Mal wieder in Makadi, diesmal zum 7. Mal und natü ...
Mal wieder in Makadi, diesmal zum 7. Mal und natürlich auch wieder bei den Extra Divers. Nach 10 Tagen Marsa Alam (einen Bericht dazu findet Ihr auch hier in taucher.net) haben wir noch 11 Tage in Makadi verbringen dürfen.
Die Extra-Divers in der Makadi Bay. Da wir auch hier zum 7. Mal sind fühlen wir uns natürlich sofort wie Zuhause. Wir bemühen uns dennoch mal einen kompletten allgemeinen Bericht zu schreiben in der Hoffnung auch kritisch genug zun sein, ohne durch eine rosa Brille zu sehen.
Die Basis der Extra Divers in Makadi ist eine der größten Basen denen wir bisher begegnet sind und bis auf unseren Besuch im Dezember 2002 war die Basis meist gut ausgelastet bis voll. Rund 220 Taucher können hier gleichzeitig versorgt werden, dennoch kommt nie das Gefühl einer Massenabfertigung auf. Die Begrüßung ist nett und man muss die üblichen Unterlagen ausfüllen bzw. vorzeigen. Ein ärztliches Attest sowie die Tauchbrevets werden eingesehen und es erfolgt ein ausführlicher Basisrundgang.
Im Angebot der Basis sind Tagestouren mit je 2 Tauchgängen, Kurztrips mit 1 Tauchgang und natürlich kann jederzeit direkt am Hausriff getaucht werdem, Mittagspause ist von 12:00 bis 13:00 Uhr. Die Touren hängen 2 Tage vorher aus mit einer Beschreibung der Riffe die angefahren werden. Jeder Gast kann sich in die entsprechenden Listen eintragen, der erste Tauchgang ist ein Checktauchgang mit den üblichen Prüfungen.
Es gibt einige sogenannte Long-Distance Touren, die zu weiter entfernt liegenden Riffen wie Abu Kafan, Panorama Riff oder auch zu dem Wrack Salem Express führen. Hier beginnt die Tour morgens um 7:00 Uhr, frühes Aufstehen ist also angesagt. Auf dem Boot gibt es aber kurz nach Abfahrt ein sehr gutes Frühstück (für 20 Ägyptische Pfund) mit Kaffee oder Tee. Diese Touren kosten einen Aufpreis von 15 Euro, ein sicherlich nicht ganz günstiges Vergnügen. Allerdings ist das auch der einzige Aufschlag der hier erhoben wird, abgesehen von der überall zu zahlenden Riffsteuer und der Touristensteuer für alle vor Ort gekauften Touren und Artikel. Alleine daher lohnt es sich in Deutschland vorab ein Tauchpaket zu buchen, dies erspart dann zumindestens die 10% Touristensteuer und bringt auch noch einen Preisnachlass.
Da die Basis manchmal komplett ausgebucht ist, solltet Ihr Euch aber in jedem Fall vorab anmelden, entweder indem Ihr bereits ein Tauchpaket bucht oder aber per EMail.
Für die Ausrüstung steht eine Box pro Tauchgast zur Verfügung, ein Bügel im Trockenraum ist für den Tauchanzug gedacht. Da der Platz begrenzt ist, kann das Jacket leider nicht aufgehangen werden. Die Räume werden nachts abgeschlossen, dennoch empfiehlt es sich Computer und Atemregler mit ins Hotel zu nehmen.
Als Tagesboote standen zur Zeit 3 Boote zur Verfügung, die zur Basis gehörende Extra 1, die El Atibe und das kleine Safari Boot Miro (oder ähnlich). Alle Boote sind gut ausgerüstet und werden vernünftigerweise auch nicht mit zu vielen Tauchern auf Fahrt gebracht. Selbst bei ausgebuchten Touren hat man sich auf den Booten noch ausreichend Platz, auch das Fertigmachen der Ausrüstung geschieht in Ruhe ohne Stress.
Für die Touren ist eine Abfahrtzeit angegeben, die Taucher werden gebeten spätestens 20 Minuten vor Beginn da zu sein und anschließend direkt Ihre Ausrüstung zu packen. Ca. 10 Minuten vor Start wird die Ausrüstung auf einen Eselkarren verladen und zum Boot gebracht, die Bleigewichte darf jeder Taucher selbst bis zum Boot tragen.
