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Scubaspa Ying

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Scubaspa pvt ltd Ma Dewberry 4th floor Bodufullhah Goahli Male', Republic of Maldives
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+960 7781492
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Bewertungen(8)

Ich war Ende März 2015 zum dritten mal Gast für e ...

Ich war Ende März 2015 zum dritten mal Gast für eine Woche auf der Scubaspa Ying.

Und da ich über den ersten und zweiten Aufenthalt nicht direkt überragend wertende Berichte in diesem Forum veröffentlichte, sollte ich vielleicht erklären, warum ich dennoch erneut auf diesem Boot mitfuhr: Erstens fanden sich Hinweise darauf, dass sich wesentliche Verbesserungen ergeben haben. Zweitens bewerte ich stets in Relation zum Preis - das heisst, ein weniger teures Boot hätte bei gleicher Leistung durchaus ´volle Flossenzahl´ erhalten können. Und drittens halte ich das Konzept der Scubaspa, sowohl typische Safari-Tauchgänge als auch ´Spa´ auf einem überdurchschnittlich nobel eingerichteten Boot anzubieten, immer noch für ein Alleinstellungsmerkmal, dass anderswo nicht ohne weiteres zu finden ist.

Da meine beiden älteren Kritiken recht ausführlich waren, beschränke ich mich auf eine Beschreibung der wesentlichen Änderungen.

Mit Ausnahme des Dhoni-Kapitäns haben wir unter der Besatzung keine uns von 2013 bekannten Mitarbeiter wiedererkannt. Was aber kein Nachteil ist: Die 2013 schon gut besetzten Positionen funktionieren immer noch, der neue Cruise Director (Deon) ist umgänglicher und sichtbarer als der uns von 2013 bekannte, und die Auswechslung des Küchenchefs hat sich geschmacklich sehr positiv ausgewirkt.

Überhaupt ist die Verbesserung der Essenangebots die für mich deutlichste Veränderung gewesen: Beim Frühstück gibt es jetzt auch Thunfisch-Sambal und eine bemannte Station im Salon für die wunschgerechte Zubereitung von Eierspeisen, die Hauptgerichte waren diesmal nicht so fade und langweilig wie im September 2013, Fisch und Fleisch wurden nicht mehr bis zur Trockenheit totgegart, und das selbtgebackene Brot war zwar nicht knusprig, aber ordentlich durchgebacken. Der Mut zu lokaler/asiatischer Küche hält sich aber trotz asiatischem Küchenchef noch in engen Grenzen, wirklich gut gewürzte, ausgesprochen leckere Curries, wie sie auch die maledivische Mannschaft aß, bekam man abseits des offiziellen Buffets auf direkte Anfrage beim Küchenchef, besonders das Linsen- und Okra-Curry waren sensationell lecker. Nachdem sich diese ´inoffizielle´ Möglichkeit herumgesprochen hatte, bildete sich eine lose Gruppe aus drei Tischen mit Gästen verschiedener Nationalitäten, die regelmäßig von den auf dem offiziellen Buffet nicht verfügbaren leckeren Curries naschten.
Ein verbliebener Schwachpunkt des Essenangebots sind die Nachspeisen: Viel mehr als wechselnde Pudding/Götterspeise Arten seltsamer Farbe war nicht - naja, zweimal wurde einfachst-Eiskrem gereicht. Immerhin gab es in der Regel Ananas, Papaya und Banane als fruchtige Alternative.

Eine weitere Verbesserung betraf das alte Drama ´Übergang Boot <-> Dhoni´: Auf der Anlegeseite wurde inzwischen eine kleine einstufige Zusatzleiter angebracht, die den Übertritt merklich vereinfacht. Allerdings ist der Durchgang vom Dhoni-Vorschiff in den Mittelteil weiterhin extrem niedrig und bedarf sehr tiefen Bückens.

Die Duschtür in Kabine 14 schlägt bei Fahrten durch welliges Wasser immer noch bei jeder starken Rollbewegung heftig auf und zu.

