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M/Y Seawolf

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Für unsere Tauchtour 2005 hatten wir uns entschie ...

Für unsere Tauchtour 2005 hatten wir uns entschieden, mal wieder ´aufs Boot´ zu gehen. Das hieß konkret: Eine Woche Tauchsafari im Roten Meer.

Planung und Buchung:

Von Cici ( Seawolf-Diving-Safari ) ließ ich mir mehrere Angebote für die erste Maiwoche machen. Nach Rücksprache mit meinen Tauchkollegen entschieden wir uns für eine Tour mit der MY Seawolf. Ziel- und Tauchgebiet waren die Riffe um Safaga. Die Safariwoche buchte ich bei Seawolf-Diving-Safari. Ansprechpartnerin dort war Cici, die Chefin von SDS. Den Hin- und Rückflug nach Hurghada buchte ich separat über mein Reisebüro.

Das Boot

Obwohl schon fünf Jahre alt ist die Seawolf immer noch top in Schuss. Die Kabinen sind einfach und zweckmäßig eingerichtet. Drei Duschen und Toiletten für zwölf Personen sind zwar nicht der pure Luxus, aber man kann damit klarkommen. Im Salon mit der Essecke wird bei voller Auslastung der Platz etwas eng. Das Essen ist gut und reichlich. Das Tauchdeck ist gut durchdacht und alles so angeordnet, dass man mit bis zu acht Personen viel Platz und Freiraum zum An- und Ausziehen des Tauchgerödels hat. Eng wirds hier wieder, wenn das Boot voll ausgelastet ist. Einfach genial fand ich das Sonnendeck. Hier kann man zwischen den Tauchgängen supergut faulenzen oder, wenn man will, sogar nachts schlafen. Hierzu muss man noch nicht einmal den eigenen Schlafsack mitbringen. Auf den gut gepolsterten Liegematten und dem Bettzeug aus der Kabine geht das ganz gut. An dieser Stelle muss ich der Crew ein Lob aussprechen. Da war immer jemand da, wenns mal irgendwo klemmte.

Die Tauchplätze

Wir hatten uns ganz bewusst für die ´Safaga-Tour´ entschieden, da wir hier fast alle Tauchplätze kennen und somit mal ´ganz relaxed´ Tauchen und die Unterwasserwelt genießen konnten. Die Tauchplätze um Safaga und Hurghada sind zweifelsfrei weit besser als viele das darstellen und können teilweise mit allen anderen sogenannten ´Topplätzen´ im Roten Meer locker mithalten. Da wir ein Zodiak mithatten, konnten wir natürlich an den bekannten Riffen dort tauchen wo man auf einer normalen Tagestour nicht hinkommt. So machten wir fast nur Driftdives oder One-Way-Dives. Natürlich hat das eine oder andere Riff schon etwas notgelitten, vor allem im Ankerbereich der Boote. Oder zum Beispiel der schöne Saumrifftauchplatz Ras Disha. Hier hat man einfach ca.100m schönstes Riff einfach weggesprengt (?) Aber Tauchpätze wie Panoramariff, Abu Kafan, Middleriff, Shaab Sheer East, Small Giftun oder Abu Haschisch lohnen sich immer noch.

Fazit

Wir hatten eine tolle Woche auf der Seawolf mit einer tollen Crew und einem immer noch schönen Boot und tollen Tauchplätzen. Die Tour war hervorragend organisiert und durchgeführt. Gestört hat uns zum Abschluss der Tour das Gefeilsche um das ´Trinkgeld´ für die Crew. Denn bis zu 50€ pro Person und Woche finde ich doch sehr heftig. Es soll sogar vorgekommen sein, dass die Crew das Trinkgeld zurückgegeben hat, weil es ´zu wenig´ war. Zu dem Wochenpreis kamen also noch hinzu: Transferkosten 10€, Pauschale für Softdrinks pp. 25 €, Visum 25 €, Trinkgeld für die Crew - hier werden 30 - 50 € pro Person und Woche erwartet. Hier wäre es vielleicht angebracht, seitens des Veranstalters etwas mehr an Infos dem Reiseteilnehmer zukommen zu lassen.

Aber alles in allem muss ich Cici ein großes Kompliment machen. Ich persönlich kann Cici mit ihrem Team (Seawolf-Diving- Safari) nur jedem, der im Roten Meer tauchen will, empfehlen.


Das Schiff


Die Clique

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Und wieder einmal sollte es hinaus gehen, hin zu unbekannten Tiefen.....


Die meisten an Bord waren schon im August 2004 bei den Brothers mit dabei (Stefan “der Bruder im Geiste”, Dieter “das Zonenkind”, Regina “die mit den Delfinen spielt“, Harry “das Urgestein”, Peggy “die verschmitzt Lächelnde”, Andreas “der gerade den blöden Text schreibt”*g*), andere sind neu dazu gestossen: Lutz (Dieters Kompagnon), Rüdiger (“Kamerad”) und Ioannis (der nie Schweigende).

