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Rangiroa, Fakarava Süd und Nord

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Bewertungen(2)

Wir waren im September/Oktober 2014 zum Tauchen a ...

Wir waren im September/Oktober 2014 zum Tauchen auf den Tuamotus.
1. Rangiroa
Hier wird hauptsächlich am Tiputa Pass getaucht. Das Highlight sind hier natürlich die Delfine, die extrem neugierig und zutraulich sind. Ein einheimischer Dive Guide wird von ihnen regelrecht als ´Putzerstation´ benutzt. Im nicht ganz so spektakulären Avatoru Pass sind einige recht große Silberspitzenhaie ziemlich ortsfest. Als Tauchbasis haben wir 6 Passengers genutzt und waren sehr zufrieden. Rangiroa ist hauptsächlich ein Großfischrevier, schöne Korallen kann man eher nicht erwarten.
2. Fakarava Süd/Wall of sharks
Tetamanu hat am Südpass wohl das beste Hausriff der Welt. Mehrere hundert(!) Haie bei einem Tauchgang und dann im sehr guten Restaurant aufzutauchen, das hat was. Die Tauchbasis ist einfach, die Guides sehr kompetent.
3. Fakarava Nord/ Garuae Pass
Ebenfalls ein Weltklasse Tauchplatz mit Mantas satt bei auslaufender Strömung, bei einlaufender Strömung ein spektakulärer Tauchplatz mit Silberspitzen und Grauhaien, sowie dicht gepackten Fischmassen. Auch tolle Korallen.

Ein Video von unseren Tauchgängen findet ihr hier:
http://youtube/sRiwc3vvo3c
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.......................... allein schon der Anflu ...

.......................... allein schon der Anflug auf Französisch-Polynesien ist mal wieder ein Traum, den man erst richtig ernst nimmt, wenn man endlich nach relativ langem Flug wieder mit beiden Füßen auf dem Boden steht.
Nach Ankunft am 09.03.09, später Abend in Papeete und dortiger Übernachtung im Tahiti Airport Motel, starteten wir mit einer Propeller-Maschine der „Air Tahiti“ Richtung 1. Ziel:

Rangiroa:

Gebucht hatten wir im Hotel „Novotel Rangiroa Lagoon Resort“ ohne Verpflegung. Dies war vielleicht auch der Grund dafür, dass wir vom Receptions-Personal nicht ganz so freudig Willkommen geheißen wurden und auch nicht, wie all die anderen Gäste, ein Willkommens-Cocktail erhalten haben. Naja. Aber unser Bungalow (Gardenview Room) war wirklich sehr sehr schön und wurde jeden Tag auch sehr ordentlich und gründlich gepflegt! Der Weg vom angehobenen Sonnen-Strand ins lauwarme Nass ist etwas steinig, jedoch gut über wenige kleine Treppen erreichbar. Dennoch, auf Wasserschuhe mit guter Sohle sollte auf keinen Fall verzichtet werden. An diesem Strand gibt es Liegen aber leider keine Auflagen dafür. Ich bezweifle aber, dass bei ausgebuchtem Hotel genügend Liegen für alle da wären....
Verpflegt haben wir uns zum Morgen im 20 Meter entfernten Supermarkt und zum Abendessen beim „Italiener“ gegenüber. Hut ab – die Preise für diese Portionen sind unwahrscheinlich hoch!!! Dies scheint aber überall dort so zu sein – und bei Halbpension im Novotel wäre alles nochmal viel teurer geworden.
DOCH DANN!!!!!!! Ca. 100 Meter vom Novotel gibt es ein „Snack-Restaurant“ mit dem Namen „OBELIX“ - das war unsre Rettung!!!! Super lecker, super Portionen, super (kleine) Auswahl und super Freundlich! Direkt nach dem 1. Abendessen fühlten wir uns adoptiert!!!!! DAS MÜSST IHR EUCH UNBEDINGT ANTUN!!!! Letztendlich waren wir dann jeden Abend dort Essen!!!!!! HHHHHHHHHMMMMMMMMMMMMMMMMM!!!!
Wir empfehlen also die Übernachtung (mit oder ohne Verpflegung) auf jeden Fall in einer der Zahlreichen Pensionen und NICHT im Novotel zu buchen!!!!

