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Johannistal

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FinasTMX 65

Johannistal ist ein bekannter Angelplatz, Taucher ...

Johannistal ist ein bekannter Angelplatz, Taucher sind hier eher seltener anzutreffen. Völlig zu unrecht, denn der Tauchplatz bietet eine ähnliche Vielfalt wie der weithin bekannte Nachbartauchplatz Blank-Eck / Neuteschendorf (siehe http://www.taucher.net/edb/Howachter_Bucht_Blanckeck_o3007.html). Anders als in Blanck-Eck muss man hier allerdings erst eine gewisse Durststrecke überwinden, bevor es interessant wird. Mehr dazu unten.


Anfahrt:
Die A1 Richtung Puttgarden an der Abfahrt Oldenburg-Nord verlassen und rechts auf die K41 einbiegen. Dem Straßenverlauf folgen und hinter Techelwitz die erste Straße links einbiegen und bis zur Gabelung am Ende durchfahren. Links geht es nach Blanck-Eck. Wir biegen aber rechts ab und fahren den Lütjenburger Weg weiter durch Johannistal durch. Der erste links abzweigende Feldweg ist die Zielgerade. Am Ende des Weges ist ein kleiner Parkplatz direkt an der Steilwand zum Tauchplatz.

Das letzte Stück – der Feldweg - ist mit kapitalen Schlaglöchern bewehrt. Mit tiefer gelegten PKWs oder mit voll beladenen Tauchbussen würde ich hier nicht unbedingt fahren wollen. Es ist aber natürlich jedem unbenommen, sein Glück zu versuchen.

Navi-Zieleingabe: Punkt auf Karte suchen. Der Feldweg hat keinen Namen und ist eventuell noch nicht einmal in der Navi-Karte verzeichnet (wohl aber auf Google Maps).


Infrastruktur:
Parkplätze: Ja
Stadtmobiliar: nein
WC: Nein
Kiosk: Nein
Füllstation / Tauchbasis: Nein


Tauchplatz:
Vom Parkplatz kommt man auf verschiedenen Trampelpfaden leicht den kleinen Steilhang herunter zum Wasser. Der Einstieg ist etwas steinig. Man kann aber nach ein paar Schritten im Wasser schon abtauchen (vorausgesetzt man kann sich bei 1,5 Meter Tiefe unter Wasser halten).

Der Tauchplatz fällt nur sehr langsam Richtung Meer ab. Der unmittelbare Uferbereich ist steinig. Wenn man geradeaus taucht (Peilung 325°) folgt anschließend eine weite Sandfläche. Bis man über die Sandfläche hinweg ist dauert es ca. 12 bis 16 Minuten, je nach Tempo (die oben erwähnte Durststrecke). Danach stößt man auf Steinfelder, größere Findlinge mit viel Bewuchs und einem durchweg bewachsenen Untergrund, wie man es auch vom Nachbartauchplatz Blanck-Eck kennt.
Dieser interessantere Bereich beginnt ab einer Tiefe von ca. 4,0 bis 4,5 Meter. Dennoch hat auch die Sandfläche etwas zu bieten: Ich habe hier bei einem einzigen TG 16 Schollen und Flundern gesehen und mehrere Seenadeln entdeckt.

Rechts des Einstieges befinden sich im Flachwasser größere Muschelbänke.

Tauchbedingungen: (Mai 2013)
Sichtweite: 5-6 m (kaum Wind)
Strömung: Mäßig
Wassertemperatur: 10°C (Wof), 9°C (3-6 m)
Max. Tiefe: 6 m


Flora und Fauna: (Mai 2013)
Roter Horntag, roter Meerampfer, Blasentang, Büschel-Zweifadenalgen.

Miesmuscheln, Sandklaffmuscheln, Schnecken, Nacktschnecken, Strandkrabben, Seesterne, Seenadeln, Flundern, Schollen, Klippenbarsche und viel Kleinfisch.

Die Angler angeln hier überwiegend auf Meerforellen. Ich habe aber weder unter Wasser noch in den Anglernetzen welche gesehen.

Gefahren:
Bootsverkehr: Eher wenig, überwiegend Angler.
Angelschnüre: Die meisten gleich beim Einstieg.

An Tauchplatz Johannistal wird zwar viel geangelt, ich habe das aber beim Tauchen nicht als Problem oder Gefahr empfunden. Soweit ich es mitbekommen habe, wird meist dicht unter der Oberfläche geangelt.

Fazit:
Der Tauchplatz ist eine nette Alternative zu Blank-Eck. Vielleicht nicht ganz so schön, aber dafür frei von Campingplatz-Regularien.
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