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Tauchen auf Dominica

Dominica gehört zu den karibischen Inseln über dem Wind und den so genannten Kleinen Antillen, die Anreise erfolgt meist über Antigua. Getaucht wird typisch karibisch: Meist erfolgen die Ausfahrten mit zwei Tauchgängen hintereinander, dazwischen eine kurze Oberflächenpause. Zu sehen gibt es prinzipiell alles, was in der Karibik rum schwimmt – eher was für Freunde bunter Rifflandschaften mit Schildkröten, Muränen und viel Schwarmfisch.

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Die letzen Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Bin gerade auf Dominca (Karibik - Kleine Antillen) und besuchte heute dieses Tauchcenter; die letzen Tagen verbrachte ich an zwei anderen Tauchbasen. Vereinbart waren zwei Tauchgänge am Nachmittag.

1) Ersteindruck der Tauchbasis: gut aufgeräumt, sauber, Personal sehr freundlich und hilfsbereit (viele amerikanische Studenten hier, da es am Ort eine Uni und eine ´Medical School´ gibt). Mit dem Boot ging es dann zum Spot „Five Fingers“.
2) Mit dabei waren fünf Studenten, die gerade die ersten Tauchgänge hinter sich hatten und ein Divemaster.
3) Auf dem Boot ging es sehr easy zu.
4) Der Tauchgang war eine Katastrophe und es begann schon beim Briefing:
- kurze Erklärung per Hand = zuerst zur abfallenden Wand, dann 20 Minuten die Wand linksschultrig und dann wieder zurück zum Boot (wer dann noch Luft hat, soll und kann sich dann noch unter dem Boot aufhalten- Erster Eindruck unter Wasser = wird richtig schön...
- Tatsache war aber, dass wir (und auch der Tauchguide mit seinen Einsteigern) zuerst mit der Strömung gingen
- nach 10 Minuten versuchten wir zurück zum Boot zu kommen
- selbst der Tauchguide musste sich an Felsblöcken festhalten, um nicht abgetrieben zu werden...und so schlichen wir uns am Boden in Richtung Boot zurück.
- die ´Einsteiger´ waren völlig überfordert und kämpften sich irgendwie zurück in Richtung Boot
- Ich stieg als letzter Tauchgast (vor dem Guide) nach 40 Minuten aus dem Wasser
- ein zweiter Tauchgang wurde von allen „Gästen“ nicht mehr gewünscht (die US-Studenten waren sich über die kritische Situation sicherlich nicht bewusst, konnten aber auch kräftemäßig nicht mehr)
- Über diesen Tauchgang gab es danach an der Tauchbasis u.a. von mir ein Gespräch mit dem Management (mir wurde da gesagt, dass sich dieser Tauchspot für einen drift dive eignet, aber nicht für einen Tauchgang wie durchgeführt...)

Fazit: Hier wurden alle sicherheitsrelevanten Aspekte ignoriert und karibische easyness hat bei einem Tauchgang nichts verloren. Ich kann nur hoffen, dass ich diese Art des „adventure-diving“ nie mehr erlebe. Unabhängig davon mussten wir den Tauchgang voll bezahlen = more than one US$ for a minute = muss ich nicht haben.
Die Basis kann ich daher nur mit einer „Flosse“ bewerten (und die gibt es für den aufgeräumten, übersichtlichen und offensichtlich gut ausgerüsteten Tauchshop).

