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Tauchen in Sri Lanka

Vor einiger Zeit war das Tauchen in Sri Lanka ein Geheimtipp - und viele Tauchcenter säumten die Küste mit schönen Tauchspots und knackigen Wracks. Der Bürgerkrieg mit einem Höhepunkt (und Ende) im Jahr 2009 stoppte den Tourismus. Mittlerweile ist Sri Lanka aber wieder ein sicheres Reiseland. Das auswärtige Amt berichtet: "Seit Ende des Bürgerkriegs im Mai 2009 haben in Sri Lanka keine Terroranschläge mehr stattgefunden. Militär und Polizei sind weiterhin sichtbar präsent. Reisen sind in sämtliche Urlaubsgebiete Sri Lankas möglich." Damit können die tollen Tauchgebiete wieder sicher besucht werden.

Und falls ihr noch nach einem guten Reiseangebot für Sri Lanka sucht - schaut einfach mal in diesen Vergleich.

Die letzten Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Sattutu Bubbalu

Aulostomus
Eigentlich gerieten wir nur durch Zufall an Olivenzo, denn eigentlich wollten wir mit Island Scuba tauchen. Da diese aber für mehrere Tage komplett ausgebucht waren, riefen wir eben die nächste bei Trip Advisor gelistete Basis in Mount Lavinia an - Scuba Addicts. Wir verabredeten uns für den Abend um alles weitere zu besprechen. Treffpunkt: Eine Strandbar in der Nähe unseres Hotels. Am Abend erzählte er uns auf unsere Nachfrage hin, dass seine Basis derzeit in Ferienzimmer umgewandelt würde, er aber die Facilities von Island Scuba nutzen könne. Wir wurden skeptisch. Die Ausrüstung habe er bei sich zu Hause, jetzt wo er uns gesehen habe, wüsste er aber schon was wir bräuchten. Ob er sich das nicht notieren wolle? - Nein, nicht nötig... Wir wurden noch skeptischer... Der Abend war sehr lustig und zum Abschied beichtete er uns, dass Island Scuba auch sein Boot gemietet hätte, er jetzt noch eines für uns organisieren müsse. Aber keine Sorge.... Aha... Wir schauen uns nach Fahrradverleih und ähnlichem um .. nur für den Fall, dass... Am nächsten Morgen um 8.10 klingelte das Telefon " Olivenzo hier. Ich bin gerade vor Eurem Hotel, muss aber nochmal weg, In 15 Minuten kommt ein TukTuk, welches Euch zur Basis bringt..." 8.55 Uhr. Wir warten noch immer vor unserem Hotel und wollen gerade alles abblasen, als ein TukTuk um die Ecke knattert und der Fahrer fragt "Oli?" Eigentlich haben wir keine Lust mehr, steigen aber trotzdem ein .. Zum Glück! Denn so chaotisch der Start war, Oli stellte sich im Folgenden als der beste Guide, den man sich in Sri Lanka nur wünschen kann, heraus und wir waren nach den ersten beiden Tauchgängen so begeistert, dass wir sogar noch eine Nacht länger in Mount Lavinia blieben um nocheinmal mit ihm tauchen gehen zu können. Das Leihequipment, welches er uns mitbrachte war im Top-Zustand und passste wie angegossen. Seine Briefings waren ausführlich und detailgenau und man merkte schon hier dass er die Spots wirklich gut kennt. So konnte er uns schon hier auf Besonderheiten sowie mögliche Gefahren hinweisen. Unter Wasser war er sehr entspannt, zeigte uns viel, freute sich über von uns entdecktes und war eher Buddy als Guide. Die Dauer der Tauchgang bemass sich nur nach unserem Luftverbrauch und der Nullzeit (plus minus ein paar Minuten ;) ) Auch über Wasser hatten wir sehr viel Spass mit ihm, denn er ist einfach unglaublich sympathisch, witzig und hat ein Lachen, das ansteckt. Er lud uns sogar noch für den Abend zum BBQ zu sich nach Hause ein. Da es aber unsere letzten beiden Tage in Sri Lanka waren, und wir noch unbedingt Mitbringsel einkaufen wollten und wir zudem von einem heftigen Gewitter überrascht wurden, fiel das leider ins Wasser. Wir hoffen, dass er in der nächsten Saison wieder neue Räumlichkeiten für seine Basis findet und empfehlen trotzdem aller Improvisation mit ihm in Mount Lavinia tauchen zu gehen. Denn Tauchen mit Oli ist Tauchen mit einem Freund und einem Lächeln!