-> Tauchen mit Raie Manta Club:

Ich habe zuvor den Bericht von ariel77 vom 22.04.09 gelesen und war geschockt!!!! Gott sei Dank haben wir diese Tauchbasis ganz anders kennen gelernt!!!!! Was war da bloß los?
Für die Zeit vom 11.03.-15.03.09 in Rangiroa hatten wir hier 10 Tauchgänge pro Person gebucht und waren somit täglich 2 x im Wasser, oft am „Tiputa Pass“ und etwas weniger oft am „Avatura Pass“. Zu diesen wurden wir immer pünktlich abgeholt. Es waren eigentlich immer 3 bis 4 Tauchgruppen (a 4-5 Taucher) auf zwei Boote verteilt. Also alles prima erträglich!
Beide Tauchplätze sind grandios!!! GROSSFISCH GARANTIERT!!! Während im „Tiputa“ die Strömung oft kräftig weht, kann man im „Avatura“ die Haie schon sehr gut ab 20 Meter Tiefe bewundern. Hierzu werden dann Fischköpfe von einem Guide unter den Korallen versteckt. So finde ich es gut, denn so stellen die Tiere eher weniger den Zusammenhang zwischen „Der Mensch IST Futter“ oder „Der Mensch GIBT Futter“ her!!!!
Mit allen Guides hatten wir super Tauchgänge und es wurde nach unseren Wünschen gefragt, welche man dann auch in die Tat umsetzte – sofern es möglich war! Besonders gut haben wir uns mit Fredy verstanden. Sie war unsre 1. Ansprechpartnerin und fragte auch immer wie es uns geht, ob es uns gefallen hat und was wir noch gerne machen würden. Wir hatten also super viel Spaß mit den Leuten von der Basis und eine prima Zeit. „Immer wieder gerne“ können wir da nur sagen!


Fakarava:

am 18.03.09 ging es dann für uns schon wieder weiter nach Fakarava. Gebucht hatten wir im Süden die Pension „Tetamanu Village“ mit Vollpension. Hierzu wurden wir von der Chefin Annabelle am Flughafen Fakarava sehr herzlich aufgenommen und mit einer ca. 1 ½ Stunden Bootsfahrt in den Süden gefahren. Als wir mit dem Boot auf das kleine Fleckchen Erde zu fuhren, waren wir begeistert. Wir haben inzwischen schon einiges auf der Welt gesehen – doch das schien das Paradies zu sein. Die kleinen wenigen Bungalows auf Stelzen direkt am Strand, das Restaurant und der Tauchertreff auf Stelzen im Meer und noch besser: DIE HAIE ZUM GREIFEN NAH AUF DEM FLACHEN RIFFDACH BIS ZUM STRAND!!!!! Wow!!! Das muss man erlebt haben!
Die Bungalows waren zwar einfach aber schön und sauber und man hatte das Gefühl alleine auf einer Insel zu sein! Die Verpflegung war vom einfachen Frühstück bis zum Mittag- und Abendessen einfach klasse. Jeden Tag was anderes bis zum Barbecue! Alles sehr speziell und familiär. Alle an einem großen Tisch – SUPER KLASSE!!!!!
Am 1. Morgen ganz früh, ließen wir uns mit Schnorchelzeug ins Wasser – nach einer ¾ Stunde kamen wir am Restaurant wieder raus: „Wozu noch Tauchen gehen? Jetzt haben wir sicher schon alles gesehen!“ Unglaublich!!!!! Doch weit gefehlt:

Tauchen am Tumakohua Pass:

Im Kanal selbst, wimmelt es von Haien und dies bereits ab 15 Meter: Weißspitzen-, Schwarzspitzen-, Schwarzflossen- und graue Riffhaie, auch ein Nursechark war dabei. Und wir mittendrin zwischen mindestens 100 Tieren! NOCH FRAGEN?
Außerdem noch Adlerrochen und einige Napoleons welche super neugierig waren!

