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Tauchen in Indien

Es sind eigentlich die Lakkadiven, die kleine, rund 350 Kilometer vor der indischen Küste liegende Inselgruppe, die den Ruf Indiens als Tauchdestination ausmacht. Die palmengesäumten Inseln dieses Archipels erinnern mit ihren kleinen Resorts und den schneeweißen Sandstränden und ihren seichten, fischreichen Lagunen an die Malediven. Allerdings noch mit deren ursprünglichen Charme von vor 40 Jahren versehen. Nur die Preise haben sich dem großen Vorbild dann doch relativ schnell angenähert.

Die letzen Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Ich war vom 26.2 bis 2.3 zu Gast bei Dive India.
Ich habe mich auf der Basis und dem angeschlossenen Ressort richtig wohl gefühlt.
Schon die Abholung in Port Blair hat super geklappt, Fährticket war schon gebucht. Der 1.3 war ein Feiertag und viele Touristen haben kein Ticket mehr bekommen.
Die notwendigen Formalitäten beim Einchecken im Resort wurden mit einem freundlichen Lächeln abgewickelt und dann gings die 20m zur Basis. Das Resort liegt direkt am Strand, Schuhe braucht man nicht. Die Basis ist super organisiert, großzügig bemessen und hilfsbereit. Auf einer großen Tafel sind die Boote, die Tauchziele und die Namen gelistet. Auch bekommt jeder Taucher eine Tasche, in der das Equipment ist. Ich habe mit BCD und Flossen geliehen, beides in sehr gutem Zustand.
Pro Ausfahrt werden 2 Tauchgänge gemacht mit Tee und Snacks dazwischen. Es wird auch ein Tauchgang zum Sonnenaufgang angeboten, den habe ich allerdings nicht mitgemacht.
Die Tauchplätze sind zwischen 10min und 2 Stunden entfernt und bieten von Makro bis Großfisch alles. Auch ein schönes Wrack gibt es zu sehen. Die Sichtweiten schwanken, während meiner 3 Tage war die Sicht am 1. Tag eher mäßig, dann aber 40m. Viele Tauchplätze sind von Guides von Dive India entdeckt worden und die Guides zeigen einem voller Stolz ´ihre´ Entdeckung. Und auf die Plätze kann man auch stolz sein. Leider gibt es noch kein Nitrox, aber das soll sich ändern. Dann kann man auch an den tieferen Plätzen den Fischreichtum länger geniessen. Von den Korallen her sind die Tauchplätze mit den Similans in Thailand vergleichbar, nur gibt es viel mehr Fische.
Bei Niedrigwasser muß man manchmal zu den Booten etwas laufen, es gibt keine Jetty.
Nach dem Tauchen kann man in der Hängematte am Strand dösen.
Das Essen im Resort ist so lecker, besonders der gegrillte Fisch, daß man gar nicht am Abend woanders hingehen muß.
Wer Wert auf das Tauchen legt und mit einfachen, aber sauberen Unterkünften zufrieden ist, ist hier genau richtig. Und man darf nicht vergessen, daß taucherisch Indien eine Diaspora ist. Dafür ist Dive India hervorragend geführt, auch die notwendige Übernachtung in Port Blair auf dem Heimweg wurde von Dive India organisert.
Fazit: Ein Gebiet, daß sicher nur wegen der etwas beschwerlichen Anreise noch nicht bekannter ist.

Dive India, Andamanen und Nikobaren, Havelock Island (www.diveindia.com). Oktober 2015.
Indien zu bereisen ist nicht einfach, man darf vor allem nicht menschenscheu sein und muss sich mit einigen Schwierigkeiten abfinden-dafür lohnt es sich. Die Anreise nach Havelock Island erfolgt per Flug nach Port Blair, es gibt viele lokale Fluglinien, Tickets können via Internet gebucht werden. Ich hatte mehrere Tauchbasen angeschrieben, Dive India hatte dabei das beste Angebot geschickt, dazu ein Rundum-sorglos-Paket mit Abholungen und Buchung der Fähren sowie Übernachtung auf dem Gelände direkt am Strand (Island Vinnies-überdachte Zelte mit Ventilator). Alles zu empfehlen und dazu kommt ein sehr gutes Restaurant (Full Moon Cafe) auf dem Gelände. Alkohol gibt’s in einer Bar nebenan oder im wine shop im Dorf, 5 min. per Autorickshaw.
Zum Tauchen: Die angebotene Ausrüstung ist ok, man startet relativ früh (0700) mit kleinen Gruppen (4-5) pro Diveguide und macht 2 Tauchgänge, die Anfahrt erfolgt mit guten Booten. Die Tauchplätze kann man der Webseite entnehmen, wir hatten 8 Tauchgänge gebucht, 7 davon waren tiefere TG (20m +) in Johneys George, Dicksons Pinnacle und Broken Ledge. Um es kurz zu machen, alle waren fantastisch mit sehr guter Sicht und reichlich Fisch, incl. Guitar Fish (Rhinobatus spec.-Geigenrochen), Manta, Humphead Wrasse, Snapper, Grouper etc. Die Hartkorallen haben wie überall im Indo-Pazifik nach dem letzten grossen bleaching Ereignis von 2010 stark gelitten, siedeln sich aber wieder an bzw. sind von Weichkorallen ersetzt. Hier darf man nicht zu viel erwarten, die Kulisse ist dennoch spektakulär. Das Tauchen/Reisen ist stark von der Saison und den Regen (Monsoon) abhängig, dazu kann es auf Havelock während der Hauptreisezeit sehr voll werden.


