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M/Y Duke of York

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Eigneranschrift:
Albatros Top Boat s.r.l. Via Balilla 25 28922 - Verbania (VB) Italien
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+39 0323 505220
Fax:
+39 0323 082027
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Sehr italienisch

Ich war Anfang Februar 2016 zu Gast auf der "Duke of York", die von "Luxury Yacht Maldives" im oberen Preissegment angeboten wird, ebenso wie die "Conte Max" derselben Eigner, die die gleichen Routen fährt und auch öfter zeitgleich an denselben Tauchplätzen ist.

Am Flughafen Male war es zunächst nicht ganz einfach, den Vertreter des Bootes zu identifizieren. Wie sich nach einem Anruf herausstellte, hielt dieser ein Schild mit der Aufschrift "Albatros Top Boat" hoch - was Gästen, die über jenen italienischen Veranstalter gebucht haben, sicherlich etwas sagt - für mich war der Zusammenhang weniger offensichtlich. Auch am Zielflughafen Kadhdhoo des Inlandsfluges wunderte ich mich: Hier wartete niemand auf ankommende Gäste. Glücklicherweise waren aber viele wiederkehrende Gäste unter den mitfliegenden, und diese wussten, in welche Richtung man zum nicht weit entfernten Anlegepunkt kam. Dort wartete das Dhoni der "Conte Max", dass auch die Gäste der "Duke of York" zu jener brachte.

Dass die meisten Gäste Italiener sein würden, war mir im Vorfeld bewusst, ich war tatsächlich der einzige nicht-italienische Gast. Schade allerdings, dass die überwiegend älteren Gäste praktisch alle weder Englisch noch Deutsch sprechen konnten, auch die Mannschaft hat nur ansatzweise Englisch sprechen können. Die Briefings wurden auf italienisch gehalten, einer der Guides lieferte mir jeweils etwas englischen Text dazu, eine Übersetzung war das aber nicht, eher eine bruchstückhafte separate Erklärung. Da ich schon auf diversen Malediven-Tauchsafaris mitfuhr, war das kein wirkliches Problem, für eine erste Malediven-Safari wäre es problematisch gewesen.

Die von mir allein bewohnte Oberdeckkabine Nr. 10 hatte eine gute Größe, das angeschlossene Badezimmer ebenfalls. Die Kabine und das Boot insgesamt waren von wirklich exzellenter Sauberkeit, die ich in dieser Form noch auf keinem anderen Boot erlebt habe. Obwohl das Boot seit mindestens 2010 fährt und der letzte Trockendock-Aufenthalt wohl ca. 2 Jahre zurück liegt, sind weder Insekten noch nennenswerte Abnutzungserscheinungen zu sehen. Die Klimaanlage in der Kabine funktionierte zuverlässig, wenn auch nicht leise, wenn ich sie mal einschaltete.

Nicht zuverlässig funktionierte die Toilettenspülung im (ansonsten schönen, hellen, geräumigen) Bad. Reparaturen (z.B. auch von ausgefallenen Leuchtmitteln) durch die Mannschaft erfolgten aber prompt. Der Wasserdruck aus der Dusche war arg gering - und das konnte kein prinzipielles Problem sein, weil der Druck im Waschbecken daneben normal hoch war. Ziemlich seltsam fand ich die Schließe des Kleiderschrankes, die praktisch immer zwei Hände zur Bedienung erforderte - unpraktisch, wenn man in einer Hand etwas hält, dass man weglegen möchte.

Sehr lobenswert: Der Salon war der bislang gemütlichste auf einem Boot, viele große Polstermöbel laden zum Sitzen und liegen ein. Und (anders als auf anderen Booten) sind sie sinnvollerweise mit luftigen Naturfasern bezogen. Auch der offene, aber überdachte Essbereich auf dem Achterdeck sowie die Sitz- und Liegegelegenheiten auf dem Oberdeck und dem teilbeschatteten Sonnendeck waren vorbildlich.

Auf der "Duke of York" bietet auch ein "Ayurveda"-Praktizierender Spa-Services in einer dafür ausgestatteten Kabine an, die Palette seiner Anwendungen ist eher klein, die Ausführung aber durchaus gut und der Preis in Ordnung - ich wurde daher mehrfach sein Kunde.