Die Organisation des Tauchbetriebs ist (wie schon im September 2013) solide, es werden in der Regel 3 Tauchgänge pro Tag angeboten. Allerdings gehen weiterhin alle Taucher zur selben Zeit am selben Ort ins Wasser, bei 24 Tauchwilligen wie auf dieser Tour ist Rudeltauchen daher kaum vermeidlich. Die Guides haben es unter Wasser für Taucher mit Foto-Ambitionen zu eilig, an einigen Tauchplätzen lässt sich das durch ´Absetzen von der Gruppe´ vermeiden.
Die Süßwasserdusche auf dem Dhoni war die ganze Zeit über defekt und es sah nicht nach Reparaturversuchen aus. Dafür war diesmal aber das Süßwasserspülbecken am hinteren Ende des Dhoni regelmäßig gut befüllt. Nitrox gab es nicht, es existieren Gerüchte, dass ein entsprechender Kompressor nachgerüstet werden soll, was ein echter Gewinn wäre, da viele der Tauchgänge von langsamerer Stickstoffsättigung profitieren könnten.

In den Kabinen gibt es jetzt auch ein ´Do not disturb´-Schild, was vor unvermitteltem Eindringen des Service, nicht aber vor dem Aufwachen durch die Klingel schützen kann, die zu jedem Tauchgang (oder zu anderen Aktivitäten wie Inselexkursionen) geläutet wird. Da fände ich ein selektives Klopfen an den Türen nur jener, die sich für einen Tauchgang eingetragen haben, eine sinnvolle Verbesserung.

Ich hatte von der Tour im September 2013 berichtet, dass der SPA-Bereich mit nur einer Mitarbeiterin hoffnungslos unterbesetzt war. Auf dieser Tour war der SPA-Bereich mit zwei Mitarbeitern weniger drastisch aber immer noch unterbesetzt - es gab Gäste, die gerne mehr SPA Anwendungen gebucht hätten, was aber aufgrund des Mangels an verfügbaren Terminen nicht möglich war.

Die Sitzbezüge im Salon sind noch immer aus einem Material, dass für die klimatischen Verhältnisse weniger geeignet ist, inzwischen sind sie auch stellenweise arg abgenutzt. Hier möchte ich einen Austausch der Glitzereffekt-Kunstfaser gegen strapazierfähige und waschbare Naturfasern empfehlen.

Apropos Abnutzung: Das Dach des Oberdecks ist nicht dicht. Wenn es stark regnet, wie das glücklicherweise nur einmal nachts auf unserer Tour geschah, dann tropft Wasser aus Lampenfassungen im Salon, und in Kabine 14 bildete sich eine Pfütze unter den Holzdielen. Wenn man am Kopfende des Bettes nach dem Regen auf die Dielen Trat, spritzen kleine Wasserfontänen aus deren Zwischenräumen. Sowas wird das Material schnell vergammeln lassen, wenn die Undichtigkeit nicht behoben wird.

Es gab Mitreisende, die das unzuverlässige Funktionieren der Klimaanlagen in ihren Kabinen als wesentlichen Mangel empfanden. (Ich selbst kann dazu wenig sagen, meine Klimaanlage funktionierte, wenn ich sie mal anschaltete, nachts bleibt sie bei mir aus.)

Insgesamt habe ich mehr/wesentlichere Verbesserungen als Verschlechterungen gesehen, aber es gibt immer noch Verbesserungspotential, und ich hoffe, der nächste Trockendockaufenthalt kommt nicht zu spät, um die Erhaltung dieses wirklich schönen Boots zu sichern.

Ein (hauptsächlich Unterwasser-)Video von dieser Tour steht für Interessierte zum Download bereit:

Für die Verwender von ´4k Displays´ in Originalauflösung von 3840x2160 Pixeln (3.5 GB):
https://archive.org/download/ScubaspaYing2015/ScubaspaYing2015_2160p.mp4

Für jene, deren Display oder Abspielmöglichkeit auf ´Full HD´ aka 1920x1080 Pixel beschränkt ist (1.8 GB):
https://archive.org/download/ScubaspaYing2015/ScubaspaYing2015_1080p.mp4


Erfreuliche Verbesserung des Frühstücksbuffets: Die Ei-Station

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Scuba Spa Ying Tauchkreuzfahrt 2.11-9.11.2013: Wi ...