Havelock Island, Andamans, Indien


Havelock Island, Clown triggerfish


Havelock Island


Havelock Island, Geigenrochen


Havelock Island, Manta


Havelock Island, Geigenrochen


Havelock Island, Andamans, Indien


Havelock Island


Havelock Island, Andamans, Indien

Hallo zusammen,

Ende März 2014 war ich 14 Tage auf den Andamanen unterwegs. Die letzten 7 Tage dann auf Havelock Island und dort beim/mit Barefoot Scuba Resort tauchen. Insgesamt war ich 6mal Tauchen und hab 1 Schnorcheltrip mitgemacht.

Das Gesamtfazit muss ich zweiteilen: Nach Resort/Tauchbasis (siehe auch
www.taucher.net/edb/Barefoot-Scuba-Resort-Havelock-Island ) und nach Tauchgebiet:

Den Riffen/Korallen der Andamanen geht es miserabel im Moment... erst hat wohl der Tsunami große Teile ruiniert. Und vor ca. 4 Jahre danach gab es mit ´El Nino´ auch noch eine 2wöchige, extrem warme Periode mit 5, 6 Grad über Normal. Das hat das ´Bißchen Koralle´, was es noch gab, letztendlich gekillt.

Daher sind die Korallenriffe eigentlich an allen Spots zu bis in eine Tiefe von 15-20 Meter zu 99% tot (Korallenbleiche, Algenüberwucherung... alles ´Schlimme´, was man so kennt). Total traurig, ich hab fast heulen müssen beim ersten Tauchgang, weil man erahnen kann, wie großartig das vor einigen Jahren noch ausgesehen haben muss. Erstaunlicher Weise hat es trotzdem einigermaßen Fische dort... man sieht also schon ein wenig Leben unter Wasser - aber Korallen oder lebende Riffe kann man vergessen.

Einzig unterhalb von ca. 20 Metern ist das einigermaßen besser... nicht gut, aber besser, vielleicht so 30% noch in Ordnung. Da scheint El Nino nicht solche Auswirkungen gehabt zu haben.

Es gibt einige tiefe Spots (Dixons, Jackson...), die eigentlich von allen Tauchbasen angefahren werden, auch mit Barefoot waren wir da. Dort sieht es dann halt wie oben beschrieben besser aus. Und viel Fisch und auch Größeres (ab und zu ein Hai, viele Grooper, Napoleonfische...) ist schon da. Aber alles Flachere war eher traurig...

FAZIT TAUCHEN/TAUCHGEGEND
Flache Spots 2/6 Flossen, tiefe Spots 4/6 Flossen = macht Zusammen leider nur 3/6 Flossen für das Tauchgebiet.

Jetzt zum Tauchcenter Barefoot... Bericht bei Basen/Shops: www.taucher.net/edb/Barefoot-Scuba-Resort-Havelock-Island