Am Boot angekommen wird unter Regie des Guides eine Reihe gebildet um so die Boxen schnell und bequem aufs Boot zu bringen, um die Flaschen kümmert sich die Bootscrew und die Guides. Nachdem das Equipment für den ersten Tauchgang zusammengebaut ist verläßt das Schiff die Bucht in der Regel sehr pünklich, wer nicht rechtzeitig da ist hat ggfs. noch die Möglichkeit dem Boot beim Verlassen der Anlage zu winken.
Kurz vor dem Ziel findet das Briefing für den ersten Tauchgang statt, hier werden generelle Tips zum betauchen des Riffs gegebenm zusätzlich Hinweise auf vorkommende Besonderheiten sowie dir wichtigsten Zeichen unter Wasser. Dann folgen die Standardhinweise maximale Tauchzeit 60 Minuten, maximale Tiefe 30 Meter und minimal 50 Bar beim Auftauchen. Alles in allem sind die Briefings gut und vollständig, alle aufkommenden Fragen werden beantwortet.
Nach dem ersten Tauchgang gibt es meist 2 Stunden Pause, je nach angefahrenen Riff auch mal etwas länger oder kürzer. Abhängig von der Wetterlage kann es paasieren das die geplanten Riffe nicht angefahren werden und Tauchplätze in der Nähe als Ausweichplätze angefahren werden. So ab und an hatten wir das Gefühl das diese Option etwas häufig genutzt wurde, obwohl das Wetter eigentlich nicht so ungünstig war. Hier sollte die Basisleitung ein wenig mehr darauf achten, das Ausweichplätze wirklich nur im Notfall angefahren werden.
Nach dem zweiten Tauchgang geht es dann zurück nach Makadi, die Ausrüstung wird dort wieder mit dem Esel zurück zur Basis gebracht. Wer will kann sich nach der Rückkehr an der Basis noch ein wenig aufhalten und sich dort mit anderen Tauchern oder auch den Guides bzw. Frank und Petra ein wenig über den Tag und andere Dinge unterhalten. Positiv anzumerken ist hier das sich das gesamte Team nach Möglichkeit sehen läßt und sich wirklich dafür interessiert wie die Ausfahrt war, was es zu sehen gab, oft gab es dann auch schon mal tolle Tipps für die nächsten Ausflüge. Wer also ein wenig Muße hat kann es sich bis 18:00 auf in der Basis gemütlich machen und so nette Kontakte pflegen.
Wir haben diesmal insgesamt 6 Tagestouren absolviert anstatt der von uns gebuchten 5 Tage, der 6. Tag wurde sehr fair zum Paketpreis berechnet wie auch die letzten Male. Sicherlich ist die Basis nicht günstig, die 15 Euro Zuschlag für die Long Distance Touren ist recht hoch, aber durch die faire Abrechnung und den Service der hier geboten wird ist das Geld gut angelegt und niemand fühlt sich übervorteilt.
Ach ja, so ganz ohne Probleme gingen auch hier unsere Tagestouren nicht zu Ende, am letzten Tag durften wir dann ein anderes Boot der Basis in den Hafen schleppen, Ausgleiche muss ja sein. Doch auch hier gab es bereits die ersten Entschuldigungen für die Verzögerung vom Guide auf dem Boot sowie vom Kapitän bei der Verabschiedung.
Zusammenfassend kann man auf dieser Basis relaxte Tauchngänge in gemütlicher Atmosphäre verbringen, die Organisation ist extrem gut und eingespielt. Ein wenig mehr Bemühungen die ausgeschriebenen Tauchplätze auch wirklich anzufahren sind unsere einzige Kritik die wir anbringen können.
Natürlich soll auch hier erwähnt werden dem Esel Sharky II geht es gut, auch seinem Vorgänger soll es bestens gehen, er genießt inzwischen sein Ruhestand.
Nach dem ersten Teil unseres Urlaubes war das Tauchen in Makadi eine Wohltat, wir hätten somit diesmal auch 10 Sterne vergeben!
Viele liebe Grüße an die Basisleitung Petra und Frank, die Tresenmannschaft Melanie, Anna und Michaela (Barbara) sowie Hamid, Ramadan, Sven, die Bootscrew der Extra 1 und allen anderen. Wir sehen uns im nächsten Jahr.