Wir haben in Hikkaduwa nach einer Tauchbasis gesucht und uns verschiedene Optionen angeschaut. Wir haben uns dann für Dive for you entschieden und haben alles richtiggemacht. Wir haben hier insgesamt 14 Tauchgänge an 5 Tagen im Februar 2018 gemacht. Die Tauchbasis ist an das Hotel HikkaTranz by Cinnamon angeschlossen. Wir würden nicht empfehlen in diesem Hotel zu wohnen, da es ein typisches all inclusive Hotel ist. Wenn ihr das mögt ist es ok aber wir sind lieber etwas individuell unterwegs. DFU ist eine sehr saubere und gut geführte Tauchbasis. Wir hatten das Vergnügen mit so ziemlichen jeden Guide/Tauchlehrer der Basis im Wasser sein zu dürfen. Da wir recht erfahren sind, konnten wir nach kurzer Zeit individuelle Tauchgänge erleben. Der Guide hat uns dabei nur begleitet und uns machen lassen. Wir hatten zwar unsere eigene Ausrüstung dabei, aber die Qualität der Leihausrüstung ist super (Scubapro Regler und Jackets) und ich hätte genauso gut mit der vorhandenen Ausrüstung tauchen können. Das tauchen ist gut organisiert und es werden Wünsche sehr gerne berücksichtigt. In der Regel trifft man sich gegen 9:00Uhr für den ersten Tauchgang. Die Ausrüstung findet man in der Regel schon zusammen gebaut vor und braucht sie nur noch auf die richtige Funktion prüfen. Das zusammen gebaute Jacket wird dann von einem der Jungs zum Boot gebracht. Selber muss man dann seine Flossen, Maske, Blei und Flossen (und was man sonst so braucht) mitnehmen. Die kleinen Boote haben Platz für 6-8 Taucher. In der Regel sind die Gruppen aber nie grösser als 6 Taucher + Guide. Die Guides sind wirklich sehr gut und erfahren. Je nach Tauchplatz wird dauert die Fahrt zwischen 5 und 30 Minuten. Bei den langen Strecken wird dann direkt der 2te Tank mitgenommen und auf dem Boot gewechselt. Nach dem Tauchgang gibt es dann Kekse und Wasser. Tauchzeiten sind in der Regel zwischen 50 und 60 Minuten. Da wir recht gut sind mit dem Luftverbrauch konnten wir aber in Ansprache auch Tauchgänge über 60 Minuten machen. Der längste war 88 Minuten. Die Unterwasserwelt hat nicht die schönsten Korallen aber dafür sehr viele Felsen und schöne Wracks sind auch vorhanden. Es gibt hier jede Menge Schnecken und die normalen verdächtigen Fische. Es soll vorkommen das auch Wale und Walhaie gesehen werden. Das Glück hatten wir leider nicht. Als Fazit kann ich persönlich nur sagen … Die Tauchbasis mit ihrem Personal kann ich uneingeschränkt empfehlen. Danke für das tolle Taucherlebnis. P.S. Da wir recht viele Tauchgänge gemacht haben, gab es meine Frau und mich gratis T-Shirts :)
Wir - meine Frau und ich - sind über die PADI-App auf dieses Dive-Center gestoßen, und wie sich herausgestellt hat, ist dies auch das einzige 5-Star-Center in Weligama. Wir haben uns dort vorab per Mail angekündigt und haben auch innerhalb weniger Stunden eine Antwort auf Englisch mit allen angefragten Infos bekommen - das war schon mal der erste gute Eindruck. Als wir dann in der Tauchbasis ankamen, wurden wir schon erwartet und herzlich von Thaminda, dem Chef, und Sahan, seinem Neffen, sehr herzlich begrüßt! Beide waren uns sofort sehr sympathisch und warfen uns auch gleich ein paar Brocken Deutsch entgegen! Die beiden, sowie Chamara, ein weiterer Sri Lanker, unterrichten auf Englisch. Zudem arbeitet dort ein deutsches Tauchlehrer-Pärchen, die nebst deutsch- und englisch- auch französisch-sprachigen Unterricht anbieten. Die restliche Crew, 3 Bootscaptains, 2 weitere Guides und ein Kompressor-Attendend kümmern sich um Equipment, Tanks und Transport und verbreiten allzeit gute Laune. Wann immer wir fortan in der Tauchbasis waren, es wurde immer Wasser, Kaffee, Tee und frisches Obst kredenzt. Wir reisen mit eigenem Equipment, daher mussten wir nichts ausleihen, aber