Anke und Andrea von der Kölschconnection waren diesmal leider beruflich verhindert (Ihr habt echt gefehlt!), wurden aber mehr als würdig von Susanne (Schnecke) und Andre vertreten.


Da es diesmal “nur” elf Leute waren, fuhren wir mit der Seawolf1 los, ein 26 Meter langes und 6 Meter breites Safariboot mittlerer Komfortklasse mit 6 Doppelkabinen und 3 Duschen/WC´s. Die Bootswahl haben wir keinen Tag lang bereut: Bis in die kleinste Ecke sauber, dazu eine wirklich nette und freundliche Crew, ein ebenso schönes wie bequemes Sonnendeck sowie ein gemütlicher Salon.
Einziger Wehrmutstropfen war das Essen: Auf die Dauer doch etwas eintönig und manchmal auch etwas wenig, da waren wir von der Brotherstour im August auf der Seawolf2 eindeutig besseres gewöhnt...


Schon am ersten Abend sahen wir uns mit einem Problem konfrontiert, welches uns die Woche lang begleiten sollte: Wind und Welle! Teilweise war es wirklich schweinekalt, gerade die Momente des Umziehens nach dem Tauchgang auf dem Taucherdeck wurden von allen verflucht - Neptun hätte wirklich mal den grossen Ventilator abstellen können.....


Erster Tag, Checktauchgang bei Shab el Erg und direkt Delfine! Eine Mutter mit ihrem Jungen umkreiste uns geschlagene 10 Minuten lang, auch sonst hat der Platz gefallen: Flach, schöne Korallen.
Danach ging es dann für 2 Tauchgänge hin zu Shab Umm Usch, für mich keiner der Favoriten auf der Tour: Wenig Fisch, flach und unspektakulär.


Am 2. Tag ging es dann nach Abu Nuhas und hin zur Ghiannis D. Der Anblick des Wracks hat Andre wohl was umgehauen, Panik auf 28 Meter und so sind wir dann in einem kontrollierten Notaufstieg nach oben - alles gut ausgegangen!
Während sich Andre an Bord vom Schock erholt, können wir uns von den anderen auch noch anhören, dass sie am Ende des TG wieder Delfine hatten, diesmal eine Gruppe von 7 Stück - Sackgesichter*gg*
Nachmittags dann die Ghiannis D zum 2. Mal, diesmal ohne Probleme. Susanne und ich haben alleine das Wrack erkundet, Maschinenraum, Brücke etc., dazu noch Makrelenschwärme und ein grosser Napoleonfisch beim austauchen, einfach klasse.

Anschließend umlegen des Bootes nach Small Gubal Island und Nachttauchen mit viel Fisch, bevor es am nächsten Tag zur Thistlegorm gehen soll.


Schon die Überfahrt war eine Sache für sich (Wind und Welle), die ersten hängen über der Reeling und füttern die Fische.....
2 Boote sind schon vor Ort, weitere 8 folgen im Laufe des Tages - also schnell fertig machen und ab ins Wasser!
Beim ersten Tauchgang konzentrieren wir uns auf die Hecksektion mit den Panzern, der Flak und auf die Schraube sowie das Ruder, dazu werden ein paar Räume genauer untersucht.
Der 2. Tauchgang führt uns in die Laderäume, hin zu den LKW´s und Motorrädern. Ich tauche mit Susanne zusammen und seh jetzt noch immer ihre funkelnden Augen und das Dauergrinsen im Gesicht, Wracktauchen scheint 100% ihr Ding zu sein. Also wagen wir uns auch in die engeren Ecken vor, dringen vorbei an den Kisten mit den Stiefeln in den 3. Laderaum vor und freuen uns, dass sich da sonst außer uns keine weiteren Taucher aufhalten - ein wenig “Entdeckerfeeling” kommt auf.
Die Thistlegorm ist sicher das interessanteste Wrack auf der Tour, nur die Massen an Tauchern dort vermiesen einem ein wenig den Spass - wirkt bald wie Disneyland unter Wasser.....
Anschließend (jaja, wieder “Wind und Welle”) geht’s zurück nach Gubal Island zum Wracktauchen an der Schute. Viel Fisch, Muränen, Rotfeuerfische en masse, ein schöner Abschluss des 3. Tages!


