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Tauchen in North Carolina

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Wrack-Tauchen in North Carolina, USA
(oder: so hatte ich es mir eigentlich nicht vorgestellt)

Nachdem ich im letzten Jahr einen sehr interessanten Bericht in der Sporttaucher über das Wrack-Tauchen in North Carolina gelesen hatte, entschloß ich mich dort hinzufahren.

Anfang September 2001 war es endlich soweit. Abends in Morehead City angekommen, war es kein Problem dort ein Motel zu bekommen. Nachdem ich mit dem Hotelmanager gehandelt hatte bekamen meine Frau und ich das Zimmer für eine Woche für 39,- USD je Tag.

Am nächsten Morgen ging es dann sofort um 08:00 Uhr zum Olympus Dive Center und ich wollte gleich gleich rausfahren. Dort kam die erste Überraschung. An diesem und auch am nächsten Tag fährt das Boot nicht raus, da sich zu wenig Taucher angemeldet hatten. Meine Laune fiel sofort in den Keller, da ich 10 TG´s eingeplant hatte. Ich nahm Kontakt mit Discovery Diving in Beaufort auf und auch mit Ocean Dive in Atlantic Beach (alle 3 Tauchcenter befinden sich ca. in einem Umkreis von 5 Meilen). Entweder fuhren die auch nicht oder waren halt ausgebucht. Die nächste Überraschung war der Preis. Ich hatte schon mit 95,- USD (die günstigeren Halbtagesfahrten zu 55,- USD wurden erst gar nicht angeboten) gerechnet. Dann kamen jedoch noch 3,- USD für Blei und 16,- USD für Luft und 1% Tax hinzu, und schon kostet ein Tauchtag ca. 115,- USD!

Na ja, auf jeden Fall ging es nun am 3. Tag endlich zum Tauchen. Nach ca. 1 Stunde Fahrt, fing ca. die Hälfte der Taucher an, aufgrund des Seeganges, die Fische zu füttern. Nach ca. einer weiteren Stunde, mir war inzwischen auch schon speiübel, kamen wir endlich am Ziel an. Unterwasserleinen wurden gespannt und es ging endlich ins Wasser. Normalerweise fühle ich mich spätestens ab 5m Tiefe "sauwohl". Nicht jedoch in NC. Wir gingen auf 33m zum Wrack des Kriegsschiffes Schurz (ehem. die deutsche Geier von 1894), welche 1918 gesunken war. Zu meinem Erstaunen merkte man in dieser Tiefe immer noch die Wellen (oder waren es doch nur wechselnde Strömungen?) und mir war immer noch übel. Die Sicht lag, wie eigentlich bei allen Tauchgängen bei ca. 10-15m. Die Temperatur war ca. 27°C. Unten war eigentlich nur noch Schrott zu sehen. Man brauchte viel Phantasie, um daraus ein Boot zu erkennen. Als ich wieder an Bord war, habe ich mich gefragt: "Warum tue ich mir das an, mir ist so schlecht und zu sehen (auch wenn es ein historisches Wrack ist) gab es auch nichts aufregendes. Ich wollte schon die restlichen Tauchgänge abbrechen, man beruhigte mich jedoch, daß es besser werden würde. Ich gewöhnte mich dann auch irgendwie an die Schaukellei. Nachmittags betauchten wir dann die Indra. Ein Schiff von der US Navy, welches erst 1992 zur Riffbildung dort versenkt wurde. Also noch sehr gut erhalten. Dort sah ich den größten Barakuda den ich jemals sah. Unter Wasser kam er mir 3m lang vor. Aber wir haben ja gelernt, daß man 25% abziehen muß. War jedenfalls sehr gewaltig.

Am zweiten Tag ging es dann morgens um 7:00 Uhr (vorsichtshalber ohne Frühstück, es gab nur einen Kaffee von Dunkin Donats) zur U-352. Ein deutsches U-Boot welches 1941 gebaut und 1942 versenkt wurde. Sehr interessant und imposant. Nachmittags ging es dann zur Suloide. Sie wurde 1879 gebaut und sank nach einer Kollision 1943. Das einzige was man von dem Schiff gut erkennen konnte, waren die großen Dampfkessel. Sichtweiten wie am ersten Tag. Insgesamt ein sehr schöner Tauchtag.

Am dritten Tag, es sollte zu den Sandtiger-Haien gehen (zahlreich, groß und zahm wie Forellen) kam ich morgens zum Tauchcenter. Ich wurde begrüßt mit der Nachricht, daß wir die nächsten Tage wegen einer Hurricane-Warnung nicht rausfahren können.

So, der Tauchurlaub war gelaufen. Fazit: Von 10 geplanten Tauchgängen habe ich gerade mal 4 geschafft, davon möchte ich einen aus meinem Gedächtnis streichen. September sollte eigentlich ein guter Tauchmonat sein.

Was gibt es sonst noch erwähnenswertes? NC ist ein sehr schönes Land. Die Leute dort sind sehr freundlich. Pepsi Cola wurde 1893 in New Bern in NC erfunden, die Gebrüder Wright haben dort 1903 Ihren ersten Flug durchgeführt (12 Sekunden). Es gibt sehr, sehr viele mobile Häuser (nicht Wohnwagen, sondern Häuser!) und idyllische Baumwollfelder.

