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Tauchen auf Barbados

Für Viele ist Barbados die Karibikinsel schlechthin, eine Postkarteidylle wie aus der Bacardi-Werbung. Aber auch Taucher bekommen einiges zu sehen: Vor allem viele Wracks und Schwarmfische, dazu noch einige Muränen und viele Schildkröten. Großfisch dagegen glänzt eher durch Abwesenheit. Deutsche Taucher trifft man nur wenige, die meisten kommen aus den USA oder aus Kanada. Getaucht wird hauptsächlich an den Riffen und Wracks Südwestküste der Insel. Hier sind auch die Tauchbasen von Barbados zu finden. Die Sichtweiten betragen zwischen 25 bis hin zu 40 Metern. Zu erwähnen sind noch die vielen mittlerweile an Menschen gewöhnten Schildkröten, die sich von einem Taucher oder Schnorchler nicht wirklich beeindrucken lassen und nahe heran kommen. Wer ein Kindle sein eigen nennen kann - der ist mit dem eBook Barbados Dive Guide als weitere Infoquelle gut bedient. Weitere Infos gibts auch auf der offiziellen Seite von Barbados.

Die letzen Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Im Okotber 2007 habe ich mehrere Tauchgänge mit DivePro Barbados gemacht.
Die Basis ist am westlichen Ende von St. Lawrence Gap, die Kunden werden nach Voranmeldung von den Hotels abgeholt und nach den Tauchgängen selbstverständlich wieder zurückgebracht. Die Anfängerkurse werden vom Strand aus gemacht, alle anderen Taucher werden mit dem Boot an den Tauchplatz gebracht. Die Fahrtzeiten sind sehr kurz, direkt nach der heftigen Brandungszone vor St. Lawrence Gap liegen schon die ersten Korallenriffe. Pro Tag konnten drei Tauchgänge gemacht werden, mit einer Mittagspause in der Tauchbasis (Verpflegungsmöglichkeiten in der Nähe). Zwischen den Tauchgängen wurden auf dem Boot Wasser und ein Snack angeboten.
Die Tauchgänge wurden alle von Guides begleitet und die Gruppengröße variierte zwischen 2 und 6 Tauchern. Der erste Tauchgang des Tages ging meist auf 20 bis 25 m, der Tauchgang am Nachmittag auf 10 - 15 m. Vor den Tauchgängen wurden ausführliche Briefings durchgeführt.
Die Tauchbasis hat einen großen Empfangsraum, eine große Holzterrasse mit Sitzmöglichkeiten, einen Schulungsraum, Dusche, WC und Abstell- und Trockenflächen für das Equipment. Ausreichend Leihequipment war vorhanden. Allerdings standen die Instrumente nur in psi/feet und nicht in bar/Meter zur Verfügung. Das Equipment wurde von den Mitarbeitern zusammengebaut und auf Boot gebracht, nur bei Belegung eines Tauchkurses musste man sich selbst um sein Equipment kümmern. Das Team ist jung und motiviert, der Umgang sehr herzlich.
Fazit: eine gepflegte, gut organisierte Tauchbasis, schöne Tauchgänge (viele Begegnungen mit Meeresschildkröten), nette Tauchpartner!

