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M/Y Red Dhow Al Musandam

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Bewertungen(6)

Da die letzte Bewertung schon 2 Jahre zurückliegt ...

Da die letzte Bewertung schon 2 Jahre zurückliegt, reiche ich hier mal ein Update rein.

Klima: Tagestemperaturen bis zu 40 Grad, hohe Luftfeuchtigkeit, insbesondere nach Sonnenuntergang. Gelegentliche Bewölkung, aber kein Niederschlag. Wind nur leichte Brise, dementsprechend auch wenig Seegang.

Die Safari fand vom 6.-12.09.2009 ab/bis Dibba/Musandam, Oman statt. Aufgrund der Wirtschaftskrise waren nur 6 Gäste an Bord (2 DE, 2 FR, 2 UK). Die Crew bestand aus Kapitän Damo, dem Speedboat-Lenker Jose, Kompressor-Wart Othman, Koch Suresh und Guide Jhong Jhong.

Die Abholung vom Flughafen Dubai erfolgte per Minibus ägyptischen Standards. Die Fahrt dauerte ca. 2 Stunden. Nach der Einschiffung ist die Red Dhow die Nacht über nach Norden gefahren, etwa die halbe Strecke bis zum nördlichen Umkehrpunkt (Limah Rock). In den darauf folgenden Tagen wurden dann kleine Etappen gefahren, stets in unmittelbarer Küstennähe. Die nördlichen, der Musandam-Halbinsel vorgelagerten Inselchen werden aufgrund der Sicherheitslage (Iran) z.Z. gemieden, während unseres Aufenthalts war das Seegebiet südlich von Limah Rock wegen der Algenblüte (´Red Tide´) für das Tauchen unattraktiv.

Essen: Suresh ist wirklich ein talentierter Koch, der sowohl die lokale Küche, als auch europäische Speisen zubereitet (Spaghetti Bolognese, Hamburger mit Pommes, Hähnchen). Wir haben täglich rohes und ungeschältes Obst und Gemüse gegessen, ohne, dass auch nur ein Gast danach über Beschwerden geklagt hätte. Die Hygiene ist also einwandfrei. Das Essen war besser, als auf meinen zwei Safaris im Roten Meer, obwohl es dort auch gut war. Zum Frühstück gibt es auf der Red Dhow ´echte´ Fruchtsäfte (keinen schalen Nektar) , zum Abendessen 1 Glas Rot- oder Weißwein ohne Aufpreis (zugegeben: schlichte Tafelweinqualität). Vermisst habe ich lediglich echten Kaffee bzw. Tee mit Kultur (d.h. nicht aus Beuteln).

Kabinen / WC: Die Kabinen sind winzig, schlicht, aber sauber. Kritikpunkt ist die Klimaanlage, die kaum zu stoppen war und das Unterdeck in ein Eisfach verwandelt hat. Tipp: Ein Stück Pappe im Format DIN A3 sowie Gewebeklebeband mitnehmen, um die Klimaanlage stillzulegen. Das sollte auch gegen das nervige Geräusch helfen. Ich habe ab der dritten Nach auf den Liegen des Sonnendecks übernachtet.
Die Sanitärbereiche werden von der Crew mehrmals am Tag sauber gemacht. Der Hinweis mit dem Klopapier in dem Bericht weiter unten ist immer noch richtig; das vorhandene Papier ist wirklich nicht so doll. Man kann aber auch alternativ Gebrauch von dem dafür bestimmten Brausenschlauch machen, probiert´s einfach mal aus!

Tauchen: Die Tauchplätze und die Einstiege wurden von unserem Guide so ausgewählt, dass das Strömungstauchen minimal waren. Strömung wird erstens verursacht von den Gezeiten, zweitens von der Brandung und schließlich noch dem Wind. Man hat also gute Chancen, einen Felsen mehrmals am Tag von mehreren Seiten betauchen zu können, da die Strömung ja nach ein paar Stunden wechselt. Unter Wasser machen sich die Strömungen durch unterschiedliche Wassertemperaturen mit unterschiedlich guter Sicht bemerkbar. Die Sicht ist allgemein nicht so gut wie im Roten Meer, aber eine Buddyleine braucht man deswegen noch lange nicht. Gute 5 Meter waren immer drin, im Mittel 15m. Alles in allem ist die empfohlene Mindesttaucherfahrung eher als Notreserve zu verstehen, wenn denn der Guide mal von den Verhältnissen unter Wasser überrascht wird. Unsere Tauchgänge fielen allsamt in die Kategorie ´Rentnertauchen´, also uneingeschränkt Anfänger-tauglich.
Bis auf einen Tag vor Limah Rock waren wir stets die einzige Tauchgruppe vor Ort, außer uns gab es nur hin und wieder ein paar Fischer.