Scuba Spa Ying Tauchkreuzfahrt 2.11-9.11.2013:
Wir haben die Zeit auf der Scuba Spa Ying sehr genossen und waren so begeistert, dass wir diese Reise jederzeit wiederholen würden. Das Konzept von Tauchen war für uns als Paar (1 Taucher, 1 Nichttaucher) ideal. Das seit Mai 2013 in Betrieb genommene Schiff ist sehr komfortabel bis luxuriös ausgestattet und schon die Sea Star Kabine bietet ausreichend Platz und besticht durch modernes und minimalistisches Design. Der Spa Bereich ist überaus ansprechend und liebevoll gestaltet und bietet mehrere Anwendungsräume für unterschiedliche Behandlungen. Das Essen an Board (VP) bietet abwechslungsreiche Küche mit unterschiedlichen Themen (Asian, mexican, maledivisch, italian etc.)
Am Anreisetag wurde uns das gesamte Team vorgestellt und man wurde mit einem leckeren Cocktail willkommen geheißen. Zur Zeit besteht das Team (hervorzuheben sind Martin als Cruise Manager, Hiru und Chai als Divemaster und Dischi als Spa-managerin) aus einem sehr professionellen Personal mit langjähriger Erfahrung und sehr guten Referenzen (auch international).
An jedem Vorabend wird auf einem Infoboard der Tagesablauf des Folgetages festgelegt. Besonders familiär war auch ein BBQ Abend auf einer unbewohnten Insel.
Die Scuba Spa Ying wird stets von einem komfortablen Tauchboot begleitet, welches die Top Divespots je nach Route ansteuert. Hiru und Chai bestechen hier mit über 15 jähriger Maledivenerfahrung, so daß selbst Mantas und Whale sharks ausfindig gemacht wurden!!
DANKE AN ALLE für eine wundervolle Woche mit euch, liebe Grüße auch an Eric und seine super nette Frau und süße Tochter Ada!!
Bis zum nächsten Mal!!!
Nicole und Torsten
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In meiner Kritik vom Mai 2013 hatte ich geschrieb ...

In meiner Kritik vom Mai 2013 hatte ich geschrieben, dass den Gästen der Jungfernfahrt - aufgrund der damals zahlreichen ´Kinderkrankheiten´ - ein Nachlass von 70% bei Buchung einer späteren Tour versprochen wurde - und dieses Angebot habe ich dann auch genutzt, um im September 2013 eine weitere Woche auf der Scubaspa zu verbringen.

Eigentlich wollte ich sogar zwei Wochen mit der Scubaspa die Nord- und Südroute fahren, aber 19 Tage vor Beginn der ersten Woche wurde die Tour in der zweiten Woche abgesagt, begründet mit einer zu geringen Buchungsquote für diese Tour (es hätten mindestens 6 Kabinen gebucht sein müssen). Die Rücküberweisung für die (voll bezahlte) 2. Woche materialisierte sich erst 4 Tage vor Beginn der ersten Woche auf meinem Konto.
So kurz vor Abflug in den Urlaub mit bezahlten Flugtickets, aber ohne Unterkunft für die zweite Woche dazustehen ist nicht gerade erfreulich, vor allem, wenn man bedenkt, wie lange im Voraus die Veranstalter der Touren verbindliche Zusagen und vollständige Bezahlung erwarten. Genau das ist der Grund, warum ich - wie viele Deutsche - meist über Reiseveranstalter buche, die nach deutschem Recht bei Unverfügbarkeit von Teilleistungen die Buchung und Bezahlung der gesamten Reise zurücknehmen müssen.

