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Tauchen in Honduras

Tauchen in Honduras ist gleichzusetzen mit Tauchen auf den Bay Islands. Diese bestehen aus den Inseln Roatan, Guanaja und Utila. Dort erwarten den Taucher spektakuläre, bunte und steil abfallenden Wände mit wunderschönen Korallen sowie viel Canyons und Höhlen. Je nach Jahreszeit besteht auf Utila und Roatan eine gute Chance, auf Walhaie zu treffen.Die Unterwasserwelt ist typisch karibisch geprägt: Schwämme und Korallen, Schildkröten und Muränen, Barsche und Krebse findet man bei fast jedem Tauchgang. Auch Delfine sind recht häufig.

Die letzen Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Walhaimat

strokerkid
Reisezeitraum April 2017 Utila? Wie schreibt man das? Wo ist das genau? Innerhalb unseres Heimatlandes ist Utila selbst unter Tauchern noch lange kein Begriff. Ich tauche nun schon seit über 25 Jahren, bin viel in der Welt herumgekommen und habe auch schon unter Wasser von klein bis groß viel gesehen, was aber fehlte, war ein Walhai. Da Natur ja nicht vorhersehbar ist, kann man eine erfolgreiche Sichtung nur dem Zufall überlassen, aber seine Chancen durch Planung deutlich erhöhen. Es gibt Orte auf der Welt, wo die Wahrscheinlichkeit einen Walhai zu sehen evtl. höher sind als auf Utila. Dafür muss man dann andere Kompromisse eingehen und abwägen, welcher Ort das beste Gesamtpaket liefert - insbesondere bei Nichtsichtung. Und so kamen wir nach Utila, eine auf Rucksacktouristen eingestellte Insel mit Teilen des zweitgrößten Barriereriffs der Welt vor der Haustür. Die Buchung erfolgte über Nautilusreisen, die in dieser Gegend schon eine lange Expertise vorweisen können. Das Paket bestand aus Unterkunft im Mango Inn, Tauchen mit dem Utila Dive Center (UDC), Sonne, guter Laune, jeder Menge Bier und nicht zuletzt Head Divemaster Mary. Der tägliche Transfer zwischen Mango Inn und der fußläufig in einer Viertelstunde erreichbaren Tauchbasis UDC erfolgte problemlos via MiniVan (Danke, Omar!). Einmal eingecheckt verbleiben die Tauchsachen in der Basis. Nach den Tauchgängen versorgt man nur seine Anzüge und ggfs. Füßlinge, um den Rest kümmern sich die fleißigen Bienchen vom UDC gewissenhaft. Am nächsten Tag ist das Tauchgerät schon auf dem Boot montiert und auch Anzug, Flossen und Füßlinge liegen vor oder neben Deiner Flasche. Nitrox ist in dieser Umgebung absolut entbehrlich, es sei denn, man hat eine medizinische Indikation oder macht Tec- bzw. Rebreathertauchen. Dann wird es allerdings teuer, da Nitrox vom Festland bezogen werden muss. Es herrscht ein emsiges Treiben bei UDC, da hier auch aufgrund der sehr niedrigen Preise sehr viele professionelle Taucher ausgebildet werden. Nichtsdestotrotz waren die Boote nicht überfüllt und, was das Ein- und Aussteigen in voller Montur angeht, sehr bequem. Tauchplätze um Utila gibt es reichlich. Alle haben bestimmt einen amtlichen Namen, aber nach 13 Tauchtagen habe ich doch sehr viele TGs, die mit Mary beginnen: Mary's Point, Mary's Wall, Mary's Whatsoever :-) Für Mary's Walhaisichtungen muss man an die Nordseite fahren und ruhige See haben. Dann erspäht der Skipper aufgrund seiner langen Erfahrung springende Bonitos, erfasst den Zugweg des Walhais, stellt sich ca. 100m bevor dieser auftaucht entlang der Zugroute und gibt dann das Go Go Go. Verblüffend! Eine Begegnung hätte gereicht, um diesen Punkt meiner bucket list abzuhaken; es wurden mindestens sechs der anmutigen, sanften Riesen! Die Riffe sind vielfältig, intakt und wunderschön bewachsen, Schwärme sind eher selten. Dafür sieht man häufig Stech- und Adlerrochen, Barakudas, Tarpune sowie Ammenhaie und vereinzelt Zitronenhaie. Mary konzentriert sich auf Klein(st)lebewesen, wie Nacktschnecken, Seepferdchen, Flamingo Tounges, die sie uns mit Hingabe zeigte. Außerdem hatten wir mit ihr einen spektakulären Nachttauchgang. Nach 5 Minuten zur Orientierung bleibt die Funzel die nächsten 40 Minuten aus und dann kann das Spiel beginnen. Die blaue Bioluminiszenz der Dinoflagellaten ist wirklich sehr beeindruckend. Zum Abschluss zeigte sich noch ein jagender Oktopus - Taucherherz, was willst Du mehr. Für das Dekobier danach sorgt eine, am Wasser gelegene Bar & Grill. Schön war's und Dank an Brooklyn, Sarah und vor allem Mary, auch für die schöne Zeit bei Bier und Chillout jenseits des Tauchens.
