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Tauchen in Tschechien

Tauchen in Tschechien heisst Tauchen wie im deutschsprachigen Raum. Mehr oder weniger gute Seen, einige geflutete Steinbrüche, aber eben nur hier und da eine kleine Tauchbasis.

Die letzen Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Bericht vom Juli 2011:

Tauchplatz: ist ein super ´FreiWasser Museum´ des früheren Steinabbaus
*überschaubarer Tauchplatz mit Tiefen zw. ~13-22m (max.26m)
*gute Einstiegsmöglichkeiten, verhältnismäßig ´warmer´ Steinbruch (friert im winter angeblich nicht zu)
*nicht überlaufen aber angenehm frequentiert.
*gutes Fischvorkommen mit eingesetzen Koi-Karpfen, Albino-Wels...)
*detailvolle Inszenierung der Tauchobjekte
(Generatorhaus,Schienenwagerl,Holzkräne, unzählige Kleinwerkzeuge.., Leiter, Strommasten, Taucherglocke..)

Der nachttauchgang-taugliche Einstieg führt über 2 Plattformen zur Taucherglocke(Boje), von der aus man über die Stromleitungen auf 13m direkt zum Häuschen (Boje) geleitet wird. Die Attraktionen sind alle im westlichen Teil des See´s.

zur Basis:
* Luft, zumind. Flaschen,Blei,Lampen verleih, wenn auch nicht sogar Regler
(vzduch, .......boticky,olova,svetla verleih,.. automatika)
8 CKR/Liter
* super liebevolle Betreuung, aber kaum Fremdsprachenkenntnis
* tolle Tauchereinrichtungen (Ablagen,Haken, beleuchtung..)
* tolle Dekobiereinrichtungen (nutzbarare Kohlegriller, Terasse, Essen und Trinken vorort)

* Übernachtungsmöglichkeiten in kleinen zimmern mit geteilter Küche (für selbstversorger) (Penny,Billa 10km entfernt in Holetin)
* absperrbarer Parkplatz

Preisliste (seit 2005 unverändert !!):
Tauchpauschale pro Tag 150
Übernachtung 250 p.P
siehe HP: lestinkalom.cz (nur auf TCH)

Tipps:
Reservierung der Zimmer (insbesondere WE und hochsommer)
GPS (zwecks der erkundung der Umgebung)
die Zufahrt sich genauer anschauen.. leicht versteckte Basis ohne Beschilderung. Über einen gatschigen Forstweg ereichbar.

Urteil: fantastischer Aufenthalt. Für Anfänger sehr geeignet, der geübte Taucher hat nach spätestens 2 TG alles gesehen. NachTG ist eine gute Orientierungsübung ;-)
Äusserst sympathische Betreuung durch die Dame des Hauses Ivana.

Eschlkam im Landkreis Cham (Bayerischer Wald). Die dort ansässige Tauchschule ´Tauchsportzentrum Hohen Bogen Winkel´ fährt regelmäßig zum Steinbruch Lomececk.
Dieser liegt ca. 15-20km entfernt, nur wenige Kilometer nach der Tschechischen Grenze, gut versteckt.
In Tiefen von bis zu 9m gibt es allerlei zu entdecken. Der Betreiber des Sees gibt sich viel Mühe bei der Gestaltung. So wurde neben einem Sportboot, Betonrohren zum Durchtauchen, einer Plattform, Badewanne, etc...auch eine grpße Taucherglocke versenkt. Diese ist nach unten hin offen und kann auch im inneren luftgefüllten Bereich besucht werden. Mit viel Glück ist der 2,20 Meter große Wels zu entdecken. Weitérhin gibt es Hechte, Stör, Muscheln, Krebse, ...
Die Sicht ist abhängig von der Witterung.
Am Besten im Frühjahr/Frühsommer oder Herbst/Winter. Nach starken Regen ist die Sicht meist schlechter. Das von den Steilwänden herablaufende Regenwasser ´rührt´ den See um...
Im Sommer wird der See auch als Badesee genutzt.
Günstige Getränke und einfache Speisen sind am See direkt erhältlich.
Flaschen füllen ist am besten bei Adi im Tauchsportzentrum Hohen Bogen Winkel. Da steht eine blitzeblanke neue Kompressoranlage. Preis für eine 12-Liter-Füllung: 4€ (zumindest bisher). Taucherplausch, günstige Getränke und eine Chill-Out-Zone im Garten sind ebenso vorhanden wie ein Waschplatz für die Ausrüstung.
Über die Basis werden auch noch andere Seen mit Tiefen von 25m bzw. 40 m angefahren.
Achtung: Der Inhaber ist viel unterwegs. Daher ist es besser, vorher mit ihm Kontakt aufzunehmen. Hat auch eine Homepage: http://www.tauchsportzentrum.com