Es gelang mir noch kurzfristig einen Inlandsflug sowie eine Kabine auf der M/Y Amba für die zweite Woche zu buchen, siehe auch meine Bewertung dort. Einige direkte Vergleiche liegen nach einer solchen Reise natürlich nahe

Doch zurück zur Scubaspa: Diesmal herrschte bei Ankunft in Male schönstes Wetter, wie üblich wurden wir von einem Mitglied der Crew im Flughafengebäude abgeholt. Tipp: Andere Safari-Boot Abgesandte bleiben mit den Gästen so lange im überdachten Bereich, bis telefonisch die Ankunft des Dhonis im Hafen bestätigt wurde - dadurch lässt sich vermeiden, lange in der prallen Mittagssonne an der Kaimauer herumzustehen.

In der Nähe der Bar hängt inzwischen eine Tafel, auf der die wichtigsten Termine des Tages - also die Zeiten für Essen und Tauchgänge u.ä. - jederzeit nachzulesen sind, auch gab es dieses mal eine offizielle Vorstellungsrunde, bei der die Gäste die Crew-Mitglieder kennenlernen konnten. Auch der Tauchbetrieb war - unter Leitung der Japanerin Chihiro - transparent und gut organisiert, kein Vergleich mit dem Chaos auf der Jungfernfahrt.

Aslam, den wir auf der Jungfernfahrt noch als Diveguide kennengelernt hatten, ist übrigens inzwischen zum Kapitän der Scubaspa befördert worden - wozu ich ihm an dieser Stelle nochmal gratulieren möchte.

Allerdings könnte die Scubaspa auch gute Diveguides gebrauchen: Guide Rocce zumindest begeisterte uns nicht damit, zwei mal das angesagte Thila zu verpassen, und selbst wenn man das als zufällige statistische Häufung von ´Pech gehabt´ abheften möchte, so bleibt mir völlig unverständlich, warum Rocce bei einer dieser Gelegenheiten auf teilweise tiefer 20m mit den Gästen im Anhang 10 Minuten lang durchs Blauwasser paddelte, obwohl längst klar sein musste, dass da nichts zu sehen ist, und bei der zweiten Gelegenheit zwar nach wenigen Minuten auf geringer Tiefe die Suche aufgab, aber dann völlig sinnlos ein ´Sicherheitsstop´ abgewartet wurde - wer sich ein wenig mit Tauchphysiologie beschäftigt hat, sollte wissen, dass nach 5 Minuten auf ein paar Metern Tiefe kein Gewebe etwas aufgesättigt haben kann, dass sich im Rahmen eines ´Sicherheitsstopps´ entsättigen liesse. Ebenfalls rätselhaft blieb mir, warum die Dhoni-Crew keine Satteliten-Ortung zum Auffinden der Tauchspots verwendete - inzwischen dürften selbst die Smartphones diverser Crew-Mitglieder GPS Funktionen bereitstellen, und auch wenn es eine erstaunliche navigatorische Leistung gewesen sein mag, ein in 10 Bootsminuten Entfernung gelegenes, von der Oberfläche kaum zu sehendes tiefes Thila dann nach 30 Minuten Suche doch endlich auch ohne GPS gefunden zu haben, hätten die Gäste sicher gern auf diese Suche verzichtet.

Betaucht wurden in der Woche ausschliesslich Thilas sowie ein Riff und ein Wrack. Wir hatten an bekannt guten Tauchspots des Ari-Atolls gute Tauchgänge bzgl. Sichtweiten und Fischbestand. Kanaltauchgänge, obwohl zu Beginn für die zweite Wochenhälfte angekündigt und in der Gegend üblich, fanden nicht statt. Pro Tag wurden drei bis vier Tauchgänge angeboten, was sinnvoll und gut war, da praktisch alle der 25 Gäste an Board tauchen wollten, und sich die Gäste so besser aufteilten, um den Platz auf dem Dhoni nicht überzustrapazieren (man erinnere sich: Das Konzept der Scubaspa war eigentlich auf bis zu 21 Taucher + 21 Nicht-Taucher ausgelegt). Da alle Taucher gleichzeitig vom Dhoni ins Wasser gehen, sind unter Wasser schon recht viele Neoprenfische zu sehen. Inzwischen sind vor dem ersten Tauchgang des Tages kleine Snacks verfügbar.
Das Tauch-Dhoni ist immer noch sehr schön, hat aber stellenweise sichtbar gelitten - manche Holzteile sind abgebrochen, insbesondere auch die Planken an der Einstiegsstelle, die Crew deckt diese Stelle, während die Gäste das Dhoni betreten, mit Handtüchern ab, um die Gefahr von Verletzungen am Fuß zu verringern. Der Übergang vom Vorschiff des Dhonis in den überdachten Teil ist immer noch extrem niedrig, hier wurde leider keine Verbesserung erzielt. Der Anlegeprozess des Dhonis ist inzwischen besser durch die Crew eingeübt und durch viele Fender entschärft, aber es kommt auch immer noch zu materialverschleissenden Kollisionen dabei.