Außerhalb des Passes liegt „Rose Garden“! Von oben bis unten mit Salat-Korallen bewachsen – wunderschön!!!!!


Am 23.03.09 verließen wir den Traumfleck Richtung Norden. Erst mit dem Boot und dann noch eine kurze Autofahrt zur Pension „Havaiki“. Dieser Teil von Fakarava ist zwar nicht so einsam aber trotzdem sehr schön und die Pension mit ihren sehr schön gestalteten und supernett eingerichteten Bungalows am Strand, freundlich und sauber. Gebucht hatten wir Halbpension. Das Frühstück war ausreichend und das Abendessen super klasse. Das Restaurant ist öffentlich und man kann auch ein Mittagessen/Snack zu sich nehmen. Fahrrad- und Kanu-Verleih sind frei.

Tauchen am Garuae Pass:

Dies ist einer der längsten Kanäle von Franz. Polynesien. Wenn die Strömung ihren Weg ins Atoll aufnimmt, wird man wunderbar mit hinein gezogen und man fühlt sich wie auf einer Autobahn. Alles schießt an einem vorbei – schon ein tolles Erlebnis! Auch hier gibt es die Hai-Garantie, aber nicht in solchen Massen wie im Süden. Trotzdem ist auch hier wieder jeder Tauchgang ein Erlebnis. Schön Bewachsen, schön bunt, allerhand Vielfalt und schöne Canyons!

-> Tauchen mit „Te Ava Nui“:

Ich gebe zu, dass der 1. Eindruck auch bei uns nicht der Beste war und auch beim 2. Eindruck dauerte es noch etwas. Dennoch sind wir bei den Tauchgängen voll auf unsre Kosten gekommen und sauber, ordentlich und gepflegt ist hier auf jeden Fall alles!!!!! Auch die Organisation und das Abholen zum Tauchen klappte!
Was eben hier wirklich nicht funktioniert ist die englische Sprache!! Jean-Christoph (Chef) kann schon etwas mehr Englisch, möchte aber wohl nicht gleich sein Können hierin zeigen. Ist wohl reine Eitelkeit und wirkt dann eher Mittel-Sympathisch. Ceryl (Guide der mit uns sehr oft tauchte) konnte wirklich nur wenige Worte Englisch – doch mit Händen und Füßen haben wir es dann doch immer irgendwie hin bekommen. Seid mal ehrlich, wenn man sich mit einer Sprache so unsicher ist, möchte man so wenig wie möglich damit zu tun haben. Dennoch ist es keine Entschuldigung. Englisch ist die Weltsprache und sollte eigentlich auf so einer schön geführten Tauchbasis wenigstens halbwegs gesprochen werden. Doch nach zwei Tagen hatten wir ein recht freundliches Verhältnis und kamen miteinander besser aus.
Alles in Allem war es uns recht! Es gibt immer Besseres oder Schlechteres – und man muss ja nicht in den Krümeln suchen.


Gesamteindruck:

Französisch Polynesien ist auf jeden Fall auch mehr als eine Reise wert! Der lange Weg lohnt sich!!!
Das Tauchen ist definitiv was ganz besonderes.
Preise für Essen, Trinken und was man evtl. sonst noch so braucht, sind erheblich!
Es scheint keine Kriminalität zu geben. Ab- oder Einschließen ist out!
Pensionen sind auf jeden Fall zu bevorzugen – Hotels sind out!
Polynesier (also die Einheimischen!) sind ein super sympathisches, freundliches und großzügiges Volk und helfen wo es nur geht! Das haben wir bisher nur dort erlebt!

Es war klasse und wir würden das gerne wiederholen.

Für die gesamte Reise gibt es 6 Flossen.

Besonders möchten wir uns beim Reiseveranstalter „Pacific Travel House“, ganz besonders bei Nicole bedanken. Sie hat uns super beraten! Selbst während der Reise schien es, als hätte sie aus der Ferne immer ein Auge auf uns und Neuigkeiten wurden uns sofort mitgeteilt. Wir würden jederzeit wieder mit ihr planen. Prima. Macht weiter so!!!!!!!!


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