GESAMTFAZIT
Tauchgebiet 3/6... Es war so ernüchternd, wie weit die Korallenbleiche und das Riffsterben in Tiefen bis 15m schon ist, dass man echt Angst um unsere Weltmeere bekommen hat.
Daher insgesamt: (leider nur) 3-4 von 6 Flossen!
Havelock Island. Barefoot Scuba Resort, Havelock
Ich war im Sommer 2012 auf Havelock und habe dort das Tauchen erlernt. Havelock selbst ist sehr sehr überschaubar, die Preise allerdings dem internationalem Tourismus voll angeglichen. Hinreise etwas beschwerlich, wg. Ticketkauf Fähre und vorheriger Registrierung im Hafen von Port Blair,(hier unbeding 1 Tag Transferzeit hin u. zurück einplanen, wenn es per Flieger weitergeht) ansonsten ok. Beim Kauf der Fährtickets geht es recht ruppig zu. Tauchen lernen hat sich so ´nebenbei´ ergeben. Nach intensiver Vorauswahl der Anbieter ging ich zu Barefoot Scuba. (PADI) Excellente Schulung, sehr nettes und freundliches Team, sehr gute Wartung und Bereitstellung des Equipments. Ich habe mich auch für barefoot entschieden, weil ich vom Management der Anlage, wie auch von der Qualität der Anlage voll überzeugt war. Boote, Festkiel, einheimische Langboote sowie Zodiacs haben einen guten gepflegten Eindruck hinterlassen, die crews waren sehr umsichtig. Es gibt in unmittelbarer Nähe mehrere Tauchbasen, Resorts und Tauchbasen wie auch andere ÜN-Möglichkeiten, doch das tauchen selbst in Strandnähe ist nicht möglich. Der Strand selber ist sehr schön, wundervoller Blickauf Nachbarinseln, Palmen umsäumt, aber direkt zum schwimmen nicht gut geeignet, das Wasser in Strandnähe ist sehr flach. Das Tauchrevier selber beschränkt sich auf die Gewässer um Havelock, wobei das Hausriff stark strapaziert ist. Tiefere Tauchgänge, 20m plus, sind da schon eine andere Sache. Wracks und eine wundervolle reichhaltige Tierwelt haben mich fasziniert. Ich kann nur sagen, das meine Lernerfahrungen bei Barefoot ausgezeichnet war in technischer wie auch in menschlicher Hinsicht. Ansonsten rate ich sich bei den Unterkünften, sind éh fast alle auf der gleichen Inselseite ´am laufenden Meter´ daher vorher genau erkundigen. Die individuelle Preisgestaltung ist dann doch manchmal sehr ´indisch´, dagegen hilft nur resolutes Verhandeln ;-), ansonsten gibt sich havelock zwar sehr umweltbewußt, dennoch darf man keinenfalls europäischen Standard erwarten. Fazit: Ein sehr spannendes Gebiet, definitiv abseits der Masse mit dem Potential des ´Wieder hin Wollenes´
Kürzlich war ich ein paar Tage in Pondicherry und habe diese PADI Tauchbasis ausprobiert, vorläufig die einzige an der Ostküste Indiens. Der Kontakt verlief flott, aber auffallend war der Nachdruck auf Vorausbezahlung und eigentlich besteht man darauf, dass vor dem Tauchgang abgerechnet wird!!! Dies hat bei mir einige Irritation verursacht. Die Basis befindet sich im Untergeschoß, des Hauses wo ëiner der Eigentümer wohnt und ist zugleich eine Surfbasis. Auffallend sind dann auch die Preise von etwa € 60 fúr eine Bootsausfahrt mit 2 Tauchgängen. Die Leihausrüstung ist in einem guten Zustand und eine A-Marke. Um 06.30 war versammeln und im Hafen wird umgeladen auf ein typisches kleines Fischerboot, die man im Fernen Osten sehr oft sieht. Für die Flaschen hat man eine speziale Regale gebastetlt und der notwendige Luxus ist ein Soonendach, weiter aber nichts. Das Boot hatte keine Einstiegsleiter, diese war Kurzem kaputtgegangen und man sitzt am harten Bootsrand oder am Boden.

Wir waren etwa 1,5 Stunden unterwegs über kurze Wellen und der Tauchplatz befindet sich im offenen Raum und wird mit GPS treffsicher gefunden. Es war eine sehr starke Strömung vergleichbar mit wilderen Tagen auf der Nordsee. Dann wird getaucht wie bei soetwas üblich, erst an der Leine sich vorzieheb zur Ankerleine und dann über ein lange Ankerleine vor allem die ersten 10 m runter in die Tiefe arbeiten. Nach ein paar Minuten kommt man unten an und heute war die Sicht schlecht und fast nichts interessantes zu sehen. Beim Briefing hat man über eine Wand gesprochen, aber ist ein leicht abfallendes Stufengelände. Bei 100 b beginnt wieder der Aufstieg und oben angekommen mußte man sich gut festhalten und dann wird rein geklettert. Der Diveguide hat aber an sich sehr gut seine Arbeit getan. Auf der Rückfahrt brach noch ein Teil von der Antreibung und wir mußten gerettet werden. Da es ziemlich in der Nähe des Hafens war, dauerte das nur rund 30 Minuten. Das war das 2. Mal innerhalb von einer Woche und ist eigentlich nicht so erstaunlich angesichts des Totalzustandes des Bootes.