Dominica - Nature Island Dive

Irgendwo auf der „BOOT“ fiel uns ein Flyer von Dominica in die Hände. Ein eher unbekanntes Tauchgebiet und ein wenig beschriebenes Blatt in Bezug auf Tourismus. Großartig. Sofort begannen unsere Recherchen nach Tauchbasen und Unterkünften für den Juni 2015. Die netteste Konversation kam mit „Nature Island Dive“ zustande. Karen Moise, die Besitzerin der Basis, blieb uns keine Auskunft schuldig und schnell waren wir uns einig. Tauchen ganz im Süden der Insel, wo die schönsten Tauchplätze der Insel sein sollten und auch das Menschenfresserdorf aus „Piraten der Karibik 2“. Wir buchten die Ferienwohnung, die auf dem Gelände der Basis liegt, mit Blick aufs Meer. Von Frankfurt ging es über Paris mit einem Inlandsflug nach Martinique und von dort per Fähre zur ca. 40 km entfernten Insel Dominica. Wie gut 500 Jahre zuvor bei ihrer Entdeckung durch Kolumbus taucht die Insel an einem Sonntag nach rauer Überfahrt im Dunst vor uns auf. Hohe Berge, Regenwald und winzige Ortschaften prägen das Bild der Insel. Karen holte uns mit Ihrem Pickup in der Inselhauptstadt Roseau am Pier ab. Schnell noch ein paar East Caribbean Dollar am Automaten tanken, das Nötigste einkaufen, und ab ging es nach Soufriere. Mit einem Schlag waren wir mitten im karibischen Leben eines kleinen Dorfes am Meer. Das Abenteuer hatte begonnen.
Nature Island Dive ist eine kleine, aber tip top geführte Basis. Alles super ordentlich, die Ausrüstung und die Technik sind einwandfrei und gepflegt. Full Service ist hier selbstverständlich. Die Crew kümmert sich um die Ausrüstung, so dass man außer guter Laune eigentlich nichts weiter mit an Bord bringen muss. Die Tauchplätze liegen alle nur wenige Fahrminuten entfernt im Soufriere/Scotts Head Marine Reserve. Ein Vorteil gegenüber den anderen Basen, die weiter nördlich in Roseau ansässig sind. Zu den ersten Pinnacles – schroffen Unterwasserformationen vulkanischen Ursprungs – könnte man eigentlich noch schwimmen. Ein weiterer Vorteil sind kleine Tauchgruppen von 2 bis 8 Tauchern. Noch vor dem ersten Tauchgang sahen wir ein großes, braunes Tier im Uferbereich. Eine Seekuh? Die Fotoauswertung zeigte später, dass wir eine unglaublich große Schildkröte gesichtet hatten. Wahnsinn. Wir waren erstaunt über das bunte und pralle Leben unter Wasser. Tolle und artenreiche Riffe mit riesigen Faßschwämmen, Peitschenkorallen und spektakuläre Drop Offs prägten das Bild. Zu sehen gibt es alles, was die Karibik zu bieten hat. Rifffische aller Art, große Langusten, Hummer, Rochen, Muränen, Feuerfische, Anglerfische, Schlangen-Aale, Seepferdchen und vieles mehr. Insbesondere die riesigen Schildkröten beeindruckten immer wieder. Tony, unser Guide, war ein echter Scout und fand selbst die kleinsten Lebewesen, die wir selber nie wahrgenommen hätten, wie den winzigen Arrow Blenny.
Und dann der Knaller – eine riesige glänzende Perle auf dem Grund. Aufheben und nie wieder arbeiten! Leider war es nur ein „Pirates Eye“ – wir haben an Bord herzlich gelacht. :-)
Wenig Strömung, moderate Tauchtiefen und entspanntes Cruisen unter Wasser bescherten uns Tauchzeiten von einer Stunde bis zu 80 Minuten! Guys – the pool is open!
Danach in wenigen Minuten zurück sein in der Basis und chillen bis zum 2. Tauchgang. So wurden schon die Tauchtage zum echten Erholungsurlaub. Tony nimmt das Briefing sehr ernst, ist sehr korrekt und ordentlich, so, wie er auch die Tauchbasis führt. Er pflegt seine Unterwasserwelt und repariert unter Wasser auch schon mal einen abgetrennten Faßschwamm.
Auf das karibische Dorfleben muß man sich allerdings einlassen, was schon mal unvermittelt mit „Reggae – All night long“ daherkommen kann. Aber versprochen – so nah kommt man im Urlaub dem einheimischen Leben selten.
Für die Basis, den perfekten Service und die individuelle Betreuung durch Karen, bei der keine Wünsche unerfüllt blieben, gibt es ganz klar – 6 Flossen! Die Tauchgründe sind outstanding!
Dominica hat für Aktivurlauber aber viel, viel mehr zu bieten. Natur pur – Regenwald, Nebelwald, Wasserfälle, heiße Schwefelquellen. Die steilsten Straßen und spektakulärsten Serpentinen, die ich je gefahren bin - und das noch auf der falschen Seite. Explore the island! Ein kompletter Bericht würde den Rahmen hier sprengen. Abenteuer Traumurlaub, so könnte man unsere Reise nach Dominica tatsächlich beschreiben. Für Fragen und detaillierte Informationen stehen wir gern zur Verfügung.


