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Lakkadiven

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Bewertungen(3)

Waren Ende März 2010 auf Bangaram Island (Lakkadi ...

Waren Ende März 2010 auf Bangaram Island (Lakkadiven). Leider hat die Korallenbleiche auch dort sehr stark zugeschlagen, nur Hornkorallen hielten die Stellung. An Fisch gabs nur kleine Napoleons und viele Schildkröten, und wenige Weisspitzenhaie. Fast keim Makro. Die Tauchtiefe war auf 20 Meter strikt begrenzt. Es musste mit den Tauchboot immer 50 Minuten einmal rund um die Insel zum Aussenriff geschippert werden. Deswegen gab es immer nur 2 Tank Dives. Die Mannschaft und die Guides waren sehr freundlich und hilfsbereit. In der Lagune konnte nicht geschorchelt werden, das alles sehr trüb war. (Wir hatten Vollmond und absolute Windstille und nie Strömung ) Die Sicht am Aussenriff war hervorragend. Die Zimmer sind Basic und sehr heiss (Ziegeldach) Die hinter uns wohnenden Einheimischen waren recht laut ab 6 Uhr Morgens und bis 23:00) Das Duschwasser roch sehr stark nach Schwefel, soll ja gesund sein.
Essen war gut, die gegrillten Napoleons leider auch.
Auf Agatti nebenan wurde wegen Streitereinen mir den Fischern das Tauchen von der dortigen Basis komplett gestrichen. Die Gäste kamen dann zu uns auf Bangaram.

Das Hotel hat keine Konkurrenz warum dann Klimaanlagen....


Facit auf den Maleviven taucht man besser und abwechslungsreicher.
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Kadmat Island, Lakkadiven, IndienEin ausführliche ...

Kadmat Island, Lakkadiven, Indien
Ein ausführlicher Bericht zu den Lakkadiven Inseln findet sich in einem andern Tauchplatzbericht über die Insel Bangaram. Ich beschränke mich hier also auf die Insel Kadmat.
Im Gegensatz zum ziemlich teuren Bangaram Resort auf Bangaram Island lässt es sich auf Kadmat Island noch relativ kostengünstig leben und tauchen. Das Kadmat Island Resort wird von der indischen Regierung betreut und gemanagt. Leider bleibt bei den so geführten Hotels meist vieles auf der Strecke, was wir im allgemeinen als charmant und gemütlich empfinden. So leider auch im Kadmat Isand Resort. Die Bungalows sind einfach und funktionell aber wenig freundlich. Die günstigeren NonAC Bungalows liegen fast 2km vom Haupresort weg, was für Frühtaucher ein Problem darstellt, da es dann noch keine Transportmittel gibt. Man muss also ein Fahrrad mieten. Allerdings liegen diese Bungalows direkt am Wasser wo man einen schönen Sonnenuntergang geniessen kann. AC Bungalows liegen die meisten in einer Gartenanlage.
Die Bungalows kosten etwa 90Euro/NonAC und 140Euro/AC pro Nacht inklusive aller Mahlzeiten.
Die Insel ist sehr reizvoll. Palmenbewachsen mit Sandstränden und vorgelagerten Riffen. Ein kleines Dorf mit Kokosnussbauern und Fischern liegt am einen Ende der Insel wo sich auch der Hafen befindet. Am andern Ende liegt das Resort mit einem wunderschönen Sandstrand und Lagune und der Tauchbasis.
Die Tauchbasis ist das Highlight. Super geführt von www.lacadives.com. Mit Seamant Saxon haben sie einen Schatz von Basisleiter dort stationiert. Auch die lokalen Guides und die Bootscrew sind sehr nett und hilfsbereit. Das Equipment ist gut gewartet und immer in tiptoppem Zustand. Die Boote sind klein aber weil nie mehr als 6 Taucher im Boot waren, gross genug und die Anfahrtswege zu den Tauchplätzen sind nie länger als 20-30 Minuten. Das Tauchen ist eher gemütlich aber wegen des grossen Fischreichtums und der Artenvielfalt immer abwechslungsreich und auch für anspruchsvollere Taucher nicht langweilig. Es gibt auch Tauchplätze (Shark Alley) in 40m Tiefe, welche mit gut ausgebildeten Gruppen angefahren werden.
Leider sieht man immer noch die Auswirkungen der Korallenbleiche vor einigen Jahren. Auf den Lakkadiven wurde damals fast 90% der Korallen davon betroffen, davon haben sich bisher nur etwa 25% bereits wieder erholt. Es gibt aber immer noch intakte Riffe wie beispielsweise der wunderschöne Tauchplatz ´Turtle Town´ mit seinen bizarren Plateaukorallenbänken und einer Unmenge an Schildkröten.
Kadmat Island kann man entweder per Flugzeug und Schnellboot oder aber per Schiff (20-24Stunden pro Weg) ab Kochin erreichen. Es gibt verschiedene Schiffstypen mit unterschiedlichem Komfort. Von Ruhesesseln bis zu Privatkabinen. Bei Schiffsreisen ist die Aufenthaltsdauer auf der Insel durch die Schiffsfahrpläne vorgegeben. 4 Nächte oder 7 Nächte oder entsprechend länger.
Kadmat Island Resort muss man über einen Reiseveranstalter vorbuchen oder über den oben genannten Tauchveranstalter. Eine Bewilligung zum Besuch der Insel ist notwendig, diese wird aber bei der Buchung organisiert und dann am Abflug- oder Abfahrtshafen bereitgestellt.
Wer also nicht primär ein tolles Resort mit allem Drumrum und ein gemütliches Bungalow sucht, wer auf grosse Auswahl beim Essen verzichten kann, sich aber an einer schönen kleinen und lebendigen Insel freuen kann, den schönen Sandstrand geniessen will, darüber hinaus gemütliches und abwechslungsreiches Tauchen, kann auf Kadmat Island recht kostengünstig Tauchferien machen.
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Die Lage:Die Lakkadiven ist ein Inselgruppe 320 k ...

