damit waren wir auf keinen Fall einverstanden und wollten den Basisleiter sprechen. Dieser war nicht da und wir sollten nachmittags wiederkommen. Bis dahin wollte die Assistentin des Basisleiters mit ihm gesprochen haben und uns das Ergebnis mitteilen. Als ich nachmittags da war, erklärte die Assistentin mir, daß wir statt der normalen $50 nur $35 bezahlen müßten. Ich sagte ihr, daß ich auf Grund der gesundheitsgefährdenen und schlechten Organisation der Tauchgänge, insbesondere des letzten, für diesen nicht einen Cent bezahlen würde. Dieses wollte sie daraufhin erneut mit dem Basisleiter besprechen und mir das Ergebnis am folgenden Tag mitteilen. Letztendlich mußten wir (eigentlich selbstverständlich) nicht für den letzten „Tauchgang“ bezahlen.
Zurück bleibt der fade Geschmack, daß es beim Tauchen auf Heron mehr um Umsatz als um das Tauchen geht.
Deshalb meine Empfehlung: Schaut euch das wunderschöne Great Barrier Reef auf jeden Fall an, wenn sich die Gelegenheit bietet....aber nicht mit dem Heron Divecenter!
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Allgemein Infos

Services
  • Ausrüstungsverkauf
  • Werkstatt
  • Regler-Revisionen
  • Neoprenarbeiten
  • Behindertengerecht
  • Tauchclub vorhanden
  • Filmentwicklung analog
  • Filmentwicklung digital
  • Kreditkartenzahlung
Ausstattung
Kompressoren:
NIcht spezifiziert.
  • Trockenraum
  • Spülbecken Ausrüstung
  • Schulungsraum
  • Schliessfächer
  • Lampenlademöglichkeit
Boote:
Verschiedene
Entfernung Tauchgewässer:
5-20 Min.
  • Hausriff
  • Aufenthaltsraum
Leihausrüstung
Anzahl Leihausrüstungen:
NIcht spezifiziert.
Marken Leihausrüstungen:
NIcht spezifiziert.
Alter Leihausrüstungen:
NIcht spezifiziert.
  • Kameraverleih
  • Videoverleih
  • Computerverleih
  • Rebreatherverleih
Flaschen
Anzahl Flaschen:
NIcht spezifiziert.
Flaschengrößen:
NIcht spezifiziert.
DIN/INT:
INT
Flaschenmaterial:
Aluminium
Gase
  • Nitrox
  • Trimix
  • Argon
  • Rebreathersupport
Ausbildung
Anzahl TLs:
NIcht spezifiziert.
Anzahl Guides:
NIcht spezifiziert.
Ausbildungs-Verbände:
NIcht spezifiziert.
Ausbildung bis:
NIcht spezifiziert.
  • Schnuppertauchen
  • Nitroxausbildung
  • TEK-Ausbildung
  • Rebreatherausbildung
  • Fotoausbildung
  • Kinderausbildung
  • Behindertenausbildung
  • Pool für Ausbildung
Ausbildungsgewässer:
Meer
Angebote
  • Halbtagestouren
  • Tagestouren
  • Mehrtagestouren
  • Nachttauchen
Sicherheit
Sauerstoffausstattung:
NIcht spezifiziert.
  • Erste Hilfe Ausrüstung
Nächste Dekokammer:
Brisbane, Townsville
Nächstes Krankenhaus:
Gladstone