Blick über Soufriere auf den Scotts Head


Immer wieder nett - Igelfisch


Engelhai


Peacock Flunder


Wer hat sich denn da versteckt?


Muräne


Pirates Eye :-)


Der Autor ...


Ausfahrt


Eine der vielen Schildkröten


Trompetenfisch


Schlangenaal


Faßschwämme


Nature Island Office

Buchungszeitraum: 14.5. bis 29.5.2014, schönes Mittelklassehotel mit guter Aussicht über die Bucht. Schöne Sonnenuntergänge von Terrasse oder bei einem kühlen Abendbier (Wein, Longdrink, etc.) vom Sitzplatz beim Restaurant. Zimmer grosszügig gestaltet, sauber, freundliches Personal. Restaurant bietet ausgezeichnetes Essen und hat auch eine sehr gute Weinauswahl. Ausflüge in die Nachbardörfer mit Minibus möglich, die Heimkehr im Dunklen gestaltet sich etwas schwieriger, da ein Minibus im Gegenlicht kaum erkannt wird. :-) Die Gehdistanz ist jedoch nur zwischen 20 und 40 Minuten, je nach Dorf.
In der Nähe des Hotels, keine 5 Minuten zu Fuss liegt ein schöner Sandstrand, der zum Grillen und zum Baden im Fluss (!!) einladet.
Ausflüge in die Hauptstadt Rousseau mit Minibus innert 30 Minuten möglich. Sehr einfach umzusetzen, sicher und noch dazu günstig. Ansonsten Mietauto nehmen, das je nach Aktivitäten sinnvoll ist.
Ausgezeichnet war auch die Massage, die vom Hotel organisiert wird.
Das Hotel kann zusammen mit dem East Caribe Dive Center gebucht werden. Dieses befindet sich ca. sieben Gehminuten entfernt. In der Hochsaison könnte es kritisch werden, das Frühstück im Hotel einnehmen zu können. Das Restaurant öffnet dazu erst um 7.30 Uhr, das Tauchen startet um 8 Uhr. Hier wäre eine geringfügige Anpassung sinnvoll.
Alles in Allem kann dieses Hotel auf jeden Fall empfohlen werden. Die mitgebuchten Flughafentransfers haben reibungslos geklappt.


