M/Y Seawolf Dominator (Sudan)

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Homepage:
http://www.seawolf-diving.de
Email:
info@seawolf-diving.de
Eigneranschrift:
Cici Nedwed
Telefon:
002 01227461076
Fax:
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many68AOWD367 TGs

Sudan – eine Entdeckung

Vom 26.2.-5.3.18 war ich auf der Dominator auf der Best of Sudan Tour unterwegs. Gebucht hatte ich direkt bei Seawolf und wurde auch gleich mit allen notwendigen Infos versorgt. Um Kosten zu sparen, beantragte ich mein Visum selbst in Berlin. Prompt wurden die Visumgebühren von 40 auf 60 € erhöht. Den Flug habe ich selbst online gebucht und bin über Dubai nach Port Sudan geflogen.
Flug: Schon sehr lang und die Wartezeiten in Dubai sind schon sehr nervig, aber man überlebt es!
Ankunft / Transfer: In Port Sudan wurden wir von einem Seawolfmitarbeiter empfangen, der alles erledigte. Die Pässe wurden für die Registrierung eingesammelt und wir bekamen sie am Ende der Safari zurück. Das Gepäck hat etwas gedauert (ein quitschendes Gepäckband) und die Toiletten sollte man nicht aufsuchen. (Weder bei Ankunft noch bei Abflug! ) Am Bus bekamen wir eine Wasserflasche in die Hand und unser Gepäck wurde verladen, Fahrtzeit zum Hafen ca 20 min.
Ankunft Boot: Mit Willkommenstrunk empfingen uns unsere Guides auf der Dominator und hießen uns herzlich willkommen. Per 12 min Video wurden wir auf Tagesablauf, Sicherheit, Notfallplan und allen Besonderheiten informiert. Kabinen waren sauber, freundlich und groß genug. Ein paar mehr Haken in der Kabine wären nicht schlecht.
Tauchen: Da wir nur eine kleinere Gruppe waren und auch in zwei Gruppen getaucht wurde, war sehr viel Platz auf dem Tauchdeck. Briefings (deutsch/ englisch) waren sehr professionell, sowie die Betreuung über und unter Wasser unserer Guides Kiro und Aziz! Tauchen war immer auf Sicherheit ausgerichtet, sehr locker und entspannt. Das Tauchen im Sudan ist allerdings absolut nichts für Anfänger! Man sollte sich gut mit seinem Tauchcomputer auskennen und auch in der Lage sein, bei ungeplanten Dekotauchgängen nicht in Panik zu verfallen. Strömungserfahrung sollte man auch mitbringen und der Umgang mit Riffhaken sollte bekannt sein.
Riffe: ein absoluter Traum, auch was Großfisch anging. Die große Hammerhaischule vom Jumna Riff ist fantastisch und bleibt unvergessen. Shaab Rumi ist ein traumhaftes Riff und selbst beim 4. Tauchgang immer noch ein Erlebnis. Auf den Leuchtturm von Sanganeb muss man rauf und den Blick über das Riff genießen. Umbria muss man gesehen haben! Die Tour ist wirklich eine absolute Best of Tour!
Essen: Abwechslungsreich Buffets. Ägyptisches Frühstück und BBQ unter Sternehimmel als Besonderheit, Truthahn und Torte als Abschluss. Das Beste aber waren die Sudanesischen Kaffeeabende von unseren Sudanesischen Seemännern. Schön auch mal ein bisschen sudanesische Gewohnheiten kennenzulernen und auch die vielen Informationen über das Land und seinen Traditionen.
Shopping in Port Sudan: Mit Tuk TukTaxis ging es in Kolone in die Stadt. Durch die Straßen, über die Märkte ging es zum Cafe trinken und auf eine Shisha durch Port Sudan. Unser Sudanesischer Stadtführer und mit Guide konnten wir Kaffeekannen, Gewürze, Kaffee …. Als kleine Mitbringsel einkaufen. Toll, dass unserer Guidin alles in sudanesische Pfund vorstreckte und wir es in Euro bezahlen konnten. Tolles Angebot von Seawolf für ein kleines Geld (5 € für Kaffe, Shisha, Taxi und Reiseführer) .
Eine tolle Tour, Sicherheit wurde trotz kulantem Tauchen groß geschrieben, professionelle Crew, familiäres Klima auf dem Boot!
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Jo-28-DiverAOWD470 TGs

