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Gozo div. Tauchplätze

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Anfahrt / Anreise:
Örtlichkeit / Einstieg:
Wasser:
Salzwasser
Erreichbarkeit:
Max. Tiefe:
Schwierigkeit:
Tauchgangstyp:
Wrack-TGStrömungs-TGHöhlen-TGBergseetauchgangSteilwandtauchgang
Nächste Füllmöglichkeit:
Tauchregulierung:
Nächster Notruf / Kammer:

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Bewertungen(8)

Armini.a.c. TL ***

Nur 3 Flugstunden von Deutschland entfernt liegt ...

Nur 3 Flugstunden von Deutschland entfernt liegt ein Tauchziel, dass immer mehr Freunde gewinnt: Gozo, die kleine Schwesterinsel Maltas. Mit kaum 15 km Länge und 7 km Breite, nicht mal so groß wie Hamburg, bietet es Tauchplätze vom Feinsten. Zwar nicht so fischreich, wie manch anderer Mittelmeertauchplatz, aber dafür mit besten Sichtweiten und einer UW-Szenerie die seines gleichen im Mittelmeerraum sucht. Das Revier bietet Anfängern wie Fortgeschrittenen schöne Tauchspots, und das ohne Bootsausfahrten. Die meisten Plätze sind bequem von Land aus erreichbar. Mit Leihwagen und gefüllter Pressluftflasche, die es an einer der 10 Tauchbasen günstig zu leihen gibt, kann Gozo auf preiswerte Weise selbst “ertaucht” werden. Ideal für Vereins- und Ausbildungsfahrten, aber auch für “ungebundene” Taucher. Alle Tauchcenter bieten täglich Ausfahrten und Ausbildung an. Neben dem Tauchen gibt es auf Gozo einiges mehr zu entdecken. Und wem das nicht reicht, der kann seine Wünsche nach Kultur und Party bei einem Ausflug nach Malta “austoben”.

Alle Beschreibungen aus dem Reiseführer „Tauchen auf Gozo“ von Klaus-Thorsten Tegge, ISBN: 3-8311-1126-X, Books on Demand, Norderstedt.
Weitere Informationen www.gozo-tauchen.de
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Meine Freundin und ich verbrachten Ende Oktober 2 ...

Meine Freundin und ich verbrachten Ende Oktober 2008 eine Woche auf Gozo. Einquartiert waren wir im Hotel St. Patrick´s in der Xlendi Bay. Umgeben von drei Tauchbasen (Utina, Moby Dive und St. Andrew´s Divers Cove Ltd.) ist man hier als Taucher durchaus gut aufgehoben. Die Preise sind überall fast identisch und alle Basen hinterließen einen gepflegten Eindruck.

Sämtliche Basen verfügten über englischsprachige Instruktoren und Guides, aber lediglich St. Andrews konnte mit einem deutschsprachigen Instruktor aufwarten. Es war der PADI-Instructor Urs Lips aus der Schweiz. Da meine Freundin nur Deutsch und Thai spricht, sowie über lediglich 7 geloggte Tauchgänge verfügte, fiel die Wahl logischerweise auf St. Andrew´s und Instructor Urs.

St. Andrews bietet erstaunlich gute Preise auf Apeks-Produkte, das TEK-3 Set fand ich bei Joe für 600 Euro. Von Backplates über verschiedene Wings hatte Joe auch einiges an Tech-equipment im Laden, selbst DIR-konforme Schlauchlängen konnte er aufbieten. Wirklich erstaunlich!

Jeder Tauchgang für sich war ein echtes Highlight. Die Organisation war wirklich sehr gut und alles lief reibungslos. Urs hat es geschafft meiner Freundin die Tauchangst zu nehmen, eine Aufgabe an der bisher jeder gescheitert ist, einschließlich meiner Person. Während ihrer OWD-Tauchausbildung in Deutschland wollte kein Tauchlehrer mehr mit ihr ins Wasser gehen, da sie nicht in der Lage war die Übungen unter Wasser durchzuführen.

Mit Urs tauchte sie bereits nach dem dritten Tauchgang in 27m Tiefe in die Billinghurst Cave. ich hätte es wirklich nicht geglaubt, wenn ich nicht selbst dabei gewesen wäre. Danke Urs.

So tauchten wir an so ziemlich jedem Tag und es wurde wirklich nie langweilig. Das Wrack ´Karwela´, das Double Arch-Reef oder das Blue Hole sind nur einige der faszinierenden Spots in Gozo.

