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Santa Lucia de Cuba

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Die Tauchplätze in Santa Lucía de Cub ...

Die Tauchplätze in Santa Lucía de Cuba







1. Manta Point  (Tiefe 30m)


Dieser Tauchplatz liegt im nördlichen Teil der Halbinsel Sabinal,
einer Zone der verschiedensten Tierarten. Hier kann man sehr oft Rochen
beobachten. Zu Beginn einer naturbelassenen Sandfläche befinden
sich sehr viele, schöne Korallen. In  den Formationen der
Kanäle und zwischen den Riffdurchfahrten kann man neben allen
Korallenarten auch Fische wie Schnapper, Barsche, Kaiserfische und
Papageienfische, ja sogar Schildkröten entdecken, deren Zuhause
hier ist.






2. Maternillos  (Tiefe 30m)

Ganz in der Nähe des Leuchtturmes Faro Colon (1849) auf der Spitze
des Maternillos ist dieser Tauchplatz charakteristisch für viele
Korallen, z.b. Gorgonen, aber ebenso für riesige
Korallenblöcke, die etwa 500m von der Küste entfernt sind. In
einer wunderschönen Unterwasserwelt mit intakter Fauna sind viele
große Fische in allen erdenklichen Farben anzutreffen.






3. La Corona  (Tiefe 26m)

Beim Abtauchen an einer Wand sieht man unter sich Korallen in der
Formation einer Krone. An der senkrechten Wand wachsen die
unterschiedlichsten Weichkorallen. Neben Fischen mit tropisch bunten
Farben gibt es hier auch sehr große Tarpune zu sehen.






4. Las Palmas  (Tiefe 27m)

Dieser Platz wird wegen seiner Vielfalt an Korallen auch Palmenwald
genannt. In dieser Unterwasserwelt entdeckt man Schwämme,
Silberfische und Salatkorallen. Grosse und kleine Fische in vielen
Farben bevölkern diesen Platz.






5. El Cable  (Tiefe 20m)

Ein sehr historischer Platz. Im 19. Jahrhundert hat hier ein
großes Schiff ankern wollen. In 15 m Tiefe kann man das Ankerseil
noch sehen, dort beginnt es und es
wird berichtet, dass der Anker in einer Tiefe von mehr als 90m zwischen
den Korallen neben einem Schatz liegen soll. An dem Seil hängen
noch 2 weitere Anker auf unterschiedlichen Tiefen.



6. Puente Herber  (Tiefe 25m)

Dieser Platz ist eine natürliche Unterwasserbrücke, die
aufgrund  eines Unterwasserbebens entstand. Der Entdecker dieses
Platzes war John Herber, ein Taucher. Die Korallenwände sind
wunderbar und schön, von September bis Februar kann man an diesem
Tauchplatz Sandfälle beobachten. Fische aller Arten und Farben
sind hier heimisch.



7./8./9. Joventinas I, II, III 
(Tiefe 27m)


Die Zeit und die Gezeiten halfen der „Joventina“ nicht, den Elementen
dieses Riffes zu widerstehen. Diese Elemente jedoch bestimmen den Reiz
dieses Tauchplatzes Joventina. Wunderbare, farbige Korallen und die
Vielfalt der Fische in Größe und Farbe überzeugen den
Betrachter. Riesenmuscheln (Strombus Gigas), das Symbol von Sta. Lucia,
sind dort zu finden.



10. Sharks (Tiefe 27m)

Dieser Tauchplatz befindet sich nahe der Öffnung des Kanals nach
Nuevitas und kann nur bei Stopp der Strömung in einer Zeit von 45
bis 50 Minuten betaucht werden. Wenig Bewuchs wird durch viele Fische
ausgeglichen. Stierkopfhaie sind hier von „Treppenstufen“ aus zu
beobachten.











11. Las Anforas  (Tiefe 27m)
 


Vielfältig sind hier die Formen und Größen vieler
Amphoren aus der Kolonialzeit, die von den spanischen Eroberern in das
Wasser geworfen wurden. Öl, Trinkwasser und Wein enthielten diese
Gefäße spanischer Soldaten dieser Zeit.. Daher ein sehr
interessanter, für historische Studien wichtiger, Platz.