Safari Deep South & Shaab Rumi März 2018

Wir waren vom 16-26.03.2018 mit der Dominator im Süden des Sudan unterwegs. Die Erwartungen waren hoch und sie wurden mehr als erfüllt. Aber nun der Reihe nach.
Buchung, Anreise, Rückreise:
Gebucht habe ich die Reise über Reisecenter Federsee. Alles Notwendige wurde seitens Reisecenter und Seawolf Safari bestens organisiert.
So wurden sogar die Einreisekarten welche im Flugzeug verteilt werden seitens Seawolf bereits vorausgefüllt und am Flughafen in Port Sudan vor der Passkontrolle von einem Mitarbeiter überreicht. Man muss sich um nichts kümmern. Toller Service. Das genaue Prozedere ist auf der Internetseite von Seawolf Safari ausführlich beschrieben. Du bekommst die ganzen Infos aber auch noch vom Reisecenter Federsee zugesendet. Die Anreise erfolgte bei mir ab München nach Dubai mit Emirates, von Dubai nach Port Sudan mit Fly Dubai. Untergebracht war ich in der Holzklasse. Wer es sich leisten kann, sollte besonders wegen des Weiterflugs mit Fly Dubai über die Businessclass nachdenken. Nach dem guten Service bei Emirates ist der Weiterflug mit Fly Dubai ein echter Abstieg. Ist eben eine Billigflugairline. Bedeutet minimaler Sitzabstand, Essen und Getränke nur gegen Bezahlung. Auf dem Hinflug ist es auch kein großes Problem, aber der Rückflug erfolgt über Karthoum und die Flugzeit nach Dubai verdoppelt sich somit. Gut, es gibt schlimmeres, aber ich habe die Gäste in der Businessclass schon beneidet. Aber insgesamt klappte die An- und Abreise reibungslos und ich kann diese Verbindung empfehlen.
Das Schiff und die Crew:
Die Dominator ist ein schickes Safariboot. Platz ist auch in den Unterdeckkabinen für Leute ohne große Ansprüche und natürlich safarigerechtem schmalen Gepäck genügend vorhanden. Eine separate Nasszelle für jede Kabine ist Standard. Das wichtigste: Es war sauber. Die Crew macht hier einen guten Job. Verbesserungswürdig wären allerdings die Ablagemöglichkeiten und Anzahl der Kleiderhaken in den Kabinen. Dafür könnte ich auf den großen Spiegel in der mitte der Kabinenwand gerne verzichten.
Sonnenanbeter und Schattensuchende werden an Bord ebenfalls nicht zu kurz kommen. Hier war auf den Decks genügend Platz vorhanden.
Das Tauchdeck ist großzügig und da man ja in Gruppen tauchen geht gibt es kein Gedränge. Für Foto und Videoausrüstung gibt es Ablagen. Wenn mehrere Fotografen mit großen Ausrüstungen an Bord sind, könnte es mit den Ablagen etwas knapp werden. Aber da findet die Crew sicher eine passende Lösung. Möglichkeiten zum Laden der Akkus sind auf dem Tauchdeck genügend vorhanden.
Die Stimmung an Bord ist untrennbar mit gutem Essen verbunden. Und da hat die Dominator mit Aswany und Abdahl einen großen Trumpf in der Hand. Was unsere Smutjes alles in Ihrer Kombüse gezaubert haben ließ das Neopren schneller schrumpfen als einem lieb war.
Kurzum, die Verpflegung an Bord ist hervorragend. Genauso hervorragend ist die Crew selbst. Ich hatte bisher noch nirgends eine solch aufmerksame und hilfsbereite Crew wie auf diesem Boot. Egal ob im Servicebereich, auf dem Tauchdeck, im Zodiak oder sonst wo. Die haben immer gesehen wo etwas zu tun ist, wo man kurz mit anpacken muss, wo etwas aufzufüllen, zu entsorgen ist. Weiter so!!!
Tauchbetrieb:
Die Tauchgänge auf der Tour sind meistens sehr tief. Entsprechend schnell ist man an der Nullzeitgrenze. Nitrox ist an Bord vorhanden, kostet zwar Aufpreis, sollte meines Erachtens auf jeden Fall zugebucht werden.
Es finden je nach Tauchplatz, Wetter und Strömungsverhältnissen täglich drei Tauchgänge statt. Nachttauchgänge gab es auf unserer Tour ebenfalls drei. Meistens gab es einen Early morning, einen weiteren am späten Morgen sowie einen Nachmittagstauchgang.
Getaucht wird in zwei Gruppen. Je nach Tauchplatz, Wetterbedingungen und Strömungsverhältnissen von der Tauchplattform , oder wie in den meisten Fällen vom Zodiak aus.
Nach dem Tauchen wird man wieder vom Zodiak aufgesammelt, oder wenn es die Bedingungen zulassen taucht man direkt am Boot auf.
Ein Tip noch am Rande. Bevor einen das Zodiak aufnimmt wird die Ausrüstung abgelegt und an Bord gehievt. Da das für die Crew ohnehin schon Schwerstarbeit ist, werden vorher die Bleigurte und Bleitaschen separat hochgegeben. Nach Rückkehr zum Boot liegen dann je nach Belegung 22 Satz Bleitaschen auf dem Tauchdeck. Wenn jetzt einige Taucher gleiche Bleitaschen haben, eventuell auch noch die gleiche Bleimenge, wird es u.U. schwierig seine Eigenen zu finden. Deshalb ist es geschickt wenn man diese Bleitaschen z.B mit einem farbigen Kabelband kennzeichnet.

