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Widdauen See I

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Anfahrt / Anreise:
A59 bis AS Hitdorf. Rechts in die Langenfelder Straße über die Brücke und wieder rechts. Straßenverlauf folgen bis zum großen Tor (hier sieht man bereits den Parkplatz). Aus Richtung Wuppertal A46 Richtung Düsseldorf/Neuss, dann auf A59 Richtung Leverkusen bis AS Hitdorf.
Örtlichkeit / Einstieg:
Wasser:
Süßwasser
Erreichbarkeit:
Landtauchgang
Max. Tiefe:
Schwierigkeit:
Für Anfänger
Tauchgangstyp:
Wrack-TGStrömungs-TGHöhlen-TGBergseetauchgangSteilwandtauchgang
Nächste Füllmöglichkeit:
Tauchregulierung:
Nächster Notruf / Kammer:
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Widdauen 1Seitdem dieser See nun schon über 1 Jah ...

Widdauen 1

Seitdem dieser See nun schon über 1 Jahr zu unseren festen Ausbildungsseen gehört, und die Datenlage doch schon etwas veraltet ist, möchte ich etwas aktuelles zum See schreiben.

Diesen „teilen“ sich mehrere Tauchvereine ein privates Pächterpaar (Dieter und Renate), bei denen wir tauchen, insofern ist der See eigentlich für die Öffentlichkeit nicht zugänglich und somit – im Vergleich zu manch Rudeltauchrevieren – noch biologisch in Ordnung. Schade dass es nur so zu gehen scheint.

Am Wochenende – bei schönem Wetter - ist es sicherlich möglich, auch einfach mal so zu kommen. Größere Gruppen müssen sich auf jeden Fall anmelden. Am besten vor Ort klären (eine Handynummer möchte ich hier nicht ohne Einwilligung öffentlich machen).

Der See hat eine sehr unregelmäßige Bodenstruktur mit vielen Steilwänden. Da er – von Einstieg gesehen – auch von Angler benutzt wird, gibt es viele Fische (s. Vorgänger-berichte). Die großen Karpfen (80 – 100 cm) sind meistens als Staubsaugergruppe unterwegs (s.u.).
Der Bewuchs hält sich dieses Jahr stark zurück und durch das Regenwetter ist die Sicht auch ziemlich eingeschränkt (3 – 5 m); wir hatten aber auch schon 10 m Sicht.
Bis zur ersten Sprungschicht (ca. 8 m) hat das Wasser angenehme 17 Grad, danach wird’s in zwei Schritte deutlich kühler. Also Handschuhe und Kopfhaube (oder Trocki) eingepackt.
Zwei Tauchplattformen auf 7 und 20 m existieren.
Die Sanitäreinrichtungen sind eher rustikal (Dixi Klo im Nassbereich; wenn man/frau trocken ist, kann man eine richtige Toilette benutzen), zu Essen und trinken muss man sich selber was mitbringen.

Bei kleineren Malheurs kann Dieter mit seiner Werkstatt aushelfen, hier kann auch das ein oder andere noch ausgeliehen werden und leere Flaschen gegen eine geringe Gebühr gefüllt werden.

Die Tageskarte kostet 7,50 €, ein Preis der nur durch die Freundlichkeit des Pächterpaares und die relative Unberührtheit des Sees gerechtfertigt ist.

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Ich kann meinem Vorschreiber nur zustimmen, Widda ...

Ich kann meinem Vorschreiber nur zustimmen, Widdauen I ist göttlich! Ein Traum von See. Hier einige Fotos der ´handzahmen´ Karpfen. Leider suchen wir seit geraumer Zeit nach dem Wels, haben ihn noch nicht gefunden. Der See hat sehr viel zu bieten, ein Wrack auf 8m in der Bucht, wunderschöne Steilwände, tollen Bewuchs, eine Menge Fisch inklusive der wirklich sehr zahmen Karpfen, tolle Sichtweiten.


Karpfen


beim Stöbern


noch mal Karpfen


Widdauen


Fischsuppe

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Widdauen 1- zur Premiere Dive (DANKE an die Orga ...

Widdauen 1- zur Premiere Dive (DANKE an die Organisatoren!!)

Zum Premiere-Dive am 18.-20.8. zog es uns am letzten Premieretag nach einigen Regen- und Hagelschauern doch noch in den angebotenen See: Widdauen 1.
Normalerweise ist dieser See nicht erreichbar (Tor geschlossen, keine andere Zufahrts-/Einstiegsmöglichkeit) und es haben nur wenige ansässige Tauchclubs sowie wohl ein Tauchshop eine Tauchgenehmigung für diesen See.
Nachdem das Premiere-Wochenende sich dem Ende neigte, haben wir uns doch noch mal für den See angemeldet und sind als letzte Gruppe rein. Wir dachten zunächst, dass nach soviel Schauer, Gewitter und Tauchern, die zuvor den See begutachteten, die Sicht schlecht wäre.

