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Capo Caccia, Sardinien

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Anfahrt / Anreise:
Am besten mit eigenem Auto nach Genua. Dann mit der Fähre (z.Bsp. Grandi Navi Veloce) nach Porto Torres. Von da sind es noch etwa 25 km nach Fertilia
Örtlichkeit / Einstieg:
Bootstauchgänge, 10- 25 min. Fahrt
Wasser:
Salzwasser
Erreichbarkeit:
Bootstauchgang
Max. Tiefe:
30
Schwierigkeit:
Für Anfänger
Tauchgangstyp:
Wrack-TGStrömungs-TGHöhlen-TGBergseetauchgang
Nächste Füllmöglichkeit:
Sardadivers
Tauchregulierung:
Nur geführte Tauchgänge
Nächster Notruf / Kammer:
Alghero
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Grotta di NEREOSie ist die grösste Unterwasser Hö ...

Grotta di NEREO
Sie ist die grösste Unterwasser Höhle im Mittelmeer.
Die weit verzweigte Höhle, liegt etwa 100m neben dem Eingang zur oberirdischen Neptun Grotte, direkt am Capo Caccia.
Nach ca. 15 min Bootsfahrt, erreicht man den Ankerplatz.
Der Einstieg kann entweder auf 32 m oder auf 15 m Tiefe erfolgen.
Die Höhle ist nicht ausgeleint, da man sie ohnehin nur mit ansässigen Basen, die eine Genehmigung besitzen müssen, betauchen darf.
Man schwebt bis zu 30 Minuten lang durch die Tunnel artigen Gänge, die durch ihre enormen Ausmasse beeindrucken, bis man am Ausgang, die Arci di Nereo, auf der Südseite des Caps erreicht, und mit tiefblauem Licht belohnt wird.
In der Höhle selbst, leben Congeraale, Bärenkrebse, Langusten. Prächtige Zylinderrosen reihen sich am Boden aneinander, und die Wände der Ausgänge sind mit gelben Krustenanemonen geschmückt.
Grosse Zackenbarsche, und nicht selten auch Barakudas, tummeln sich unter den Tempelartigen Bögen am südlichen Ausgang der Nereo Höhle.
Das Wasser ist glasklar, und draussen sind Sichtweiten bis zu 50 m zu erwarten.
Ein fantastisches Erlebnis, auch für Taucher ohne Full Cave-Brevet.
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Das Naturschutzgebiet rund um Capo Caccia ist ber ...

Das Naturschutzgebiet rund um Capo Caccia ist berühmt für seine Grotten und Höhlen.
Erwähnenswert ist ausserdem die vielfältige Unterwasser Landschaft (riesige Steinblöcke, die kreuz und quer rumliegen), und der Fischreichtum, entlang dieses Küstenabschnitts. Nirgendwo sonst im Mittelmeer habe ich eine solche Farbenpracht unter Wasser erlebt, wie in diesen unzähligen Überhängen und Grotten Eingängen. Die Tauchplätze befinden sich in Tiefen zwischen 6 und 35 m. Die meisten im 20 m Bereich. Das Gebiet ist also auch geeignet für nicht so geübte Taucher. Viele Grotten können vom normalen Sporttaucher besucht werden. Einige wenige sind routinierteren Tauchern vorbehalten. In vier der Grotten kann man innen auftauchen, und in der Falco Höhle kann das Tauchgerät abgelegt werden, und man hat die Möglichkeit die Höhle über ca. 30 m ins Innere, zu Fuß zu erkunden.
Die Sichtweite in den warmen Monaten (Juni- September) liegt zwischen 20 - 35 m.

Capo Caccia selbst, ragt 300 m in die Höhe. Es ist allein schon ein Erlebnis, mit dem Tauchboot rund ums Cap zu fahren, und diesen gewaltigen Felsen von unten zu sehen.
An der Spitze des Caps befindet sich einer der spektakulärsten Tauchplätze, direkt an der gewaltigen Wand. Hier tummeln sich große Fischschwärme, u.a. Barakudas und große Zackenbarsche. Riesige Steinquader stapeln sich übereinander, und bieten vielen verschiedenen Meeresbewohnern, Unterschlupf.
Mit Sicherheit, eines der schönsten Tauchgebiete, im gesamten Mittelmeer.