12. Nuevo Montera  (Tiefe 27m)

Hier liegt ein Wrack, den Bug zum Ufer hin nach oben (7-8m)
positioniert. Das Heck liegt in 27m Tiefe. Das Wrack ist 1894 erbaut
worden, 1903 gesunken und inzwischen sehr schön bewachsen.
Ursprünglich hatte das Schiff 2 Schornsteine, 3 Masten und eine
Schraube mit 4 Flügeln und wurde auf einer Liverpooler Werft
für die Küstenschifffahrt gebaut. Am 27. Juli 1903 wollte das
Schiff bei sehr schlechter Sicht in den Kanal einfahren, stieß
aber mit einem anderen Schiff, der Pocklington, zusammen und sank.
Gleich neben dem Wrack zeigen die Tauchlehrer der Basis „Shark‘s
Friends“ die spektakuläre Fütterung der Stierkopf- und
Karibischen Riffhaie aus der Hand.



13. La Piedra de Biosca  (Tiefe
18m)


Ein schöner Tauchplatz mit einem großen Felsen, der in den
Kanal hinein ragt und für die Schifffahrt eine Gefahr, für
Taucher aber einen  Gewinn darstellt. Robalo, eine große
Fischart, ist dort von Juli bis November in Höhlen zu finden. In
diesen Höhlen gebären auch die Weibchen. Diese Fische sind
für Haie ein Leckerbissen. Schnapper, Barsche, Papageienfische u.
a. sind dort zu finden.






14. La Poza  (Tiefe 14m)

Kanäle in Richtung des offenen Meeres kennzeichnen diesen
Tauchplatz. Die Welt der Korallen ist nach Art und Farbe
vielfältig (Gorgonen, Feuerkorallen, Schwarze Korallen). Die
Fische dort stehen oft sehr still im Wasser, fast bewegungslos. Es sind
Kaiserfische, Sardinen und viele andere Arten. Durch die geringe Tiefe
wird dieser Platz auch gerne von Einsteigern genutzt.






15. Black Coral  (Tiefe 30m)

Ein Tauchplatz im offenen Meer am Riff in der Nähe des Dorfes La
Boca und seiner Häuser. Viele Schwarze Korallen sind kennzeichnend
für diesen Platz. Die Zulieferer der Schmuckhersteller tauchen
hier oft nach diesem Material, obwohl dieser Schatz des Meeres dadurch
in die Gefahr des Aussterbens gerät. An einer Wand sind Gorgonen
und Schwämme zu finden, in deren Mitte Wasserspinnen Schutz vor
Feinden suchen. Auch Moränen bevölkern diesen Tauchplatz.






16. Sabinal  (Tiefe 9m)

Wrackreste eines Zementschiffes fallen dem Taucher auf. Dieses Schiff
hat 20 Jahre die touristische Infrastruktur in Santa Lucia mitgestaltet
und wurde danach als Attraktion für Tauchanfänger versenkt.
Ein reges Unterwasserleben in bunter Vielfalt erstaunt den Betrachter.
Moränen, Langusten und auch  Schwämme sind dort zu
finden.






17. Alta Gracia  (Tiefe 27m)

Hier liegt auf 27m ein Schlepper, dessen Aufgabe es war, Schiffe
zwischen Haiti und Kuba hin und her zu schleppen. Die Struktur des
Schiffes ist gut erhalten, Schwämme haben den Rumpf und das Deck
erobert. Kleine und große Fische haben hier ihr Domizil. Langsam
aber beginnt das Schiff mit dem Riff zu einer Einheit zu verwachsen.



18. El Escalon  (Tiefe 18m)

Dieser Tauchplatz, eine Treppenstufe auf 18m, hat auf der einen Seite
eine Wand zum Abtauchen, auf der anderen Seite eine Wand, die in die
unendliche Tiefe des blauen Meeres führt. Auf der Stufe wachsen
nahezu alle Korallen und Amphoren, die das Meer zu bieten hat.
Während in den Korallen überschwängliches Leben
herrscht, kann man im tiefen Blau des Ozeans Großfische,
Barrakudas, Tarpune und Rochen beobachten. Nach einem eingehenden
Studium der Korallen, Felsen und Lebewesen  wird das Austauchen in
6m Tiefe über vielen Weichkorallen leicht gemacht.






19. Kleine Höhle  (Tiefe 28m)

Eine 10m kleine Höhle fällt dem Taucher in ca. 20m Tiefe auf.
Viele Schwämme, Weichkorallen und kleine Fische bilden den Rahmen.