Das Tobri Divers Resort ist ein sehr kleines, schön angelegtes Resort auf der Südseite Roatans. Das Resort ist sehr gemütlich, gepflegt, sauber und liebevoll eingerichtet – das gilt für die gesamte Anlage aber im Speziellen auch für den geräumigen Bungalow, in dem wir gewohnt haben. Einziges Manko der Anlage für uns: die Küstenstraße ist gerade vom Wasser aus deutlich zu hören. Hören kann man natürlich auch den nahegelegenen Flughafen, das war uns aber bewusst und die paar wenigen Flieger am Tag haben uns nicht gestört. Das Besondere an Tobri Divers ist sicher die familiäre Ausrichtung und die entsprechend persönliche rundum Betreuung durch die beiden Schweizer Susan und Mike. Wir hatten definitiv eher das Gefühl zu Gast bei Freunden zu sein als in einem Ferienresort. Gerade beim Essen herrscht eine familiäre Atmosphäre. Im charmanten, halboffenen Restaurant gibt es einen großen Tisch, an dem alle Gäste gemeinsam essen. Bemerkenswert ist das 5 Gänge-Menü am Abend. Hier variieren Susan und die honduranische Köchin Albertine vor allem schweizerische und honduranische Spezialitäten. Unsere Highlights waren definitiv die lokalen, honduranischen Gerichte. Susan und Mike nehmen ihre Rolle als Gastgeber sehr ernst und kümmern sich persönlich um alle Dinge: Ob als Guide bei den Insel-Touren, in der Küche, hinter dem Tresen, als Tauchlehrer, Boots-Führer oder Tauchguide. Und auch der gemütliche Plausch am Nachmittag und Abend gehört dazu. Nun zum Wichtigsten: dem Tauchen. Das Tauchen auf Roatan und bei Tobris hat uns durchgängig überzeugt. Uns gefällt die Vielfalt an tollen Tauchplätze mit schönen und abwechslungsreichen Topographien ebenso wie die große Vielzahl an Fischen und Schalentieren in (fast) jeder Größe und die faszinierenden (Weich-)Korallen. Mit dem Boot erreicht man von der Tauchbasis aus in wenigen Minuten die meisten Tauchplätze. Die Tatsache, dass an jeder Boje nur je ein Boot festmachen darf, sorgt für ziemlich ungestörtes Tauchvergnügen. Da war der Haitauchgang von Coxen Hole aus, der von einer anderen Tauchschule organisiert und umgesetzt wurde, mit rund 15 Mittauchern fast ein Schock. Mehr als entschädigt haben uns jedoch ebenso viele karibische Riffhaie, mit denen man quasi auf Tuchfühlung gehen konnte. Wir waren die letzten Gäste von Susan und Mike, die das Resort direkt nach unserem Urlaub an Irma und Martijn übergeben haben. In unserer letzten Woche hatten wir Gelegenheit, die beiden und ihre supersüßen Hunde Dexter und Abby kennenzulernen, da die Südafrikanerin und der Niederländer im Rahmen der Übergabe bereits bei vielen Tauchgängen und Aktivitäten dabei waren. Das sympathische und freundliche Paar bringt eine unglaublich große Taucherfahrung mit und wird das Tobri Dive Resort sehr wahrscheinlich auch für ein internationaleres Publikum interessant machen. Für uns ein weiteres Plus. Und für alle, die sich um deutschsprachigen Support sorgen: Martijn spricht hervorragend deutsch.
Fazit: Susan & Mike sind tolle Gastgeber, Tauchguides und echte Reisepaten, die wir jederzeit gerne wieder besuchen möchten - egal wohin es die Beiden noch hinziehen sollte. Vielen Dank für den aufregenden und zugleich erholsamen Urlaub an Susan & Mike, Jonas, Albertine und José. Reisezeit: Mitte September waren wir zu Zweit für zwei Wochen bei den Tobri Divers zum tauchen / schnorcheln und zum schnuppern an "Land & Leuten" - wir können das Resort unter der Leitung von Susan & Mike wärmstens weiterempfehlen. Wetter: Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite - die nächtlichen Regenschauer waren wirklich willkommen und angenehm. Wir waren in der ersten Woche fünf Gäste und hatten die zweite Woche das Resort sogar für uns alleine. Unterkunft & Verpflegung: Susan & Mike führen ihr Resort mit großer Leidenschaft und bieten einen sehr individuellen (und leckeren) Service an. Für das leibliche Wohl wird Abends ein 5-Gänge-Menü aus ereuropäischer und honduranischer Küche angeboten. Ein leckeres Frükstücksbuffet und kleine Snacks tagsüber lassen niemanden bis zum Abend hungern. Aktivitäten & Ausflüge Neben den professionell durchgeführten Besuch der ausgewählten Tauchspots in einer sehenswerten karibischen Unterwasserwelt, sind auch die von den beiden angebotenen und persönlich geführten Inselausflügen (Ost-, und Westtour) abwechslungsreich und ein echtes Erlebnis. UND unbedingt einen Ausflug zu Ed's "Hole in the Wall“ machen! Auch können von den Beiden Ausflüge auf dem Festland vermittelt und organisiert werden. Letzteres ist unser persönlicher Tipp - Übernachten in der Eco Jungle Lodge bei Udo & Sylvia einschließlich Rafting mit Omega Tours. Tauchen: Artenreich, intakte Flora und Fauna, Steilwände, atemberaubende Korallenlandschaft, Lobster, Schnecken... und Großfisch. Caribbean Reef Haie inklusive. Wem das nicht ausreicht und etwas wirklich spezielles sucht, der sollte die Hai-Safari zum Hai-Tauchplatz "Cara a Cara" machen - sensationelles, absolutes Hailight!!! Viele der Tauchspots sind auch für Schnorchler geeignet. Die TG fanden alle in kleinen Gruppen (2-4 Personen) statt. Das Leihequipment erfüllt seinen Zweck und wird gut gewartet. Tipp: Mückenschutz (wir nutzen NoBite) und Sonnencreme - beides ausreichend und permanent verwenden.