das Leihequipment war sehr umfangreich, gepflegt und gut sortiert und ist im Preis inbegriffen - inklusive (Suunto) Tauchcomputer! Man hatte immer die Wahl einen 1-Tank oder einen 2–Tank Dive zu machen, Treffpunkt war immer morgens um halb 9. Die stets freundliche und gut gelaunte Crew war immer schon da und damit beschäftigt, das Equipment der Gäste und Guides (PADI Divemasters oder Instructors) zu richten. Wir haben vor unserem ersten Tauchgang kurz gezeigt, wie wir es haben wollen (wir tauchen mit Wing-Jackets in DIR-Konfiguration) und von da an war es immer perfekt vorbereitet! Bei Kaffee/Tee gab es dann vor jedem Tauchgang ein vorbildliches Briefing für jede Tauchgruppe, die jeweils maximal 5 Tauchgäste umfasste. Gegen 9 Uhr ging es dann zu Fuß an den Strand (5 Geh-Minuten), wo das Equipment zwischenzeitlich schon auf‘s Boot geladen worden war. Die Tauchplätze waren alle maximal 15 Minuten Bootsfahrt vom Hafen entfernt. Dann hieß es Equipment anlegen und per Backroll-Entry in‘s Wasser. Das Abtauchen erfolgte immer an der Ankerleine, was die Sache auch bei Strömung sehr vereinfachte. Wir kamen von den Malediven nach Sri Lanka, waren von den Tauchgängen dort natürlich total verwöhnt mit Haien, Großfisch und fantastischen Sichtweiten. Alles Attribute, die man von der West-/Südwest-Küste Sri Lankas nicht unbedingt erwarten sollte - das hatten wir im Vorfeld schon selbst recherchiert. Der Tsunami hat dort den Großteil der Korallenriffe zerstört. (Dafür kostet ein Tauchgang in Sri Lanka aber auch nur einen Bruchteil, verglichen mit den Malediven!) Aber wir fanden uns in einer uns unbekannten, ganz speziellen Atmosphäre wieder, die das Tauchen in Sri Lanka wiederum spannend und zu etwas Besonderem machten. Was uns als allererstes auffiel, war die völlig ungewohnte Klangkulisse unter Wasser, die wir so noch an keinem anderen Ort gehört hatten! Die Unterwasserlandschaft ist geprägt von zum Teil sehr großen Felsen zwischen denen man - teilweise wie durch Canyons - umhertaucht. Die Sichtweiten betrugen manchmal nur 4-5 Meter, was den Tauchgängen aber eben genau diesen spannenden, leicht spukigen Charakter verlieh! Es finden sich farbenprächtige Weichkorallen, Gorgonienfächer, Peitschenkorallen und haufenweise Krustenanemonen in allen Farben, die zum Teil auch tagsüber ihre Polypen zeigten. Die Guides haben auch ein gutes Auge für Nacktschnecken, von denen einige zu finden sind - von klein bis groß. Haie haben wir leider keine gesehen, aber wir sahen Schildkröten, große Schulen von Schnappern und Fussilieren, Wimpel-, Papageien-, Falter-, Koffer-, Kugel-, Kaiser-, Doktor-, Drücker-, Feuer- und Skorpionfische, Fahnen- und diverse andere Barsche, Gobies und Blennies, Makrelen, Moorish Idols, Muränen, Krabben und Shrimps und Cowry-Muscheln. Alles nicht in Massen, aber wohldosiert. Und als Highlight trafen wir auch einen Manta, eine Gruppe von 7 Adlerrochen und sahen zwei Mal Delfine während der Bootsfahrten. Eine andere Tauchgruppe war besonders gesegnet, sie begegneten einem Walhai! Die Oberflächenpause verbrachten wir bei Wasser, Bananen und Schokokeksen entweder auf dem Boot, oder wenn die Wellen unangenehm waren am Strand oder in der Tauchbasis. Da nachmittags zu dieser Zeit der Wind immer zulegte, waren nachmittags leider keine Tauchgänge möglich, und Nachttauchgänge wurden verständlicher Weise auch nicht durchgeführt - safety first! Unser Fazit: Sri Lanka ist ein Land, das ganz besonders durch seine Natur über Wasser besticht, aber auch durch die Herzlichkeit der Menschen, welche wir auch in dieser Tauchbasis wiedergefunden haben. In familiärer Atmosphäre stehen hier die Wünsche und die Sicherheit der Taucher im Vordergrund! Wir geben gerne 5 Sterne und kommen sicher wieder!
