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Thunersee Bätterich (Höhlentauchen)

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Bätterich/ThunerseeDie Vorbereitung dieses Tauchg ...

Bätterich/Thunersee
Die Vorbereitung dieses Tauchgang begann am Freitag Abend. Wir hatten alle Hände voll zu tun, mit Tauchflaschen füllen und Atemgas analysieren. Anschliessend verstauten wir alles in unserem Tauchbus. Samstag Morgen 8.30 Uhr Frühstück und letzte Tauchgangsbesprechung im Stella del Lago. Nun gings los Richtung Interlaken, zum ´Gelben Brunnen´ wo wir uns umzogen und unser Equipment im Wasser deponierten. Nach dem mühsamen Anziehen der Ausrüstung (ca. 180 Kg. über Wasser) gönnten wir uns eine letzte Pause, nach fünf Minuten gaben wir uns das Ok, und tauchten ab. Wir liessen uns von den Scootern zum Höhleneingang, der ca. 300 Meter entfernt liegt, ziehen, wo wir bereits aus der ersten Stages atmeten (um Atemgas zu sparen). Am Eingang hinterliessen wir die eine Stages die uns bis dort mit Luft versorgte, eine Stages mit Sauerstoff und dem Scooter. Nachdem wir uns gegenseitig auf Blasen aus den Geräten, die ein Leck anzeigen würden, überprüft hatten, tauchten wir ab in die Bätterich Höhle. Am Rücken die Doppel 20 mit einem Trimix 20/35 aus der wir atmeten, und zwei Stages, eine mit einem Trimix 15/50 und eine mit einem Nitrox 30%. Nach dem wir die Engstelle kopfvorab durchtaucht hatten, konnten wir die Höhle dank der perfekten Vorbereitung und der redundant vorhandenen Ausrüstung in vollen Zügen geniessen. Die Leine immer im Auge erreichten wir das erste Siphon -47 Meter gemütlich gings weiter den langen Korridor entlang bis der Schacht sich öffnete zum zweiten Siphon. Ein Blick auf das Finimeter, ein Blick zum Partner, alles OK. Wir liessen uns fallen bis auf -60 Meter, wo wir den Gaswechsel auf die Stages mit Trimix 15/50 vornahmen, wir tauchten weiter ab bis wir nach 43 Minuten das Ziel erreicht hatten, der Grund des zweiten Siphon bei -79 Meter. Zwei Minuten verweilten wir und genossen den unvergesslichen Anblick der sich dort vor uns eröffnete! Unser Atemgas zwang uns zum Rückzug, 1/3 der Stages war verbraucht und so ging es der Leine nach zurück. Kurz nach dem zweiten Siphon bei -40 Meter war wieder Gaswechsel angesagt, das erste Dekogas ein Nitrox 30%; von nun an ging alles recht gemütlich voran. Als wir den Höhleneingang nach ca. 80 Minuten hochtauchten, wusste ich die Erfindung des Urinalventils zu schätzen. Angekommen am Höhleneingang nahmen wir unsere deponierten Stages und den Scooter entgegen, tauchten auf 6 Meter auf, wo wir den letzten Gaswechsel vornahmen, 100% Sauerstoff und liessen uns gemütlich zurückziehen. Nach 103 Minuten tauchten wir am Einstieg glücklich und gesund wieder auf...... Fortsetzung folgt!


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