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Moorea, Rangiroa, Fakarava

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Anfahrt / Anreise:
Weit, lang (ca. 30 Stunden), anstrengend. Doch superschnelle Anschlussflüge, die lange Wartezeiten ersparten.
Örtlichkeit / Einstieg:
Superbequem... einfach vom Zodiak ins Wasser fallen lassen.
Wasser:
Salzwasser
Erreichbarkeit:
Bootstauchgang
Max. Tiefe:
Schwierigkeit:
Für Fortgeschrittene
Tauchgangstyp:
Wrack-TGStrömungs-TGHöhlen-TGBergseetauchgang
Nächste Füllmöglichkeit:
Basis
Tauchregulierung:
?
Nächster Notruf / Kammer:
?
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Französisch Polynesien 2011 - Kein wirklicher Tra ...

Französisch Polynesien 2011 - Kein wirklicher Traumurlaub!

Rangiroa und Fakarava jederzeit wieder!
Moorea und Bora Bora würden wir die Finger von lassen.

Wir bewerten unseren ´Traumurlaub´ mit nur zwei Flossen, da wir über mehrere Sachen sehr unzufrieden waren.
Leider müssen wir genau das Gegenteil schreiben, als unser Vorschreiber (Silvertip) hier bei Taucher net!
Bei Ihm hat wohl alles gestimmt, die Unterkünfte, das Südseeflair, die französischen Köche die weltklasse waren, das Essen war auch lecker, und Wale, Mantas und Delphine gab es auch ganz viele!!!
Schade, dass können wir von unserem Tauchurlaub - Traumurlaub nicht behaupten.

DAS POSITIVE...................................

Bei der Bewertung der Inseln Rangiroa und Fakarava geben wir (Silvertip) sehr recht. Das war ganz großes Kino!
Irgendwie werden aber auch alle Taucher, zumindest die aus Deutschland auf 4 - 5 Inseln (Fakarava, Moorea, Bora Bora und Rangiroa) geschickt. Zumindest was das tauchen und fotografieren angeht sind sie wirklich super!
Leider haben wir selber keine andere, vielleicht kleinere, unbekanntere Insel ausprobiert. Das wäre unser Vorhaben fürs nächste Mal. Oder unser Tipp an die nächsten Urlauber!!!
Denn die Tauchbasis auf Rangiroa ´the six passangers´ war schon sehr groß, aber auch gut organisiert! Das hat sich alles gelohnt, wir waren mit der Basis sehr zufrieden. Wir haben aber auch hier auf Rangiroa keine schlechten Sachen über andere Taucherbasen gehört. Der Flug lohnt sich dorthin, unser TIPP an Euch!

Was wir nicht weiter empfehlen können ist die Pansion Bounty mit dem Betreiber Alain. Wir haben in einem der Sechs Bungalows Gewohnt, und haben uns nicht wohl gefühlt. Eher beobachtet von dem Besitzer! Der wollte immer an allem sparen, das fing beim Frühstück an! Er hatte uns freundlich drauf hingewiesen, dass Brot mitnehmen bei ihm nicht üblich ist - schließlich gäbe es ja einen Laden im Dorf!!!
Das Abendessen plus Beilagen waren bei Ihm zwar genießbar, aber für den Preis für zwei Personen eher schlechte Küche. Eine Dose Ravioli mit Brot vom Laden waren ca. 55 - 60 Euro billiger. Wer das Geld hat, für den ist das natürlich nicht relevant, aber wir konnten uns das nicht jeden Abend leisten. Alain wusste zwar viel übers Tauchen, war uns aber unheimlich und etwas Geldgeil! Sein Bungalowpark war auch viel zu weit weg, zwar nah an „the six passangers“ aber weit vom Dorf entfernt!

Rangiroa, immer wieder - aber dann in einer anderen Pension. Und zum Tauchen wurde man sowieso jedes mal abgeholt und zurückgebracht.