Euer Taucher-Jörg aus Hannover
Mitte Juli 2012 war ich in Morehead City, North Carolina zum Tauchen mit dem Olympus Dive Center. Sehr wichtig ist, dass man hier als Taucher nicht von langer Hand einen Tauchurlaub planen sollte. Die Wetterbedingungen können teilweise sehr rauh sein, so dass die Boote gar nicht den Hafen verlassen. Am besten ist es, einen Aufenthalt von 1-2 Wochen in dieser Gegend zu planen, um dann bei möglichst optimalen Wetterbedingungen an 2 bis 4 Tagen mit dem Boot zum Tauchen rauszufahren. Selbst bei bestem Wetter ist die Ausfahrt mit dem Boot noch ziemlich ungemütlich. Wer also nicht seefest ist, sollte entweder schon am Abend vorher mit der nötigen Medikation beginnen oder gar nicht erst aufs Boot gehen. Denn die Fahrt zu den Tauchplätzen dauert mindestens 2 Stunden - one way!
Im Tauchcenter eingecheckt wurde schon am Abend vorher. Die Tauchsachen konnten gleich auf dem Boot eingeschlossen werden und die Nitrox-Analyse wurde auch schon mal gemacht. Das spart früh am nächsten Morgen etwas Zeit, denn Treffpunkt am Shop ist 6 Uhr.

Nicht vergessen: Sonnencreme, Mütze und etwas zu Essen und Trinken, denn Getränke o.ä. sind im Preis nicht inbegriffen. Es gibt mehrere Kühlboxen an Bord, in denen alles verstaut werden kann. Ich hatte keine Sonnencreme mit, da ich im Juli schon ausreichend vorgebräunt war - dachte ich. Schon nach dem ersten Tag hatte ich eine schwere Sonnenallergie!

Als erstes gibt es dann ein Sicherheits- und Seekrankheits-Briefing an Bord. Es waren 27 amerikanische Taucher und zwei Guides auf dem Boot. Jeder Taucher bekam eine Nummer zugewiesen, die dann beim Ablegen des Bootes, vor dem Tauchen, nach dem Tauchen usw. abgefragt wurde.
Die Wassertemperatur im Juli lag bei 26-27°C.
Die Tauchguides machen das Briefing und tauchen hauptsächlich nur, um das Boot festzumachen. Bei den Tauchgängen waren sie nicht dabei. Es wird in Buddy Teams getaucht. Nitrox ist hier nicht nur wünschenswert, sondern ermöglicht einem, bei fast ausschließlich 30 m Tauchgängen, eine einigermaßen lange Grundzeit. Denn wenn man 5-7 Stunden allein für den Hin- und Rückweg zu den Tauchplätzen benötigt, lohnt sich wahrscheinlich kein 30 min Tauchgang!
Wir hatten uns zum Tauchen zwei Tage mit optimalem Wetter ausgesucht. Der Atlantik zeigte sich trotzdem recht wellig, also war während der 2,5 stündigen Ausfahrt festhalten angesagt.

Tauchen im Atlantik bedeutet Strömung und Wracks vom Feinsten. Geschichte pur. Vor allem das Wrack des U-Bootes U-352, dass im zweiten Weltkrieg hier vor der Küste sank, war atemberaubend. Die Tauchplätze waren im Juli äußerst spektakulär. Der Kapitän erzählte uns, dass 2 Wochen früher an einem der Wracks ca. 150 Sandtiger Haie zu sehen waren. Und JA - sie waren immer noch da während unserer Tauchgänge. Am Wrack der Caribsea standen sie in der Thermokline auf 17 m.

Captain Bobby Purifoy ist der Sohn des Mannes, der das Wrack von U-352 fand. Er macht die Tauchbriefings und ist selbst begeisterter Taucher und Unterwasserfilmer. Er gab uns die besten Tipps für die Planung der Tauchgänge und sparte auch nicht mit Vorschlägen, wo man sich aufhalten sollte, wenn man die Haie sehen will. So entschlossen wir uns, nicht wie die meisten Taucher zum Wrack der Caribsea hinabzutauchen, sondern unsere Zeit mit den Sandtigern auf ca. 17 m zu verbringen. Jeder Taucher ist froh, wenn es zu einer Haibegegnung kommt und man die majestätischen Tiere für einige Sekunden bewundern kann. Nicht so hier. Den kompletten Tauchgang verbrachten wir mit den in der Strömung stehenden Tieren. Es war spektakulär, atemberaubend, einfach unbeschreiblich!
Der letzte Tauchgang, am Wrack der Ashkhabad, war ebenfalls sehr beeindruckend. Nach ca. 30 min brachte eine hereinkommende Tiefenströmung einen enormen ´Sandsturm´ mit sich, der die Sicht innerhalb weniger Sekunden von super auf Hand-vor-Augen schrumpfen ließ. Im Atlantik kann einem eben alles passieren.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ich in nur 2 Tagen und 4 Tauchgängen hier eines der wundervollsten Tauchgebiete unseres Planeten kennenlernen durfte. Für Wracktaucher und Liebhaber von Schwarmfisch und enormen Baitballs ein Augenschmaus. Für Korallenfreunde gibt es hier nicht viel lohnenswertes. Der Atlantik hat hier hauptsächlich Sandboden zu bieten und die gesunkenen Schiffe dienen vielen Fischen als künstliche Riffe.
Nach 2 Tauchtagen war ich ziemlich erschöpft. Das Boot war nachmittags zwischen 15 und 16 Uhr zurück im Hafen - und das nur, weil das Wetter so gut war. Sonst ist man später zurück. Und auch die tiefen Tauchgänge fordern ihren Tribut.
Hier ein Link zu meinem Video von den 4 Tauchgängen, die ich in 2 Tagen mit Olympus Dive Center gemacht habe:

http://www.youtube.com/watch?v=n-xY_aqRL_Y

Restaurants gibt es, natürlich typisch amerikanisch, hier an jeder Ecke. Für jeden Geschmack findet sich etwas. Als kleinen Tipp möchte ich noch einen Einkaufsbummel in Ron Jons Surfshop empfehlen. Da gibt es tolle Badesachen zu kaufen (zu guten Preisen) ;-)
Mitte Juli 2012 war ich in Morehead City, North Carolina zum Tauchen mit dem Olympus Dive Center. Sehr wichtig ist, dass man hier als Taucher nicht von langer Hand einen Tauchurlaub planen sollte. Die Wetterbedingungen können teilweise sehr rauh sein, so dass die Boote gar nicht den Hafen verlassen. Am besten ist es, einen Aufenthalt von 1-2 Wochen in dieser Gegend zu planen, um dann bei möglichst optimalen Wetterbedingungen an 2 bis 4 Tagen mit dem Boot zum Tauchen rauszufahren. Selbst bei bestem Wetter ist die Ausfahrt mit dem Boot noch ziemlich ungemütlich. Wer also nicht seefest ist, sollte entweder schon am Abend vorher mit der nötigen Medikation beginnen oder gar nicht erst aufs Boot gehen. Denn die Fahrt zu den Tauchplätzen dauert mindestens 2 Stunden - one way!
Im Tauchcenter eingecheckt wurde schon am Abend vorher. Die Tauchsachen konnten gleich auf dem Boot eingeschlossen werden und die Nitrox-Analyse wurde auch schon mal gemacht. Das spart früh am nächsten Morgen etwas Zeit, denn Treffpunkt am Shop ist 6 Uhr.

Nicht vergessen: Sonnencreme, Mütze und etwas zu Essen und Trinken, denn Getränke o.ä. sind im Preis nicht inbegriffen. Es gibt mehrere Kühlboxen an Bord, in denen alles verstaut werden kann. Ich hatte keine Sonnencreme mit, da ich im Juli schon ausreichend vorgebräunt war - dachte ich. Schon nach dem ersten Tag hatte ich eine schwere Sonnenallergie!

Als erstes gibt es dann ein Sicherheits- und Seekrankheits-Briefing an Bord. Es waren 27 amerikanische Taucher und zwei Guides auf dem Boot. Jeder Taucher bekam eine Nummer zugewiesen, die dann beim Ablegen des Bootes, vor dem Tauchen, nach dem Tauchen usw. abgefragt wurde.
Die Wassertemperatur im Juli lag bei 26-27°C.
Die Tauchguides machen das Briefing und tauchen hauptsächlich nur, um das Boot festzumachen. Bei den Tauchgängen waren sie nicht dabei. Es wird in Buddy Teams getaucht. Nitrox ist hier nicht nur wünschenswert, sondern ermöglicht einem, bei fast ausschließlich 30 m Tauchgängen, eine einigermaßen lange Grundzeit. Denn wenn man 5-7 Stunden allein für den Hin- und Rückweg zu den Tauchplätzen benötigt, lohnt sich wahrscheinlich kein 30 min Tauchgang!
Wir hatten uns zum Tauchen zwei Tage mit optimalem Wetter ausgesucht. Der Atlantik zeigte sich trotzdem recht wellig, also war während der 2,5 stündigen Ausfahrt festhalten angesagt.

Tauchen im Atlantik bedeutet Strömung und Wracks vom Feinsten. Geschichte pur. Vor allem das Wrack des U-Bootes U-352, dass im zweiten Weltkrieg hier vor der Küste sank, war atemberaubend. Die Tauchplätze waren im Juli äußerst spektakulär. Der Kapitän erzählte uns, dass 2 Wochen früher an einem der Wracks ca. 150 Sandtiger Haie zu sehen waren. Und JA - sie waren immer noch da während unserer Tauchgänge. Am Wrack der Caribsea standen sie in der Thermokline auf 17 m.