Aufgrund der im Internet gelesenen Bewertungenen entschlossen wir uns, mit dem Sunshine Dive Center tauchen zu gehen. Die Kontaktaufnahme erwies sich als schwierig. Eine Anfrage auf Facebook (die Basis unterhält keine eigene Homepage) blieb ohne Antwort. Das Telefonat dorthin war ebenfalls recht mühsam, da das Gegenüber am Telefon der englischen Sprache nur sehr bedingt mächtig war. Am 01.02.2019 wurden wir dann aber wie vereinbart um 08.45 Uhr von einem Tuc-Tuc abgeholt und zur Basis gefahren. Die Basis war zwar nur recht spartanisch eingerichtet, aber für Sri Lanka allgemein gesehen, sehr sauber. Leider stellte sich dort (einschließlich unseres Guides) niemand vor und die Ausrüstung, Jackets von Cressi, welche schon deutlich mitgenommen waren, wurde nach einem kurzen Check hastig an Bord des Bootes gebracht. Die Brevets wurden von unserem späteren Bootsführer geprüft, sowie erstmals für mich, auch das Logbuch angesehen. Neben uns zwei Tauchern waren neben dem Bootsführer und des Guides auch zwei selbsternannte "Offshore-Chiller" dabei, welche außer für dämliche Bemerkungen und Anspielungen, wie toll jetzt doch ein Bier an Bord wäre, keine Funktion hatten. Ich weiß nicht was sich Tauchbasen davon versprechen, wenn sie solche Leute mitnehmen... Meiner Meinung nach haben sie nichts auf einem Taucherboot verloren und waren alles andere als nützlich ! Bei schon recht gutem Wellengang wurden die Spots "Four Rocks" und "Middle Rock" aufgesucht, welche zwar fast nebeneinander lagen, dafür aber recht weit von der Küste entfernt waren. Das Briefing zu den beiden Spots war äußerst kurz und mangelhaft. Abgetaut wurde am jeweiligen Bojenseil, wobei sich die sehr starke Strömung sofort bemerkbar machte. Die Sicht bei beiden Spots war nicht wirklich gut und zu sehen gab es außer einem Schwarm Barracudas, einem Octopus und ein paar Papageifischen nicht wirklich was. Während der Oberflächenpause gab es keinen Snack, was mir bislang noch bei keiner Basis zuvor passiert ist. Gerade durch die Kräfte zehrende Strömungstaucherei wäre das hier angebracht gewesen. Stattdessen gab es pro Nase eine kleine Flasche Wasser. Wenigstens wurde die Oberflächenpausenzeit eingehalten. Die Strömung war beim zweiten Aufstieg sogar so stark, dass es meiner Frau den Tauchcomputer aus dessen Schraubgewinde am Finimeter-Schlauchs riss und sich ebenfalls der Steckverschluss des Inflaters öffnete ! Als wir wieder zurück an der Basis waren, gab man uns bezüglich der enormen Strömung noch den leider zu späten Hinweis, dass unsere Flossen (welche wir bislang immer benutzt haben) zu weich gewesen und wir zudem falsch gegen die Strömung an geschwommen wären. Nach der Bezahlung in bar (90 US $ für zwei Tauchgänge inklusive Transfer mit Leihausrüstung > in unserem Fall: Jacket, Bleigurt- / Gewichte und Flaschen, pro Person) ging es mit dem Tuc-Tuc wieder zurück zum Hotel. Alles in allem war ich von der Tauchbasis und den beiden Spots enttäuscht und kann sie auch nicht weiter empfehlen.