Die Lage:
Die Lakkadiven ist ein Inselgruppe 320 km östlich des indischen Bundesstaates Kerala. Zusammen mit den Aminidiven Inseln und der südlich gelegenen Insel Minicoy bilden sie den indischen Bundesstaat Lakshadweep. Das Archipel hat 36 kleine Inseln, davon sind 4 bewohnt. Zu erreichen ist die Hauptinsel Agathi mit dem Flugzeug von Goa oder Cochin.

Die Insel:
Auf der unbewohnten Insel Bangaram (Größe ca. 1,5 km2) wurde ein Resort gebaut mit 26 Standard- und 4 Luxus Bungalows. Bangaram hat strahlend weiße Sandstrände, eine türkisblaue Lagune sowie jede Menge Kokospalmen und einen kleinen See. Der Transfer von Agathi nach Bangaram erfolgt per Boot. Es ist eine Insel zum Entspannen – ohne Telefon, TV, Reiseleitung oder Animation. Neben dem Entspannen und Relaxen gibt es mannigfaltige Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung wie Bootsfahrten, Hochseefischen, Schnorcheln und Tauchen. Auch ein gut ausgestattetes Ayurvedacenter ist vorhanden.

Das Klima:
Das ganze Jahr über tropisch warm mit Tagestemperaturen von 30 – 35 Grad. Die Monsunzeit ist von Mai bis Oktober, Hauptreisezeit ist November bis April.

Die Bungalows:
Die idyllischen, geräumigen Standard Bungalows haben ein Badezimmer, Ventilator und Kühlschrank sowie eine Palmenveranda.

Das Essen:
Es gibt Büffet mit indischen und internationalen Gerichten. Da Kokosnuss und Fisch reichlich vorhanden ist, gibt es auch täglich frischen Fisch. Bei frischem Obst und Gemüse kann es manchmal zu Engpässen kommen, da alles vom Festland geholt werden muss.
Am Strand gibt es noch eine gut ausgestattete Bar.

Das Tauchen:
Die gut ausgestattete Tauchschule steht unter der Leitung des Inders Anees Andelwa. Jahrelang hat ein junger Deutscher (Andreas Heidmann) mit seiner indischen Frau die Tauchstation geleitet, er kehrte jedoch nach Deutschland zurück wegen der nun schulpflichtigen Kinder.
Die Unterwasserwelt bietet eine Vielzahl von Fischen, Schildkröten und Korallen, Mantas sind auch sehr häufig anzutreffen. Zu den Tauchplätzen werden sie mit dem Boot gefahren. Weiters gibt es ein altes Wrack (wahrscheinlich portugiesisch) mit Kanonen und Porzellan. Leider kann nur ein Teil betaucht werden, da die Tauchtiefe mit 30 Metern begrenzt ist.
Die Meerestiere haben keine Scheu vor den Tauchern, denn hier gibt es keinen Unterwasserrummel.

Fazit:
Wir haben die Zeit auf Bangaram sehr genossen, eine richtige Erholung für Herz und Seele.
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