Captain Bobby Purifoy ist der Sohn des Mannes, der das Wrack von U-352 fand. Er macht die Tauchbriefings und ist selbst begeisterter Taucher und Unterwasserfilmer. Er gab uns die besten Tipps für die Planung der Tauchgänge und sparte auch nicht mit Vorschlägen, wo man sich aufhalten sollte, wenn man die Haie sehen will. So entschlossen wir uns, nicht wie die meisten Taucher zum Wrack der Caribsea hinabzutauchen, sondern unsere Zeit mit den Sandtigern auf ca. 17 m zu verbringen. Jeder Taucher ist froh, wenn es zu einer Haibegegnung kommt und man die majestätischen Tiere für einige Sekunden bewundern kann. Nicht so hier. Den kompletten Tauchgang verbrachten wir mit den in der Strömung stehenden Tieren. Es war spektakulär, atemberaubend, einfach unbeschreiblich!
Der letzte Tauchgang, am Wrack der Ashkhabad, war ebenfalls sehr beeindruckend. Nach ca. 30 min brachte eine hereinkommende Tiefenströmung einen enormen ´Sandsturm´ mit sich, der die Sicht innerhalb weniger Sekunden von super auf Hand-vor-Augen schrumpfen ließ. Im Atlantik kann einem eben alles passieren.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ich in nur 2 Tagen und 4 Tauchgängen hier eines der wundervollsten Tauchgebiete unseres Planeten kennenlernen durfte. Für Wracktaucher und Liebhaber von Schwarmfisch und enormen Baitballs ein Augenschmaus. Für Korallenfreunde gibt es hier nicht viel lohnenswertes. Der Atlantik hat hier hauptsächlich Sandboden zu bieten und die gesunkenen Schiffe dienen vielen Fischen als künstliche Riffe.
Nach 2 Tauchtagen war ich ziemlich erschöpft. Das Boot war nachmittags zwischen 15 und 16 Uhr zurück im Hafen - und das nur, weil das Wetter so gut war. Sonst ist man später zurück. Und auch die tiefen Tauchgänge fordern ihren Tribut.
Hier ein Link zu meinem Video von den 4 Tauchgängen, die ich in 2 Tagen mit Olympus Dive Center gemacht habe:

http://www.youtube.com/watch?v=n-xY_aqRL_Y

Restaurants gibt es, natürlich typisch amerikanisch, hier an jeder Ecke. Für jeden Geschmack findet sich etwas. Als kleinen Tipp möchte ich noch einen Einkaufsbummel in Ron Jons Surfshop empfehlen. Da gibt es tolle Badesachen zu kaufen (zu guten Preisen) ;-)
Ich war im Mai 2010 mit Discovery tauchen und war sehr zufrieden.
Als einziger Nicht-Amerikaner war ich ein Exot, wurde aber sehr zuvorkommend behandelt.
Der Shop ist sehr gut ausgestattet, ich bekam 100 cft (ca. 15l), Stahl, Nitrox-Flaschen mit DIN-Abgang (Einzelabgang, Doppel gibt es nicht). Genau das was ich wollte. Es wird mit Nitrox 30 getaucht (oder Luft).
Die Leute sind sehr nett und hilfsbereit. Das Leihequipment ist zahlreich vorhanden, aber nicht ganz billig, v.a. die Flaschen+Füllung. Aber das wird durch die einzigartigen Tauchgänge wettgemacht.
Das Boot war die Outrageous V. Der Kapitän hat einen Tauchtag abgesagt wegen schlechten Wetters, was mir ein gutes Gefühl für Sicherheit vermittelte.
Das Boot ist groß und gut ausgestattet. Kühlboxen, Unterdeck mit Tischen + Bänken, Toilette, Sonnendeck. Essen und Trinken muss man selbst mitbringen.
Die Fahrt zum Wrack der Carib Sea dauerte ca. 1:50 Std.(Reisetabletten!).
Es werden aufwändige Leinen UW gezogen (mit Zusatzgewichten), die das Auf- und Abtauchen + Sicherheitsstop sehr komfortabel machen. Man darf nicht schockiert sein, es gibt viele Taucher, die dort Speerfischen oder z.B alles mögliche einsammeln (Schneckenhäuser mit Einsiedlerkrebsen drin, Muscheln etc.).
Man muss auf jeden Fall die Tauchgänge im vorraus buchen und auch nachfragen, ob an den gebuchten Tagen (es wird per Kreditkarte Vorkasse geleistet) genug Taucher für das jeweilige Boot gebucht haben, sonst findet der Dive nicht statt. Bei Olympus wurde ich nicht davon unterrichtet, sodass ich fast dahingefahren wäre, um vor Ort zu erfahren, dass der dive nicht stattfindet.
Die Tauchgänge sind nicht geführt, d.h. entweder hast du deinen Buddy dabei, oder du bekommst vor Ort einen zugewiesen. Lieber vorher abklären (extra Tauchguide kann extra kosten!) Alles in Allem waren es sehr schöne Tauchgänge und die Basis hat sehr dazu beigetragen.
Übrigens kann man das Auto direkt am Shop kostenlos parken!
Das Equipment kann in einer großen Wanne mit frischwasser gespült werden.
The Dive Shop ist ein kleiner Laden im Westen North Carolinas. Der Shop liegt direkt an der Interstate 40 Exit 135 in Claremont naehe Hickory.