Baden im Fluss


Schöne Umgebung


Bucht von Salisbury


Sonnenuntergang von der Terrasse


oder vom Restaurant

Tauchte an dieser Basis vom 15. - 27.5.2014. Reisezeit war ausserhalb der vollen Touristensaison, deshalb auch viele Tauchausfahrten mit Harald und Bea alleine. Kleineres Boot, aber die Ausfahrten mit Charme, Spass und vielen Infos. Tauchplätze und Unterwasserlandschaften sehr schön, nicht zu weit weg von der Basis. Meistens waren wir wieder spätestens um 13 Uhr zurück an der Basis. Durch den geringen Touristenrummel war die Strandbar bereits geschlossen. Dafür gab es jedoch Spezialbetreuung mit einem sehr reichhaltigen und köstlichen Mittagessen von Bea.
Schildkrötenskelette auf der Sandbank zeigten an, dass diese nicht nur an einem natürlichen Tod sterben. Viele grosse Krabben, Squids, Langusten oder eine staatliche Anzahl von Seepferdchen gestalteten die Tauchgänge zu kurzweiligen Erlebnissen. Auch Barrakudas standen in der Strömung vor den Höhlen und Grotten.
Der Strand an der Basis ist wunderschön (schwarzer Strand), ruhig und das Meer lädt dort gut zum Schwimmen ein. Für Schnorchler ist ein kleines Riff keine 10 Minuten Schwimmzeit weg. Pelikane ziehen am Strand vorbei, stechen ins Meer und holen sich so die Leckerbissen. Jeder muss doch satt werden.
Was kann noch verbessert werden? Nicht sehr viel. Hier mein Vorschlag: Ausfahrten in den Süden wenigstens 1x/Woche. Schon die Landschaft dort entschädigt für einen Aufpreis und die Anreise. Kalte Getränke am Strand auch in der Low-Season und ein paar neuere Strandliegen würden das Karibikfeeling noch stärker aufleben lassen. :-)

Eher nicht zu empfehlen.
Nach einigen Tauchgängen vor Guadeloupe wollten wir unbedingt den Tauchspot ´Champagne´ auf der Nachbarinsel Dominica kennenlernen. Auf Empfehlung unseres deutschen Reiseführers hin haben wir einen Tauchgang im Anchorage Hotel in Roseau gebucht. Von hier aus werden doubletank-Tauchgänge zu den unterseeischen Heißwasserquellen „Champagne“ und zum „Scott´s Head drop off“, einem 1.000 m tiefen Steilabfall ca. 100 m vor der Küste, angeboten. Scott´s Head haben wir schnorchelnd, Champagne tauchend erkundet.

Das Anchorage Hotel beherbergt leider ein etwas schmieriges Dive Center mit recht vernachlässigtem Equipment: korrodierte Kupplungen an Lungenautomaten, ausgeleierte Jackets, Tauchanzüge größtenteils löcherig bzw. geflickt - auf jeden Fall also eigene Ausrüstung mitbringen.
Der Instructor unentspannt, hektisch, kettenrauchend, Typ Choleriker, am Tauchen oder gar den Tauchgästen meiner Einschätzung nach wenig interessiert.
Daß wir den bereits mit gut 65 Euro pro Person bezahlten Tauchgang nicht noch kurz vor Betreten des Bootes abgebrochen haben, lag einzig an der „vernünftigen“, gut organisierten amerikanischen Co-Instructorin, die zwar nichts zu sagen hatte, jedoch die notwendige Ruhe ausstrahlte und sehr engagiert und detailliert zu Flora, Fauna und Geographie Auskunft geben konnte.
Das Jacket meines Buddies war leider derart defekt, daß er seinen Tauchgang bereits nach 15 min abbrechen musste, was unseren Instructor weder während noch nach dem Tauchgang weiter interessierte.

Auch nur schon über den Scott´s Head Drop Off hinwegzuschnorcheln ist atemberaubend: beim Blick über die Abbruchkante hinweg blitzen reflektierende Fischschwärme aus der dunkelblauen Tiefe herauf.
Der Tauchspot „Champagne“ mit seinen unterseeischen Heißwasserquellen vulkanischen Ursprungs ist zwar ganz nett, die wenigen Gasbläschen, die an einigen Stellen niedlich aus dem Schlick hervorblubbern, imponieren jedoch eher unspektakulär. Warum Champage zu den 5 besten Tauchspots der Welt gehören soll, ist mir ein Rätsel.

Fazit: zum Tauchen auf Dominica lieber eine andere Basis austesten oder besser – zumindest fürs Tauchen – gleich auf Guadeloupe bleiben.

Ivo Görlach, Wuppertal.
Bin gerade auf Dominca (Karibik - Kleine Antillen) und besuchte heute dieses Tauchcenter; die letzen Tagen verbrachte ich an zwei anderen Tauchbasen. Vereinbart waren zwei Tauchgänge am Nachmittag.