20. Tiefe Höhle (Tiefe 30m)

Diese Höhle befindet sich an einer Wand in 30m Tiefe und ist sehr
groß, 14m breit und 16m hoch. Viele Ausbuchtungen mit
Silberfischen als Bewohner erfreuen im Schein der Lampen den Taucher.
Schwämme und in großer Zahl Schwarze Korallen sowie andere
Fischarten in großer Zahl kann man in der Umgebung der Höhle
beobachten.



21. Diver‘s Den (Tiefe 30m)

Dieser Tauchplatz war der erste, den die Taucher der Tauchbasis vor
vielen Jahren entdeckten. Canyons und Korallen kennzeichnen dieses
Gebiet ebenso, wie viele kleine, farbige Fische.



22./24./25./26. Poseidon I, II, III,
IV  (Tiefe 30m)


Alle diese Tauchplätze sind über flachere (20m) Plattformen
zu erreichen bzw. zu verlassen. Sie befinden sich direkt vor dem Hotel
MAYANABO. Die Tauchzone hat eine sehr große Ausbreitung. Ihre
Namensgebung durch den griechischen Gott des Meeres erfolgte aufgrund
der außergewöhnlichen Vielfalt an Korallen und Fischen.
Bemerkenswert sind Geweih- und Hirnkorallen, Riffhaie, Adlerrochen und
Schildkröten.



23. Hectors Coral Garden  (Tiefe
30m)


Ein Gebiet, das den Namen Korallengarten wirklich verdient. Ein
deutscher Taucher hat diesem Platz seinen Namen gegeben. Unzählige
Farben kennzeichnen die Unterwasserflora und –fauna, wobei das
kristallklare Wasser bis in die Tiefe von 30m ausgezeichnete Sicht
bietet. Fische in allen Größen und Farben sowie alle
erdenklichen Korallen geben diesem Tauchplatz sein Gesicht.






27./28./29./34. Cañon I, II,
III, IV (Tiefe 30m)


Ein Amerikaner aus Colorado gab diesem Platz den Namen wegen seiner
Ähnlichkeit mit dem Grand Canyon. Viele Schluchten sind hier
kennzeichnend. Die Wände sind sehr steil und tief, 
Sandfälle kann man unter Wasser beobachten. Ganze Kolonien von
„Brautstraußkorallen“ sowie vielfältige Schnapperarten
bilden das Umfeld.



30. El Susto  (Tiefe 27m)

Ein Tauchplatz zwischen 2 Riffen mit teilweise erheblicher
Strömung. Gelegentlich treibt diese Strömung Taucher an den
oberen Teil einer Wand, die steil abfällt. Dabei blicken Taucher
urplötzlich in die Tiefe. Daher der Name El Susto (der Schrecken).
Wie an anderen Plätzen,  über und über Korallen,
Fische in allen Farben.



31. Ost 120 (Este 120)  (Tiefe
23m)


Der Tauchgang beginnt auf einer Plattform in 15m Tiefe, schnell werden
25m über eine Kante erreicht, danach beginnt eine wunderbare
Korallenwelt. Grosse Felsen und eine kleine Höhle bilden den Weg.
Zigtausend kleine Fische, MANJUAS, sowie einige Langusten machen auf
sich aufmerksam.






32. La Copa  (Tiefe 28m)

Das Tauchgebiet hat seinen Namen von dort befindlichen Schwämmen,
die wie Pokale aussehen. Alle Arten von Rifffischen sind hier zu Hause.




33. Las Valentinas  (Tiefe 30m)

Ein Tourist namens Hector Manst hat diesen Tauchplatz an einem
Valentinstag entdeckt. Unzählige Felsen und Korallen bedecken
dieses Areal, Großfische, z. B. Adlerrochen, Moränen,
Schnapper, Spatenfische, verschiedene Haiarten u. v. m. sind hier
heimisch.




 

AUF DIESEN PLÄTZEN IST NEBEN DEN TAUCHGÄNGEN AUCH DIE
AUSBILDUNG ALLER STUFEN MIT INTERNATIONALEM  ZERTIFIKAT (ACUC)
MÖGLICH.



STARKE WINDE UND STURM LASSEN TAUCHGÄNGE AM RIFF NICHT ZU. EINE
ALTERNATIVE IST EIN FLUG NACH KAWAMA, EINER INSEL IN DER KARIBIK, MIT
EINEM ANSCHLIESSENDEN TAUCHGANG.


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