Tauchgebiet:
Ein ernst gemeinter Hinweis. Das Tauchgebiet auf dieser Tour ist nichts für Anfänger. Strömungen sind bisweilen heftig, auch Abwärtsströmungen kommen vor. Tauchen an Steilwänden ohne „Boden“, Blauwasseraufstiege, Drifttauchgänge, Dekotauchgänge, all das sollte einem keine Schwierigkeiten bereiten. Dekotauchgänge sind zwar offiziell nicht durchzuführen, lassen sich aber manchmal aufgrund der Tauchbedingungen nicht vermeiden. Das bedeutet gleichzeitig dass jeder seinen Tauchcomputer und dessen Anzeigen für diesen Fall aus dem FF kennen sollte.
Unsere Tour führte uns von Port Sudan aus in den tiefen Süden. Dies ist nur bei guten Wetterbedingungen möglich. Wer diese Tour bucht muss sich im Klaren sein dass bei schwierigen Wetterbedingungen der tiefe Süden nicht angefahren werden kann. Uns war das Wetterglück hold und so konnten wir die Plätze bis runter nach Habili Abida anfahren. Begleitet wurden wir auf den Fahrten zu den Riffen oftmals von Delfinen, welche sich einen Spaß daraus machten die Bugwelle unseres Bootes zu reiten. Was für eine Show.
Die Riffe selbst waren in einem guten Zustand. Weich und Hartkorallen zeigten sich in allen Formen und Farben. Der Fischreichtum war enorm. Wolken von Fahnenbarschen bevölkern die Riffwände. Schwärme von Doktorfischen, Makrelen und Barakudas zogen vorbei oder umkreisten die Taucher.
Große Barsche, Napoleonlippfische, Büffelkopfpapageienfische gaben sich die Ehre. Aber der wahre Grund solch eine Tour mitzumachen ist die Chance auf Großfisch. Und Neptun hat es wahrlich gut mit uns gemeint. Schon am zweiten Tag hatten wir einen Manta, Seidenhaie und eine kleine Gruppe Hammerhaie welche sich aber nicht so recht traute näherzukommen.
Überhaupt. Ich war überrascht wie scheu sich vor allem die grauen Riffhaie zeigten. Keiner der sich mal auf einen Meter näherte. Für mich als Fotografen eher suboptimal. Die Hoffnung lag also auf den Seidenhaien welche normalerweise recht nahe kommen. Doch nur einer traute sich mal näher zu uns. Meistens blieben auch sie auf Abstand. Die Anzahl der Seidenhaie war leider nicht sehr groß. Die haben allerdings auch erst etwas später Hochsaison. Aktuell Hochsaison hatten aber die Bogenstirnhammerhaie. Und wir wurden nicht enttäuscht.
Jumna. Dieser Tauchplatz wird für immer in meinem Gedächtnis bleiben. Ich tauche schon viele Jahre, habe auch schon viel gesehen und tolle Erlebnisse gehabt. Aber von einer Schule Hammerhaie mit ca. 100 Tieren mehrere Minuten umkreist zu werden, das hat alles bisher erlebte getoppt. Ein Wahnsinnserlebnis und unsere Gruppe mittendrin. Weitere Begegnungen mit diesen eleganten Räubern hatten wir auch noch bei Shaab Rumi. Da gehen die Begegnungen mit den vielen Weißspitzenriffhaien, grauen Riffhaien einem Silberspitzenhai und vereinzelten Seidenhaien unverdientermaßen fast unter.
Weitere Highlights dieser Tour waren das toll bewachsene Wrack der Umbria sowie Jacques-Yves Cousteaus Precontinent II.
Insgesamt wurden meine Erwartungen voll erfüllt. Man muß natürlich auch darauf hinweisen daß das Meer kein Aquarium ist. Die Gruppe nach uns hatte mit den Hammerhaien kein Glück. Trotzdem würde ich diese Tour jederzeit wieder durchführen.
Ein Wehrmutstropfen bleibt zum Schluß. Dass man im Sudan noch viel vor die Maske bekommt scheint sich herumzusprechen. Entsprechend steigt die Zahl der dort operierenden Boote von Jahr zu Jahr an. Es bleibt zu hoffen dass sich die Ägyptische Geschichte des Roten Meeres im nicht Sudan wiederholt. Auch wir lagen einmal mit vier Booten an einem Tauchplatz, hatten aber das Glück dass nicht alle gemeinsam Unterwasser waren. Nur eine Gruppe begegnete uns. Aber die hatte es in sich.
Unterwasserrambos, Wingjackets zum zerbersten gefüllt (total überbleit), teilweise im Riff liegend, einfach Leute welche für meinen Geschmack nicht diesen Sport ausüben sollten. Und deren Guides wars egal. Nach uns die Sintflut. Geschichte scheint sich leider doch zu wiederholen.
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sott_deVDST ****550 TGs