Mehr zu beiden teilen unseres Urlaubes wie immer auf www.panczyk.org
Die Extra-Divers in der Makadi Bay. Da wir auch hier zum 7. Mal sind fühlen wir uns natürlich sofort wie Zuhause. Wir bemühen uns dennoch mal einen kompletten allgemeinen Bericht zu schreiben in der Hoffnung auch kritisch genug zun sein, ohne durch eine rosa Brille zu sehen.
Die Basis der Extra Divers in Makadi ist eine der größten Basen denen wir bisher begegnet sind und bis auf unseren Besuch im Dezember 2002 war die Basis meist gut ausgelastet bis voll. Rund 220 Taucher können hier gleichzeitig versorgt werden, dennoch kommt nie das Gefühl einer Massenabfertigung auf. Die Begrüßung ist nett und man muss die üblichen Unterlagen ausfüllen bzw. vorzeigen. Ein ärztliches Attest sowie die Tauchbrevets werden eingesehen und es erfolgt ein ausführlicher Basisrundgang.
Im Angebot der Basis sind Tagestouren mit je 2 Tauchgängen, Kurztrips mit 1 Tauchgang und natürlich kann jederzeit direkt am Hausriff getaucht werdem, Mittagspause ist von 12:00 bis 13:00 Uhr. Die Touren hängen 2 Tage vorher aus mit einer Beschreibung der Riffe die angefahren werden. Jeder Gast kann sich in die entsprechenden Listen eintragen, der erste Tauchgang ist ein Checktauchgang mit den üblichen Prüfungen.
Es gibt einige sogenannte Long-Distance Touren, die zu weiter entfernt liegenden Riffen wie Abu Kafan, Panorama Riff oder auch zu dem Wrack Salem Express führen. Hier beginnt die Tour morgens um 7:00 Uhr, frühes Aufstehen ist also angesagt. Auf dem Boot gibt es aber kurz nach Abfahrt ein sehr gutes Frühstück (für 20 Ägyptische Pfund) mit Kaffee oder Tee. Diese Touren kosten einen Aufpreis von 15 Euro, ein sicherlich nicht ganz günstiges Vergnügen. Allerdings ist das auch der einzige Aufschlag der hier erhoben wird, abgesehen von der überall zu zahlenden Riffsteuer und der Touristensteuer für alle vor Ort gekauften Touren und Artikel. Alleine daher lohnt es sich in Deutschland vorab ein Tauchpaket zu buchen, dies erspart dann zumindestens die 10% Touristensteuer und bringt auch noch einen Preisnachlass.
Da die Basis manchmal komplett ausgebucht ist, solltet Ihr Euch aber in jedem Fall vorab anmelden, entweder indem Ihr bereits ein Tauchpaket bucht oder aber per EMail.
Für die Ausrüstung steht eine Box pro Tauchgast zur Verfügung, ein Bügel im Trockenraum ist für den Tauchanzug gedacht. Da der Platz begrenzt ist, kann das Jacket leider nicht aufgehangen werden. Die Räume werden nachts abgeschlossen, dennoch empfiehlt es sich Computer und Atemregler mit ins Hotel zu nehmen.
Als Tagesboote standen zur Zeit 3 Boote zur Verfügung, die zur Basis gehörende Extra 1, die El Atibe und das kleine Safari Boot Miro (oder ähnlich). Alle Boote sind gut ausgerüstet und werden vernünftigerweise auch nicht mit zu vielen Tauchern auf Fahrt gebracht. Selbst bei ausgebuchten Touren hat man sich auf den Booten noch ausreichend Platz, auch das Fertigmachen der Ausrüstung geschieht in Ruhe ohne Stress.
Für die Touren ist eine Abfahrtzeit angegeben, die Taucher werden gebeten spätestens 20 Minuten vor Beginn da zu sein und anschließend direkt Ihre Ausrüstung zu packen. Ca. 10 Minuten vor Start wird die Ausrüstung auf einen Eselkarren verladen und zum Boot gebracht, die Bleigewichte darf jeder Taucher selbst bis zum Boot tragen.