Ich war im Mai 2017 für 14 Tage im Nachbarhotel. Am Strand bin ich in 3 Minuten gemütlich zur Tauchbasis hingegangen. Die Mitarbeiter sind sehr lieb, tragen Morgens das montierte Jackett mit der Flasche zum Tauchboot und auch wieder zurück. Ich habe dort mehrere Tauchgänge unternommen. Das Wasser des Indischen Ozeans ist zu dieser Zeit mit 30-31°C sehr warm, ein Tropenanzug reicht voll aus. Man fährt morgens zu einem 2-Tank-Dive raus, ca. 10-25 Minuten. Dort bleibt man zw. den beiden Tauchgängen für etwa 1 Stunde dann in seinen Sachen. Zum Tauchen: Die Sichtweiten sind nicht so doll, in der Regel um die 10 Meter. Korallen sind weniger vorhanden, Schwämme in den verschiedenen Ausführungen etwas mehr. Viele bunte Fische, Großfisch macht sich aber rar. Die Guides zeigen einem jede noch so kleine Nacktschnecke und davon gibt es einige. Selten gab es stärkere Strömungen. Es werden auch 3 Wracks angefahren. Diese sind schon sehr alt. Bis auf eines (sehr trübe Brühe, wie Milch) machte das Tauchen dort viel Spaß. Eine kleine Leiter erleichterte das "Entern" des Tauchbootes nach dem Tauchgang. Nach dem Tauchen wird der Weg vom Strand in Richtung Basis bis zum Schatten mit Wasser gesprengt, damit die Barfußläufer heile Füße behalten (sehr heisser Sand). Die Crew spült die Sachen und bringt diese Abends rein. Die Leih-Ausrüstung sieht ganz OK aus, beschränkt sich bei den Anzügen auf Shortys und zur Fortbewegung auf Schnorchelflossen. Tauchflaschen haben INT-Anschluß. Hatte meine eigene Ausrüstung mit und habe die dortige deshalb nicht benutzen müssen. Kann zum übrigen Zustand der Leihausrüstung keine Wertung abgeben. Fazit: Einige schöne Tauchgänge gemacht. Der Chef achtete bei den kleinen Gruppen auf die Erfahrung und so war ich öfters allein mit einem Guide im Wasser, da die anderen Taucher erheblich weniger gelogt hatten. Fürs Fotografieren ist das natürlich toll.

Sattutu Bubbalu

Aulostomus
Eigentlich gerieten wir nur durch Zufall an Olivenzo, denn eigentlich wollten wir mit Island Scuba tauchen. Da diese aber für mehrere Tage komplett ausgebucht waren, riefen wir eben die nächste bei Trip Advisor gelistete Basis in Mount Lavinia an - Scuba Addicts. Wir verabredeten uns für den Abend um alles weitere zu besprechen. Treffpunkt: Eine Strandbar in der Nähe unseres Hotels. Am Abend erzählte er uns auf unsere Nachfrage hin, dass seine Basis derzeit in Ferienzimmer umgewandelt würde, er aber die Facilities von Island Scuba nutzen könne. Wir wurden skeptisch. Die Ausrüstung habe er bei sich zu Hause, jetzt wo er uns gesehen habe, wüsste er aber schon was wir bräuchten. Ob er sich das nicht notieren wolle? - Nein, nicht nötig... Wir wurden noch skeptischer... Der Abend war sehr lustig und zum Abschied beichtete er uns, dass Island Scuba auch sein Boot gemietet hätte, er jetzt noch eines für uns organisieren müsse. Aber keine Sorge.... Aha... Wir schauen uns nach Fahrradverleih und ähnlichem um .. nur für den Fall, dass... Am nächsten Morgen um 8.10 klingelte das Telefon " Olivenzo hier. Ich bin gerade vor Eurem Hotel, muss aber nochmal weg, In 15 Minuten kommt ein TukTuk, welches Euch zur Basis bringt..." 8.55 Uhr. Wir warten noch immer vor unserem Hotel und wollen gerade alles abblasen, als ein TukTuk um die Ecke knattert und der Fahrer fragt "Oli?" Eigentlich haben wir keine Lust mehr, steigen aber trotzdem ein .. Zum Glück! Denn so chaotisch der Start war, Oli stellte sich im Folgenden als der beste Guide, den man sich in Sri Lanka nur wünschen kann, heraus und wir waren nach den ersten beiden Tauchgängen so begeistert, dass wir sogar noch eine Nacht länger in Mount Lavinia blieben um nocheinmal mit ihm tauchen gehen zu können. Das Leihequipment, welches er uns mitbrachte war im Top-Zustand und passste wie angegossen. Seine Briefings waren ausführlich und detailgenau und man merkte schon hier dass er die Spots wirklich gut kennt. So konnte er uns schon hier auf Besonderheiten sowie mögliche Gefahren hinweisen. Unter Wasser war er sehr entspannt, zeigte uns viel, freute sich über von uns entdecktes und war eher Buddy als Guide. Die Dauer der Tauchgang bemass sich nur nach unserem Luftverbrauch und der Nullzeit (plus minus ein paar Minuten ;) ) Auch über Wasser hatten wir sehr viel Spass mit ihm, denn er ist einfach unglaublich sympathisch, witzig und hat ein Lachen, das ansteckt. Er lud uns sogar noch für den Abend zum BBQ zu sich nach Hause ein. Da es aber unsere letzten beiden Tage in Sri Lanka waren, und wir noch unbedingt Mitbringsel einkaufen wollten und wir zudem von einem heftigen Gewitter überrascht wurden, fiel das leider ins Wasser. Wir hoffen, dass er in der nächsten Saison wieder neue Räumlichkeiten für seine Basis findet und empfehlen trotzdem aller Improvisation mit ihm in Mount Lavinia tauchen zu gehen. Denn Tauchen mit Oli ist Tauchen mit einem Freund und einem Lächeln!