Tauchablauf: Das kurz & knappe Briefing wurde anhand der üblichen Handskizze auf Englisch gegeben. Obligatorisch war die Wiederholung der Tauchbedingungen:
1. Tauchzeit 60 Minuten (Realität: plus / minus 10 min)
2. maximale Tiefe 30 Meter, (aufgrund der Örtlichkeiten nur schwer zu überschreiten)
3. Tauchen nur innerhalb der Nullzeit (ebenfalls schwer zu überschreiten, Pkt. 2)
4. 3 Minuten Sicherheitsstopp auf 5 Metern.
In die Tauchanzüge geschlüpft sind wir noch an Bord der Red Dhow, dann ging es auf das Speedboot, wo sich die Gerät befanden. Der Speedboot-Transfer zum Tauchplatz dauerte je nachdem zwischen 1 und 20 Minuten. Aufgrund der Enge ist das Anlegen des Geräts trotz Unterstützung der Crewmitglieder nicht immer einfach. Per Rolle rückwärts ging es ins Wasser, gefolgt von kurzem Sammeln an der Oberfläche und gemeinsamen Abtauchen. Der Guide bildete meist die Vorhut, den Buddyteams war aber durchaus erlaubt, Abstand zu halten. Im Flachbereich hat man sich dann zum Sicherheitsstopp wieder getroffen. Nach dem Auftauchen gingen die Taucher über die Leiter wieder zurück ins Speedboot. Nett: Nach jedem Tauchgang gab es unaufgefordert Wasserrationen aus der Kühltasche. Nach der Rückkehr auf die Red Dhow verblieb die Ausrüstung im Speedboat. Um den Wechsel der Flaschen kümmert sich die Crew ganz allein. Nachttauchgänge werden auf Wunsch täglich durchgeführt und beginnen stets noch im letzten Tageslicht.

Tauchausrüstung: Alle Gäste hatten ihre eigene Ausrüstung dabei, deshalb kann zur Leihausrüstung nichts gesagt werden. Das Blei wird in 2 und 4 Pound (ca. 1 und 2 kg) Stücken zur Verfügung gestellt. Die Tauchflaschen sind allesamt Aluflaschen mit geschätzten 11,1 Liter Inhalt. Die Flaschenventile haben meist DIN-Anschluss, den die Crew per Einschraubadapter für INT-Automaten umrüsten kann. Seinen eigenen Adapter kann man also zuhause lassen, genauso wie den Kompass. Signalboje (SMB) war bei unseren Tauchgängen allenfalls bei Nachttauchgängen nützlich, das mag aber anders ausschauen, wenn die Maximalzahl von 14 Gästen dabei ist. Tauchlampe ist dagegen immer sinnvoll, auch am Tag, um damit die vielen Felsspalten auszuleuchten. An der gesamten Küste wird aktiv Fischerei betrieben, ein Messer ist also gerechtfertigt. Bei Wassertemperaturen von 28 - 32 Grad (laut Duschcomputer) war ich mit einem 5mm Overall unterwegs, bin allerdings auch eine Frostbeule. Hin und wieder war es gefühlte 24 Grad, wie gesagt, man trifft während eines Tauchgangs auf verschiedene Wasserschichten.

