Anfahrt / Anreise:
Tauchen mit Jeep vom Strand aus. Keine Boote / Zodiacs.
Örtlichkeit / Einstieg:
Wasser:
Salzwasser
Erreichbarkeit:
Landtauchgang
Max. Tiefe:
30
Schwierigkeit:
Für Anfänger
Tauchgangstyp:
Wrack-TGStrömungs-TGHöhlen-TGBergseetauchgang
Nächste Füllmöglichkeit:
Tauchregulierung:
Nächster Notruf / Kammer:

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andrewsmileInstructor; 2'000 TG

Nuweiba ´The Sinker´ und ´MFO/Pipelines´Das Tauch ...

Nuweiba ´The Sinker´ und ´MFO/Pipelines´

Das Tauchen im Sinai ist nach wie vor für eine Überraschung gut! Sind doch die Tauchplätze rund um Sharm el Sheikh und mittlerweile auch in Dahab in allem Volksmund bietet Nuweiba noch etwas für Abenteuerer. Wie auch wir, haben mal gehört, dass es da den einen oder anderen Tauchplatz gibt der echt was zu bieten hat. So sammelten wir diverse Meinungen und Infos und fuhren nach Nuweiba. Erstens mal am Hilton Hotel vorbei, und dann gleich eine kleine Offroad Strasse Richtung Meer. Dort trafen wir auch schon eine kleine Gruppe an die dort auf Ihren Schnuppertauchgang warteten. Ihr ägyptischer Begleiter konnte uns zwar keine Detailauskunft geben, aber dennoch sagen wo wir ins Wasser sollten. Gemacht getan! Der Einstieg erfolgt über den Sand/Kiesstrand und ist daher sehr einfach. Einmal unter Wasser tauchten wir rechtwinklig vom Land weg. Ein kleiner Block und dahinter eine erste Korallenformation erwartete uns im 4m Bereich. Darüber hinweggetaucht schwamen wir leicht nach rechts und kamen wie vorhergesagt zu einer alten Shamandura die auf dem Riff rum liegt. Von dort aus wieder rechtwinklig vom Land weg. Wir tauchten nicht tiefer als 15m und schwammen so weit bis unter uns eine markante schwarze Koralle zu sehen war... Hm... von der einzelnen grossen Gorgonie wie uns erzählt wurde, fehlte aber jede Spur... Nun, ein kurzer Rundumblick genügte aber und wir sahen sie vor uns! ´The Sinker´. Eine Leuchtturmboje die in den 70er Jahren von den Isaelis wort wörtlich versenkt wurde. Offenbar war damals bei der Planung dieser Boje etwas schief glaufen. Entweder war nun das Meer an dieser Stelle zu tief oder eben die Bojenkette zu kurz.... So prozt die Boje heute in einer Tiefe von 14 - 9m... Ein Abstieg auf den Grund (34m) folgte. Von dort an tauchten wir vertikal an der Bojenkette wieder zur Boje hoch! Super! WOW! Die Kette ist mit Weichkorallen überwachsen und eine Menge Kleinkram wie z.B. Baby Imperatorkaiserfische und kleine Angerfische sind zu finden! Einmal auf der Höhe der Bojenkugel angelangt, kann man sich dort noch einige Male um den Bojenkörper herum bewegen und am Ende mit dem Kompas im 10m Bereich wieder das Land anpeilen... Beim Austauchen wieder über die Korallenformationen zurück und dann im Flachwasserbereich noch die grossen Seegraswiesen unter die Lupe nehmen. Schnepfenmesserfische, Schnecken und Grauen Muränen haben uns dort so lange interessiert, dass der Tauchgang schlussendlich erst nach 94 Minuten endete...
Fazit: Etwas neues, interesantes, anderes, abenteuerlich...
Achtung: Die Speedfähre von Nuweiba nach Aquaba erzöigt einen höllischen Lärm unter Wasser und gemäss verschiedenen Aussagen auch sehr grosse Wellen! Also aufgepasst bei Ein-/ und Ausstieg! Die Sicht war an diesem Tag sehr gut, kann aber offenbar auch sehr schlecht sein... Als auf ins Abenteuer!


Tauchplatzkarte ´The Sinker´


Strand beim Tauchplatz


Einfacher Ein- und Ausstieg


Antauchen von ´The Sinker´ über das nette Korallenriff


Blick von Grund aus Richtung Bojenkörper


Gemütlicher vertikaler Aufstieg der Bojenkette entlang


Schon bald ist die Boje erreicht....