Wir haben in Hikkaduwa nach einer Tauchbasis gesucht und uns verschiedene Optionen angeschaut. Wir haben uns dann für Dive for you entschieden und haben alles richtiggemacht. Wir haben hier insgesamt 14 Tauchgänge an 5 Tagen im Februar 2018 gemacht. Die Tauchbasis ist an das Hotel HikkaTranz by Cinnamon angeschlossen. Wir würden nicht empfehlen in diesem Hotel zu wohnen, da es ein typisches all inclusive Hotel ist. Wenn ihr das mögt ist es ok aber wir sind lieber etwas individuell unterwegs. DFU ist eine sehr saubere und gut geführte Tauchbasis. Wir hatten das Vergnügen mit so ziemlichen jeden Guide/Tauchlehrer der Basis im Wasser sein zu dürfen. Da wir recht erfahren sind, konnten wir nach kurzer Zeit individuelle Tauchgänge erleben. Der Guide hat uns dabei nur begleitet und uns machen lassen. Wir hatten zwar unsere eigene Ausrüstung dabei, aber die Qualität der Leihausrüstung ist super (Scubapro Regler und Jackets) und ich hätte genauso gut mit der vorhandenen Ausrüstung tauchen können. Das tauchen ist gut organisiert und es werden Wünsche sehr gerne berücksichtigt. In der Regel trifft man sich gegen 9:00Uhr für den ersten Tauchgang. Die Ausrüstung findet man in der Regel schon zusammen gebaut vor und braucht sie nur noch auf die richtige Funktion prüfen. Das zusammen gebaute Jacket wird dann von einem der Jungs zum Boot gebracht. Selber muss man dann seine Flossen, Maske, Blei und Flossen (und was man sonst so braucht) mitnehmen. Die kleinen Boote haben Platz für 6-8 Taucher. In der Regel sind die Gruppen aber nie grösser als 6 Taucher + Guide. Die Guides sind wirklich sehr gut und erfahren. Je nach Tauchplatz wird dauert die Fahrt zwischen 5 und 30 Minuten. Bei den langen Strecken wird dann direkt der 2te Tank mitgenommen und auf dem Boot gewechselt. Nach dem Tauchgang gibt es dann Kekse und Wasser. Tauchzeiten sind in der Regel zwischen 50 und 60 Minuten. Da wir recht gut sind mit dem Luftverbrauch konnten wir aber in Ansprache auch Tauchgänge über 60 Minuten machen. Der längste war 88 Minuten. Die Unterwasserwelt hat nicht die schönsten Korallen aber dafür sehr viele Felsen und schöne Wracks sind auch vorhanden. Es gibt hier jede Menge Schnecken und die normalen verdächtigen Fische. Es soll vorkommen das auch Wale und Walhaie gesehen werden. Das Glück hatten wir leider nicht. Als Fazit kann ich persönlich nur sagen … Die Tauchbasis mit ihrem Personal kann ich uneingeschränkt empfehlen. Danke für das tolle Taucherlebnis. P.S. Da wir recht viele Tauchgänge gemacht haben, gab es meine Frau und mich gratis T-Shirts :)
Wir - meine Frau und ich - sind über die PADI-App auf dieses Dive-Center gestoßen, und wie sich herausgestellt hat, ist dies auch das einzige 5-Star-Center in Weligama. Wir haben uns dort vorab per Mail angekündigt und haben auch innerhalb weniger Stunden eine Antwort auf Englisch mit allen angefragten Infos bekommen - das war schon mal der erste gute Eindruck. Als wir dann in der Tauchbasis ankamen, wurden wir schon erwartet und herzlich von Thaminda, dem Chef, und Sahan, seinem Neffen, sehr herzlich begrüßt! Beide waren uns sofort sehr sympathisch und warfen uns auch gleich ein paar Brocken Deutsch entgegen! Die beiden, sowie Chamara, ein weiterer Sri Lanker, unterrichten auf Englisch. Zudem arbeitet dort ein deutsches Tauchlehrer-Pärchen, die nebst deutsch- und englisch- auch französisch-sprachigen Unterricht anbieten. Die restliche Crew, 3 Bootscaptains, 2 weitere Guides und ein Kompressor-Attendend kümmern sich um Equipment, Tanks und Transport und verbreiten allzeit gute Laune. Wann immer wir fortan in der Tauchbasis waren, es wurde immer Wasser, Kaffee, Tee und frisches Obst kredenzt. Wir reisen mit eigenem Equipment, daher mussten wir nichts ausleihen, aber