Das Essen war leider kein Höhepunkt dieses Bootes: Das Frühstück war eher minimalistisch ausgestattet, keine Ei-Zubereitung nach Wahl, kein Thunfisch-Sambal, kein Fruchtsaft, nur erbärmliches Sirup-Imitat. Mittag- und Abendessen waren stets "italienisch" und kaum interessant gewürzt. Es gab immergleichen (Weisskraut-)Salat und als "Dessert" immer ein paar Melonen & Papaya Stücke, einmal etwas Ananas, einmal einfachst-Eiskrem. Für ein Boot dieser Preisklasse hätte man aufwändigere Speisen erwarten dürfen. Aber den (überwiegend älteren) italienischen Stammgästen hat genau dieses Essen wohl zugesagt. Die Mannschaft kocht sich vernünftigerweise separat ihre lokalen Speisen, ab Tag drei der Reise hat man mir freundlicherweise zu einigen Mahlzeiten etwas von jenen wirklich grandios schmeckenden "spicy curries" abgegeben. (Das weckte Erinnerungen an die "Scuba Spa", auch dort fand ich die asiatische Küche für die Mannschaft leckerer als die faden Euro-Küchenimitate.)

Zum Tauchen: Wie üblich wird von einem Dhoni getaucht, das vorhande entspricht dem üblichen Standard und hat eine für Dhonis überdurchschnittlich komfortable Toilette. Handtücher oder Trinkwasser muss man selbst mit aufs Dhoni nehmen, das mit dem Wasser ist nicht so einfach, wenn man nicht zufällig eine leere Wasserflasche mitgebracht hat. Aber die Anfahrten mit dem Dhoni sind kurz.
Es wurden fast ausschliesslich Kanaltauchgänge durchgeführt, es bedurfte deutlichen Worten Richtung Guide, dass dabei nicht "möglichst viel Strecke machen" das Ziel ist, und "channel crossing" bei starker Strömung auch keine gute Idee.
Es waren insgesamt 4 Guides im Einsatz, einer musste sich um einen Gast im schon sehr fortgeschrittenen Alter kümmern, den man aus meiner Sicht nicht mehr hätte für tauchtauglich erklären sollen - er verwechselte mehrfach seine Equipment-Box mit anderen und ploppte auch schon mal unkoordiniert an die Oberfläche oder rammte unter Wasser andere Taucher.
Spülbecken mit Süßwasser für z.B. Kameras gibt es keine, aber man kann sich einen der vorhandenen Eimer an den vorhandenen Duschen auf dem Dhoni füllen.
Damit hier kein falscher Eindruck entsteht: Die überwiegende Zahl der Tauchgänge war dennoch wirklich schön.

Es sind Nautilus Lifeline Geräte vorhanden, aber viele Exemplare sind defekt, wahrscheinlich auch deshalb werden Geräte nur danach fragenden Gästen mitgegeben.

Fazit: Ein insgesamt schönes, großes und bestens gepflegtes Boot, auf dem man besser nur mit Italienischkenntnissen mitreisen sollte, und wenn man gern jeden Tag "italienisch" isst.
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Vom 20. bis 27. Juli waren wir mit der Duke of Yo ...

Vom 20. bis 27. Juli waren wir mit der Duke of York unterwegs, gebucht haben wir die Reise über Slow Dive in Rosenheim. Da zu dieser Jahreszeit kaum Boote fahren, war die Duke eines der wenigen höherwertigen Schiffe, die uns überhaupt angeboten wurden. Der Vorteil: wir waren an beinahe allen Tauchplätzen das einzige Schiff, und das Wetter war mit Ausnahme von 2 Regengüssen beständig schön.

Nach der Ankunft in Male wurden wir von einer deutschsprachigen Mitarbeiterin des italienischen Bootseigners (www.albatrostopboat.com)empfangen, und mit dem Tauchdhoni zu der vor dem Flughafen ankernden Duke gebracht.

Da wir am Sonntag Nachmittag die letzten ankommenden Gäste waren, und das Boot voll ausgebucht, waren die Kabinen bereits vergeben. Uns wurde Kabine 1 im Unterdeck zugewiesen, was aber kein Nachteil ist, denn sie ist mit einem Doppelbett + einem Einzelbett sehr großzügig, Größe und Ausstattung des Bades lassen keinen Wunsch offen. Zudem erfuhren wir, dass sich bei den Oberdeck-Kabinen die Außenfenster nicht öffnen lassen. Wen das gelegentliche Brummen des Generators oder der Pumpe stört, ist besser mit einer Kabine mittschiffs oder doch oben bedient.