Am Boot angekommen wird unter Regie des Guides eine Reihe gebildet um so die Boxen schnell und bequem aufs Boot zu bringen, um die Flaschen kümmert sich die Bootscrew und die Guides. Nachdem das Equipment für den ersten Tauchgang zusammengebaut ist verläßt das Schiff die Bucht in der Regel sehr pünklich, wer nicht rechtzeitig da ist hat ggfs. noch die Möglichkeit dem Boot beim Verlassen der Anlage zu winken.
Kurz vor dem Ziel findet das Briefing für den ersten Tauchgang statt, hier werden generelle Tips zum betauchen des Riffs gegebenm zusätzlich Hinweise auf vorkommende Besonderheiten sowie dir wichtigsten Zeichen unter Wasser. Dann folgen die Standardhinweise maximale Tauchzeit 60 Minuten, maximale Tiefe 30 Meter und minimal 50 Bar beim Auftauchen. Alles in allem sind die Briefings gut und vollständig, alle aufkommenden Fragen werden beantwortet.
Nach dem ersten Tauchgang gibt es meist 2 Stunden Pause, je nach angefahrenen Riff auch mal etwas länger oder kürzer. Abhängig von der Wetterlage kann es paasieren das die geplanten Riffe nicht angefahren werden und Tauchplätze in der Nähe als Ausweichplätze angefahren werden. So ab und an hatten wir das Gefühl das diese Option etwas häufig genutzt wurde, obwohl das Wetter eigentlich nicht so ungünstig war. Hier sollte die Basisleitung ein wenig mehr darauf achten, das Ausweichplätze wirklich nur im Notfall angefahren werden.
Nach dem zweiten Tauchgang geht es dann zurück nach Makadi, die Ausrüstung wird dort wieder mit dem Esel zurück zur Basis gebracht. Wer will kann sich nach der Rückkehr an der Basis noch ein wenig aufhalten und sich dort mit anderen Tauchern oder auch den Guides bzw. Frank und Petra ein wenig über den Tag und andere Dinge unterhalten. Positiv anzumerken ist hier das sich das gesamte Team nach Möglichkeit sehen läßt und sich wirklich dafür interessiert wie die Ausfahrt war, was es zu sehen gab, oft gab es dann auch schon mal tolle Tipps für die nächsten Ausflüge. Wer also ein wenig Muße hat kann es sich bis 18:00 auf in der Basis gemütlich machen und so nette Kontakte pflegen.
Wir haben diesmal insgesamt 6 Tagestouren absolviert anstatt der von uns gebuchten 5 Tage, der 6. Tag wurde sehr fair zum Paketpreis berechnet wie auch die letzten Male. Sicherlich ist die Basis nicht günstig, die 15 Euro Zuschlag für die Long Distance Touren ist recht hoch, aber durch die faire Abrechnung und den Service der hier geboten wird ist das Geld gut angelegt und niemand fühlt sich übervorteilt.
Ach ja, so ganz ohne Probleme gingen auch hier unsere Tagestouren nicht zu Ende, am letzten Tag durften wir dann ein anderes Boot der Basis in den Hafen schleppen, Ausgleiche muss ja sein. Doch auch hier gab es bereits die ersten Entschuldigungen für die Verzögerung vom Guide auf dem Boot sowie vom Kapitän bei der Verabschiedung.
Zusammenfassend kann man auf dieser Basis relaxte Tauchngänge in gemütlicher Atmosphäre verbringen, die Organisation ist extrem gut und eingespielt. Ein wenig mehr Bemühungen die ausgeschriebenen Tauchplätze auch wirklich anzufahren sind unsere einzige Kritik die wir anbringen können.
Natürlich soll auch hier erwähnt werden dem Esel Sharky II geht es gut, auch seinem Vorgänger soll es bestens gehen, er genießt inzwischen sein Ruhestand.
Nach dem ersten Teil unseres Urlaubes war das Tauchen in Makadi eine Wohltat, wir hätten somit diesmal auch 10 Sterne vergeben!
Viele liebe Grüße an die Basisleitung Petra und Frank, die Tresenmannschaft Melanie, Anna und Michaela (Barbara) sowie Hamid, Ramadan, Sven, die Bootscrew der Extra 1 und allen anderen. Wir sehen uns im nächsten Jahr.
Mehr zu beiden teilen unseres Urlaubes wie immer auf www.panczyk.org
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