1) Ersteindruck der Tauchbasis: gut aufgeräumt, sauber, Personal sehr freundlich und hilfsbereit (viele amerikanische Studenten hier, da es am Ort eine Uni und eine ´Medical School´ gibt). Mit dem Boot ging es dann zum Spot „Five Fingers“.
2) Mit dabei waren fünf Studenten, die gerade die ersten Tauchgänge hinter sich hatten und ein Divemaster.
3) Auf dem Boot ging es sehr easy zu.
4) Der Tauchgang war eine Katastrophe und es begann schon beim Briefing:
- kurze Erklärung per Hand = zuerst zur abfallenden Wand, dann 20 Minuten die Wand linksschultrig und dann wieder zurück zum Boot (wer dann noch Luft hat, soll und kann sich dann noch unter dem Boot aufhalten- Erster Eindruck unter Wasser = wird richtig schön...
- Tatsache war aber, dass wir (und auch der Tauchguide mit seinen Einsteigern) zuerst mit der Strömung gingen
- nach 10 Minuten versuchten wir zurück zum Boot zu kommen
- selbst der Tauchguide musste sich an Felsblöcken festhalten, um nicht abgetrieben zu werden...und so schlichen wir uns am Boden in Richtung Boot zurück.
- die ´Einsteiger´ waren völlig überfordert und kämpften sich irgendwie zurück in Richtung Boot
- Ich stieg als letzter Tauchgast (vor dem Guide) nach 40 Minuten aus dem Wasser
- ein zweiter Tauchgang wurde von allen „Gästen“ nicht mehr gewünscht (die US-Studenten waren sich über die kritische Situation sicherlich nicht bewusst, konnten aber auch kräftemäßig nicht mehr)
- Über diesen Tauchgang gab es danach an der Tauchbasis u.a. von mir ein Gespräch mit dem Management (mir wurde da gesagt, dass sich dieser Tauchspot für einen drift dive eignet, aber nicht für einen Tauchgang wie durchgeführt...)

Fazit: Hier wurden alle sicherheitsrelevanten Aspekte ignoriert und karibische easyness hat bei einem Tauchgang nichts verloren. Ich kann nur hoffen, dass ich diese Art des „adventure-diving“ nie mehr erlebe. Unabhängig davon mussten wir den Tauchgang voll bezahlen = more than one US$ for a minute = muss ich nicht haben.
Die Basis kann ich daher nur mit einer „Flosse“ bewerten (und die gibt es für den aufgeräumten, übersichtlichen und offensichtlich gut ausgerüsteten Tauchshop).