An Bord wurden wir von Tour-Guide Sean (Südafrikaner) begrüßt und eingewiesen, der zusammen mit der englischsprachigen Italienerin Giuditta die Safari leitete. Von den beiden erfuhren wir, dass die Duke in dieser Woche zusammen mit Ihrem kleineren Schwesterschiff M/Y Conte Max eine Wrack-Tour durch das Nord-Male, Ari, Felidhu, Süd-Male Atoll machen würde, und von der professionellen ital. Unterwasser-Filmcrew ´Missione relitti´ begleitet würde. Vor Beginn der Tour holte die Filmcrew bei jedem Gast das schriftliche Einverständnis ein, dass man gefilmt werden durfte und der Film irgendwann gesendet würde. Als Gegenleistung bekam jeder ein T-Shirt mit Bootsnamen und Tour-datum. Die 7 Mitglieder der Filmcrew teilten sich auf die 2 Schiffe auf, und fielen im Verlauf der Woche nicht besonders auf, abgesehen von gelegentlichen Regieanweisungen wie ´lächelnder Gast vor Palmeninsel´.

Der Rest der insgesamt 20 Gäste auf der Duke bestand hauptsächlich aus italienischen Wiederholungsbuchern, die meisten erfahrene Safari-Gäste. Die deutschsprachige Fraktion war mit gerade 3 Gästen vertreten. Mit ein bisschen gutem Willen und Händen und Füssen kam die Woche durch doch eine sympathische Kommunikation mit den anderen Gästen zustande.
Wer ausschließlich auf deutsch als Bordsprache setzt, ist auf der Duke mit Sicherheit falsch aufgehoben.

Durch unsere späte Ankunft wurde unser Checktauchgang auf den nächsten Tag verschoben, und dann ging es auch los. Neben den betauchten Wracks (Maldive Victory, Halaweli Wrack, Kudhimaa, Guraidhoo Wrack) wurde das Programm vielseitig und abwechslungsreich gestaltet. Hervorzuheben sind die Plätze Fish head, Maamigili Beyru (mit Walhai), Kandooma Thila. Insgesamt trotz jahreszeit-bedingter durchwegs mäßiger Sicht fast immer Hai-Allerlei, viel Schwarmfische und gelegentlich Mantas (nicht die richtige Zeit oder falscher Platz?). Und etwas besonderes: Nachttauchgang bei Alimatha Jetty mit vielen Ammen-Haien, Stechrochen und jagenden Riesen Makrelen.
Durch die insgesamt 4 Guides (2 Malediver, Sean und Giuditta) sind die Gruppen klein und es wird auf das Können/die Ansprüche der Einzelnen Rücksicht genommen.

Zwischen den Tauchgängen kümmerte sich eine trotz Ramadan-Fastenzeit immer aufmerksame und zuvorkommende Crew um das Wohl und die Wünsche der Gäste. Dazu gehörte nach jedem Tauchgang das parfümierte und gekühlte Erfrischungstuch.

Gegessen wird im Freien auf dem hinteren Deck, wo auch das Buffet (Frühstück, Mittag- und Abendessen) angerichtet wird, und die obligatorische Bananenstaude hängt. Bei freier Tischwahl (2er, 4er oder mehrere Personen)ist bei Bedarf für Privatsphäre gesorgt.
Sowieso gefiel uns, dass es keine Zwangsbespaßung gab, wer seine Ruhe haben wollte fand ausreichend Rückzugsmöglichkeiten.

Zum Frühstück neben Eiern nach Wahl hauptsächlich Süßes. Yoghurt, Käse oder Aufschnitt: gibt es, wiederholt sich aber. Man ist auf die Essensgewohnheiten der italienischen Gäste eingestellt (wobei der Schoko- Brotaufstrich nicht fehlt). Zu den Hauptmahlzeiten viel fangfrischer Fisch, Huhn, Reis, Gemüse und immer auch Pasta. Obst (Papaya, Ananas, Wassermelone).
Was wir vermisst haben, waren mehr landestypische Gerichte (selten gab es Currys), aber da meckern wir schon auf sehr hohem Niveau, und man sollte berücksichtigen dass fast ALLES auf die Malediven importiert werden muss.

