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Endlich mal wieder in warmen Gewässern tauchen, t ...

Endlich mal wieder in warmen Gewässern tauchen, toll, wir freuten uns riesig darauf, vor allem auch, weil wir vor einigen Jahren bei den Extra Divers mit dieser Sucht angefangen hatten.
Spät abends angekommen, genossen wir im Oasis noch einen Gute Nacht Drink, um dann ausgeruht am nächsten Tag loszulegen.
Vorab 2 Worte zum Hotel; trotz der Fülle, es waren Herbstferien, war für alle Platz, dass Personal super-freundlich, piko pello Sauber, die Drinks landestypisch ok und das Essen in Auswahl, Geschmack und Qualität gut.
Einchecken, Anmeldeformular, Brevets, Basisrundgang, halt wie fast überall üblich am nächsten Morgen. Um dies alles zu bewältigen und zu unserer Equipmentkiste in einem tropfendem Regal zu kommen, vergingen gute 2 Stunden. Trotz vieler Staff- Mitglieder gab es kein vorwärts kommen.
Nachdem wir uns dann eine 1/2-Tagestour ausgesucht hatten, wo auch ein Check-Dive möglich ist, versuchten wir doch dann positiv gestimmt wieder den Rückweg ins Hotel anzutreten, denn am Einchecktag war gar nicht mehr an einen Tauchgang zu denken. Wir hatten den Eindruck, dass die Basis total überfüllt, entsprechend überlastet ist.

Am nächsten Tag ging es dann zum Check Dive, 1 Guide/ 7 Taucher zum Check!!? Bis alle durch waren, hatten wir schon 50 Bar verbraucht, also blieb nicht mehr viel Zeit um Abu Makadi zu erkunden.

An dem darauf folgenden Tag ging es dann ganz- tägig in Richtung Safaga, ein uns vertrauter Platz, an welchem wir schon einige Tauchgänge gemacht hatten. Das Boot war gut ausgestattet, mit allem was Taucher im Ernstfall benötigen und was oberste Priorität hat, hatte genügned Platz für Alle. Der begleitende Dive Master brachte in seinem guten Englisch die beiden Tauchplätze gut rüber. Das diese nicht mehr so sind, wie wir sie in Erinnerung hatten, war ja nicht sein Problem. Trotz vieler Aufrufe aus Deutschlands Tauchmedien, Ankerseile werden immer noch mitten im Riff festgemacht, zu viele Boote laufen gleichzeitig die selben Tauchplätze an.

Es folgten noch 5 Tauchgänge, 1 Ganztags, 3 Kurztripps, welche wir doch im nachhinein lieber an Hausriff gemacht hätten. Die Ganztagstour wurde Wetter bedingt geändert, in eine Bucht hinein, wo ich schon nach dem ersten Tauchgang dem Guide/w gesagt hatte, dass wir am Nachmittag erhebliche Strömung bekämen, Antwort, hier wäre sie ganz minimal. Die Tauchgruppe aus dem Schwäbischen war dann auch wieder nach knapp 30 Minuten auf dem Boot, wobei mindestens 5 Minuten unter dem Boot gestrampelt um an ein viel zu kurzes Trifftseil ( 3 m ) zu kommen. Die auf 5 Meter schräg in der Strömung hängende Flasche wurde dann zum hangeln benutzt. Ich bin mit meiner Tochter gar nicht erst ins Wasser. Denn beim kurzen Bad vor dem Tauchgang hatte ich schon zu kämpfen, trotz angezogener Flossen, zum Boot zu kommen.
Dies könne halt passieren, so die Entschuligung des Guides im nachinein.

Zumindest dann in der Nähe, Abu Haschisch, Rash Abdala, Azur, wollten wir doch noch ein paar entspannte Dives machen. Dabei begleitete ich auch eine Gruppe, welche ein muss zum Guide haben. 2 malig waren wir gemeinsam auf dem doch geschundenen kleinen Booten. Ein Boot mit Tauchern, welche keine Begleitung brauchten, auf dem anderen dann die, welche mit Guide tauchen müssen. Das man nicht jedem einen Guide an die Seite stellen kann, ist sicher vielen bewußt, aber sind Gruppen von 12 Personen ( x 5 € )mit 1 !!! Guide normal, oder ist das einfach verdientes Geld, auf Kosten der Guides. Das dann noch, ohne vorherige Prüfung gesagt wird, wir gehen erst in Richtung Norden, gegen die Strömung, obwohl zu sehen war, dass dies gerade umgekehrt war und auch ein Hinweis von anderen vorher gegeben wurde, ist doch Fatal und sagt ein wenig über die Motivation der Divemaster aus.

Unser Fazit: Die Basis ist auf einem Stand stehen geblieben, welcher vor 3-4 Jahren aktuell war, heute ist das Makadi Umfeld erheblich gewachsen, aber nicht die Basis. Zu viele Menschen auf beengtem Raum. Eine Kommunikation mit Gleichgesinnten, geschweige den mit Staff der Basis ist nur schwer möglich, da immer alles bedrängt ist. Die Tauchreviere sind nicht geschützt, obwohl von uns viele Gebühren diesbezüglich kassiert werden. Ein Hausriff ist ein Schnorchelrevier. Die Guides machen Ihren Job des Jobs willen, eine besondere Freundlichkeit wie uns von anderen Basen, auch von der Nachbarbasis im Meridien, bekannt, ist hier nicht zu erkennen. Wir haben 8 Dives gemacht, 10 hatten wir vorgebucht, eventuell sogar noch mehr im Kopf, aber uns hat es dann doch gereicht. Abgerechnet wurde Fair im Paketpreis.

Wir werden schöne Reviere nächstes Jahr wieder südlich von Quesier betauchen, darauf freuen wir uns schon heute.
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