Dominica - Nature Island Dive

Irgendwo auf der „BOOT“ fiel uns ein Flyer von Dominica in die Hände. Ein eher unbekanntes Tauchgebiet und ein wenig beschriebenes Blatt in Bezug auf Tourismus. Großartig. Sofort begannen unsere Recherchen nach Tauchbasen und Unterkünften für den Juni 2015. Die netteste Konversation kam mit „Nature Island Dive“ zustande. Karen Moise, die Besitzerin der Basis, blieb uns keine Auskunft schuldig und schnell waren wir uns einig. Tauchen ganz im Süden der Insel, wo die schönsten Tauchplätze der Insel sein sollten und auch das Menschenfresserdorf aus „Piraten der Karibik 2“. Wir buchten die Ferienwohnung, die auf dem Gelände der Basis liegt, mit Blick aufs Meer. Von Frankfurt ging es über Paris mit einem Inlandsflug nach Martinique und von dort per Fähre zur ca. 40 km entfernten Insel Dominica. Wie gut 500 Jahre zuvor bei ihrer Entdeckung durch Kolumbus taucht die Insel an einem Sonntag nach rauer Überfahrt im Dunst vor uns auf. Hohe Berge, Regenwald und winzige Ortschaften prägen das Bild der Insel. Karen holte uns mit Ihrem Pickup in der Inselhauptstadt Roseau am Pier ab. Schnell noch ein paar East Caribbean Dollar am Automaten tanken, das Nötigste einkaufen, und ab ging es nach Soufriere. Mit einem Schlag waren wir mitten im karibischen Leben eines kleinen Dorfes am Meer. Das Abenteuer hatte begonnen.
Nature Island Dive ist eine kleine, aber tip top geführte Basis. Alles super ordentlich, die Ausrüstung und die Technik sind einwandfrei und gepflegt. Full Service ist hier selbstverständlich. Die Crew kümmert sich um die Ausrüstung, so dass man außer guter Laune eigentlich nichts weiter mit an Bord bringen muss. Die Tauchplätze liegen alle nur wenige Fahrminuten entfernt im Soufriere/Scotts Head Marine Reserve. Ein Vorteil gegenüber den anderen Basen, die weiter nördlich in Roseau ansässig sind. Zu den ersten Pinnacles – schroffen Unterwasserformationen vulkanischen Ursprungs – könnte man eigentlich noch schwimmen. Ein weiterer Vorteil sind kleine Tauchgruppen von 2 bis 8 Tauchern. Noch vor dem ersten Tauchgang sahen wir ein großes, braunes Tier im Uferbereich. Eine Seekuh? Die Fotoauswertung zeigte später, dass wir eine unglaublich große Schildkröte gesichtet hatten. Wahnsinn. Wir waren erstaunt über das bunte und pralle Leben unter Wasser. Tolle und artenreiche Riffe mit riesigen Faßschwämmen, Peitschenkorallen und spektakuläre Drop Offs prägten das Bild. Zu sehen gibt es alles, was die Karibik zu bieten hat. Rifffische aller Art, große Langusten, Hummer, Rochen, Muränen, Feuerfische, Anglerfische, Schlangen-Aale, Seepferdchen und vieles mehr. Insbesondere die riesigen Schildkröten beeindruckten immer wieder. Tony, unser Guide, war ein echter Scout und fand selbst die kleinsten Lebewesen, die wir selber nie wahrgenommen hätten, wie den winzigen Arrow Blenny.
Und dann der Knaller – eine riesige glänzende Perle auf dem Grund. Aufheben und nie wieder arbeiten! Leider war es nur ein „Pirates Eye“ – wir haben an Bord herzlich gelacht. :-)
Wenig Strömung, moderate Tauchtiefen und entspanntes Cruisen unter Wasser bescherten uns Tauchzeiten von einer Stunde bis zu 80 Minuten! Guys – the pool is open!
Danach in wenigen Minuten zurück sein in der Basis und chillen bis zum 2. Tauchgang. So wurden schon die Tauchtage zum echten Erholungsurlaub. Tony nimmt das Briefing sehr ernst, ist sehr korrekt und ordentlich, so, wie er auch die Tauchbasis führt. Er pflegt seine Unterwasserwelt und repariert unter Wasser auch schon mal einen abgetrennten Faßschwamm.
Auf das karibische Dorfleben muß man sich allerdings einlassen, was schon mal unvermittelt mit „Reggae – All night long“ daherkommen kann. Aber versprochen – so nah kommt man im Urlaub dem einheimischen Leben selten.
Für die Basis, den perfekten Service und die individuelle Betreuung durch Karen, bei der keine Wünsche unerfüllt blieben, gibt es ganz klar – 6 Flossen! Die Tauchgründe sind outstanding!
Dominica hat für Aktivurlauber aber viel, viel mehr zu bieten. Natur pur – Regenwald, Nebelwald, Wasserfälle, heiße Schwefelquellen. Die steilsten Straßen und spektakulärsten Serpentinen, die ich je gefahren bin - und das noch auf der falschen Seite. Explore the island! Ein kompletter Bericht würde den Rahmen hier sprengen. Abenteuer Traumurlaub, so könnte man unsere Reise nach Dominica tatsächlich beschreiben. Für Fragen und detaillierte Informationen stehen wir gern zur Verfügung.


Blick über Soufriere auf den Scotts Head


Immer wieder nett - Igelfisch


Engelhai


Peacock Flunder


Wer hat sich denn da versteckt?


Muräne


Pirates Eye :-)


Der Autor ...