Der Laden ist sehr gut organisiert, die Mitarbeiter sind alle sehr freundlich und motiviert.
Man findet Produkte von SHERWOOD, GENESIS, DIVE RITE, ZEAGLE, TUSA ... zu wirklich unschlagbaren Preisen. Ich habe mich mit einer komplett neuen Ausruestung eingedeckt und bin preislich immer fair behandelt worden.

2009 feiert der Laden sein 40 Jaehriges Jubilaeum und ist damit einer der aeltesten Dive Shops in North Carolina.

Jeden Montag und Mittwoch Abend kann man kostenlos zum Pool der Lenoir Ryan University gehen und sein neues Equipment probieren oder einfach nur im Pool herumtauchen. Einfach nur am Nachmittag im Laden anrufen und bescheid sagen das man kommt. Das dann auch genug Flaschen am Pool sind. Die benutzung der Flaschen im Pool ist kostenlos.
Flaschenfuellung kostet in der Regel fuer Luft: 10$ und Nitrox: 15$

Ausbildung:
Montags und Mittwochs abend sind auch immer die Open Water Kurse.
Wenn man an diesen Tagen keine Zeit hat kann man mit den Mitarbeiten im Shop auch andere Termine vereinbaren. Die sind da recht flexibel.
Ausgebildet wir momentan bis zum Master Scuba Diver und Divemaster. Allerdings sind die Instructoren momentan daran die Lizenz zu bekommen um Assistant Instructor auszubilden. Und da in Atlanta die Instructor Schule geschlossen wurde wird daran gearbeitet das The Dive Shop die Lizenz fuer eine Instructor Schule bekommt. Dies wird dan bedeuten das hin und wieder ein Cours Director vorbei kommt und Instructor Lehrgaenge anbietet.

Tauchen:
Leider gibt es in der Gegend nicht viel zum Tauchen. Da bleibt einem nur der Lake Hickory bei dem die Sicht 2 bis 3 Meter betraegt.
Hier machen viele ihre Tauchgaenge die fuer die Lizenzen benoetigt werden wie Z.B OW oder Rescue Diver.
Da es in der Gegend nicht so viel zum Tauchen gibt wird mindestens einmal im Monat ein Wochenendtrip angeboten wie z.B. Crystal River, Cooper River, Ginnie Springs oder Wracktauchen an der South Carolina Kueste.
Ein oder Zweimal im Jahr gibt es dann auch laengere Trips wie z.B. nach Key West oder Bonair.
Es macht auf jeden Fall immer ein riesen Spass mit den Leuten auf einen Trip zu gehen.

Fazit:
Wenn ihr mal in der Gegend seit schaut auf jeden fall mal rein, es lohnt sich.

Adresse:
THE DIVE SHOP SCUBA CENTER
I-40 EXIT 135 CLAREMONT, NC
Tel: 001-828-459-7440
www.ncdive.com

Wrack-Tauchen in North Carolina, USA
(oder: so hatte ich es mir eigentlich nicht vorgestellt)

Nachdem ich im letzten Jahr einen sehr interessanten Bericht in der Sporttaucher über das Wrack-Tauchen in North Carolina gelesen hatte, entschloß ich mich dort hinzufahren.

Anfang September 2001 war es endlich soweit. Abends in Morehead City angekommen, war es kein Problem dort ein Motel zu bekommen. Nachdem ich mit dem Hotelmanager gehandelt hatte bekamen meine Frau und ich das Zimmer für eine Woche für 39,- USD je Tag.

Am nächsten Morgen ging es dann sofort um 08:00 Uhr zum Olympus Dive Center und ich wollte gleich gleich rausfahren. Dort kam die erste Überraschung. An diesem und auch am nächsten Tag fährt das Boot nicht raus, da sich zu wenig Taucher angemeldet hatten. Meine Laune fiel sofort in den Keller, da ich 10 TG´s eingeplant hatte. Ich nahm Kontakt mit Discovery Diving in Beaufort auf und auch mit Ocean Dive in Atlantic Beach (alle 3 Tauchcenter befinden sich ca. in einem Umkreis von 5 Meilen). Entweder fuhren die auch nicht oder waren halt ausgebucht. Die nächste Überraschung war der Preis. Ich hatte schon mit 95,- USD (die günstigeren Halbtagesfahrten zu 55,- USD wurden erst gar nicht angeboten) gerechnet. Dann kamen jedoch noch 3,- USD für Blei und 16,- USD für Luft und 1% Tax hinzu, und schon kostet ein Tauchtag ca. 115,- USD!