An dieser Stelle kurz zum Status anderer ´Kinderkrankheiten´, von denen ich in meinem Bericht vom Mai 2013 schrieb:
- Rückhalt der Dive Guides innerhalb der Gesamtcrew: Diesmal konnte ich keine Konflikte bezüglich der Einbettung der Tauchgangsplanung in den Gesamtablauf sehen, es gab aber auch kein offensichtliches Konfliktpotential durch unangebrachtes Tauchverhalten einzelner Gäste.
- Wasserversorgung: Die Wasseraufbereitungsanlage der Scubaspa funktioniert inzwischen offenbar.
- Synchronisation der Stromgeneratoren: Während es bei der Jungfernfahrt täglich und längere Zeit zu Ausfällen der Klimaanlagen (Fehlermeldung ´E1´) kam, waren in dieser Woche nur zweimal und für jeweils nur kurze Zeit solche Fehler zu beobachten. Eine andere Fehlermeldung (´E2´) erschien in meiner Kabine 2 mal, hatte aber scheinbar keine Auswirkung auf das Funktionieren der Anlage.
- Trimmung des Schiffes: Ist inzwischen in Ordnung, entsprechend funktionierte auch der Wasserablauf.
- Sicherungsleisten/Rutschminderung für Ablagen: Weiterhin nicht vorhanden. Bei wenig Seegang kein Problem, bei rauer See schon.
- Türschwelle zwischen Bad und Schlafzimmer in Kabine #21: Fehlt noch immer
- Abgedeckte Rauchmelder: Alle für mich sichtbaren Rauchmelder sind inzwischen für Rauch zugänglich.
- Jacuzzi auf dem Sonnendeck: Ist benutzbar, muss aber nach jeder Streckenfahrt manuell aufgefüllt werden, da durch die Bewegung des Schiffes recht viel Wasser herausläuft. An den Ankerplätzen waren bei ruhigem Wetter die Funktionen ´Bubbles´ und ´Pump 1´ benutzbar, für ´Pump 2´ hätte der Pool noch höher befüllt werden müssen, was durch die Bewegungen des Boots nicht sinnvoll möglich ist.
- Brot: Inzwischen gibt es das angekündigte selbstgebackene Brot. Aber in fast allen Fällen war es unzureichend durchgebacken - es fanden sich ungare klebrige Teigstellen im inneren, mit geeigneter Zeit- und Temperatureinstellung sollte sowas nicht passieren müssen.
- Frühstücksei: Gelegentlich in einer bestimmten Form am Buffet verfügbar. Auf explizite Nachfrage erhielt ich ein Omelett. Andere Gäste zeigten sich überrascht, dass diese Möglichkeit besteht, sie waren mit dem Ei-Angebot unzufrieden.
- Salz/Pfeffer Streuer: Inzwischen vorhanden und korrekt befüllt.
- Servietten: Die angekündigten Stoff-Servietten mit aufgesticktem Scubaspa-Logo gibt es nicht. Aber inzwischen Halter mit Papier-Servietten auf jedem Tisch.