Wels


nochmal der Wels


Boots-Wrack


Krebs


vor der Taucherglocke


Taucherglocke


nochmal Wrack


Mafia

Leider haben wir dieses Jahr unsere Urlaubsplanung erst sehr spät beginnen können, sodaß es mit Flügen nach Zypern recht knapp wurde. eines der weinigen Angebote im einem preislich guten Rahmen ging von Düsseldorf via Umstieg in Prag nach Larnaka mit der Czech Airline. Zu den guten Nachrichten : Es sind saubere Maschinen mit akzeptabler Beinfreiheit, der Service an Bord war O.K. Auch mit der Beförderung des Tauchgepäck incl. Tauchlampe gab es keine Probleme. Was allerdings besonders beim Rückflug Probleme brachte war die Pünktlichkeit der Maschinen. Wir hatten jeweils beim Umsteigen in Prag nur eine Stunde Zeit und das Umsteigen in den zweiten Flieger fand immer am entgegengesetzen Teil des Flughafens statt, wobei man den Sicherheitsbereich verlassen mußte und daher ein zweites Mal durch die Sicherheitsschleuse musste. alles in allem nahm diese Prozedur etwa eine halbe Stunde in Anspruch. Nun hatten wir aber schon in Düsseldorf etwa 20min. Verspätung so daß wir uns richtig sputen mussten um unseren Flieger nach Larnaka zu erreichen, was sich aber als unnötig erwies, da erst eingecheckt wurde, als der letze Koffer im Bauch der Maschine verschwunden war. Diese Vorgehensweise habe ich noch bei keiner Airline erlebt und hat uns eine Verspätung von einer Stunde eingebracht. War so weiter ja auch nicht schlimm, aber auf dem Rückflug wurde es dann richtig bitter : Wir waren morgens um 3.20 Uhr die erste Maschine die von Larnaca raus sollte, wieder die selbe Prozedur : Erst alles Gepäck an Bord, dann ging es in die Maschine, dann noch irgendwelche Probleme mit dem Tower, alles in allem 45min Verspätung. In Prag angekommen stellten wir fest, das als einziger von allen 4 Flügen der Rückflug nach Düsseldorf absulut pünktlich war. also wie die Wilden durch den Terminal gehetzt, wieder durch die Sicherheitschleuse, wo auf Grund der Nebensaison zum Glück nicht viel los war um dann festzustellen, daß das Einchecken pünktlich auf die Minute abgeschlossen war und wir nicht mehr in die Maschine kamen. Mit uns teilten etliche Mitreisende dieses Schicksal. Also wieder raus aus dem Sicherheitsbereich und erst mal einen Ansprechpartner gesucht. Nach mehreren Nachfragen endlich einen Schalter der Airline gefunden, die uns dann umbuchte auf einen Geschäftflieger der Lufthansa. Alles in Allem eine Verspätung von 4,5 Stunden. Einzig Positiv war, das unser Gepäck es auch nicht mehr in den Flieger geschafft hatte und so mit dem Lufthansaflug mitkam, was uns die Suche nach dem Gepäck ersparte. Es kann doch nicht sein, das es keine Absprache zwischen zwei Flügen derselben Airline gibt, so das alle Passagiere noch rechtzeitig an Bord kommen. Deshalb nur zwei Flossen für den Service, der Rest war Schrott! Ich werde mit dieser Airline nicht mehr fliegen.
Der Steinbruch Borek liegt ca. 120km südöstlich von Prag auf der mährischen Hochlandebene. Von Prag fährt man ca. 90 km die Autobahn D1 (E50) in Richtung Brün (Brno) bis Ausfahrt Nr. 90 (Humpolec). Hier fährt man ca. 20 km auf der Landstrasse Nr. 34 in Richtung Havlickuv Brod. In Havlickuv Brod fährt man auf die Landstrasse 344 in Richtung Chotebor. In Chotebor fährt man auf die Landstrasse 345. Nach einige Kilometer erreicht man den Steinbruch Borek (Einfahrt links nach dem Restaurant). Der Steinbruch, mit Tiefen bis 28 m, ist umrandet von Wäldern. Die Zufahrt ist ein gekiester Weg; man parkt links und rechts auf dem Weg ca. 200 bis 300 m vom Einstieg entfernt; der rest legt man zu Fuss zurück. Rechts befindet sich auch eine kleine Wiese wo man auch parken kann. Die Tageskarte zum See kostet CZK 100 (EUR 3,50) und wird in bar vor Ort erhoben. Die Karte berechtigt einem zum Non-Limit-Tauchen; Flaschen können für EUR 3,00 gefüllt werden (nur Pressluft). Der Einstieg erreicht man über einen Flachwasserbereich, der 30-40 m in den See reicht. Danach geht es über steil abfallende Felswände auf 26m. Betaucht werden kann ein Polizei-Hubschrauber, ein Wartburg, ein Bus und ein Unterwasserwald. Nach einer Bruchlandung in Lipnostausee in Böhmen wurde der Hubschrauber geborgen und sämtliche wiederverwendbare Teile (Turbinen, Rotorblätter, Fahrwerk) entfernt und in den Steinbruch wieder versenkt. Bei unserem Besuch Anfang August waren ca. 30 – 40 Taucher am Werk, und die Sicht hat darunter arg gelitten. Günstiger wäre ein Besuch unter der Woche. Abgelegen von der Tauchermasse hat die Sicht immerhin noch 5m; im seichten Wasser sogar bis zu 10m. Unweit vom Steinbruch gibt es ein Restaurant wo man ausgesprochen günstig und schmackhaft (mährische Küche) speisen kann. Es gibt keine Unterkunft vor Ort. Ausrüstung muss mitgebracht werden, es gibt kein Verleih; lediglich können Flaschen gefüllt werden. Deutsch spricht man kaum in dieser Gegend; allerdings mit englisch und Handzeichen hat alles geklappt.