Fazit: sicherlich keine Reise wert und wenn man zufällig da ist, kann man etwas anderes machen als Tourist spielen. Nicht vergessen beim Anmelden Bargeld oder Kreditkarte mitnehmen. PADI Formular einfüllen und zahlen, dann hat man das wichtigste gemacht. Weiters wird fast nichts gefragt und vor dem Tauchgang zeigt man seine Brevetierung. Wenn es halt juckt dann juckt es, mit juckt es nicht mehr, was das Tauchen angeht in Pondicherry.
Hallo,

wir waren Ende März auf Havelock, untergebracht im Barefoot Resort und zum tauchen bei Barefoot Scuba angemeldet. Zum Resort nur soviel: wir hatten (auch nach 10 jahren Asien) eine Aircon Hütte gebucht - für schlappe 200 / Nacht wurde uns Luxus pur versprochen. Nunja, der Preis war Übereuropäisch, die Behausung vergleichsweise unteridisch. Ein absoluter Rip-off!!! Das Resort selbst liegt am ende der Welt, ca 20 min vom Rest der Zivilisation entfernt.

Nun zur Barefoot Basis: die gehört zum gleichen Unternehmen wie das Resort. Wer nun glaubt, dass er wie sonst sonst überall auf der Welt üblich gratis zur Basis gekarrt wird, um dort zu tauchen: Irrtum! 350 Rupies/Fahrt = 7eur - eine absolute Frechheit, wenn man indische Preise zugrundelegt, auch fuer 20min Fahrt. ..ja, wir waren das erste mal in Indien und kannten die Preise zunaechst nicht. Shared rides wurden vom Hotel sorgsam vermieden.

Nun aber wirklich zur Barefoot Basis: wir waren 3 Tage tauchen, gedacht zum eintauchen fuer ein 10 Tage Liveaboard ab Port Blair, der Hauptinsel der Andamanen.

An 2 Tagen waren wir mit dem ´grossen´ Boot unterwegs - ein Kahn mit wenig schattigem oder geschütztem Platz und einer Toilette, die einfach nur eklig war. Siffboote aus irgendeinem 3.Welt Land wären ein Traum dagegen gewesen. Bei schönem Wetter war der Trip zu den Tauchplaetzen, ca. 1-2h, eng aber ok, bei Regen und Wind hat man sich schlicht den allerwertesten abgefroren. Am letzten Tag waren wir mit einem Dunghi unterwegs - die Herrentoiletten sind an backbord, die Damen treten Steuerbords aus. Wer im schatten sitzen möchte sollte zeitig das Dunghi besteigen, sonst gibts halt nen Burn-in.

Die Tauchplätze waren durchwachsen - schoen war Dixon´s, aber wir haben als 2. Platz auch Schrottplaetze in der Nähe der Basis angefahren, wo man bei 3m Sicht nur kaputte Korallen und keinen Fisch bestaunen konnte. Gut, für ersteres konnten die Guides nichts, aber diese Plätze waren eher guide-orientiert, das heisst ´schnell nach Hause´ und ab dafür.

Zur Organisiation auf der Basis: fuer eigenes Equipment gabs keine Boxen o.ae. - die Sachen werden zur Verleihausruestung gehängt und man hofft das beste. OK, Indian Style hat letzteres auch funktioniert, wiewohl ich doch froh war, dass wir einen luftintegrierten Computer dank Schnellkupplung doch mitgenommen hatten (restliche Ausrüstung war zwar hochpreisig, aber vor 10 jahren :-) ).

Brüller zum Abschluss: ´ausgelassene tauchgaenge berechnen wir mit 50%´ - auf meinen hinweis bzgl der sintflutartigen Regenfälle an dem Tag erliess man uns dies bis auf 500 Rupies ´für das Essen´. Ja, ich hab die Preise da noch nicht in Euros umgerechnet, sonst hätt ich der guten Frau noch 3 Takte mehr erzählt.

Fazit: Don't do it!!! You will get ripped off big time!!! Its not worth it!