Ausfahrt


Eine der vielen Schildkröten


Trompetenfisch


Schlangenaal


Faßschwämme


Nature Island Office

Buchungszeitraum: 14.5. bis 29.5.2014, schönes Mittelklassehotel mit guter Aussicht über die Bucht. Schöne Sonnenuntergänge von Terrasse oder bei einem kühlen Abendbier (Wein, Longdrink, etc.) vom Sitzplatz beim Restaurant. Zimmer grosszügig gestaltet, sauber, freundliches Personal. Restaurant bietet ausgezeichnetes Essen und hat auch eine sehr gute Weinauswahl. Ausflüge in die Nachbardörfer mit Minibus möglich, die Heimkehr im Dunklen gestaltet sich etwas schwieriger, da ein Minibus im Gegenlicht kaum erkannt wird. :-) Die Gehdistanz ist jedoch nur zwischen 20 und 40 Minuten, je nach Dorf.
In der Nähe des Hotels, keine 5 Minuten zu Fuss liegt ein schöner Sandstrand, der zum Grillen und zum Baden im Fluss (!!) einladet.
Ausflüge in die Hauptstadt Rousseau mit Minibus innert 30 Minuten möglich. Sehr einfach umzusetzen, sicher und noch dazu günstig. Ansonsten Mietauto nehmen, das je nach Aktivitäten sinnvoll ist.
Ausgezeichnet war auch die Massage, die vom Hotel organisiert wird.
Das Hotel kann zusammen mit dem East Caribe Dive Center gebucht werden. Dieses befindet sich ca. sieben Gehminuten entfernt. In der Hochsaison könnte es kritisch werden, das Frühstück im Hotel einnehmen zu können. Das Restaurant öffnet dazu erst um 7.30 Uhr, das Tauchen startet um 8 Uhr. Hier wäre eine geringfügige Anpassung sinnvoll.
Alles in Allem kann dieses Hotel auf jeden Fall empfohlen werden. Die mitgebuchten Flughafentransfers haben reibungslos geklappt.


Baden im Fluss


Schöne Umgebung


Bucht von Salisbury


Sonnenuntergang von der Terrasse


oder vom Restaurant

Tauchte an dieser Basis vom 15. - 27.5.2014. Reisezeit war ausserhalb der vollen Touristensaison, deshalb auch viele Tauchausfahrten mit Harald und Bea alleine. Kleineres Boot, aber die Ausfahrten mit Charme, Spass und vielen Infos. Tauchplätze und Unterwasserlandschaften sehr schön, nicht zu weit weg von der Basis. Meistens waren wir wieder spätestens um 13 Uhr zurück an der Basis. Durch den geringen Touristenrummel war die Strandbar bereits geschlossen. Dafür gab es jedoch Spezialbetreuung mit einem sehr reichhaltigen und köstlichen Mittagessen von Bea.
Schildkrötenskelette auf der Sandbank zeigten an, dass diese nicht nur an einem natürlichen Tod sterben. Viele grosse Krabben, Squids, Langusten oder eine staatliche Anzahl von Seepferdchen gestalteten die Tauchgänge zu kurzweiligen Erlebnissen. Auch Barrakudas standen in der Strömung vor den Höhlen und Grotten.
Der Strand an der Basis ist wunderschön (schwarzer Strand), ruhig und das Meer lädt dort gut zum Schwimmen ein. Für Schnorchler ist ein kleines Riff keine 10 Minuten Schwimmzeit weg. Pelikane ziehen am Strand vorbei, stechen ins Meer und holen sich so die Leckerbissen. Jeder muss doch satt werden.
Was kann noch verbessert werden? Nicht sehr viel. Hier mein Vorschlag: Ausfahrten in den Süden wenigstens 1x/Woche. Schon die Landschaft dort entschädigt für einen Aufpreis und die Anreise. Kalte Getränke am Strand auch in der Low-Season und ein paar neuere Strandliegen würden das Karibikfeeling noch stärker aufleben lassen. :-)

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