Jederzeit wieder...

Steffi und Basti
Wir waren beide im August für zwei Wochen bei den Tobri Divers zum tauchen und möchten vorab schon mal erwähnen, dass wir das Resort auf jeden Fall weiterempfehlen können. Obwohl der August allgemein in der Karibik als Hurrikan- bzw. Regenzeit gilt, hatten wir durchgehend gutes Wetter. Gelegentlich ein paar kleine Schauer, die uns aber nicht beeinträchtigt haben. Hurrikanes ziehen in der Regel nördlich der Insel vorbei. Susan und Mike führen das kleine Resort sehr persönlich und mit sehr viel Leidenschaft, auf Wünsche wurde immer eingegangen. Abends gibt es immer ein schmackhaftes 5-Gänge-Menü welches sich aus honduranischer und europäischer Küche zusammensetzt. Das Frühstück wird in Buffetform angeboten, damit man gestärkt die TG in Angriff nehmen kann. Besonders das selbstgebackene Brot ist hervorzuheben. Allerdings könnte man etwas mehr Abwechslung hineinbringen, z.B. bei der Obstauswahl. Um auch die Insel kennen zu lernen, bieten die beiden auch eine Ost- und Westtour ( jeweils Tagesausflug) an, die man unbedingt machen sollte. Vor allem der Osten der Insel ist noch recht ursprünglich und bietet einige Überraschungen. Nun zum Tauchen: Roatan bietet alles was das Taucherherz begehrt. Wracks, Steilwände, intakte Korallen und Großfisch. Getaucht wird in erster Linie auf der Südseite der Insel. Man taucht dort an schönen Steilwänden entlang und kann die gesamte karibische Flora und Fauna bewundern. Diese ist farbenfroh und artenreich. Einen Tag sind wir auch auf die Nordseite gefahren. Diese ist von der Riffstruktur eher flach aber auch sehr sehenswert. Daneben gibt es noch den Haitauchplatz Cara a Cara, ein einmaliges Erlebnis. Ein noch größeres Highlight für uns war aber das Treffen auf ca. fünf karibische Riffhaie an einem nur 15 Bootsminuten von dem Resort entfernten Spot. Dort haben wir die Haie ganz für uns alleine erlebt. Die TG werden immer in sehr kleinen Gruppen durchgeführt. Tauchzeit betrug meistens ca. eine Stunde. Das Guiding ist sehr persönlich und auf individuelle Fähigkeiten bzw. Wünsche abgestimmt. Danke an Nicole, die uns immer unaufgeregt und entspannt durch das Riff geführt hat. Wir konnten dabei in Ruhe filmen und fotografieren. Im Gegensatz zu vielen Tauchbasen in der Karibik ist hier von "amerikanischem Tauchen" keine Spur. Abschließend möchten wir uns für eine tolle Zeit beim gesamten Team bedanken.