Liste der Tauchplätze im Naturpark Capo Caccia:

Grotta della Peppa
Il Buco (Delphinstatue)
Grotta della Cattedrale
Grotta di Falco Eingang auf 10m
Grotta delle stallatiti:
Wie der Name schon verrät, kann man hier Stalaktiten, über und unter Wasser sehen. Rund um den Eingang findet sich üppiger, farbenprächtiger Bewuchs von niederen Tieren. Am Boden unter den zahlreich herumliegenden Felsstücken lassen sich Lobster beobachten. Hinter dem Eingang in die Grotte, eröffnet sich der erste grosse Raum, an dessen Seitenwand, oben, ein älterer Conger wohnt. Weiter, am Ende der Tageslichtzone, findet man am Boden ein ausgewaschenes, mit eierrunden Steinen gefülltes Becken, eines Wasserfalls, der vor Urzeiten (ca. 12.000 J.) hier seine Spuren hinterlassen hat.
Danach macht der Gang einen Links- dann einen Rechtsknick, um in einer Luftblase einige Meter weiter oben, aufzutauchen. Was es da zu sehen gibt?...........Seht es euch selbst an.

Grotta dei fantasmi Ghosts Cave
Grotta dei Cervi Deer Cave, Reste eines prähistorischen Hirschgeweihs im Inneren
Grotta del Pozzo Eingang auf 17m
Diese Grotte eröffnet einen fast Hallenartigen Raum, nachdem man durch einen horizontalen Spalt, auf etwa 17 m Tiefe, eintaucht. Auch hier, üppiger Bewuchs an den Wänden. Dreht man sich um, fällt das Licht tiefblau in die Grotte ein.
Ist das Meer ruhig, tauchen man nur einige Meter unter dem Wasserspiegel, eine Etage höher, durch eine andere Öffnung wieder ins freie Wasser.

Grotta della Madonnina Eingang auf 15 m, riesige Grotte mit dichtem, knallgelben
Krustenanemonenbewuchs rund um den Eingang.
Gli archi di Nereo Zwei große Zuckerhüte unter Wasser
Grotta di Nereo Eingang auf 32 m
Grotta del Fiordo Großer Steinbogen unter dem man durchtaucht, und dann
durch eine andere Öffnung, wieder ins freie Wasser.

Grotta del Cabirol
Grotta del Porticato
Mehrere Höhlenräume reihen sich aneinander, man kann
aber immer das Tageslicht sehen.
Dolmen An der Isola Foradada gelegen.
Tolle Unterwasser Landschaft.

Der Flughafen Alghero liegt 10 km vom Tauchgebiet entfernt.
Möglichkeit günstig zu wohnen, ist z.B. das Hotel Bellavista, in Fertilia.



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Naturpark capo Caccia mit SardadiversWir haben ja ...

Naturpark capo Caccia mit Sardadivers
Wir haben ja schon einiges im Mittelmeer gesehen, aber dieses Cap im Nordwesten Sardiniens, ist sehr beindruckend.
Das Kap selbst ragt über 300m steil in die Höhe, wenn man im Tauchboot sitzt und nach oben sieht, wird einem fast schwindelig, wirklich eindrucksvoll. So auch unter Wasser.
Eine vielfältige Unterwasserlandschaft mit Grotten ohne Ende. Die Überhänge und Grotteneingänge sind dicht mit farbenprächtigen niederen Tieren bewachsen, und der Fischreichtum läßt sich auch sehen. Nicht zuletzt weil das Tauchgebiet um den Capo Caccia in geschützter Naturpark ist. Wir hatten neben den üblichen Mittelmeerbewohern auch Barakudaschwärme, und vor allem besonders hier, Rote Korallen, die hier in so großer Anzahl vorhanden sind, dass sie noch heute professionell geerntet werden. Die Sichtweiten waren bis 40m, im Sommer soll es noch klarer sein.
Tauchen waren wir mit Sardadivers in Fertilia. Die Basis ist gut geführt und verfügt über eine 7,5m langes GFK Tauchboot mit Holzbänken, auf dem man sich bequem sitzend das Tauchgerät anziehen kann, dann zwei Schritte und rein ins Verfgnügen. Es werden immer zwei Tauchgänge pro Ausfahrt gemacht. bei einer angemessenen Pause dazwischen hat man Zeit zum plaudern und genießt die mitgebrachten Leckereien aus der Kühlbox. Sehr gemütlich und man fühlt sich auf dem Boot sicher und gut betreut.
Bettina und Stefan führen die Basis und begleiten abwechselnd die Tauchgänge in einer angenehmen Art und Weise, ohne Hektik oder sonstigen Stress. Das Boot bietet zwar Platz für 12, mitgenommen werden aber max. 8 Taucher, also kein Massentauchen.
Der Ort Fertilia ist klein und beschaulich, und liegt 10km von dem auch sehr sehenswerten Alghero entfernt.
Wir waren begeistert und können diesen Platz nur weiter empfehlen.


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