Der Steinbruch Lestinka liegt ca. 130km südöstlich von Prag auf der mährischen Hochlandebene. Von Prag fährt man ca. 90 km die Autobahn D1 (E50) in Richtung Brün (Brno) bis Ausfahrt Nr. 90 (Humpolec). Hier fährt man ca. 20 km auf der Landstrasse Nr. 34 in Richtung Havlickuv Brod. In Havlickuv Brod bleibt man auf die 34 in Richtung Hlinsko. Nach ca. 18 km erreicht man Hlinsko. In Hlinsko geht es auf die Strasse 355 einige Kilometer bis zur Abbiegung rechts auf die Strasse 337. Nach einige Kilometer befindet sich das Gelände rechts. Der Steinbruch, mit Tiefen bis 26 m, ist umrandet von Wäldern. Auf dem stillgelegtem Gelände befindet sich Parkmöglichkeiten sowie einfache Unterkünfte, die während der Hauptsaison im Voraus gebucht werden müssen. Die Tageskarte zum Gelände kostet CZK 120 (EUR 4,00). Überdachte Parkplätze, wenn verfügbar, kosten extra. Die Karte berechtigt einem zum Non-Limit-Tauchen; Flaschen können für EUR 3,00 gefüllt werden (nur Pressluft). Das zelten auf dem Gelände ist auch gestattet. Es gibt auch Übernachtungsmöglichkeiten im näheren Umland; wir haben in ein einfaches kleines Haus für EUR 10,00 (CZK 300) übernachtet. Der See ist ein Anziehungspunkt nicht nur für Taucher, sondern auch für Kurzurlauber, Wochenendausflügler und Wanderer. Zusätzlich zu den Unterkünften befindet sich auch eine Liegewiese, CMAS-Tauchvereinsheim und ein Imbiss, wo man eine Kleinigkeit zwischen durch zu sich nehmen kann. Der Einstieg erfolgt von mehreren Stellen über Treppen bzw. Stege. Die Sicht war bei unserem Besuch Anfang August sehr gut mit bis zu 5m, die Wassertemperatur lag bei 8°C. Das Wasser ist sehr sauber und die Anlage insgesamt ist sehr gepflegt. Im Punkto Unterwasserleben gibt es alle Fischarten, die in mitteleuropäischen Gewässern anzutreffen sind: Flussbarsch, Barbe, Zander, Hecht, Karpfen und eine Besonderheit im See: den Hauskoi (ein Prachtkerl!). Die Felswände sind sehr zerklüftet und die eingestürzten Bäume rund um den See sorgen für Unterschlupf für die Unterwasserbewohner. Zusätzlich gibt es eine Taucherglocke in 26 m Tiefe und mehrere Übungsplatformen. Der Nachttauchgang war besonders schön; eine 10L-Flasche genügt, um den See in 3 – 5 m Tiefe zu umtauchen. Ein bisschen deutsch wird gesprochen, ansonsten geht es auch mit englisch und Handsignale voran. Das leitende Ehepaar ist sehr nett und hilfsbereit. Telefonnummer 0042 723 067 577, Faxnummer 0042 606 630 535.