Thema Essen: Ich war etwas erschrocken, in jüngeren Kritiken anderer Gäste scharfe Worte zum Essen zu lesen, da ich selbst das Essen im Mai noch als gut beschrieben habe. Tatsächlich hat sich der Geschmack des angebotenen Essens aber tendenziell verschlechtert: Fisch wurde bis zu zäh-trockener Konsistenz totgegart, als Dessert gab es z.B. Dosenfruchtallerlei, Gemüse schmeckte praktisch immer fade, Cocktail-Zutaten (z.B. ´Creme de Cacao´) wurden - ohne Rückfrage - bei Unverfügbarkeit einfach mal durch ganz andere (z.B. Kokosnusslikör) ersetzt. Nachdem ich in der zweiten Woche meiner Reise auf der ´Amba´ eine Küche erlebt habe, die mit vermutlich eher geringerem finanziellen Aufwand konsistent exzellent schmeckende Speisen gezaubert hat, bin ich geneigt, zur Auswechslung des Küchenchefs zu raten. Und vor allem immer noch: Die ´fade Konsensküche´ sein zu lassen, und mehr lokale Rezepte zuzubereiten.

Thema Spa: Der schöne, große Spa-Bereich verfügte bei der Jungfernfahrt im Mai über 4 Angestellte. Bei unserer Tour gab es nur noch eine Angestellte, die alle Spa-Angebote alleine realisieren musste - d.h., schon wenn ein Drittel der nur 25 Mitreisenden an einem Tag einen Termin buchen wollte, war ihr Terminplan voll - und da diese Leute auch an Tauchgängen teilnehmen wollten, musste es zu Terminkonflikten kommen. Die eine Angestellte hat ihren Job den Umständen entsprechend gut gemacht, und war einigermassen flexibel was die notwendigen Terminverschiebungen anging, aber manche Angebote (z.B. Thai-Massagen) konnte sie bei diesen Voraussetzungen nicht anbieten. Hier scheint es ein echtes Personalproblem zu geben. Keine Ahnung, durch welche Umstände das ausgelöst wurde, aber wenn die Scubaspa ihr Alleinstellungsmerkmal ´Tauch _und_ Spa Angebot´ nicht einbüssen möchte, braucht der Spa-Bereich mehr als nur eine Arbeitskraft.

Thema Boot: Die Scubaspa Ying ist immer noch ein ausnehmend großes, schönes, und neuwertiges Boot, die Kabinen immer noch besser und sauberer als auf allen anderen Booten, die ich bislang besuchte, mir ist während der Woche auch kein ungebetener 6-beiniger Gast begegnet. Anders als auf dem Dhoni waren konnte ich hier auch keine nennenswerten Verschleissserscheinungen sehen. Ein Detailproblem: Die Tür der Dusche in Kabine #14 schlug durch Rollbewegungen heftig auf und zu, die Magnetschiene, die dies verhindern sollte, scheint zu fehlen oder defekt.

Thema Service: An den Leistungen der Crew auf dem Dhoni, beim Essen oder bzgl. der Kabinen habe ich wenig auszusetzen, das funktionierte alles bis auf ein Detail: Es gibt keine ´nicht-Stören´-Schilder für die Kabinen, und als ich einen morgendlichen Tauchgang nicht mitmachte, wurde ich durch den eindringenden Zimmerservice geweckt.