das Leihequipment war sehr umfangreich, gepflegt und gut sortiert und ist im Preis inbegriffen - inklusive (Suunto) Tauchcomputer! Man hatte immer die Wahl einen 1-Tank oder einen 2–Tank Dive zu machen, Treffpunkt war immer morgens um halb 9. Die stets freundliche und gut gelaunte Crew war immer schon da und damit beschäftigt, das Equipment der Gäste und Guides (PADI Divemasters oder Instructors) zu richten. Wir haben vor unserem ersten Tauchgang kurz gezeigt, wie wir es haben wollen (wir tauchen mit Wing-Jackets in DIR-Konfiguration) und von da an war es immer perfekt vorbereitet! Bei Kaffee/Tee gab es dann vor jedem Tauchgang ein vorbildliches Briefing für jede Tauchgruppe, die jeweils maximal 5 Tauchgäste umfasste. Gegen 9 Uhr ging es dann zu Fuß an den Strand (5 Geh-Minuten), wo das Equipment zwischenzeitlich schon auf‘s Boot geladen worden war. Die Tauchplätze waren alle maximal 15 Minuten Bootsfahrt vom Hafen entfernt. Dann hieß es Equipment anlegen und per Backroll-Entry in‘s Wasser. Das Abtauchen erfolgte immer an der Ankerleine, was die Sache auch bei Strömung sehr vereinfachte. Wir kamen von den Malediven nach Sri Lanka, waren von den Tauchgängen dort natürlich total verwöhnt mit Haien, Großfisch und fantastischen Sichtweiten. Alles Attribute, die man von der West-/Südwest-Küste Sri Lankas nicht unbedingt erwarten sollte - das hatten wir im Vorfeld schon selbst recherchiert. Der Tsunami hat dort den Großteil der Korallenriffe zerstört. (Dafür kostet ein Tauchgang in Sri Lanka aber auch nur einen Bruchteil, verglichen mit den Malediven!) Aber wir fanden uns in einer uns unbekannten, ganz speziellen Atmosphäre wieder, die das Tauchen in Sri Lanka wiederum spannend und zu etwas Besonderem machten. Was uns als allererstes auffiel, war die völlig ungewohnte Klangkulisse unter Wasser, die wir so noch an keinem anderen Ort gehört hatten! Die Unterwasserlandschaft ist geprägt von zum Teil sehr großen Felsen zwischen denen man - teilweise wie durch Canyons - umhertaucht. Die Sichtweiten betrugen manchmal nur 4-5 Meter, was den Tauchgängen aber eben genau diesen spannenden, leicht spukigen Charakter verlieh! Es finden sich farbenprächtige Weichkorallen, Gorgonienfächer, Peitschenkorallen und haufenweise Krustenanemonen in allen Farben, die zum Teil auch tagsüber ihre Polypen zeigten. Die Guides haben auch ein gutes Auge für Nacktschnecken, von denen einige zu finden sind - von klein bis groß. Haie haben wir leider keine gesehen, aber wir sahen Schildkröten, große Schulen von Schnappern und Fussilieren, Wimpel-, Papageien-, Falter-, Koffer-, Kugel-, Kaiser-, Doktor-, Drücker-, Feuer- und Skorpionfische, Fahnen- und diverse andere Barsche, Gobies und Blennies, Makrelen, Moorish Idols, Muränen, Krabben und Shrimps und Cowry-Muscheln. Alles nicht in Massen, aber wohldosiert. Und als Highlight trafen wir auch einen Manta, eine Gruppe von 7 Adlerrochen und sahen zwei Mal Delfine während der Bootsfahrten. Eine andere Tauchgruppe war besonders gesegnet, sie begegneten einem Walhai! Die Oberflächenpause verbrachten wir bei Wasser, Bananen und Schokokeksen entweder auf dem Boot, oder wenn die Wellen unangenehm waren am Strand oder in der Tauchbasis. Da nachmittags zu dieser Zeit der Wind immer zulegte, waren nachmittags leider keine Tauchgänge möglich, und Nachttauchgänge wurden verständlicher Weise auch nicht durchgeführt - safety first! Unser Fazit: Sri Lanka ist ein Land, das ganz besonders durch seine Natur über Wasser besticht, aber auch durch die Herzlichkeit der Menschen, welche wir auch in dieser Tauchbasis wiedergefunden haben. In familiärer Atmosphäre stehen hier die Wünsche und die Sicherheit der Taucher im Vordergrund! Wir geben gerne 5 Sterne und kommen sicher wieder!
