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Maria La Gorda

13 Bewertungen
Anfahrt / Anreise:
am bestem mit dem Auto ab Vinales; Anreise auch mit Touristen-Shuttle-Bus möglich; Anreise ab Havanna über den Veranstalter Nautilus organisiert Anreise per Taxi von Pinar del Rio über Veranstalter Aventoura organisiert
Örtlichkeit / Einstieg:
2 Tauchboote, jeweils bis max. 25 Personen Angeboten werde 3 Tauchgänge am Tag (Tief - Mittlere Tiefe - Flach)
Wasser:
Salzwasser
Erreichbarkeit:
Bootstauchgang
Max. Tiefe:
30m
Schwierigkeit:
Für Anfänger
Tauchgangstyp:
Wrack-TGStrömungs-TGHöhlen-TGBergseetauchgang
Nächste Füllmöglichkeit:
vor Ort
Tauchregulierung:
Nächster Notruf / Kammer:
keine Deko-Kammer; nächste Kammer befindet sich in Havanna
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Bewertungen(13)

Gehypter Flopp!

Der Weg nach Maria la Gorda ist weit. Es erwartet einen ein sehr ordentliches aber auch teures Hotel. 80-85 CUC pro Nacht und DZ inkl. Frühstück. Das Frühstück ist OK. Mittags isst man am besten in der Strandbar. Ein Tauchgang kostet inkl. Leihausrüstung ca. 50 CUC! Nach einer kurzen Bootsfahrt von ca. 15 Minuten ist man Zielort. Das Leihequipment ist brauchbar. Einmal im Wasser gibt es dann..... nichts zu sehen. Es gab einfach NICHTS zu sehen. Bei Ankunft im Hotel erzählen uns das auch andere Gäste. Meiner Meinung nach ist es die Reise ganz und garnicht Wert. Conclusion: Weiter Weg, teures Hotel, teures tauchen, schlechtes Essen, langweiliger Tauchgang. Der Guide war auch eine Niete, da er eine OOG Situation nicht bemerkte.
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Maria La Gorda liegt sprichwörtlich am westlichen ...

Maria La Gorda liegt sprichwörtlich am westlichen Ende von Kuba. Vom Flughafen Havanna aus werden Transfers angeboten. Jedoch macht es durchaus Sinn wenn man per Mietwagen anreist, da man dann insgesamt flexibler ist. Von Havanna aus sind es immer noch 5 Stunden Transferdauer auf anfänglich noch gut ausgebauten Straßen. Am Ende werden die Schlaglöcher immer häufiger und tiefer, so dass die Reisegeschwindigkeit rapide abnimmt.
Das Hotel liegt einsam im Nationalpark der Peninsula Guancanahibes. Weit und breit kein anderes Resort. Dafür werden im Nationalpark diverse Ausflüge u.a. zur Vogelbeobachtung angeboten.
Das Hotel selbst wird momentan weiter ausgebaut. Ein Empfangsgebäude wird derzeit gebaut, mehrere 2stöckige Blöcke mit jeweils 4 Zimmern sind offensichtlich noch ziemlich neu. Wie schon andere vor mir erwähnt, ist das Essen eher mau und wirklich nichts für Feinschmecker. Beim Hauptrestaurant empfiehlt es sich immer möglichst nach Öffnung zu kommen. Später kann es durchaus mal sein, dass kein Salat, kein Brot, manche Gerichte einfach aus sind. Aufgefüllt wird eher unregelmäßig - manchmal auch gar nicht! Außerdem werden die Tische nur sporadisch gesäubert, was einem bei späterem Erscheinen schon mal den Appetit verderben kann. Das Strandrestaurant hat eine sehr übersichtliche Karte und bietet geschmacklich wie preislich keine besonderen Highlights. Man muss sich mit diesen Gegebenheiten arrangieren, denn es gibt keine Alternativen!
Die Zimmer in den Neubauten sind sauber und sehr geräumig, mit Klimaanlage, Kühlschrank, Safe, Bad und möbliertem Balkon. Handtücher sind ausreichend vorhanden - Strandhandtücher sollte man mitbringen!
Die Tauchbasis macht auf den ersten Blick einen recht chaotischen Eindruck. Die Leihausrüstung war nicht immer ausreichend gepflegt. Bei den Shorties macht mir dies nicht unbedingt etwas aus. Der Regulator sollte jedoch funktionieren! So sind wir auch hier immer rechtzeitig vor Ausfahrt erschienen, um die Ausrüstung (jedes Mal eine andere) selbst zu checken. Die Ausrüstung durfte man unter den Arm gepackt dann selbst an Bord bringen. Nach den Tauchgängen war man auch selbst für das Zurückbringen und Auswaschen zuständig. An Bord herrschte während unseres Aufenthaltes meist gedrängte Dichte. Teilweise bis zu 25 Mann/Frau an Bord mit max. 4 Guides. Glücklicherweise sind die Anfahrten zu den Tauchplätzen mit zwischen 10 und 20 Minuten nur kurz. Wie schon anderweits erwähnt, ist das breafing auf das Minimum beschränkt. Unter Wasser jedoch herrschte zumindest bei unseren Tauchgängen ein strenges Reglement und die Guides hatten die doch ziemlich großen Gruppen sehr gut im Griff. In punkto Fischen hielten sich die Entdeckungen ziemlich in Grenzen. Doch begeisterten uns die schwarzen Korallen und Canyons in nicht allzu großer Tiefe. Außerdem genossen wir es, das einzige Boot in der ganzen Bucht zu sein. Zwar sind es mit 25 Tauchern pro Tauchplatz immer noch reichlich Menschen unter Wasser. Dennoch kein Gedränge und kein Vergleich mit Ägypten, wo teilweise 10 Boote pro Tauchplatz ankern.
Insgesamt gibt es einige Fürs und Wider. Insgesamt 4 Flossen von uns!
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Wir waren Ende Februar/Anfang März eine Woche in ...