Zu Kritikpunkten anderer Schreiber:
- ´Cruise Director: junior, arrogant, unerfahren, Deutschhasser´ - also in dieser Schärfe kann ich die Kritik nicht nachvollziehen. Zwar wirkte Lukasz auch auf mich nicht wie der ideale Cruise Director, aber ich kann nicht behaupten, dass er sich auf unserer Tour feindselig oder Wünschen unzugänglich gezeigt hätte. Er geht halt nicht gerade von sich aus auf Gäste zu, wie man es von jemandem in seiner Position erwartet, was das angeht, könnte er sich bei Chihiro einiges abschauen.
- ´verschlafene Guides´: Die Tauchgangsbriefings erfolgten bei uns pünktlich und nach Gruppen organisiert. Wobei ich allerdings immer noch rätsele, warum sie am Heck stattfinden, wo bei anliegendem Dhoni lärmbedingt schlechte Verständlichkeit herrscht. Ich würde empfehlen, das in den ruhigeren Salon oder auf das Vorschiff zu verlegen.
- ´Essen erinnert eher an gehobene Imbissbude´: Finde ich etwas übertrieben, aber ´erinnert an ein einfaches Ausflugslokal´ träfe es aktuell leider schon.
- Spezielles/früheres Essen für das Management: Konnte ich so nicht beobachten. Ich fürchte eher, das Management findet das hinreichend gut, was auch den Gästen serviert wird. Das Buffet war jedenfalls zu den angesagten Zeiten verfügbar.
- ´Waschbecken nur für´s Zähneputzen groß genug´: Kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, im Gegenteil fand ich das Waschenbecken (der Manta-Suite) das beste/praktischte, dass ich bisher auf einem Safariboot vorfand.
- Unzureichende Spülmöglichkeiten für Ausrüstung: Angesichts großer Duschkabine und verschliessbaren hohen Waschbeckens fand ich das nicht-Vorhandensein eines Spülbeckens auf dem Dhoni keinen relevanten Nachteil.
- Unzureichende Trocknungsmöglichkeiten: Kann bei schlechtem Wetter wohl ein Problem sein, sofern man den Kram nicht in der (wohlklimatisierten) eigenen Kabine trocknen möchte. Wenn es nicht regnet, ist das Sonnendeck aber sehr gut geeignet, um Ausrüstung zum Trocknen aufzuhängen.

Fazit: Wer kurzfristig planen kann, und eines der vielen Sonderangebote für stark rabattierte Touren auf der Scubaspa buchen kann, der bekommt meiner Meinung nach ein hinreichend gutes Preis/Leistungsverhältnis geliefert - auf einem wirklich sehr schönen Schiff. Wer langfristig bzw. zum Vollpreis buchen muss oder insbesondere anspruchsvolle Tauchgänge für erfahrene Taucher sucht, dem könnte ich die Scubaspa Ying derzeit nicht empfehlen. Aber die Punkte, die hier kritisiert werden mussten, sind eigentlich alle lösbar, und ich hoffe, sie werden gelöst, denn dieses schöne Boot verdient es, adäquat genutzt zu werden.

PS: Ein 1.7 GB großes Video von der Tour habe ich zum Download (per ´Rechts-Klick´/´Speichern Unter´) unter
https://archive.org/download/Scubaspa_2013_09/Scubaspa_2013_9.mp4 bereitgestellt.
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Allgemein Infos

Schiffsklasse:
Luxusklasse
Baujahr:
2013
Länge:
50
Breite:
11,2
Anzahl Kabinen:
21
  • Kabinen mit DU/WC
Max. Anzahl Taucher:
21
Motoren:
2
Max. Geschwindigkeit:
12
Generatoren:
3
Kompressoren:
NIcht spezifiziert.
Treibstofftank:
19.000
Wassertank:
22540
Zodiak Anzahl:
1
Zodiak Motoren:
NIcht spezifiziert.
Anzahl Besatzung:
> 8
Anzahl Guides/TL:
3
Anzahl Flaschen:
24
Flaschengrößen:
12 l
DIN/INT:
Beides
Flaschenmaterial:
Aluminium
Ausstattung
  • Entsalzungsanlage
  • Klimaanlagen Kabinen
  • Klimaanlage Salon
  • Sonnendeck
  • Taucherplattform
  • Aufenthaltsraum
  • DVD / TV
Tauchtechnik
  • Nitrox
  • Trimix
  • Rebreathersupport
  • Lademöglichkeit 12/24V
  • Lademöglichkeit 110V
  • Lademöglichkeit 220V
  • Kameraverleih
  • Computerverleih
Kommunikation
  • Bordfunk
  • Satellitentelefon
  • Satellitenfax
Sicherheit
Sauerstoffausstattung:
Ja, on-demand System mit O2-Flaschen auf
  • Erste Hilfe Ausrüstung
  • Rettungsinseln
Anzahl Rettungswesten:
76
Technik
  • GPS
  • Radar
  • Echolot
  • Fishfinder
Aktivitäten
  • Wasserski
  • Angeln/Fischen
  • Parasailing
  • Abendprogramm

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