Vor Antritt einer Karibik-Kreuzfahrt wollte ich noch einen Tauchtag auf Barbados nutzen, diese Basis lag in der Nähe des Hotels, die Bewertungen im taucher.net lasen sich recht gut, also los. Freundlicher Empfang am Vorabend des Tauchtages, üblicher Check von Brevet und Gesundheitszeugnis. Equipment hatte ich nicht dabei außer ABC und Shorty. Der Rest kam von der Basis und war auch ok. Am nächsten Morgen dann mit Pickup zum Boot, in der ortsüblichen Ausstattung, war soweit auch i.O. Außer einem weiteren deutschen Taucher waren sonst soweit ich das einschätzen konnte, vorwiegend Amerikaner als Tauchgäste an Bord, nach meiner Erinnerung waren wir mehr als 8 Taucher, davon einige junge Anfänger. Die Fahrt zum Riff gestaltete sich sehr bewegt, Seegang war eindeutig vorhanden. Nach kurzem Briefing durch den Einheimischen Guide gab es eine etwas unübersichtliche Buddyzuweisung, wir 2 deutsche Teilnehmer blieben zusammen. Der Tauchgang gestaltete sich anfangs wie gewohnt, wobei ich mich schon gefragt habe, wie 1 Guide eine Gruppe dieser Größe führen kann. Schönes Riff, aber wenig Spektakuläres, bis eine Schildkröte vorbeischwimmen wollte. Wie auf Kommando stürzte sich die Gruppe auf diese eine Schildkröte, umzingelte sie, hielt sie fest, jeder wollte mal anfassen usw. Aber damit nicht genug. Unser Guide hatte auch einen Fischspeer dabei, den er dazu nutzte, durch Stochern im Riff der Gruppe verborgenes Leben zu zeigen. Die Krönung war dann eine große Krabbe, die er mit beiden Händen aus ihrem Versteck holte und der Gruppe präsentierte. Wie im Briefing angekündigt, setzte unser Guide am Ende des TG seine Boje, und wir tauchten am Bootsseil auf bis zum Dekostopp auf 5m. Während dieses Vorgangs umklammerte mich plötzlich eine Anfängerin in Panik, und riß den meinen Oktopus an sich, ihre Flasche war leer. Ich habe sie versucht zu beruhigen und wir sind dann auch sicher ausgetaucht. Für mich war die Situation an der Oberfläche insofern schwierig, weil ich plötzlich seekrank wurde, wie gesagt, bewegte See. Nach diesen Erlebnissen haben mein Buddy und ich dann spontan diesen Tauchtag beendet und uns zurückbringen lassen. Fazit: Basis, Boot, Equipment ok., Tauchgang aus meiner Sicht unverantwortlich. Mir fehlen für Barbados Vergleichsmöglichkeiten, ich habe aber während der anschließenden Kreuzfahrt durch die Karibik erlebt, daß es auch besser geht . . .
Vorab: Vor unserer Reise nach Barbados wollten wir uns nicht „blind“ auf eine Tachbasis festlegen. Ich kontaktierte daher verschiedene Tauchbasen auf dieser Insel vorab und bekam von allen innerhalb kurzer Zeit freundliche ReMails.
Nach unserer Ankunft, stand das Besichtigen der Tauchbasen an. Wir begannen mit dem „West Side Scuba Center“, da uns diese Tauchcenter am „Surfer`s Point“ empfohlen wurde...und blieben gleich da. Der positive Ersteindruck von Peter (Inhaber) und der Räumlichkeiten (Büro, Aufbewahrungsbereich für die Ausrüstung...) bestätigten sich dann später auch konsequent auf dem Boot und verblieb nachhaltig. Das sichtbare Leih-Equipment war – so berichteten uns andere Taucher – immer einwandfrei; wir hatten unsere Ausrüstung selber mitgebracht,
Peter und sein Team lebten konsequent Dienstleistungs- und Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit Korrektheit und Pünktlichkeit kombiniert mit der „karibischen Gute-Laune-Leichtigkeit“. Selbst „liquid sunshine“ (siehe Foto) war kein Hindernis, uns zu einem der küstennahen Tauchplätzen zu bringen.
Wenn alles so gut ist, warum „nur“ fünf Flossen. Der Grund liegt allein in der Form der Einweisung / Vorinformation der Tauchgänge auf dem Boot Jeder Tauchplatz wurde (nur) relativ kurz besprochen und dann ging es ins Wasser (visuelle Hilfsmittel wie Karten zur besseren Vorstellung des Tauchplatzes gab es leider nicht). Andererseits muss auch klar gesagt werden: die meisten der internationalen Tauchgäste in der Karibik wollen ja primär „stressfreies easy (fun) diving“ und da ja immer ein Guide dabei ist, wird eine ausführliche Einweisung von so manchem Gast eher als „lästig“ und als „nicht unbedingt notwendig“ erachtet.
Zusammenfassung: Sollte wir wieder einmal auf Barbados sein, werden wir mit diesem Team erneut ins Wasser gehen!