Walhaimat

strokerkid
Reisezeitraum April 2017 Utila? Wie schreibt man das? Wo ist das genau? Innerhalb unseres Heimatlandes ist Utila selbst unter Tauchern noch lange kein Begriff. Ich tauche nun schon seit über 25 Jahren, bin viel in der Welt herumgekommen und habe auch schon unter Wasser von klein bis groß viel gesehen, was aber fehlte, war ein Walhai. Da Natur ja nicht vorhersehbar ist, kann man eine erfolgreiche Sichtung nur dem Zufall überlassen, aber seine Chancen durch Planung deutlich erhöhen. Es gibt Orte auf der Welt, wo die Wahrscheinlichkeit einen Walhai zu sehen evtl. höher sind als auf Utila. Dafür muss man dann andere Kompromisse eingehen und abwägen, welcher Ort das beste Gesamtpaket liefert - insbesondere bei Nichtsichtung. Und so kamen wir nach Utila, eine auf Rucksacktouristen eingestellte Insel mit Teilen des zweitgrößten Barriereriffs der Welt vor der Haustür. Die Buchung erfolgte über Nautilusreisen, die in dieser Gegend schon eine lange Expertise vorweisen können. Das Paket bestand aus Unterkunft im Mango Inn, Tauchen mit dem Utila Dive Center (UDC), Sonne, guter Laune, jeder Menge Bier und nicht zuletzt Head Divemaster Mary. Der tägliche Transfer zwischen Mango Inn und der fußläufig in einer Viertelstunde erreichbaren Tauchbasis UDC erfolgte problemlos via MiniVan (Danke, Omar!). Einmal eingecheckt verbleiben die Tauchsachen in der Basis. Nach den Tauchgängen versorgt man nur seine Anzüge und ggfs. Füßlinge, um den Rest kümmern sich die fleißigen Bienchen vom UDC gewissenhaft. Am nächsten Tag ist das Tauchgerät schon auf dem Boot montiert und auch Anzug, Flossen und Füßlinge liegen vor oder neben Deiner Flasche. Nitrox ist in dieser Umgebung absolut entbehrlich, es sei denn, man hat eine medizinische Indikation oder macht Tec- bzw. Rebreathertauchen. Dann wird es allerdings teuer, da Nitrox vom Festland bezogen werden muss. Es herrscht ein emsiges Treiben bei UDC, da hier auch aufgrund der sehr niedrigen Preise sehr viele professionelle Taucher ausgebildet werden. Nichtsdestotrotz waren die Boote nicht überfüllt und, was das Ein- und Aussteigen in voller Montur angeht, sehr bequem. Tauchplätze um Utila gibt es reichlich. Alle haben bestimmt einen amtlichen Namen, aber nach 13 Tauchtagen habe ich doch sehr viele TGs, die mit Mary beginnen: Mary's Point, Mary's Wall, Mary's Whatsoever :-) Für Mary's Walhaisichtungen muss man an die Nordseite fahren und ruhige See haben. Dann erspäht der Skipper aufgrund seiner langen Erfahrung springende Bonitos, erfasst den Zugweg des Walhais, stellt sich ca. 100m bevor dieser auftaucht entlang der Zugroute und gibt dann das Go Go Go. Verblüffend! Eine Begegnung hätte gereicht, um diesen Punkt meiner bucket list abzuhaken; es wurden mindestens sechs der anmutigen, sanften Riesen! Die Riffe sind vielfältig, intakt und wunderschön bewachsen, Schwärme sind eher selten. Dafür sieht man häufig Stech- und Adlerrochen, Barakudas, Tarpune sowie Ammenhaie und vereinzelt Zitronenhaie. Mary konzentriert sich auf Klein(st)lebewesen, wie Nacktschnecken, Seepferdchen, Flamingo Tounges, die sie uns mit Hingabe zeigte. Außerdem hatten wir mit ihr einen spektakulären Nachttauchgang. Nach 5 Minuten zur Orientierung bleibt die Funzel die nächsten 40 Minuten aus und dann kann das Spiel beginnen. Die blaue Bioluminiszenz der Dinoflagellaten ist wirklich sehr beeindruckend. Zum Abschluss zeigte sich noch ein jagender Oktopus - Taucherherz, was willst Du mehr. Für das Dekobier danach sorgt eine, am Wasser gelegene Bar & Grill. Schön war's und Dank an Brooklyn, Sarah und vor allem Mary, auch für die schöne Zeit bei Bier und Chillout jenseits des Tauchens.

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