Auf Fakarava, fanden wir es am gemütlichsten und am besten. IHR MÜSST DORT HINFAHREN WENN IHR DIE ECHTE SÜDSEE SEHEN WOLLT!!!

DAS NEGATIVE.............................................

Moorea und Bora Bora waren für uns Geldmacherei, super schlechtes Essen, plus schlechte Tauchbedingungen und alles viel zu teuer.
Ich wollte mir z.B. die besagten Schwarzen Perlen holen. Zum Glück wurden wir gewarnt, sie nicht auf Moorea und Bora Bora zu kaufen, dort sind sie 30-40% teurer als wie auf Fakarava oder Rangiroa! Hier werden sie auch gezüchtet, und man kann sie direkt vor Ort kaufen. Alles, von Souvenirs bis Automieten, Wein und Bier, nur zu einem Wucherpreis zu haben!

Während unser Vorschreiber (Silvertip) die Juweliere, Restaurants und Angebote auf den Inseln toll fand - hat es auf uns etwas billig und dreist sowie schon unverschämt gewirkt.
Hotel Matira auf Bora Bora war auch nur Mittelmaß und wir fanden die Betreiberin unfreundlich!
Besonders Taxifahren und extra Bootstouren! Auf ein Taxi war man angewiesen, weil es z.B. auf Bora Bora keinen Bus gab! Eine Fahrt von ca 4 - 5 km hat mal eben 18 Euro gekostet.
Die Bootstouren fuhren auf Bora Bora an einen ganz besonderen Platz einem “Motu“ das heißt Riffinsel. Diese war mal nicht vom Sturmtief ´Cyclone Oli ` zerstört wurden und man konnte auch mal Schnorcheln in der Südsee.......wow :-/

Als wir zu hause waren, lasen wir Berichte über das Sturmtief ´Cyclone Oli Deals Major Blow´ welcher die Zerstörung der Unterwasserwelt verursacht hatte. Nachher ist man immer schlauer

WICHTIGER LINK:

http://www.sciencedaily.com/releases/2010/03/100327075904.htm

Wir waren mit einem großen Südseespezialist aus München gereist. Bei den Flügen, Anschlussflügen und den Tauchzielen Rangiroa und Fakarava, sowie 1,5 Tage Tahiti gab es gar keine Probleme - hat super geklappt!
Wir fühlten uns aber betrogen, wenn einem ein Tauchziel angeboten wird wo die Unterwasserwelt total zerstört ist!
Sowie für Wale beobachten und mit Ihnen schwimmen gewirbt wird, wo doch die meisten Whale Watching Touren ohne eine Walsichtigung über die Bühne gehen!!!
So war es bei uns, und bei den anderen Touristen die wir trafen, und die diese ´Schwimmen mit Walen´ Tour auch mitgemacht haben.
Und auch bei den Unterkünften gehen die Meinungen hier stark außer auseinander. Es wird viel von; hier stimmte wirklich alles, oder es war ein umwerfend tolle Bungalowanlage´ geschrieben. Wir haben im unterem bis mittleren Hotelsegment gewohnt, und die waren wie Überall wo es ums Tauchen geht. Einfach, schlicht meist klein und o.K. für ihren Zweck.

Juristisch gibt es für uns wenig Hoffnung, einen Teilbetrag von den Tauchkosten z.B. von Moorea wiederzukommen. Das ist uns natürlich ganz klar, daher haben wir es noch nicht einmal versucht. Uns liegt es nur am Herzen die Nächsten Urlauber etwas zu warnen und sich hier eine andere Meinung durchzulesen! Wie wir selber erfuhren, lässt man sich gerne und schnell von tollen Fotos und den Traum nach Südsee beirren! Sowie tolle Walfotos von drei Meter Entfernung aufgenommen.
Da haben wir auch die kritischen Stimmen über den nicht so perfekten Service und dem weniger guten Preis Leistungsverhältnis überhört!