An einem Abend organisiert die Crew auf einer Sandbank oder unbewohnten Insel ein klasse Barbecue. Dafür zahlt man als Gast 10,- USD extra, das sind der Aufwand und das Erlebnis aber auch wert.

Die Duke of York beschäftigt einen indischen ayurvedischen Masseur (Jitandra aus Mumbai), der seine Behandlungskabine auf dem mittleren Deck hat. Sein Angebot geht von Kopf-, Nacken, Glieder- bis zu Ganzkörpermassagen, zu absoluten fairen Preisen (1 Std. ca. 40-50 USD), bei Buchung eines Paketes wird es günstiger.
Seine Dienste wurden derart viel in Anspruch genommen, dass er bei der Anzahl massierwilliger Taucher in Terminnöte kam.


Auf dem Schiff wird pro Gast und Tag eine Service Charge von 7,- USD erhoben, das als Trinkgeld an die Mannschaft geht. Am Ende der Tour zirkulieren die üblichen weiteren Umschläge für die 2 einheimischen Tauchguides sowie für die beiden Tourguides. Über die Höhe des Trinkgeldes entscheidet der Gast, eine Empfehlung gibt es nicht.

Weitere Extras entstehen nicht (Nitrox ist inklusive, ebenso bei Wunsch das Nautilus Lifeline Ortungsgerät). Die Preise für Getränke Extras (Softdrinks, Bier) halten sich im üblichen Rahmen (4 USD/Getränk), andere Spirituosen sind erhältlich. Bezahlen könnt Ihr am Ende der Reise die Extras mit VISA Karte (dann mit einem Zuschlag von 5%)oder bar in EURO oder USD

Mehr Informationen zum Boot inkl. sehr gutem virtuellem Rundgang und zu den angebotenen Touren findet Ihr unter www.luxuryyachtmaldives.com

Albatrostopboats möchte zunehmend auch deutsche Gäste/Veranstalter für die Duke of York gewinnen. Die Voraussetzungen in Punkto Service, Qualität und Zuverlässigkeit stimmen absolut, so dass wir das Schiff unbedingt weiterempfehlen. Diese Woche war uns 6 Flossen wert, danke an Sean, Giuditta und die gesamte Crew dafür.


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Allgemein Infos

Schiffsklasse:
Komfortklasse
Baujahr:
2010
Länge:
36 mt
Breite:
11 mt
Anzahl Kabinen:
10
  • Kabinen mit DU/WC
Max. Anzahl Taucher:
22
Motoren:
DAEWOO 600HP
Max. Geschwindigkeit:
12
Generatoren:
2- ISUZU 50 kw cad/1 KOHLER 800 40 Kw
Kompressoren:
2 -coltri MCH16 Electric/1- coltri LP280 E
Treibstofftank:
8000 lt
Wassertank:
7 tons
Zodiak Anzahl:
Dhoni
Zodiak Motoren:
DOOSAN 200 hp
Anzahl Besatzung:
12
Anzahl Guides/TL:
4
Anzahl Flaschen:
39
Flaschengrößen:
11,7L,13,6L, 15L
DIN/INT:
Beides
Flaschenmaterial:
Aluminium
Ausstattung
  • Entsalzungsanlage
  • Klimaanlagen Kabinen
  • Klimaanlage Salon
  • Sonnendeck
  • Taucherplattform
  • Aufenthaltsraum
  • DVD / TV
Tauchtechnik
  • Nitrox
  • Trimix
  • Rebreathersupport
  • Lademöglichkeit 12/24V
  • Lademöglichkeit 110V
  • Lademöglichkeit 220V
  • Kameraverleih
  • Computerverleih
Kommunikation
  • Bordfunk
  • Satellitentelefon
  • Satellitenfax
Sicherheit
Sauerstoffausstattung:
6:4 tanks 13 lt (98% O2-200 bar) +2 5lt
  • Erste Hilfe Ausrüstung
  • Rettungsinseln
Anzahl Rettungswesten:
1 -6mt
Technik
  • GPS
  • Radar
  • Echolot
  • Fishfinder
Aktivitäten
  • Wasserski
  • Angeln/Fischen
  • Parasailing
  • Abendprogramm

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