Na ja, auf jeden Fall ging es nun am 3. Tag endlich zum Tauchen. Nach ca. 1 Stunde Fahrt, fing ca. die Hälfte der Taucher an, aufgrund des Seeganges, die Fische zu füttern. Nach ca. einer weiteren Stunde, mir war inzwischen auch schon speiübel, kamen wir endlich am Ziel an. Unterwasserleinen wurden gespannt und es ging endlich ins Wasser. Normalerweise fühle ich mich spätestens ab 5m Tiefe "sauwohl". Nicht jedoch in NC. Wir gingen auf 33m zum Wrack des Kriegsschiffes Schurz (ehem. die deutsche Geier von 1894), welche 1918 gesunken war. Zu meinem Erstaunen merkte man in dieser Tiefe immer noch die Wellen (oder waren es doch nur wechselnde Strömungen?) und mir war immer noch übel. Die Sicht lag, wie eigentlich bei allen Tauchgängen bei ca. 10-15m. Die Temperatur war ca. 27°C. Unten war eigentlich nur noch Schrott zu sehen. Man brauchte viel Phantasie, um daraus ein Boot zu erkennen. Als ich wieder an Bord war, habe ich mich gefragt: "Warum tue ich mir das an, mir ist so schlecht und zu sehen (auch wenn es ein historisches Wrack ist) gab es auch nichts aufregendes. Ich wollte schon die restlichen Tauchgänge abbrechen, man beruhigte mich jedoch, daß es besser werden würde. Ich gewöhnte mich dann auch irgendwie an die Schaukellei. Nachmittags betauchten wir dann die Indra. Ein Schiff von der US Navy, welches erst 1992 zur Riffbildung dort versenkt wurde. Also noch sehr gut erhalten. Dort sah ich den größten Barakuda den ich jemals sah. Unter Wasser kam er mir 3m lang vor. Aber wir haben ja gelernt, daß man 25% abziehen muß. War jedenfalls sehr gewaltig.

Am zweiten Tag ging es dann morgens um 7:00 Uhr (vorsichtshalber ohne Frühstück, es gab nur einen Kaffee von Dunkin Donats) zur U-352. Ein deutsches U-Boot welches 1941 gebaut und 1942 versenkt wurde. Sehr interessant und imposant. Nachmittags ging es dann zur Suloide. Sie wurde 1879 gebaut und sank nach einer Kollision 1943. Das einzige was man von dem Schiff gut erkennen konnte, waren die großen Dampfkessel. Sichtweiten wie am ersten Tag. Insgesamt ein sehr schöner Tauchtag.

Am dritten Tag, es sollte zu den Sandtiger-Haien gehen (zahlreich, groß und zahm wie Forellen) kam ich morgens zum Tauchcenter. Ich wurde begrüßt mit der Nachricht, daß wir die nächsten Tage wegen einer Hurricane-Warnung nicht rausfahren können.

So, der Tauchurlaub war gelaufen. Fazit: Von 10 geplanten Tauchgängen habe ich gerade mal 4 geschafft, davon möchte ich einen aus meinem Gedächtnis streichen. September sollte eigentlich ein guter Tauchmonat sein.

Was gibt es sonst noch erwähnenswertes? NC ist ein sehr schönes Land. Die Leute dort sind sehr freundlich. Pepsi Cola wurde 1893 in New Bern in NC erfunden, die Gebrüder Wright haben dort 1903 Ihren ersten Flug durchgeführt (12 Sekunden). Es gibt sehr, sehr viele mobile Häuser (nicht Wohnwagen, sondern Häuser!) und idyllische Baumwollfelder.

Euer Taucher-Jörg aus Hannover
Mitte Juli 2012 war ich in Morehead City, North Carolina zum Tauchen mit dem Olympus Dive Center. Sehr wichtig ist, dass man hier als Taucher nicht von langer Hand einen Tauchurlaub planen sollte. Die Wetterbedingungen können teilweise sehr rauh sein, so dass die Boote gar nicht den Hafen verlassen. Am besten ist es, einen Aufenthalt von 1-2 Wochen in dieser Gegend zu planen, um dann bei möglichst optimalen Wetterbedingungen an 2 bis 4 Tagen mit dem Boot zum Tauchen rauszufahren. Selbst bei bestem Wetter ist die Ausfahrt mit dem Boot noch ziemlich ungemütlich. Wer also nicht seefest ist, sollte entweder schon am Abend vorher mit der nötigen Medikation beginnen oder gar nicht erst aufs Boot gehen. Denn die Fahrt zu den Tauchplätzen dauert mindestens 2 Stunden - one way!
Im Tauchcenter eingecheckt wurde schon am Abend vorher. Die Tauchsachen konnten gleich auf dem Boot eingeschlossen werden und die Nitrox-Analyse wurde auch schon mal gemacht. Das spart früh am nächsten Morgen etwas Zeit, denn Treffpunkt am Shop ist 6 Uhr.

Nicht vergessen: Sonnencreme, Mütze und etwas zu Essen und Trinken, denn Getränke o.ä. sind im Preis nicht inbegriffen. Es gibt mehrere Kühlboxen an Bord, in denen alles verstaut werden kann. Ich hatte keine Sonnencreme mit, da ich im Juli schon ausreichend vorgebräunt war - dachte ich. Schon nach dem ersten Tag hatte ich eine schwere Sonnenallergie!