Tauchsicherheit und Sicherheit an Bord
Beim Einchecken müssen die Gäste eine umfassende Haftungsbefreiung für den Veranstalter unterzeichnen, sowie eine Erklärung des Gesundheitszustands. Attest und Brevet werden in gutem Glauben anerkannt. Ein Koffer mit der Aufschrift ´DAN Oxygen´ ist an Bord. Im Aufenthaltsbereich an Bord befinden sich zwei 1kg ABC Pulverlöscher. Es gibt eine Bordapotheke. Das Bordfunkgerät befindet sich am Ruderstand auf dem Sonnendeck und ist stets abgeschaltet, so dass die Gäste nicht mit dem Gequäke belästigt werden. Ebenso werden die Gäste nicht mit aufdringlichen Sicherheitseinweisungen oder Notfallübungen genervt. Die Crew arbeitet routiniert und als eingespieltes Team.
Im Salon liegt ein Buch mit dem Titel ´Underwater Explorer UAE´. Schaut Euch da mal die Abbildungen mit den Gifttieren auf den hinteren Seiten an! Die Luft aus den Flaschen ist geruchlos, der Sinterfilter meiner 1. Stufe sieht (zerlegt habe ich ihn noch nicht) wie neu aus.

Sonstiges
Die Crew ist stets aufmerksam und sehr gut darin, die Wünsche der Gäste von deren Augen abzulesen, ohne jedoch aufdringlich dabei zu sein. Beispielsweise stand ab dem zweiten Abend unaufgefordert ein Tisch mit Gläsern, Eiswürfeln und Zitronenscheiben auf dem Sonnendeck, um die Teilnehmer unserer Gin-Runde zu erfreuen. Da in der Crew nur einer dem islamischen Glauben folgt, kam es durch den Ramadan zu keinerlei Abstrichen beim Service.
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Flug von Düsseldorf nach Dubai (25.3.07-03.04.07 ...

Flug von Düsseldorf nach Dubai (25.3.07-03.04.07 davon 2,5 Tage Dubai) Am Flughafen Empfang von dem dortigen Veranstalter, Al Marsa Musandam Diving . Danach noch die Busfahrt nach Dibbah, einem kleinen Hafen im Oman auf der Halbinsel Musandam, ca. 1 Stunde. (Morgens um 2 Uhr) Rückfahrt 3,5 Stunden, dank rush hour in Dubai.

Diese Tour kostete 1276 EU plus Hotel in Dubai (Wir haben 30 EU pro Tag gezahlt DP Zimmer) Unser Veranstalter war Worldwidediving , was unser Glück war ! An dem Tag, war die Hölle los in Dubai am Flughafen. Wir waren die einzigen, die mit WW Diving angereist sind, und waren somit die einzigen, die eine Handy Nummer hatten. So haben wir den Abholer in 5 Minuten gefunden. Die anderen auf unserer Tour haben ca. 1-2 Stunden gesucht, und ein Mitreisender, hat sich sogar mit dem Taxi bringen lassen, und eine Nacht im Hotel verbracht.

Zur Dhow und dem Tauchen im Oman, kann ich meinen Vorrednern nur beipflichten.

Positive : Sehr viel Fisch (Fischsuppe), deutlich größer als in Egypt ,weniger Korallen als Egypt.

Negativ: Teilweise miese Sicht, und jede Menge Quallen. Wasser nur 22-23 Grad. (Besser 5mm, bei Frostbeulen auch 7 mm) Und bitte keinen Shorty. Da machen einen die Quallen fertig ! In den letzten Tagen, sind einige (ganz arabisch) mit Kopftuch getaucht.

Ich persönlich fand das tauchen besser, als das Tauchen in Egypt in den letzten Jahren. Und man hat außerdem, jeden Spott für sich alleine. Alles sieht unzerstört aus.

Zum Boot: Boot bietet genügend Platz, außerhalb der Kabine. Das Essen ist lecker, und reichhaltig.
Die Crew gut und sehr freundlich. Der Guide Rico Guioguio, war sehr erfahren und lustig. Der rödelt einem in den Pausen zwischen den TG sogar die Flaschen auf. Also nur noch Blei einstecken, und springen. Zum Abendessen, spielt er dann mit seiner Gitarre auf. Aber er spricht nur Englisch. Zur Struktur an Bord : 6 Deutsche, 2 Franzosen, 2 aus Italia, 2 aus UK. Negativ ist eigentlich nur die größe der Kabine. Ich schätze mal 2-3 m*m klein. Ich hatte im Bett, ca. 15 cm Todraum über mir. Aber 6 Tage, kann man das verschmerzen, da man nur zum schlafen, unter Deck ist. Die Natur außerhalb des Bootes,ist beeindruckend. Und man ist alleine unterwegs.