Aufgrund der im Internet gelesenen Bewertungenen entschlossen wir uns, mit dem Sunshine Dive Center tauchen zu gehen. Die Kontaktaufnahme erwies sich als schwierig. Eine Anfrage auf Facebook (die Basis unterhält keine eigene Homepage) blieb ohne Antwort. Das Telefonat dorthin war ebenfalls recht mühsam, da das Gegenüber am Telefon der englischen Sprache nur sehr bedingt mächtig war. Am 01.02.2019 wurden wir dann aber wie vereinbart um 08.45 Uhr von einem Tuc-Tuc abgeholt und zur Basis gefahren. Die Basis war zwar nur recht spartanisch eingerichtet, aber für Sri Lanka allgemein gesehen, sehr sauber. Leider stellte sich dort (einschließlich unseres Guides) niemand vor und die Ausrüstung, Jackets von Cressi, welche schon deutlich mitgenommen waren, wurde nach einem kurzen Check hastig an Bord des Bootes gebracht. Die Brevets wurden von unserem späteren Bootsführer geprüft, sowie erstmals für mich, auch das Logbuch angesehen. Neben uns zwei Tauchern waren neben dem Bootsführer und des Guides auch zwei selbsternannte "Offshore-Chiller" dabei, welche außer für dämliche Bemerkungen und Anspielungen, wie toll jetzt doch ein Bier an Bord wäre, keine Funktion hatten. Ich weiß nicht was sich Tauchbasen davon versprechen, wenn sie solche Leute mitnehmen... Meiner Meinung nach haben sie nichts auf einem Taucherboot verloren und waren alles andere als nützlich ! Bei schon recht gutem Wellengang wurden die Spots "Four Rocks" und "Middle Rock" aufgesucht, welche zwar fast nebeneinander lagen, dafür aber recht weit von der Küste entfernt waren. Das Briefing zu den beiden Spots war äußerst kurz und mangelhaft. Abgetaut wurde am jeweiligen Bojenseil, wobei sich die sehr starke Strömung sofort bemerkbar machte. Die Sicht bei beiden Spots war nicht wirklich gut und zu sehen gab es außer einem Schwarm Barracudas, einem Octopus und ein paar Papageifischen nicht wirklich was. Während der Oberflächenpause gab es keinen Snack, was mir bislang noch bei keiner Basis zuvor passiert ist. Gerade durch die Kräfte zehrende Strömungstaucherei wäre das hier angebracht gewesen. Stattdessen gab es pro Nase eine kleine Flasche Wasser. Wenigstens wurde die Oberflächenpausenzeit eingehalten. Die Strömung war beim zweiten Aufstieg sogar so stark, dass es meiner Frau den Tauchcomputer aus dessen Schraubgewinde am Finimeter-Schlauchs riss und sich ebenfalls der Steckverschluss des Inflaters öffnete ! Als wir wieder zurück an der Basis waren, gab man uns bezüglich der enormen Strömung noch den leider zu späten Hinweis, dass unsere Flossen (welche wir bislang immer benutzt haben) zu weich gewesen und wir zudem falsch gegen die Strömung an geschwommen wären. Nach der Bezahlung in bar (90 US $ für zwei Tauchgänge inklusive Transfer mit Leihausrüstung > in unserem Fall: Jacket, Bleigurt- / Gewichte und Flaschen, pro Person) ging es mit dem Tuc-Tuc wieder zurück zum Hotel. Alles in allem war ich von der Tauchbasis und den beiden Spots enttäuscht und kann sie auch nicht weiter empfehlen.

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