Fazit: Für einen Kurzurlaub ideal. Günstig und gut! Faszinierende Unterwasserlandschaften, unbedingt ´Lantern Point´ tauchen. Ganz großes Plus: Sehr dezente Guides, meine maximale Tauchtiefe durfte ich immer für mich selbst bestimmen.

Nach der Rückkehr nach Deutschland revidierte ich meine erste Stufe aus reiner Neugier. Zu meinem erstaunen war sie innen sauber. Das gabs wirklich noch nie nach einem Tauchurlaub...




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Zum 6. Mal habe ich auf Gozo getaucht. Dieses Mal ...

Zum 6. Mal habe ich auf Gozo getaucht. Dieses Mal in der Zeit vom 22. Juni bis zum 8. Juli 2007. Ich habe die Zeit vor der Hochsaison als sehr angenehm empfunden. Einerseits waren noch nicht so viele Touristen da, andereseits sind die Temperaturen (unter Wasser 19-24 Grad, über Wasser 30-35 Grad) angenehm. In den 16 Tagen hatten wir nur an zwei Tagen starken Wind, der das Tauchen an der Nord- und Westküste unmöglich gemacht hat. Im Herbst kann es manchmal wochenlang stark blasen. Auf rund 16 Meter Wassertiefe war eine klare Sprungschicht zu spüren.
Die Plätze kenne ich eigentlich wie meine Westentasche und tauche deshalb auch immer individuell, heisst unbegleitet. Meine Stammbasis ist das Calypso Diving Center in Marsalforn, diese Basis kann ich für Ausbildung, begleitetes Tauchen und für Bootstauchgänge sehr empfehlen. Neu waren für mich eigentlich nur die beiden Wracks Karwela und Comino Land an der ´Red Coast´ und ein Tauchgang am Lantern Point bei Comino.
Allgemein kann ich sagen, dass die Sichtweiten sensationell sind (40m+) und der Fischreichtum für Mittelmeerverhältnisse auch noch sehr gut ist. Ich hatte das Gefühl, dass es weniger Muränen und weniger Grossfisch wie Zackenbarsche und grössere Brassen hatte als die Jahre davor. Ansonsten ist noch alles da.
Wer gerne Cave-Dives macht, kommt voll auf die Kosten. Besonders schön finde ich die Coral Cave, Gudja Cave und die Cathedral Cave. Die Billinghurst Cave ist meiner Meinung nach nur unspektakulär bewachsen, hat nicht viel Leben und ist im hintersten Teil nicht ganz ungefährlich.
Sehr abwechslungsreich und eben auch fischreich sind vor allem Reqqa Point, Azure Window, Crocodile Rock, San Dimiti Point und nachts Mgarr-ix-Xini mit den Flughähnen, Seehasen, Meeraalen, Tintenfischen, Flundern, Sepien und Petermännchen.
Und einfach sehr speziell finde ich den Tauchgang am Inland Sea (als One-Way mit Ausstieg beim Blue Hole übrigens sehr zu empfehlen, man braucht dazu ca. 30-35 Minuten) und beim Double Arch. Den Double Arch tauchen wir auch vom Land aus und machen dann den Einstieg bei der Washing Machine. ;) Wer einen 2-Wochen-Aufenthalt bucht, der kann zum Beispiel die erste Woche mit der Basis mitgehen und so alle Plätze kennen lernen und in der zweiten Woche dann eigenständig tauchen.
Entgegen anderen Meinungen finde ich die Tauchplätze auf Comino nicht so lohnenswert.
Die beiden neuen Wracks liegen - hurra - richtig und aufrecht positioniert an der ´Red Coast´ im Osten (auch Xatt L´ahmar genannt). Der Parkplatz wurde dort ausgebaut und die Ausrüstung kann neu bequem auf Holztischen zusammengeschraubt werden. Neu gibt es beim Einstieg auch eine Leiter. Alle drei Wracks (an der Xlendi lohnt es sich nun aber nicht mehr zu tauchen) liegen ca. 50m vom Riff weg auf Max.-Tiefen um die 40m. Sowohl die Comino Land wir auch die Karwela fanden wir für einen Tauchgang ganz hübsch. Die Wracks sind bereits mit Algen bewachsen und es tummeln sich auch schon kleiner Zackenbarsche dort. Auf dem Sandgrund findet man die hübsche Gold-Anemone, teils mit Partnergarnelen.

Die sechste Flosse gebe ich nur darum nicht, weil man das Mittelmeer halt eben doch nicht ganz mit einem tropischen Meer vergleichen kann UND weil es an Grossfisch (ausser die Barrakudas bei San Dimitri Point) kaum was zu sehen gibt - aber das wusste ich ja schon vorher.

Grüässlis vo de Sarah
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