Es gibt ein Satelliten Handy an Bord. Kostet 1 Minute 1 US Dollar. Ist damit billiger als Handy. (2,20 EU -2,79 EU)Die ersten 4 Tage, hatten wir sowieso kein Netz. Cola kostet ca. 0,50 EU. Bier ca. 4 EU. Zum Essen gibt es einen Softdrink oder Wein, for free. Wir hatten mal gerade 25 US$ , für die Woche zu zahlen. Alles in allem ein toller Urlaub.

Mike

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catmotherPADI OWD

** Anreise **- Flug von Düsseldorf nach Dubai- Em ...

** Anreise **
- Flug von Düsseldorf nach Dubai
- Empfang von dem dortigen Veranstalter, Al Marsa Musandam Diving
- Busfahrt nach Dibbah, dem kleinen Hafen im Oman, Halbinsel Musandam, ca. 2 Stunden mit einem kleinen Zwischenstop für die Raucher
- weder für den Oman noch für die Vereinigten Arabischen Emirate benötigen deutsche Touristen ein Visum, d. h. es ist keine Gebühr nötig auf der Fahrt von Dubai nach Dibbah


** Das Schiff *
Die Red Dhow ist ein 1993 speziell für Taucher gebautes traditionelles Schiff. Mit 23 m Länge und 6 m Breite gehört es immerhin schon zu den größeren unter den Tauchschiffen.


- Technische Ausstattung -
2 x 400 PS Antrieb
Stromversorgung 220/24/12 V mit 2 x 60 KW Generatoren
14000 l Frischwasser, Wasseraufbereitungsanlagen
2 Kompressoren unter Deck

- Sicherheit -
Radar, Autopilot
VHF Radio, Satelliten-Telefon
GPS, Echolot
Erste Hilfe Set
50 l Sauerstofftanks
2 Rettungsinseln
30 Rettungswesten
1 Beiboot, 1 Schlauchboot mit Außenborder

- Unterdeck -
Hier befinden sich die 8 Doppelkabinen, vier davon im vorderen Teil, vier im hinteren Teil des Schiffes, getrennt durch den Motorraum. Die vorderen sind etwas kleiner, aber dafür weiter vom Motor weg. Zwei davon sind wirklich winzig und haben kaum Ablagefläche. Aber ich hab auch im Internet gelesen, dass auf dem Schiff nur maximal 12 Gäste untergebracht werden. Das bedeutet, dass diese Kabinen wohl nicht bzw. nur für die Crew genutzt werden.

Ausgestattet sind alle mit je einem Doppelstockbett, Klimaanlage, ein paar Regalfächern und wenigstens Stauraum unter dem Bett. Bettwäsche und 1 mal Handtücher für jeden sind vorhanden.
Zwei der Kabinen (Nr. 6 und 7) haben ein eigenes Bad mit Toilette (american style), Waschbecken und Dusch. Für die anderen Kabinen gibt es je für zwei eine gemeinsame, kombinierte Dusche und Toilette.
Eine weitere Dusche/Toilette gibt es noch auf dem Mitteldeck.
Wie bei allen Sanitäreinrichtungen auf Booten darf man das Toilettenpapier und andere Sanitärartikel nicht in die Toilette, sondern nur in den nebenstehenden Eimer werfen. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber wir kannten das ja schon von anderen Ausfahrten. Allerdings ist das Toilettenpapier eine Katastrophe - deshalb mein Tip, selbst welches mitzubringen.
Ansonsten hat immer alles funktioniert, war trotz der gemeinsamen Benutzung aller 9 Taucher stets sauber.