Wir waren Ende Februar/Anfang März eine Woche in Maria La Gorda tauchen und hatten vorher von Deutschland aus ÜF und ein 10er Tauchpaket gebucht. Vorbuchen ist nicht zwingend erforderlich, man kann die Pakete auch noch vor Ort an der Hotelrezeption buchen, dies ist günstiger, Visa-Karte wird akzeptiert. Das Hotel liegt sehr abgelegen, was einerseits schön für die Ruhe ist, andererseits gibt es ohne Auto/Taxi keine Alternativen für Ausflüge zum Buffet-Restaurant (ca. 12 CUC, Essen geht so) bzw. zum Strandrestaurant (übersichtliche Karte mit Pizza, Fisch und Nudeln) oder die Strandbar (Snacks und leckere Cocktails). Es soll möglich sein, am Hotel einen Wagen oder Fahrräder zu leihen. Die Tauchbasis ist in einem guten Zustand und wird professionell geführt. Wir haben Ausrüstung vor Ort geliehen und das war in Ordnung. Die Ausrüstung (BCD und Automaten) sind von Scubapro und in einem guten Zustand, allerdings gibt es nur Shorties, was bei 27°C Wasser-Temperatur recht frisch werden kann. Nach 6 Monaten Tauchpause wird ein Checkdive vom Strand aus verlangt, allerdings nicht, um noch einmal die Standardübungen zu machen, sondern um zu testen, ob der Druckausgleich klappt. Insgesamt gibt es über 30 Tauchplätze in der Bucht, die jeweils mit einem der beiden recht neuen Boote angefahren werden. Vormittags werden zwei Tauchgänge angeboten: 9°° Uhr und 11°° Uhr, Tauchtiefe 20-25 Meter, meist durch schöne Canyons, Tunnel und an tollen Korallenblöcken an der Steilwand. Nachmittags gegen 15°° Uhr gibt es jeweils einen Ausflug zu einem flachen Tauchplatz im Korallenriff (6-9m), zu dem auch Schnorchler mitgenommen werden. Die Tauchzeit ist auf 45 Minuten begrenzt. Die Korallengärten sind wunderschön und sehr fischreich. Auf jeden Guide kamen bis zu 8 Taucher, was etwas nervig sein kann. Das Briefing war meistens recht sparsam. Zu sehen gibt es jede Menge bunte Riff-Fische, d.h. Drückerfische, Kaiserfische, Feuerfische, Muränen, Spinnenkrabben, Papageifische, Sweetlips, Rochen, Barakkuda etc. mit Glück auch mal eine Schildkröte. Großfisch ist uns nicht begegnet. Fazit: Ein schöner abgelegener Ort, zum entspannten Tauchen genau der richtige Platz. In Bezug auf das Essen hilft ein Notfallglas Nutella und Pfeffer/Tabasco von Zuhause. Die Sonnenuntergänge sind spektakulär, allerdings kommen zur Dämmerung leider auch die Sandfliegen raus, daher geniesst man den Himmel am besten auf dem Steg.
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