Beschrieben wurde uns der See wie folgt: „Parken am vorhandenen Parkplatz (über ca. 250m aktuell matschigen Weg zum einzigen Einstieg), zwei Bojen markieren wohl eine Plattform und noch etwas vom Tauchclub, wir sollten dort aber nicht unbedingt hintauchen. Tauchzone nur im Bereich rechts vom Einstieg (eine Art große Bucht). Ab 1,5m beginnt schon der erste Teil der Steilwand, welche letztendlich auf 22m abfällt. Recht tiefer ist der See nicht. Sicht sollte ca. 7m sein, wobei der See bereits bei 5-10m Tiefe „kalt“ wird. Es sollte sich im See ein Briefkasten, ein Wrack (recht mittig auf rund 20m Tiefe) uvm. befinden, ein großer Waller soll sich drin tummeln, es ist ein 100%-Karpfen-Dive und allgemein viel Fisch.“

Klingt gut – also rein in den Trocki (zumindest ich, wenn es schon von einem Mann heißt: „kalt“) und ab geht’s. Die letzte Tauchgruppe kam uns entgegen.
Wir fanden rechts von diesem Einstieg eine Plattform an der Oberfläche, mit Leiter, gehört wohl zu den anderen Tauchclubs bzw. den Fischer.. Natürlich benutzten wir den uns vorgegebenen Einstieg (wir hätten den Weg zu der anderen Plattform auch gar nicht gewusst).
Fertig und ab ging es: Gleich am Einstieg recht gute Sicht (bis 6m Tiefe ca. 3-4m Sicht). Wie versprochen gleich am Anfang die Steilwand und bereits am ca. 7m merkte man, dass es kälter wurde. Der Computer zeigte 13 Grad Celsius an, wobei der auch nur langsam runterzählt und uns kam es bedeutend kälter vor (schätzungsweise um die 6-8°C).
Der Steilwand in die Tiefe auf 20m gefolgt. Nahe dem Grund fand ich an der Steilwand tolle Süßwasserschwämme. Auf 20m angekommen kehrten wir dem „Ab-Grund“ den Rücken, weil es meinem Halbtrocki-Buddy doch zu kalt wurde. Wir beide waren uns einig, dass es dort noch bestimmt 5m tiefer ging, also der See wohl doch an die 25m Tiefe hätte (wenn nicht sogar noch mehr).
Recht am Steilwandende, begrenzt durch das Ufer der Tauchverbotszone, angekommen, blieben wir bei plötzlich eintretender glasklarer Sicht im Bereich von ca. 10m. Ein schöner Bewuchs befand sich vor uns, es tummelten sich viele kleine Fische, darunter Flussbarsche. Bei mittlerweile vielleicht wieder 15°C angelangt, waren wir erstaunt über die tolle Sicht, weit über 10m. Plötzlich war das Wasser wieder aufgewirbelt: ein großer Karpfen. Daneben im Dickicht ein Hecht. So tauchten wir entlang, fanden den nächsten Karpfen, den nächsten Hecht, wieder gute Sicht, den Briefkasten, kleinere Hechte, einen Begrenzungspfosten, wieder einen Karpfen. Ein Traum von Tauchgewässer. Im Flachbereich weitere Karpfen, vorbei an der Plattform (die Leiter viel uns UW auf), und Richtung Ein- bzw. Ausstieg. An der Steilwand auf ca. 6m angelangt fanden wir eine Kabeltrommel, welche nahe an unserem Ausstieg auf m.E. ca. 7m lag. Das noch kurz angesehen und dann nach schönen 55min. einen wunderschönen Tauchgang beendet.
Waren wir froh, dass uns bei dem Premiere Dive dieser Alternativtauchplatz (er schlägt alle meine bisherigen Lieblingstauchgewässer, weil er mich so verblüfft hat und wirklich auch trotz max. „22m“ sehr viel zu bieten hat“ angeboten wurde. Schade, dass der See nicht öffentlich betauchbar ist, aber evtl. treten wir allein wegen dem See zu einem der Vereine bei.

Schade, dass wir keine Kamera dabei hatten. Das haben wir als Einzigstes bereut. 7 Flossen, wenns möglich wär.
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