Als erstes gibt es dann ein Sicherheits- und Seekrankheits-Briefing an Bord. Es waren 27 amerikanische Taucher und zwei Guides auf dem Boot. Jeder Taucher bekam eine Nummer zugewiesen, die dann beim Ablegen des Bootes, vor dem Tauchen, nach dem Tauchen usw. abgefragt wurde.
Die Wassertemperatur im Juli lag bei 26-27°C.
Die Tauchguides machen das Briefing und tauchen hauptsächlich nur, um das Boot festzumachen. Bei den Tauchgängen waren sie nicht dabei. Es wird in Buddy Teams getaucht. Nitrox ist hier nicht nur wünschenswert, sondern ermöglicht einem, bei fast ausschließlich 30 m Tauchgängen, eine einigermaßen lange Grundzeit. Denn wenn man 5-7 Stunden allein für den Hin- und Rückweg zu den Tauchplätzen benötigt, lohnt sich wahrscheinlich kein 30 min Tauchgang!
Wir hatten uns zum Tauchen zwei Tage mit optimalem Wetter ausgesucht. Der Atlantik zeigte sich trotzdem recht wellig, also war während der 2,5 stündigen Ausfahrt festhalten angesagt.

Tauchen im Atlantik bedeutet Strömung und Wracks vom Feinsten. Geschichte pur. Vor allem das Wrack des U-Bootes U-352, dass im zweiten Weltkrieg hier vor der Küste sank, war atemberaubend. Die Tauchplätze waren im Juli äußerst spektakulär. Der Kapitän erzählte uns, dass 2 Wochen früher an einem der Wracks ca. 150 Sandtiger Haie zu sehen waren. Und JA - sie waren immer noch da während unserer Tauchgänge. Am Wrack der Caribsea standen sie in der Thermokline auf 17 m.

Captain Bobby Purifoy ist der Sohn des Mannes, der das Wrack von U-352 fand. Er macht die Tauchbriefings und ist selbst begeisterter Taucher und Unterwasserfilmer. Er gab uns die besten Tipps für die Planung der Tauchgänge und sparte auch nicht mit Vorschlägen, wo man sich aufhalten sollte, wenn man die Haie sehen will. So entschlossen wir uns, nicht wie die meisten Taucher zum Wrack der Caribsea hinabzutauchen, sondern unsere Zeit mit den Sandtigern auf ca. 17 m zu verbringen. Jeder Taucher ist froh, wenn es zu einer Haibegegnung kommt und man die majestätischen Tiere für einige Sekunden bewundern kann. Nicht so hier. Den kompletten Tauchgang verbrachten wir mit den in der Strömung stehenden Tieren. Es war spektakulär, atemberaubend, einfach unbeschreiblich!
Der letzte Tauchgang, am Wrack der Ashkhabad, war ebenfalls sehr beeindruckend. Nach ca. 30 min brachte eine hereinkommende Tiefenströmung einen enormen ´Sandsturm´ mit sich, der die Sicht innerhalb weniger Sekunden von super auf Hand-vor-Augen schrumpfen ließ. Im Atlantik kann einem eben alles passieren.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ich in nur 2 Tagen und 4 Tauchgängen hier eines der wundervollsten Tauchgebiete unseres Planeten kennenlernen durfte. Für Wracktaucher und Liebhaber von Schwarmfisch und enormen Baitballs ein Augenschmaus. Für Korallenfreunde gibt es hier nicht viel lohnenswertes. Der Atlantik hat hier hauptsächlich Sandboden zu bieten und die gesunkenen Schiffe dienen vielen Fischen als künstliche Riffe.
Nach 2 Tauchtagen war ich ziemlich erschöpft. Das Boot war nachmittags zwischen 15 und 16 Uhr zurück im Hafen - und das nur, weil das Wetter so gut war. Sonst ist man später zurück. Und auch die tiefen Tauchgänge fordern ihren Tribut.
Hier ein Link zu meinem Video von den 4 Tauchgängen, die ich in 2 Tagen mit Olympus Dive Center gemacht habe:

http://www.youtube.com/watch?v=n-xY_aqRL_Y

Restaurants gibt es, natürlich typisch amerikanisch, hier an jeder Ecke. Für jeden Geschmack findet sich etwas. Als kleinen Tipp möchte ich noch einen Einkaufsbummel in Ron Jons Surfshop empfehlen. Da gibt es tolle Badesachen zu kaufen (zu guten Preisen) ;-)
Mitte Juli 2012 war ich in Morehead City, North Carolina zum Tauchen mit dem Olympus Dive Center. Sehr wichtig ist, dass man hier als Taucher nicht von langer Hand einen Tauchurlaub planen sollte. Die Wetterbedingungen können teilweise sehr rauh sein, so dass die Boote gar nicht den Hafen verlassen. Am besten ist es, einen Aufenthalt von 1-2 Wochen in dieser Gegend zu planen, um dann bei möglichst optimalen Wetterbedingungen an 2 bis 4 Tagen mit dem Boot zum Tauchen rauszufahren. Selbst bei bestem Wetter ist die Ausfahrt mit dem Boot noch ziemlich ungemütlich. Wer also nicht seefest ist, sollte entweder schon am Abend vorher mit der nötigen Medikation beginnen oder gar nicht erst aufs Boot gehen. Denn die Fahrt zu den Tauchplätzen dauert mindestens 2 Stunden - one way!
Im Tauchcenter eingecheckt wurde schon am Abend vorher. Die Tauchsachen konnten gleich auf dem Boot eingeschlossen werden und die Nitrox-Analyse wurde auch schon mal gemacht. Das spart früh am nächsten Morgen etwas Zeit, denn Treffpunkt am Shop ist 6 Uhr.