Sudan und Tauchsicherheit…passt das zusammen?

Reisebericht Tauchen im Sudan
vom 27.02.-06.03.2017 mit der Seawolf Dominator
Sudan und Tauchsicherheit…passt das zusammen?
Wenn man/frau sich entschließt, mit der Seawolf Dominator von Seawolf Safaris, Firmensitz Hurghada, geführt durch die deutsche Geschäftsführerin Cici mit ihrem kompetenten Team,
zu fahren, dann hat man ohne Übertreibung ein „Rundumsorglospaket“ gebucht.
In der Vorbereitung zu dieser Tauchsafari konnten vom deutschen Veranstalter Charly Reisen und dem ägyptischen Eigner alle tauchspezifisch sicherheitsrelevanten Fragen beantwortet und zusätzliche Tipps gegeben werden.
Natürlich sollte man/frau sich intensiv mit dem Thema vor der Buchung in ein „tauchexotisches Land“ befassen, um keine Überraschungen zu erleben. Nach dem rheinisches Motto „Et hät noch emmer joot jejange“ (es ist noch immer gut gegangen) sollte nicht verfahren werden.
Nun aber zur Tauchsafari.
Um die Einreiseformalitäten kümmerte sich vorab der Reiseveranstalter, der dazu lediglich die Kopie des Reisepasses benötigte. Vor dem Abflug bekamen wir eine Einreisegenehmigung, die bei Abflug mit der A380 nach Dubai in Frankfurt vorgelegt werden musste. Nach 6 1/2 stündigem Aufenthalt in Dubai (leider war die Zeit zu kurz für eine Stadtbesichtigung) ging es mit flydubai vom Terminal 2 (F) weiter nach Port Sudan. Das Gepäck wurde automatisch nach Port Sudan durchgecheckt, auch die Bordkarten für beide Flüge erhielten wir schon in Frankfurt.
Bereits am Flughafen Port Sudan zeigte sich die perfekte Organisation des Reiseveranstalters in Zusammenarbeit mit dem Schiffs-Eigner. Die Einreiseformalitäten wurden rasch erledigt, da die Visa-Anträge bereits ausgefüllt waren und den Safari-Teilnehmern vom Tauchguide Akram übergeben wurden. Mit dem Gepäck der 22 Teilnehmer dauerte es wie zu erwarten etwas länger. Dieses war dann jedoch durch flinke Hände schnell auf dem Dach des Seawolf Safari-Buses verstaut.
Auf der 20minütigen Fahrt vom Airport zum Hafen konnte man kaum einen Unterschied zum Nachbarland Ägypten mit seinen für Europäer kargen Landstrichen feststellen, aber unter Wasser dann…
dazu gleich.
Am Bord der Seawolf Dominator erst einmal die Schuhe aus. Die nächsten 7 Tage an Bord waren barfuß angesagt. Nach dem Begrüßungsgetränkt wurde das „Rundumsorglospaket“ weiter geschnürt. Es ging mit einer intensiven Sicherheitseinweisung ins Boot und das Tauchen an sich weiter.
Diesen Part übernahm der 2. Tauchguide Aziz (in englischer Sprache) zusammen mit seinem Kollegen Akram (in deutsch). Danach zeigte der Schiffskoch Aswany mit seinem Assistenten den durchnächtigten und hungrigen Safari-Teilnehmern schon einmal einen Teil ihres umfangreichen Könnens.
Nach der ersten Nacht an Bord und einem leckeren Frühstück ging es zu einem Check-Dive am Spot Shaab Suedi erstmals ins Wasser. Die Farbenvielfalt, das „Fischangebot“ und die Klarheit des Wassers sollten uns nicht nur bei diesem Tauchgang, sondern auch bei allen weiteren 21 in dieser Woche beeindrucken. Viele Taucher müssen bestimmte Tauchgebiete extra anfahren um mit Delphinen zu schnorcheln, wir sahen sie bereits beim 2. TG am ersten Tag so ganz nebenbei!
Die Reiseroute der Seawolf Dominator führte uns von Port Sudan in den Norden bis zum Abington Reef und der „Mutter der Haie“ (Angarosh Reef). Die „Mutter“ hatte ihre Haikinder wohl zum Ausgang ins Abington Reef geschickt. Dort erwartete uns eine Schule von Hammerhaien und grauen Riffhaien.