- Hauptdeck -
Das Hauptdeck ist in etwa drei gleiche Teile aufgeteilt: Taucherbereich, Salon und Eßbereich. Auf der Taucherplattform stehen die Flaschen in Bänken bereit, unter denen man gut die Boxen für die kleineren Ausrüstungsgegenstände verstauen kann. Hier halten sich die Leute oft auf, weil man um einen Tisch ganz gut sitzen und klönen kann. Von dort geht es noch eine Treppe hinunter, wo sich die Dusche und ein Spülbecken für die Ausrüstung befindet sowie der Kompressorraum. Ungünstig ist es allerdings, daß man zum Tauchen eben die Treppe herunter müßte, und das in voller Montur. Aber wir hatten alles Bootstauchgänge mit dem Beiboot.

Den größten Teil des Hauptdecks nimmt der klimatisierte Salon ein. Zwei große Sitzgruppen reichen für die Taucher gerade so aus. Tische gibt es hier keine. Außerdem vorhanden: eine Teeküche mit Kaffeemaschine und Wasserkocher für Tee, Video- und DVD-Player, Fernseher, Stromanschlüsse, viel Stauraum für die kleinen Dinge. Alles ist wirklich übersichtlich und ordentlich angelegt.
Von hier geht es in das Unterdeck zu den Kabinen.

Der vordere Teil dieses Decks ist offen und Küche und Eßzimmer zugleich. Hier bereitet die Crew das Essen zu, gibt es einen langen Tisch und Stühle. Alles ist mit einem Sonnensegel überdacht, so daß man sich nicht verbrennen kann. Außerdem steht hier Trinkwasser in diesen jetzt üblichen Großflaschen bereit, deshalb ist es immer günstig, wenn man eine stabile Trinkflasche mit hat.


- Oberdeck -
Das Oberdeck ist ein gigantisches Sonnendeck, das zu zwei Dritteln überdacht ist und Schatten spendet. Lediglich der Kommandostand nimmt ein wenig Platz weg. Hier gibt es für jeden Gast eine Liege mit Auflage sowie Platz für Tische und Stühle. Einzig störend sind die vier Abluft-Ventilatoren der Klimaanlagen, die hier ziemlichen Lärm und natürlich noch zusätzliche Hitze verursachen.


** Verpflegung **
Im Preis inbegriffen sind alle Mahlzeiten sowie Wasser, Tee und Kaffee. In einer großen Kühltruhe gibt es aber noch Softdrinks und Bier, die allerdings was kosten. Man macht dann einfach auf einer Liste einen Strich und am Ende wird alles abgerechnet. Auch Obst, Müsli und Kekse sind in der Küche immer zu finden. Allerdings ist zum Lunch ein Softgetränk und zum Abendessen ein Glas Wein frei.

Vollpension heißt hier vier Mahlzeiten über den Tag verteilt. Witzigerweise hängt sogar im Salon ein Speiseplan aus, so daß man sich durchaus entscheiden könnte, ob man essen geht oder nicht, wenn einem das Angebot nicht zusagt. Aber Alternativen gibt es keine - das nächste Restaurant ist ziemlich weit.
Das Frühstück ist eher ägyptisch-südländisch mit einer Forma von Ei, Würstchen, Müsli, Toast, Marmelade und Butter, Ziegenkäse und Oliven und Fladenbrot. Leider vermisse ich immer wieder Käse, aber der ist in arabischen Ländern nun einmal schwer zu bekommen.

Zum Mittagessen gibt es entweder Reis oder Nudeln, ein bis zwei Fleisch-, Fisch- oder Gemüsegerichte, einmal sogar Pommes, was ich fast abartig finde. Alles ist in ausreichender Menge vorhanden, zumindest wird nach den Gästen auch die Crew noch davon satt.

Nach dem Nachmittagstauchgang gibt es immer Kuchen oder andere Süßspeisen und Obst.

Abendessen gibt es wegen des Nachttauchgangs immer recht spät, aber das ist eben nicht zu ändern. Auch diese Mahlzeit ist warm mit Fleisch- oder Fischgerichten, kleinen Snacks und Reis als Beilage. Und oft gibt es noch Nachtisch dazu.

Insgesamt fand ich das Essen schmackhaft und auf jeden Fall besser als auf dieser unsäglichen Tour mit der See Fair in Ägypten. Manches ist recht herzhaft zubereitet, aber nicht so scharf wie in Asien.
Es hat in den sieben Tagen auch keiner über Probleme mit der Verdauung geklagt, deshalb gehe ich davon aus, daß es auch ordentlich zubereitet ist.