Ich war vom 26.2 bis 2.3 zu Gast bei Dive India.
Ich habe mich auf der Basis und dem angeschlossenen Ressort richtig wohl gefühlt.
Schon die Abholung in Port Blair hat super geklappt, Fährticket war schon gebucht. Der 1.3 war ein Feiertag und viele Touristen haben kein Ticket mehr bekommen.
Die notwendigen Formalitäten beim Einchecken im Resort wurden mit einem freundlichen Lächeln abgewickelt und dann gings die 20m zur Basis. Das Resort liegt direkt am Strand, Schuhe braucht man nicht. Die Basis ist super organisiert, großzügig bemessen und hilfsbereit. Auf einer großen Tafel sind die Boote, die Tauchziele und die Namen gelistet. Auch bekommt jeder Taucher eine Tasche, in der das Equipment ist. Ich habe mit BCD und Flossen geliehen, beides in sehr gutem Zustand.
Pro Ausfahrt werden 2 Tauchgänge gemacht mit Tee und Snacks dazwischen. Es wird auch ein Tauchgang zum Sonnenaufgang angeboten, den habe ich allerdings nicht mitgemacht.
Die Tauchplätze sind zwischen 10min und 2 Stunden entfernt und bieten von Makro bis Großfisch alles. Auch ein schönes Wrack gibt es zu sehen. Die Sichtweiten schwanken, während meiner 3 Tage war die Sicht am 1. Tag eher mäßig, dann aber 40m. Viele Tauchplätze sind von Guides von Dive India entdeckt worden und die Guides zeigen einem voller Stolz ´ihre´ Entdeckung. Und auf die Plätze kann man auch stolz sein. Leider gibt es noch kein Nitrox, aber das soll sich ändern. Dann kann man auch an den tieferen Plätzen den Fischreichtum länger geniessen. Von den Korallen her sind die Tauchplätze mit den Similans in Thailand vergleichbar, nur gibt es viel mehr Fische.
Bei Niedrigwasser muß man manchmal zu den Booten etwas laufen, es gibt keine Jetty.
Nach dem Tauchen kann man in der Hängematte am Strand dösen.
Das Essen im Resort ist so lecker, besonders der gegrillte Fisch, daß man gar nicht am Abend woanders hingehen muß.
Wer Wert auf das Tauchen legt und mit einfachen, aber sauberen Unterkünften zufrieden ist, ist hier genau richtig. Und man darf nicht vergessen, daß taucherisch Indien eine Diaspora ist. Dafür ist Dive India hervorragend geführt, auch die notwendige Übernachtung in Port Blair auf dem Heimweg wurde von Dive India organisert.
Fazit: Ein Gebiet, daß sicher nur wegen der etwas beschwerlichen Anreise noch nicht bekannter ist.

Dive India, Andamanen und Nikobaren, Havelock Island (www.diveindia.com). Oktober 2015.
Indien zu bereisen ist nicht einfach, man darf vor allem nicht menschenscheu sein und muss sich mit einigen Schwierigkeiten abfinden-dafür lohnt es sich. Die Anreise nach Havelock Island erfolgt per Flug nach Port Blair, es gibt viele lokale Fluglinien, Tickets können via Internet gebucht werden. Ich hatte mehrere Tauchbasen angeschrieben, Dive India hatte dabei das beste Angebot geschickt, dazu ein Rundum-sorglos-Paket mit Abholungen und Buchung der Fähren sowie Übernachtung auf dem Gelände direkt am Strand (Island Vinnies-überdachte Zelte mit Ventilator). Alles zu empfehlen und dazu kommt ein sehr gutes Restaurant (Full Moon Cafe) auf dem Gelände. Alkohol gibt’s in einer Bar nebenan oder im wine shop im Dorf, 5 min. per Autorickshaw.
Zum Tauchen: Die angebotene Ausrüstung ist ok, man startet relativ früh (0700) mit kleinen Gruppen (4-5) pro Diveguide und macht 2 Tauchgänge, die Anfahrt erfolgt mit guten Booten. Die Tauchplätze kann man der Webseite entnehmen, wir hatten 8 Tauchgänge gebucht, 7 davon waren tiefere TG (20m +) in Johneys George, Dicksons Pinnacle und Broken Ledge. Um es kurz zu machen, alle waren fantastisch mit sehr guter Sicht und reichlich Fisch, incl. Guitar Fish (Rhinobatus spec.-Geigenrochen), Manta, Humphead Wrasse, Snapper, Grouper etc. Die Hartkorallen haben wie überall im Indo-Pazifik nach dem letzten grossen bleaching Ereignis von 2010 stark gelitten, siedeln sich aber wieder an bzw. sind von Weichkorallen ersetzt. Hier darf man nicht zu viel erwarten, die Kulisse ist dennoch spektakulär. Das Tauchen/Reisen ist stark von der Saison und den Regen (Monsoon) abhängig, dazu kann es auf Havelock während der Hauptreisezeit sehr voll werden.


Havelock Island, Andamans, Indien


Havelock Island, Clown triggerfish


Havelock Island


Havelock Island, Geigenrochen


Havelock Island, Manta


Havelock Island, Geigenrochen


Havelock Island, Andamans, Indien


Havelock Island


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