Taucherfahrung und Kondition sollten Taucher auf einer Tauchsafari im Sudan schon mitbringen. Bein vielen Tauchspots, speziell Shaab Rumi Süd, finden die Tauchgänge bei nicht unerheblicher Strömung vom Schlauchboot aus statt. Ein Strömungshaken, an der richtigen Stelle umweltbewusst eingesetzt, kann sehr hilfreich sein. Außerdem gibt es an Bord der Seawolf Dominator als weiteren Sicherheitsbaustein das ENOS-Sicherheitssystem, das schon manchen abgetriebenen Taucher in den Weiten des Roten Meeres wiedergefunden hat.
Bei unserem nächsten Tauchgang verdunkelte sich urplötzlich der „Himmel“ unter Wasser. Eine Wand von Barrakudas zog an uns vorbei, schon imposante Geschöpfe.
Am Abend wurde uns ein besonders zubereitetes Essen auf Nomadenart serviert. Glühende Holzkohle, darauf glatte Natursteine und darübergelegtes Hammelfleisch, einfach köstlich.
Ein weiteres Highlight der Tauchsafari lag nicht weit entfernt: Shaab Rumi West. Hier hatten Jaques Cousteau und sein Team eine Unterwasserstation verankert, die „Precontinent II“, um Auswirkungen eines langzeitlichen Unterwasseraufenthalts von Tauchern bei voller Sättigung sämtlicher Gase im Körper zu studieren. Als Einstimmung auf diesen Tauchspot wurde auf der Seawolf Dominator am Vorabend der Cousteau-Film „World without sun“ gezeigt. Ein Tauchgang an dieser historischen Stelle hat außer den Cousteau-Bauwerken auch noch ein schön bewachsenes Riff anzubieten.
Am vorletzten Tauchtag stand ein Landgang auf dem Programm; die Besichtigung des 50 m hohen aktiven Leuchtturms Sanganeb. Die Besteigung des Leuchtturms mit seinen 268 Stufen ist auf jeden Fall zu empfehlen! Oben angekommen hat man einen wunderbaren Ausblick über das 12 km2 große Naturschutzgebiet. Ein anschließender Tauchgang am, hinsichtlich der Flora und Fauna sehr abwechslungsreichen Südwestplateau, durfte nicht fehlen. Auch hier war bei der starken Strömung der Riffhaken Gold wert.
Die letzten 4 Tauchgänge fanden am Wrack Umbria statt. Dazu wurde vorher durch Tauchguide Akram eine intensive Einweisung/Briefing durchgeführt. Das Wrack ist verhältnismäßig einfach zu betauchen, wegen seiner Größe aber sind schon mehrere Tauchgänge zur Erkundung notwendig.
Nach dem letzten Tauchgang am 05.03. fand abends ein Gala-Dinner statt. Unser Koch hatte sich mal wieder mächtig ins Zeug gelegt. Es gab Truthahn vom Feinsten und abschließend dann mit einer leckeren Torte noch den nötigen Ausgleich für die massenhaft verbrauchten Kalorien der vergangenen Tauchwoche.
Am Vormittag des Abreisetags wurde Port Sudan mit dem Tuk Tuk erkundet, und ein Spaziergang durch die belebten Straßen mit anschließender Ingwer-Kaffee-Verköstigung durchgeführt.
Nach einem letzten Snack an Bord der Seawolf Dominator galt es nun leider Abschied zu nehmen. Wie auch ein paar andere Safari-Teilnehmer, hätten wir noch gern eine zweite Woche angefügt, die uns in die Tauchgewässer des tiefen Süden des Sudan gebracht hätten. Akram, unser hervorragend deutsch sprechender Tauchguide, brachte uns zum Flughafen. Von dort aus ging es über Khartum, Dubai, wieder zurück nach Frankfurt.
Fazit der Tauchsafari:
Es ist schon ein beruhigendes Gefühl, eine so kompetente Bootscrew mit dem im Hintergrund arbeitenden Management der Seawolf Safaris zu haben. Die Tauchspots im Sudan sind wirklich noch intakt. Für die etwas anstrengende Anreise wird man/frau ausreichend „entschädigt“. Anstatt einer einwöchigen Reise wäre eine 11 Tages-Tour wohl eine gute Alternative. Und diese dann natürlich wieder mit der Seawolf Dominator.
Übrings:
Wer der immer hilfsbereiten Besatzung der Seawolf Dominator „was Gutes tun will“, der bringe für sie Schokolade mit; sie freuen sich mächtig drüber, aber bitte keine Rumschokolade.