** Tagesablauf **
Auf dem Programm stehen in der Regel 4 Tauchgänge pro Tag - Morning dive, am späten Vormittag, am späten frühen Nachmittag und ein Nachttauchgang. Wie immer gilt, man muß nicht jeden Tauchgang mitmachen.
Der erste Tauchgang findet ca. 7.30 Uhr statt, davor hat man also noch genug Zeit, sich den Schlaf aus den Augen zu wischen, den morgendlichen Gang zu absolvieren und eine Kleinigkeit zu essen oder zu trinken. Meist wird man sowieso schon zeitig munter, wenn der Motor des Schiffes anspringt, weil es morgens den Ankerplatz wechselt.

Vor jedem Tauchgang findet ein kurzes Briefing statt, bei dem der Tauchplatz, Strömung, Sehenswertes und einzuhaltende Regeln abgeklärt werden. Alles wird in Englisch gehalten und der philippinische Guide war manchmal schwer zu verstehen. Ich persönlich fand das Briefing zu kurz und zu oberflächlich. Andere machen schon mal eine genaue Zeichnung vom Tauchplatz oder erzählen mehr von den Tiefenbereichen, aber vermutlich gehen die hier davon aus, daß es alles fortgeschrittene Taucher sind. Und wegen des Wellengangs fuhren wir manchen Tauchplatz an, denn noch nicht mal Roberto kannte.
Die Teams müssen sich auch selbst zusammenfinden. Aber das ist im Grunde nicht schlimm, denn wer übrig bleibt, der geht mit dem Divemaster.


** Tauchen **
Wir haben uns dieses Tauchziel eigentlich gesucht, weil hier die absolute Ruhe herrscht. ES gibt nämlich nur zwei Tauchschiffe, die sich in diesen Gewässern bewegen und die fahren noch nicht mal gleichzeitig. Insofern ist es genial, daß man ungestört in einer Bucht liegen kann, keine anderen Taucher aufeinander hocken un sich bei den Korallen drängeln.

Generell ist zu Oman zu sagen, daß die Tauchlandschaft hier ähnlich ist wie in Ägypten und zugleich wie bei den Similans, vielleicht nicht ganz so üppig mit Hart-, aber dafür mit Weichkorallen. Stellenweise gibt es ganz flache Hänge, auf denen nur gelbe und violette Peitschenkorallen wachsen. Und doch gibt es eigentlich immer was zu sehen, auch wenn es nicht so spektakulär ist wie auf den Malediven. Und die Korallen sind weitgehend intakt, ebenso wie die Fischvielfalt.

Tauchen im Oman ist nur für einigermaßen erfahrene Taucher geeignet und man sollte schon mehr als 50 Tauchgänge haben. Die Strömung kann hier um die kleinen Inselchen herum ungemein stark sein. Wir hatten manchen Spot, wo wir die Richtung nicht einhalten konnten wegen zu starker Strömung.
Musandam ist eine vielfältig zerstückelte Inselgruppe, die aus Felsblöcken, kleineren und größeren Inselchen sowie einer Hauptinsel besteht, auf denen überhaupt nichts wächst. Für den Geologen mögen sie vielleicht interessant sein, denn die Felsen weisen manchmal eine interessante Faltenbildung aus der Zeit der Entstehung auf.

An Tauchplätzen fuhren wir auf unserer 6tägigen Route folgende Tauchspots an: Sunken Island, Ras Khaysah, Yafarrah, Ras Musandam, Tawakkul Island, Yazirat, Ras Halul, Ras Ahros, Ras Ahlam, Zamied, Shisha, Ras Bashin, Ras Habolhol, Ghubbat Shabus, Ras Marovi, Octopus Rock, Limah Rock, Khawr Mala. Ras heißt übrigens Ecke, d. h. wir haben uns vor allem an Ecken und Kanten der Felsenlandschaft herumgetrieben.

In welcher Reihenfolge sie angefahren werden, kann ich nicht genau sagen. Generell fährt das Schiff in der ersten Nacht ganz nach Norden und an den folgenden langsam wieder nach Süden. Das ist sicher auch vom Wetter abhängig und sehr Grenzen flexibel, da die Inseln und Buchten auch nur wenige Meilen auseinander liegen.