Wir wollen hier bei Taucher.Net nur nüchtern hilfreich sein, und nicht jeden Misthaufen schön reden, nur weil es ein Südseeurlaub war! In unserem Fall hat das Reisebüro natürlich nicht wirklich gelogen, aber mit den Fotos der Unterwasserwelt, Walen, Delphinen, ruhiges Klima plus Bungalows nähe „Traumstrand“ schon sehr dick aufgetragen! Schöne Strände, tolle Strandbars und gutes Essen musste man auch hier suchen und hat sie auch nicht immer gefunden.

Die Tauchreisebüros möchten euch natürlich Bora Bora und Moorea als den Tauchertripp des Lebens verkaufen! Wie wir einige Monate nach unserer Reise feststellten, sind die Tauchangebote der Reisebüros gleich geblieben, auch der der Zerstörten Spots – die wir selbst gesehen haben – sind immer noch im Programm mit drin!
Fast in jeder Tauchreise von unserem Reisebüro aus München ist einmal Bora Bora und/oder Moorea mit drin. Daher haben wir uns entschlossen diesen Tauchurlaub zu bewerten und unsere Sicht der Dinge zu schildern!
Es ist 100 mal besseres Tauchen als im deutschen dunklen See oder Fluß, ganz klar - aber nicht das wonach wir gesucht und was wir erwartet haben! Das gab es für uns nur auf Fakarava!

Und außer ein paar tollen Blicken auf die Insel Moorea und Bora Bora vom Boot aus, waren viel Touren und Fahrten raus geschmissenes Geld! Wobei man mit dem Boot vom Flughafen Bora Bora, welcher auch auf einem Motu liegt zur Hauptinsel hin, schon die halbe Insel umfahren hat. Auf Moorea haben wir u.a. eine Jeeptour durch Landesinnere mitgemacht, mit einer anschließenden Saftfabrikbesichtigung, die Tour war o.K, aber auch nicht top! Bei dieser Tour gab es sogar eine deutsche Reiseleitung was uns sehr gefreut hat. Sie hat die Fahrt natürlich spannender gemacht, weil man mehr verstand. Aber auch hier gab es Anzeichen von einer Verkaufstour. Wir hielten sehr sehr lange am Perlenladen, und am Saftladen mit vielen Souvenirs an. Die Landschaft und Vegetation auf Moorea hatte uns mehr interessiert als der überteuerte Ramsch.

Noch ein Hinweis:
Es ist sehr ratsam Französisch zu sprechen, wenn man nach Französisch Polynesien möchte!
In den Restaurants waren alle immer etwas kurz angebunden. Hier gab man sich oft keinerlei Mühe einem nicht fließend Französisch sprechendem Paar, bei der Bestellung behilflich zu sein. Man muss fließend Französisch sprechen um sich auch mit den interessanteren Einheimischen unterhalten zu können. Sonst bleiben nur ein paar Leute von der Hotelrezeption über, mit denen man plaudern kann. Englisch konnten die wenigsten, oder nur die Preise sagen.

So super wie unser Vorschreiber (SILVERTIP) fanden wir den Urlaub letztes Jahr nicht. Es hat vieles nicht gestimmt, wie z.B. der schlechte Service und es war UNS die Sache auch nicht JEDEN CENT wert!

Es war für uns ein sehr teurer MITTELKLASSEURLAUB!!!

Wenn Ihr noch fragen habt über unsere Reise, dann schreibt uns einfach – wir freuen uns wenn wir Euch weiter helfen können.

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Hallo Freunde der Unterwasserwelten,gut zwei Woch ...

Hallo Freunde der Unterwasserwelten,

gut zwei Wochen nach unserer Gruppenreise mit tauchertraum nach Französisch Polynesien, hier nun ein paar Zeilen meines persönlichen Eindrucks.