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Allgemein Infos

Über
Der Gewinner des Safari-Tests 2012!
MY Seawolf-Dominator ist ein 36 m langes und 8,5 m breites Schiff und wurde im Jahre 2007 gebaut und im Januar 2014 komplett renoviert. 2015 wurde die Inneneinrichtung umgestellt und ...
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Örtlichkeit
Seawolf Diving Safari ist stationiert in Hurghada.

Die Schiffe fahren im gesamten Ägypten Roten Meer.
Die Seawolf-Dominator fährt zudem Tauchsafaris im Sudan ab Port Sudan.
Angebot
NIcht spezifiziert.
Schiffsklasse:
Luxusklasse
Baujahr:
2007
Länge:
36m
Breite:
8,6m
Anzahl Kabinen:
12
  • Kabinen mit DU/WC
Max. Anzahl Taucher:
24
Motoren:
2 x 1050 PS MAN
Max. Geschwindigkeit:
14 kn
Generatoren:
2 x 80 KW, 220 V/24h
Kompressoren:
3 BAUER Kompressoren
Treibstofftank:
15 Tonnen
Wassertank:
12 Tonnen
Zodiak Anzahl:
2
Zodiak Motoren:
2x40PS Yamaha
Anzahl Besatzung:
11
Anzahl Guides/TL:
2
Anzahl Flaschen:
30
Flaschengrößen:
12 l & 15 l
DIN/INT:
Beides
Flaschenmaterial:
Beides
Ausstattung
  • Entsalzungsanlage
  • Klimaanlagen Kabinen
  • Klimaanlage Salon
  • Sonnendeck
  • Taucherplattform
  • Aufenthaltsraum
  • DVD / TV
Tauchtechnik
  • Nitrox
  • Trimix
  • Rebreathersupport
  • Lademöglichkeit 12/24V
  • Lademöglichkeit 110V
  • Lademöglichkeit 220V
  • Kameraverleih
  • Computerverleih
Kommunikation
  • Bordfunk
  • Satellitentelefon
  • Satellitenfax
Sicherheit
Sauerstoffausstattung:
4x50 l Sauerstof ; Ambubeutel ; Sauerstoffkoffer 5l
  • Erste Hilfe Ausrüstung
  • Rettungsinseln
Anzahl Rettungswesten:
30
Technik
  • GPS
  • Radar
  • Echolot
  • Fishfinder
Aktivitäten
  • Wasserski
  • Angeln/Fischen
  • Parasailing
  • Abendprogramm