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Wrack der Dubrovnik ,Tucepi

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Anfahrt / Anreise:
Kroatien Split Makarska Riviera
Örtlichkeit / Einstieg:
Insel Hvar
Wasser:
Salzwasser
Erreichbarkeit:
Bootstauchgang
Max. Tiefe:
Schwierigkeit:
Für Tekkies
Tauchgangstyp:
Wrack-TGStrömungs-TGHöhlen-TGBergseetauchgang
Nächste Füllmöglichkeit:
Butterfly Diving Tucepi Trimix Füllanlage
Tauchregulierung:
Nächster Notruf / Kammer:
112 Deko Kammer in Split
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Bericht wurde von Butterfly Diving zur Verfügung ...

Bericht wurde von Butterfly Diving zur Verfügung gestellt.

Die Anfahrtszeit zum Tauchplatz an der Insel Hvar war ca. 2h.
Ein sehr schönes Wrack, es steht aufrecht auf dem Kiel in zwei Teilen auf ca. 56m Tiefe.
Das Wrack der Dubrovnik ist 51m lang, 7,5m breit und hatte 480 Brutto Register Tonnen. Die Mitte des Schiffes wurde von zwei Torpedos getroffen.
Das Wrack ist schön bewachsen und es gibt Fischschwärme um das Wrack herum.

Ich habe im Internet einen österreichischen Protestbericht gefunden.
Dieser Bericht sagt alles über das Unglück und die Zerstörung der Dubrovnik aus.

Österreichischer Protest gegen Gewalttaten feindlicher U-Boote
Zerstörung des Dampfers ´Dubrovnik´

Wien, 15. Mai 1916
Das Ministerium des Äußeren überreichte heute den am Wiener Hofe beglaubigten Vertretungen der verbündeten und neutralen Staaten eine Note, in der bei den neutralen Mächten gegen die barbarische Zerstörung des österreichischen Dampfers ´Dubrovnik´ protestiert wird.
Die Note sagt darüber: Dieses der ´Navigaztone a Vapore, Ragusa´ gehörige Schiff wurde am 9. Mai um 10 Uhr 30 Minuten vormittags im Narentakanal zwischen San Georgio auf der Insel Lesina und Kap Gomena auf der Halbinsel Sabioncello von einem feindlichen Unterseeboot ohne jede vorherige Warnung durch zwei Torpedoschüsse vernichtet.

Der erste Torpedo traf den Dampfer auf der Steuerbordseite und hatte zur Folge, daß das Schiff rasch zu sinken begann. Alle Personen an Bord eilten in die ins Wasser gelassenen Rettungsboote. Als diese Boote abzustoßen im Begriffe waren, explodierte ein zweiter Torpedo, welcher aus der gleichen Richtung kam wie der erste, achter Steuerbord unter dem Decksalon. Infolge der Explosion wurde das Steuerbordrettungsboot samt den Insassen in die Luft geschleudert und ging in Trümmer. Ein zweites Boot fuhr mit 16 Personen gegen Land und nahm unterwegs zwei Schiffbrüchige auf.

Die zur Hilfe herbeigeeilten Barken holten noch einige Personen aus dem Wasser. Auf dem Schiffe befanden sich im Augenblicke der Torpedierung außer der Besatzung des Dampfers, die einschließlich des Kapitäns aus 19 Mann bestand, Passagiere in der gleichen Zahl, darunter zwei Priester und mehrere Frauen und Kinder.
Drei Leichen ertrunkener Frauen sind bereits geborgen und begraben. Von der Bemannung und den Fahrgästen werden je vier Personen vermisst.

Die Meldung der Agenzia Stefani vom 10. Mai gibt die Tatsache der Versenkung des Schiffes zu, als deren Urheber sie ein den italienischen Seestreitkräften beigegebenes französisches Tauchboot bezeichnet, fügt aber bei, der Dampfer sei ein Transportschiff und mit Kriegsmaterial beladen gewesen. Diese Angabe ist glatt erfunden. Das Schiff, ein kleiner Lokaldampfer von 51 Meter Länge und 480 Tonnen Raumgehalt, konnte selbstverständlich weder Truppen noch Kriegsmaterial an Bord haben; eben sowenig war dies bei irgendeinem der früher genannten Dampfer der Fall.


Abstieg


ehm. Eingang


Bug


Bug von vorn


Deck


Heck


Schornstein


Aufstieg


Deko Stop

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