Vorweg kann ich schon so viel sagen: Sie war mir jeden verdammten Cent wert…

Doch kurz der Reihe nach…

Die Anreise war schon recht strapaziös, mit knapp 30 Stunden Reisezeit, jedoch ertragbar. Und mit ca. 1,5 Stunden Aufenthalt in Paris und L.A. war’s wenigstens ein zügiger Rutsch, ohne irgendwo noch elend lange auf einen Anschlussflug warten zu müssen. Wir kamen sehr früh morgens an und konnten somit den ersten Urlaubstag als ganzen genießen (Gut organisiert).

Moorea

Die Insel:

Hat mich schwer beeindruckt. Hab mich sehr in die Insel verliebt. Die Berge, Die bewaldeten Hänge, die Buchten, die Ananasplantagen, fruchtbare Böden, schöne Landschaften… und dabei noch relativ authentisch. Wir haben eine schöne Scooter Tour rund um die Insel gemacht. Und haben ‘ne Menge dabei gesehen. Den Aussichtspunkt Belvedere mit einem grandiosen Blick über beide große Buchten im Norden. Die Ananasplantagen, die Saft- und Liquor Fabrik. Und auch Handwerkskunst, shoppen und Perlenkauf kamen nicht zu kurz. Doch dazu später mehr.
Gewohnt haben wir in der kleinen Pension Linareva bei Roland und Edmee. Aus meiner Sicht eine völlig ausreichende, schöne, kleine, familiäre Anlage. Gefiel mir an der Stelle besser, als im Hotel untergebracht zu sein. Die Lage ist auch sehr schön . Direkt am Ozean , mit Blick auf’s Außenriff. Und zur anderen Seite, der Blick in die wolkenverhangenen Berge. Mehrmals inkl. Regenbogen.
Fahrrad- und Kajakbenutzung waren for free. Ist auch nicht überall üblich. Einkaufsmöglichkeiten sind zu erradeln. Und mindestens einmal sollte man im coco d’ile zum Essen einkehren. Man munkelt, dass es eins der besten Restaurants in Französisch Polynesien sein soll (…und es muß wohl auch so sein). Nicht gerade billig. Aber saulecker und mit kostenlosem Abhol- und nach Hause bring Service. Und es war mir jeden verdammten Cent wert!!! Und wenn’s dann doch mal einfacher sein sollte, war die Pizzeria chez Daniel (ca. 200 m links runter) eine tolle Empfehlung. Hätte nie gedacht, dass die da so gute Pizzen hinkriegen. Und Daniel und seine Frau sind einfach super sympathisch.

Zum Tauchen:

Ist kurz abgehandelt. Nett, aber unspektakulär. Niemand fährt nur des Tauchens wegen nach Moorea. Das weiß jeder, der sich im Vorfeld mit dem Trip ein wenig beschäftigt hat. Und doch sind diese zwei Tauchtage für alle, die lange nicht mehr tauchen waren oder neues Equipment checken wollen, nicht verkehrt.

Die Walausfahrten:

Na was soll man da für Worte finden. War für mich definitiv das Highlight der Tour (doch es gab schon noch mehrere, welche diese Reise dann im Gesamten so unvergesslich gemacht haben). Wir hatten das Glück, bei jeder Ausfahrt Wale (meistens Mutter mit Kalb) erleben zu dürfen. Mal trieben sie Spielchen. Dann war’s anstrengend (raus aus’m Boot, hinterherhecheln, rein ins Boot… usw.). Mal blieben sie am Standort. Dann war’s ‘ne tolle Interaktion. Das… muß man erlebt haben!!! Ich werd’s wieder tun… und es war mir jeden verdammten Cent wert.
Das Einzige, was einem ein wenig aufstoßen kann, ist die Anzahl der Boote, bzw. der Schnorchler, die auf die Tiere losgelassen werden. Meistens waren wir nicht das einzige Boot bei den Tieren… natürlich nicht. Oft kam ein zweites, manchmal sogar noch ein drittes dazu. Es gab Situationen, bei denen dann bestimmt 20 Personen im Wasser waren. Das ist dann schon sehr grenzwertig, denke ich. Und das umso mehr wenn andere Gruppen den Tieren gnadenlos hinterherschnorcheln und somit die Tiere für alle vertreiben. Natürlich möchte, und soll auch jeder die Möglichkeit wahrnehmen können, die Tiere hautnah zu erleben. Doch sollten, aus meiner Sicht, hier die Veranstalter vor Ort ihre Kunden noch mehr sensibilisieren. Bei uns hat das mit dem Zurückziehen und der Interaktion im Großen und Ganzen ganz gut geklappt, denke ich.