Auf ausgesprochen Großfisch hatten wir eigentlich nicht gesetzt und so wurden wir auch nicht enttäuscht, Dennoch haben wir während der 5 Tauchtage mit 23 Tauchgängen eine Menge gesehen (Schwarm- und Kleinfische, Krusten- und wirbellose Tiere), aber viel Großfisch war nicht dabei. Nur einmal hatten wir einen megamäßig großen, schwangeren Ammenhai in einer Höhle erwischt, der ließ sich überhaupt nicht stören.
Leider war die ganze Zeit die Sicht eher schlecht und Sichtweiten von nur 5 bis 10 m waren keine Seltenheit.

Folgende Highlights kann man dennoch nennen:
- Ras Kaysah wird häufig von großen und sehr neugierigen Stachelrochen besucht, die die Taucher dann regelrecht umkreisen. Hier sind auch einige riesengroße Netzmuränen zu Hause.
- Yazirat bot zumindest einen ahnungsvollen Blick auf Adlerrochen, die allerdings durch das planktonreiche Wasser nur andeutungsweise zu sehen waren. Dafür hatten wir viele Lobster, wieder eine riesige Muräne und enorme Schwärme von Fledermausfischen und anderen Schwarmfischen.
- Ras Halul liegt nah am Freiwasser und da ist die Aussicht auf Adlerrochen oder Mantas sehr wahrscheinlich.
- bei Ras Ahlam sind zahllose Muränen, auch richtig große Viecher, zu Hause.
- bei Ras Marovi lohnt sich ein Nachttauchgang, aber man sollte den Platz schon mal bei Tag angefahren sein. Hier haben wir über 10 Schildkröten gesehen, die sich zur Nachtruhe gebettet hatten. Auch sonst trieb sich da allerlei Getier herum
- Khawr Mala ist die Heimat der Lobster, die da in großer Menge vertreten sind und vor allem Nachts herumwandern.

Auch hier wird ausnahmsweise Tauchen für Faule betrieben. Für einen Tauchgang macht man irgendwann vor der angesagten Zeit auf dem Beiboot sein Gerät fertig. Denn die vollen Flaschen werden immer dorthin transportiert, so daß man nur noch Jacket und Automat an die Flasche bringen muß.
Dann steigt man nach dem Briefing an Bord voll angezogen auf das Beiboot, das einen zum Tauchplatz bringt. Abstieg ist dann immer mit einer Rolle rückwärts nötig. Und vom Auftauchplatz wird man auch wieder abgeholt. Deshalb sollte man auch immer eine Boje pro Team und eine Signalpfeife mithaben, denn das Beiboot könnte auch um eine Ecke warten.
Insofern ist das Tauchen hier echt entspannt.

Einen einzigen Kritikpunkt habe ich aber doch anzubringen, der jedoch von nachfolgenden Tauchern gut behoben werden kann: einerseits war das Briefing viel zu kurz und ungenau, das sagte ich schon. Hier muß man den Guide einfach darauf aufmerksam machen, dass er mehr Details zu den Tauchplätzen bringen muß, wie Himmelsrichtungen für die Orientierung, oder Skizzen.

Und ein wirklich leichtsinniger Nachttauchgang hat uns mächtig geärgert. Das war am Ras Marovi. Man brachte und ca. 13 Minuten zu einem Platz, wo wir Tauchen sollten. Der Guide war selbst nicht dabei, wartete aber im Beiboot. Im Nachhinein haben wir erst begriffen, wie unverantwortlich dieser Tauchgang war. Denn alle hatten die Orientierung verloren und wussten nicht, wo es langgehen sollte. Klar, Nachts sieht man ja auch weniger die Strukturen der Felsen und mögliche Wege. Außerdem war das Schiff meilenweit weg in einer Bucht und der Tauchplatz befand sich an einer Ecke, die aufs offene Meer hinaus ging. Wenn es da jemanden abgetrieben hätte....
An dem Abend haben wir Robert wirklich die Meinung gesagt.
Also Leute, auf diesen Punkt müsst ihr achten, wenn ihr die Tour mal machen wollt.