Toller Weichkorallenbewuchs...


Viel Makrokram auf der ganzen ´Länge´


Umrunden des Bojenkörpers...


Bojenkörper mit Leuchtvorrichtung zwischen 14 und 9m Wassertiefe


Graue Muräne beim Austauchen im Seegras


Marmorschlangenaal ebenfalls beim Austauchen


kleines Jeep-Wrack direkt am Strand, 3.5m Wassertiefe


Ausstieg beim Jeep-Wrack, geradeaus Schattenplatz um sich um zu ziehen

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Hilton NuweibaWir waren im März 2006 für eine Woc ...

Hilton Nuweiba
Wir waren im März 2006 für eine Woche im Hilton Nuweiba. Wir haben Nuweiba wegen der ehemals regelmäßig vorhandenen Delphine Oline und Jimmy gewählt und wegen der Nähe zu Eilat; auch diese Delphine wollten wir besuchen. Wir wir dann im Vorfeld erfuhren sind Oline und Jimmy seit Jahren verstorben (Harpunen) und die Eilatdelphine sind mittlerweile eingesperrt und können nicht mehr frei im Meer schwimmen. Das sollte man wissen, da immer noch viele Leute das Hilton buchen, weil sie Oline sehen wollen. (Das Denkmal in Nuweiba mit den beiden Delphinen ist folgerichtig auch zerstört.) Auf der Website schreibt das Hilton immer noch von den Delphinen die an den Strand kommen. Das ist schlicht gelogen.
Die Tauchbasis im Hilton schoß mit der unfreundlichen deutschen Leitung den Vogel in 15 Taucherjahren ab. Unfreundlich, gängelnd, besserwisserisch, arrogant. Es gab dann auch kaum noch Kunden. Als wir fuhren, gab es glaube ich noch eine englische Frau die tauchen wollte. Die anderen die ich kennengelernt hatte, hatten keine Lust mehr, sich im Urlaub schlecht behandeln zu lassen. Die drei englisch-irischsprachigen Tauchguides waren wohltuend anders. Die meiste Zeit des Tages sassen aber alle nur arbeitslos herum und es gab eine schwere depressive Stimmung. Vom Tauchen her ist es völlig! langweilig, nichts besonderes zu sehen (und die berühmte sieben Meter hohe Gehirnkoralle ist gar keine Gehirnkoralle...). Plätze wie Blue Hole o.ä. wueden von der Tauchschule auch auf Nachfrage hin nicht mehr angefahren, das hätten sie eingestellt. Zum Tauchen kann ich das Hilton und Nuweiba nicht empfehlen. Ich habe drei TG`s gemacht, das reichte.
Was das Hilton selber betrifft...tja, es gehört wohl zur Hilton-Kette aber wer jetzt meint dieses Haus habe irgendetwas mit Häusern wie bspw. dem Hilton auf Rangali Malediven zu tun... der irrt. Das Hotel war in schlechtem Zustand und eines Hilton nicht würdig. Tägliche laute Animation (PA-Lautsprecher mit Technobeat am Pool für Water-Gym-Animation u.ä. gehören auch dazu. Nie wieder!)Das Personal war jedoch sehr freundlich, das Essen wie man es in ÄGypten kennt.
Martin
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Pipeline/NuweibaAusgangspunkt ist die von mir ber ...

Pipeline/Nuweiba
Ausgangspunkt ist die von mir bereits beschriebene Meerwasserentsalzungsanlage bei Nuweiba (siehe MFO/Nuweiba). Anfahrt ebenfalls mit dem Jeep, keine Infrastruktur. Flacher, kiesiger Strand. Durch das dem Strand vorgelagerte Hausriff geht es zu einer Boje, die mit einer schweren Kette in ca. 30 Metern Tiefe festgemacht ist. Die Boje selbst hängt in 7 Metern Wassertiefe. Die Ankerkette ist mit wunderschönen farbig leuchtenden Weichkorallen bewachsen. Je höher man an der Kette aufsteigt, desto mehr Arten findet man. Unterhalb der Boje dann Glasfischschwärme.
Von der Boje schwimmt man durchs Freiwasser zum Riff zurück und verbraucht seine Restluft. Dort haben wir Oktopus, Sepia und Skorpionfische gefunden.

Ein ungewöhnlicher Tauchgang. Wassertemperatur im Mai unten 23 Grad. Sicht war sehr gut, leichte Strömung.
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