Nicht vergessen: Sonnencreme, Mütze und etwas zu Essen und Trinken, denn Getränke o.ä. sind im Preis nicht inbegriffen. Es gibt mehrere Kühlboxen an Bord, in denen alles verstaut werden kann. Ich hatte keine Sonnencreme mit, da ich im Juli schon ausreichend vorgebräunt war - dachte ich. Schon nach dem ersten Tag hatte ich eine schwere Sonnenallergie!

Als erstes gibt es dann ein Sicherheits- und Seekrankheits-Briefing an Bord. Es waren 27 amerikanische Taucher und zwei Guides auf dem Boot. Jeder Taucher bekam eine Nummer zugewiesen, die dann beim Ablegen des Bootes, vor dem Tauchen, nach dem Tauchen usw. abgefragt wurde.
Die Wassertemperatur im Juli lag bei 26-27°C.
Die Tauchguides machen das Briefing und tauchen hauptsächlich nur, um das Boot festzumachen. Bei den Tauchgängen waren sie nicht dabei. Es wird in Buddy Teams getaucht. Nitrox ist hier nicht nur wünschenswert, sondern ermöglicht einem, bei fast ausschließlich 30 m Tauchgängen, eine einigermaßen lange Grundzeit. Denn wenn man 5-7 Stunden allein für den Hin- und Rückweg zu den Tauchplätzen benötigt, lohnt sich wahrscheinlich kein 30 min Tauchgang!
Wir hatten uns zum Tauchen zwei Tage mit optimalem Wetter ausgesucht. Der Atlantik zeigte sich trotzdem recht wellig, also war während der 2,5 stündigen Ausfahrt festhalten angesagt.

Tauchen im Atlantik bedeutet Strömung und Wracks vom Feinsten. Geschichte pur. Vor allem das Wrack des U-Bootes U-352, dass im zweiten Weltkrieg hier vor der Küste sank, war atemberaubend. Die Tauchplätze waren im Juli äußerst spektakulär. Der Kapitän erzählte uns, dass 2 Wochen früher an einem der Wracks ca. 150 Sandtiger Haie zu sehen waren. Und JA - sie waren immer noch da während unserer Tauchgänge. Am Wrack der Caribsea standen sie in der Thermokline auf 17 m.

Captain Bobby Purifoy ist der Sohn des Mannes, der das Wrack von U-352 fand. Er macht die Tauchbriefings und ist selbst begeisterter Taucher und Unterwasserfilmer. Er gab uns die besten Tipps für die Planung der Tauchgänge und sparte auch nicht mit Vorschlägen, wo man sich aufhalten sollte, wenn man die Haie sehen will. So entschlossen wir uns, nicht wie die meisten Taucher zum Wrack der Caribsea hinabzutauchen, sondern unsere Zeit mit den Sandtigern auf ca. 17 m zu verbringen. Jeder Taucher ist froh, wenn es zu einer Haibegegnung kommt und man die majestätischen Tiere für einige Sekunden bewundern kann. Nicht so hier. Den kompletten Tauchgang verbrachten wir mit den in der Strömung stehenden Tieren. Es war spektakulär, atemberaubend, einfach unbeschreiblich!
Der letzte Tauchgang, am Wrack der Ashkhabad, war ebenfalls sehr beeindruckend. Nach ca. 30 min brachte eine hereinkommende Tiefenströmung einen enormen ´Sandsturm´ mit sich, der die Sicht innerhalb weniger Sekunden von super auf Hand-vor-Augen schrumpfen ließ. Im Atlantik kann einem eben alles passieren.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ich in nur 2 Tagen und 4 Tauchgängen hier eines der wundervollsten Tauchgebiete unseres Planeten kennenlernen durfte. Für Wracktaucher und Liebhaber von Schwarmfisch und enormen Baitballs ein Augenschmaus. Für Korallenfreunde gibt es hier nicht viel lohnenswertes. Der Atlantik hat hier hauptsächlich Sandboden zu bieten und die gesunkenen Schiffe dienen vielen Fischen als künstliche Riffe.
Nach 2 Tauchtagen war ich ziemlich erschöpft. Das Boot war nachmittags zwischen 15 und 16 Uhr zurück im Hafen - und das nur, weil das Wetter so gut war. Sonst ist man später zurück. Und auch die tiefen Tauchgänge fordern ihren Tribut.
Hier ein Link zu meinem Video von den 4 Tauchgängen, die ich in 2 Tagen mit Olympus Dive Center gemacht habe:

http://www.youtube.com/watch?v=n-xY_aqRL_Y

Restaurants gibt es, natürlich typisch amerikanisch, hier an jeder Ecke. Für jeden Geschmack findet sich etwas. Als kleinen Tipp möchte ich noch einen Einkaufsbummel in Ron Jons Surfshop empfehlen. Da gibt es tolle Badesachen zu kaufen (zu guten Preisen) ;-)

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