Der 4. Tag bringt dann den Tauchgang, auf den ich mich am meisten gefreut habe: Rosalie Moeller! Optisch fast ein Schwesterschiff der Thistlegorm, wurde sie auch nur wenige Tage nach ihrer berühmten Schwester versenkt und erst Ende der 90er Jahre wieder entdeckt. Die aufrechte Lage in über 50 Meter Tiefe sowie die ungeschützte Position sorgen bis heute dafür, dass sie viel weniger betaucht wird und einem noch mehr “Abenteuerfeeling” vermittelt!
15-Liter-Pullen ans Jacket und ab geht’s, erst abtauchen am Mast, dann die Backbordseite runter bis an den Anker: Unglaublich mysteriös schält sich sich aus dem dunklen Blau, Fischschwärme überall, einfach grandios!
Ich tauche mit Susanne wieder etwas höher bis auf den Bug, dann wird das Schiff genauer untersucht: Die Kombüse, in der immer noch Töpfe stehen, den Werkraum mit Dreherbank und Werkzeug, hinein in die Mannschaftsräume - man hat wirklich das Gefühl, als einer der ersten überhaupt an dem Wrack zu sein!
Irgendwann mahnt der Luftvorrat zum Rückweg, 18 Minuten Deko gibt der Aladin vor und jede einzelne davon war der Tauchgang wert, hier könnte ich mehrere Tage verbringen....))


Anschließend gibt es noch Tauchgänge am Bluff Point (bei ordentlich Strömung) und einen bei Sigul Kebira, beides schöne Plätze mit viel Fisch und kleineren Höhlen.


Der vorletzte Tag führt uns noch mal zum Shab el Erg (die anderen Wracks an Abu Nuhas sparen wir uns, die meisten kennen sie eh und wir hoffen statt dessen lieber auf nochmalige Delfinbegegnungen). Delfine gibt´s zwar nicht, aber dafür einen Weißspitzenriffhai, der einzige auf dieser Tour.
Mittlerweile sind auch fast alle erkältet oder haben Ohrenprobleme, bei manchen Tauchgängen sind nur noch 5 von 11 Leuten dabei. Ich lasse den 2. Und 3. Tauchgang des Tages auch ausfallen und gehe lieber noch mal Nachttauchen, im nachhinein eine gute Entscheidung: Der Platz (Small Giftun Erg) bietet Fischschwärme, einen Riesenkrebs (sorry wegen dem fehlenden lateinischen Namen, bin kein Biologe*g*), massig Seesterne und Muränen sowie jagende Calmare.


Letzter Tag, Driftdive an Small Giftun, oberhalb von Police Station. Mein “Stammbuddy” Susanne kämpft eh mit Ohrenproblemen und so ist die Gelegenheit günstig, gemeinsam mit Stefan (dem Deepdiver aus dem Weltverband) tiefere Regionen aufzusuchen: Rückwärts aus dem Zodiak, flach raustauchen bis ans Drop off, Jacket entleeren und hinab in “the deep blue”.....

Ein klasse Abschlusstauchgang eines schönen Urlaubs - die Truppe war wieder einmal einmalig gut drauf, die Crew und die Seawolf perfekt (nur wegen dem Essen gibt es eine Flosse Abzug), der Tauchguide Khaled (der auch an den Brothers mit dabei war) mehr ein Freund als ein Diveguide.

Danke auch dafür, dass es zu keiner Zeit irgendwelche unsinnigen Beschränkungen gegeben hat: Diejenigen, die konnten und wollten, die durften auch......


Linuskoeln






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Allgemein Infos

Schiffsklasse:
Einfacher Standard
Baujahr:
2000
Länge:
25
Breite:
6
Anzahl Kabinen:
6
  • Kabinen mit DU/WC
Max. Anzahl Taucher:
12
Motoren:
420PS Scania
Max. Geschwindigkeit:
NIcht spezifiziert.
Generatoren:
NIcht spezifiziert.
Kompressoren:
NIcht spezifiziert.
Treibstofftank:
NIcht spezifiziert.
Wassertank:
NIcht spezifiziert.
Zodiak Anzahl:
1
Zodiak Motoren:
25PS
Anzahl Besatzung:
6
Anzahl Guides/TL:
NIcht spezifiziert.
Anzahl Flaschen:
NIcht spezifiziert.
Flaschengrößen:
NIcht spezifiziert.
DIN/INT:
Beides
Flaschenmaterial:
Aluminium
Ausstattung
  • Entsalzungsanlage
  • Klimaanlagen Kabinen
  • Klimaanlage Salon
  • Sonnendeck
  • Taucherplattform
  • Aufenthaltsraum
  • DVD / TV
Tauchtechnik
  • Nitrox
  • Trimix
  • Rebreathersupport
  • Lademöglichkeit 12/24V
  • Lademöglichkeit 110V
  • Lademöglichkeit 220V
  • Kameraverleih
  • Computerverleih
Kommunikation
  • Bordfunk
  • Satellitentelefon
  • Satellitenfax
Sicherheit
Sauerstoffausstattung:
NIcht spezifiziert.
  • Erste Hilfe Ausrüstung
  • Rettungsinseln
Anzahl Rettungswesten:
NIcht spezifiziert.
Technik
  • GPS
  • Radar
  • Echolot
  • Fishfinder
Aktivitäten
  • Wasserski
  • Angeln/Fischen
  • Parasailing
  • Abendprogramm