Bericht vom Juli 2011:

Tauchplatz: ist ein super ´FreiWasser Museum´ des früheren Steinabbaus
*überschaubarer Tauchplatz mit Tiefen zw. ~13-22m (max.26m)
*gute Einstiegsmöglichkeiten, verhältnismäßig ´warmer´ Steinbruch (friert im winter angeblich nicht zu)
*nicht überlaufen aber angenehm frequentiert.
*gutes Fischvorkommen mit eingesetzen Koi-Karpfen, Albino-Wels...)
*detailvolle Inszenierung der Tauchobjekte
(Generatorhaus,Schienenwagerl,Holzkräne, unzählige Kleinwerkzeuge.., Leiter, Strommasten, Taucherglocke..)

Der nachttauchgang-taugliche Einstieg führt über 2 Plattformen zur Taucherglocke(Boje), von der aus man über die Stromleitungen auf 13m direkt zum Häuschen (Boje) geleitet wird. Die Attraktionen sind alle im westlichen Teil des See´s.

zur Basis:
* Luft, zumind. Flaschen,Blei,Lampen verleih, wenn auch nicht sogar Regler
(vzduch, .......boticky,olova,svetla verleih,.. automatika)
8 CKR/Liter
* super liebevolle Betreuung, aber kaum Fremdsprachenkenntnis
* tolle Tauchereinrichtungen (Ablagen,Haken, beleuchtung..)
* tolle Dekobiereinrichtungen (nutzbarare Kohlegriller, Terasse, Essen und Trinken vorort)

* Übernachtungsmöglichkeiten in kleinen zimmern mit geteilter Küche (für selbstversorger) (Penny,Billa 10km entfernt in Holetin)
* absperrbarer Parkplatz

Preisliste (seit 2005 unverändert !!):
Tauchpauschale pro Tag 150
Übernachtung 250 p.P
siehe HP: lestinkalom.cz (nur auf TCH)

Tipps:
Reservierung der Zimmer (insbesondere WE und hochsommer)
GPS (zwecks der erkundung der Umgebung)
die Zufahrt sich genauer anschauen.. leicht versteckte Basis ohne Beschilderung. Über einen gatschigen Forstweg ereichbar.

Urteil: fantastischer Aufenthalt. Für Anfänger sehr geeignet, der geübte Taucher hat nach spätestens 2 TG alles gesehen. NachTG ist eine gute Orientierungsübung ;-)
Äusserst sympathische Betreuung durch die Dame des Hauses Ivana.

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