** Service **
Der Service der 5köpfigen Besatzung war für ein arabisches Schiff wirklich gut. Das muß ich einfach so sagen, weil wir es schon einige Male anders erlebt haben. Das Boot war stets sauber und aufgeräumt, und die Männer waren wirklich bemüht, uns das Leben angenehm zu machen.
Lediglich der Koch war nicht so aufgeschlossen und hat selten gelacht. Ansonsten war es wirklich angenehm auf dem Boot.

Die Bettwäsche und die Handtücher wurden alle zwei Tage gewechselt, die Behälter fürs Toilettenpapier sogar mehrmals am Tag. Für seine Kabine ist man allerdings selbst verantwortlich ? es gibt keinen Zimmerservice.

Übrigens gibt es auch ausreichend Tauchausrüstung auf dem Schiff. Ich habe sie im Unterdeck gesehen in dem Raum, wo der Kompressor steht. Sie machte auf den ersten Blick zumindest einen ordentlichen Eindruck.


** Kosten **
Diese Tour kostete 1399 ? und ist buchbar über www.worldwidediving.de oder andere Tauchreiseveranstalter, die das im Angebot haben.

Weitere Kosten sind im Grunde nicht einzuplanen. Deutsche benötigen derzeit keine Visum für Dubai oder Oman.
Ansonsten sollte man nur Geld für Softgetränke (10 Dirham pro Dose) oder Bier (20 D pro Dose) und Trinkgeld für die Crew (empfohlen ca. 30 Euro für die 7-Tage-Tour + 10 Euro für den Guide pro Nase).
Für Ausrüstung, die man bei der Buchung vorbestellen sollte, sind noch einmal Kosten pro Tag zu veranschlagen, aber da habe ich keine Preise außer für die Lampe (30 D für 2 Tauchgänge).

Die Red Dhow kann ich wirklich empfehlen (wenn man nicht auf Luxus pur Anspruch erhebt). Hier stimmen Preis und Leistung.



Die Red Dhow


Landschaft von Musandam


Das Sonnendeck


Smokers Paradise


Der Salon


Frühstück an Deck

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Allgemein Infos

Schiffsklasse:
Luxusklasse
Baujahr:
NIcht spezifiziert.
Länge:
NIcht spezifiziert.
Breite:
NIcht spezifiziert.
Anzahl Kabinen:
NIcht spezifiziert.
  • Kabinen mit DU/WC
Max. Anzahl Taucher:
NIcht spezifiziert.
Motoren:
NIcht spezifiziert.
Max. Geschwindigkeit:
NIcht spezifiziert.
Generatoren:
NIcht spezifiziert.
Kompressoren:
NIcht spezifiziert.
Treibstofftank:
NIcht spezifiziert.
Wassertank:
NIcht spezifiziert.
Zodiak Anzahl:
NIcht spezifiziert.
Zodiak Motoren:
NIcht spezifiziert.
Anzahl Besatzung:
NIcht spezifiziert.
Anzahl Guides/TL:
NIcht spezifiziert.
Anzahl Flaschen:
NIcht spezifiziert.
Flaschengrößen:
NIcht spezifiziert.
DIN/INT:
INT
Flaschenmaterial:
Aluminium
Ausstattung
  • Entsalzungsanlage
  • Klimaanlagen Kabinen
  • Klimaanlage Salon
  • Sonnendeck
  • Taucherplattform
  • Aufenthaltsraum
  • DVD / TV
Tauchtechnik
  • Nitrox
  • Trimix
  • Rebreathersupport
  • Lademöglichkeit 12/24V
  • Lademöglichkeit 110V
  • Lademöglichkeit 220V
  • Kameraverleih
  • Computerverleih
Kommunikation
  • Bordfunk
  • Satellitentelefon
  • Satellitenfax
Sicherheit
Sauerstoffausstattung:
NIcht spezifiziert.
  • Erste Hilfe Ausrüstung
  • Rettungsinseln
Anzahl Rettungswesten:
NIcht spezifiziert.
Technik
  • GPS
  • Radar
  • Echolot
  • Fishfinder
Aktivitäten
  • Wasserski
  • Angeln/Fischen
  • Parasailing
  • Abendprogramm