Dank an dieser Stelle auch nochmal an Stefan Kremer von tauchertraum für seinen Support vor Ort und den einen oder anderen kleinen Tipp.

Rangiroa

Das Tauchen…

… war für mich ein Traum. Dafür bin ich um die halbe Welt geflogen. DAS… wollte ich sehen!!!
Nach enttäuschenden, vorangegangenen Großfischabenteuern war ich sehr gespannt auf Französisch Polynesien. Und ich wurde nicht enttäuscht.

6 passengers:

Coole Basis mit einer traumhaften Lage. Supernette Guides. Und tolles Tauchen. Die Delfine vom Tiputa Pass waren sofort beim ersten Tauchgang da. Und sie blieben lange. Und sie kamen oft. Das war schon was... Sie ließen sich kraulen, spielten und jeder hatte seinen Spaß mit ihnen.
Der Blick ins Blaue wurde auch reichlich belohnt. An der Wand patrouillierten dutzende graue Riffhaie. 50 und mehr waren so zwischen 35 und 50 m Tiefe immer zu sehen. Dazu Thunfische, Napoleons, die ständig vertretene Schule Barrakudas, Jackfischschwärme, unwirklich silbrig schimmernde Pompanos und der eine oder andere Manta flog auch mal kurz aus dem tiefen Blau übers Riff… wow.
Doch das Highlight waren schon (natürlich neben den Delfinen) die Silberspitzenhaie. Das war schon ‘ne andere Kategorie als die grauen Riffhaie. Die machten schon Eindruck, waren selbstbewusst, Chef am Riff… und sind zudem wunderschöne Tiere.
Am meisten hat mich ,,The Corner‘‘ beeindruckt (Nenn ich jetzt mal so. Keine Ahnung, wie der Platz wirklich heißt). Das war die Ecke, wo es zum eigentlichen Pass reinging. Heller, sandiger Grund durchsetzt von kleinen Korallenblöcken. Knapp darüber ein Teppich von abertausenden von Fischen, und knapp darüber patrouillierende Haie, Barrakudas und Thunfische. Ein fantastischer Anblick…
Beim Austauchen und Deko abreißen kam auch das Makroauge nicht zu kurz. Und bei einlaufender Flut einen Flug durch den Pass zur Lagune hin hatte auch einen großen fun faktor.
Übrigens… am besten hält man sich beim Tauchen, wenn möglich, in der Nähe von Ugo auf. Er ist Basenchef und filmt die Tauchgänge. Und mal abgesehen davon, dass er ein sehr sympathischer Zeitgenosse ist mit viiiel Ahnung von der UW - Filmerei, hat er ein prima Händchen für die besten UW - Begegnungen.
Das Tauchen auf Rangiroa hat meine Erwartungen voll erfüllt! Und es war mir jeden verdammten Cent wert!