Erich (München)
Staci (Miami Beach)


´liquid sunshine´

Barbados ist eine Insel des Tourismus und der Reichen, nicht unbedingt mein Geschmack, doch ich bin im Jänner 2010 mit meinem Sohn eigentlich nur zum Tauchen hierher gekommen. Es war unsere letzte Woche nach Dominica und Grenada. Dabei habe ich mich für die kleine Tauchbasis Eco-Dive entschieden, da dort versprochen wird, höchstens mit fünf Tauchern unterwegs zu sein. Für den Transferdienst steht ein kostenloses Taxi bereit. Die Tauchbasis liegt mitten in der Hauptstadt Bridgetown an der Mündung des Constitution River.
Der Inhaber, namens Andrew, machte eine ganz genaue Einführung und stellte sich als ein umgänglicher, freundlicher Typ heraus. Wegen der geringen Anzahl von Tauchern war alles sehr übersichtlich. Das Boot war ein wenig eng, doch dafür wurden einem die Flossen angezogen, die Taucherbrille mit Kindershampoo ausgewaschen, beim Befestigen des Jackets und bei der Kontrolle geholfen. Man musste sich nur noch rücklings ins Meer fallen lassen und abtauchen.
Es war ein besonders gemütliches Tauchen. Andrew stresste nicht und ließ einem genügend Zeit zum Fotografieren und Beobachten. Da ich ohne meinen Sohn beim Tauchen unterwegs war (er lag mit Denguefieber im Hotelbett), half mir Andrew beim Fotografieren und nahm mir immer wieder die Kamera, um mich gekonnt in Szene zu setzen. Er lieferte auch wertvolle Tipps für die Unterwasserfotografie. Auch Wracktauchen in sehr geringer Tiefe war möglich. Die Tauchgebiete waren sehr fischreich. Bei vier Tauchgängen habe ich auch fünf Schildkröten ganz nah beobachten können.
Wer mehrmals taucht, der findet die gesamte Ausrüstung am nächsten Morgen bereits auf dem Boot. Lungenautomat wie Jacket waren auch schon an der Flasche angeschlossen. Leider stand kein Nitrox zur Verfügung. Andrew befüllt die Flaschen nicht selbst, sondern lässt sie bei anderen Tauchbasen füllen.
Der große Minuspunkt: Leider gab es keine sanitären Anlagen: Für die Notfälle musste das WC des nahe gelegenen Restaurants verwendet werden und zum Duschen nimmt Andrew einen Schlauch und spritzt damit seine Gäste persönlich mit Süßwasser ab, genau so passiert es mit der Tauchausrüstung. Für das Umkleiden nimmt man das Büro in Beschlag und scheucht wenn nötig die anderen Leute hinaus. Trotzdem würde ich wieder bei dieser Basis tauchen.
Kosten: 2 Tauchgänge 125 US$; bei vier Tauchgängen kommt einer auf 55 US$.
Homepage der Tauchbasis: http://ecodivebarbados.com
Weitere Infos über unsere Erlebnisse auf Barbados unter: www.gerhard-unterkofler.com
Im Okotber 2007 habe ich mehrere Tauchgänge mit DivePro Barbados gemacht.
Die Basis ist am westlichen Ende von St. Lawrence Gap, die Kunden werden nach Voranmeldung von den Hotels abgeholt und nach den Tauchgängen selbstverständlich wieder zurückgebracht. Die Anfängerkurse werden vom Strand aus gemacht, alle anderen Taucher werden mit dem Boot an den Tauchplatz gebracht. Die Fahrtzeiten sind sehr kurz, direkt nach der heftigen Brandungszone vor St. Lawrence Gap liegen schon die ersten Korallenriffe. Pro Tag konnten drei Tauchgänge gemacht werden, mit einer Mittagspause in der Tauchbasis (Verpflegungsmöglichkeiten in der Nähe). Zwischen den Tauchgängen wurden auf dem Boot Wasser und ein Snack angeboten.
Die Tauchgänge wurden alle von Guides begleitet und die Gruppengröße variierte zwischen 2 und 6 Tauchern. Der erste Tauchgang des Tages ging meist auf 20 bis 25 m, der Tauchgang am Nachmittag auf 10 - 15 m. Vor den Tauchgängen wurden ausführliche Briefings durchgeführt.
Die Tauchbasis hat einen großen Empfangsraum, eine große Holzterrasse mit Sitzmöglichkeiten, einen Schulungsraum, Dusche, WC und Abstell- und Trockenflächen für das Equipment. Ausreichend Leihequipment war vorhanden. Allerdings standen die Instrumente nur in psi/feet und nicht in bar/Meter zur Verfügung. Das Equipment wurde von den Mitarbeitern zusammengebaut und auf Boot gebracht, nur bei Belegung eines Tauchkurses musste man sich selbst um sein Equipment kümmern. Das Team ist jung und motiviert, der Umgang sehr herzlich.
Fazit: eine gepflegte, gut organisierte Tauchbasis, schöne Tauchgänge (viele Begegnungen mit Meeresschildkröten), nette Tauchpartner!

Vor Antritt einer Karibik-Kreuzfahrt wollte ich noch einen Tauchtag auf Barbados nutzen, diese Basis lag in der Nähe des Hotels, die Bewertungen im taucher.net lasen sich recht gut, also los. Freundlicher Empfang am Vorabend des Tauchtages, üblicher Check von Brevet und Gesundheitszeugnis. Equipment hatte ich nicht dabei außer ABC und Shorty. Der Rest kam von der Basis und war auch ok. Am nächsten Morgen dann mit Pickup zum Boot, in der ortsüblichen Ausstattung, war soweit auch i.O. Außer einem weiteren deutschen Taucher waren sonst soweit ich das einschätzen konnte, vorwiegend Amerikaner als Tauchgäste an Bord, nach meiner Erinnerung waren wir mehr als 8 Taucher, davon einige junge Anfänger. Die Fahrt zum Riff gestaltete sich sehr bewegt, Seegang war eindeutig vorhanden. Nach kurzem Briefing durch den Einheimischen Guide gab es eine etwas unübersichtliche Buddyzuweisung, wir 2 deutsche Teilnehmer blieben zusammen. Der Tauchgang gestaltete sich anfangs wie gewohnt, wobei ich mich schon gefragt habe, wie 1 Guide eine Gruppe dieser Größe führen kann. Schönes Riff, aber wenig Spektakuläres, bis eine Schildkröte vorbeischwimmen wollte. Wie auf Kommando stürzte sich die Gruppe auf diese eine Schildkröte, umzingelte sie, hielt sie fest, jeder wollte mal anfassen usw. Aber damit nicht genug. Unser Guide hatte auch einen Fischspeer dabei, den er dazu nutzte, durch Stochern im Riff der Gruppe verborgenes Leben zu zeigen. Die Krönung war dann eine große Krabbe, die er mit beiden Händen aus ihrem Versteck holte und der Gruppe präsentierte. Wie im Briefing angekündigt, setzte unser Guide am Ende des TG seine Boje, und wir tauchten am Bootsseil auf bis zum Dekostopp auf 5m. Während dieses Vorgangs umklammerte mich plötzlich eine Anfängerin in Panik, und riß den meinen Oktopus an sich, ihre Flasche war leer. Ich habe sie versucht zu beruhigen und wir sind dann auch sicher ausgetaucht. Für mich war die Situation an der Oberfläche insofern schwierig, weil ich plötzlich seekrank wurde, wie gesagt, bewegte See. Nach diesen Erlebnissen haben mein Buddy und ich dann spontan diesen Tauchtag beendet und uns zurückbringen lassen. Fazit: Basis, Boot, Equipment ok., Tauchgang aus meiner Sicht unverantwortlich. Mir fehlen für Barbados Vergleichsmöglichkeiten, ich habe aber während der anschließenden Kreuzfahrt durch die Karibik erlebt, daß es auch besser geht . . .

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