Und sonst noch…

Unsere Unterkunft, das MaiTai Hotel war sehr schön gelegen. Schöne, gemütliche Bungalows, schickes Restaurant mit tollem Blick über die Lagune… soweit ok.
Einziges Manko hier: Die Preise waren erwartungsgemäß recht hoch (Cocktail 12 € / Dinner so um die 30 €). Ich persönlich hatte schon das Gefühl, dass, nachdem das Restaurantpersonal gemerkt hat, dass die meisten von uns sich mit dem Konsumieren im MaiTai doch eher zurückhalten, die Freundlichkeit des Personals sich, na sagen wir mal, zumindest abkühlte. Während wir anfangs noch freundlich gefragt wurden, wie wir zum Frühstück unsere Eiergerichte wollen, sind wir zum Ende hin dem Personal schon recht energisch hinterhergelaufen, um überhaupt noch morgendliche Eierspeisen bekommen zu können… Na ich hab das persönlich jedenfalls so empfunden. War aber jetzt auch nicht wirklich ein Drama, denn es gab ja auch gute Alternativen in der Umgebung. Feststellen konnte ich jedenfalls: Wo Franzosen sich in der Welt niederlassen, schmeckts!

Was sehr präsent war auf unserer Reise, waren die Möglichkeiten schwarze Perlen erwerben zu können. Überall gab es mehr oder weniger gute Geschäfte. Und man sollte sich den Besuch einer Perlenfarm nicht entgehen lassen. Es ist schon interessant zu sehen, wie die Perle gezüchtet wird. Und in den meisten Shops (bis hin zu guten Juweliergeschäften), und auf der Perlenfarm sowieso, war die Auswahl riesengroß. Beeindruckend und überwältigend, in welchem Glanz die Perlen sich zeigten. Von anthrazit über eisblau und grünlich, bzw. gelblich schimmernd.
Ach übrigens… niemand von uns hat die Inseln ohne Perlenkauf verlassen

Fakarava

Die Überfahrt…

… vom Norden, durch die Lagune, zum Südpass, nach Tetamanu war stressig. Wir hatten stürmisches Wetter, waren durch bis auf die Knochen und satte vier Stunden mit dem Boot unterwegs. Kein ritt für pussys.

Ansonsten war der Flecken am A…. der Welt schon ein erlebter Traum. Die Bungalows aus Palmenblättern, direkt am/im Wasser mit Blick auf den Pass. Bungis zwar äußerst spartanisch. Kaltes, salziges Wasser, keine aircon, kein Ventilator (beides war auch nicht notwendig), keine Steckdosen, wenig Licht… Aber irgendwie passend, denn hier kam es ja in erster Linie auf‘s Tauchen an…

Unter Wasser…

Fakarava ist ganz anders als Rangiroa. Mal abgesehen davon, dass die Korallen in besserem Zustand sind, ist der Südpass von der Größe her überschaubar. Sehr schöne UW-Landschaft. Und die riesigen (zuvor in den Videos von tauchertraum gesehenen) Buckelschnapperschwärme waren wirklich vorhanden. Wie eine Welle aus Fischleibern ergoss sich die Wolke übers Riff… unglaublich. Die Haie in der Strömung waren zum Greifen nah. Auch hier dutzende. 50, 70, 100? Wer konnte das schon zählen. Toller Anblick! Und zu guter Letzt durften wir auch noch einen Sardine Run direkt vor der (UW) Haustür erleben…wow.
Selbst am Jetty und am ,,Hausriff‘‘ gab es viel zu sehen. Riesige Napoleons, Schwarzspitzen dutzendweise, Schnapperschwärme und schöne Korallen… Taucherherz, was willst du mehr.

Über Wasser:

Apropos Jetty… Einer war überdacht. Er war nämlich das, zu drei Seiten hin offene, Restaurant, bzw. Essbereich. Dreimal täglich hat uns Serge, der Koch, mit vielen Köstlichkeiten üppig verwöhnt. Frischer Fisch (mmmmh), aber auch Pasta, Gemüse, Huhn, Salat usw. Unglaublich, was die da alles zusammengezaubert haben. Serge war große klasse. Ein lieber, sympathischer Kerl. Nie schlechtgelaunt und unglaublich höflich. Hat dann von mir zum Abschied auch ‘ne richtig gute, fette Zigarre geschenkt bekommen. Hat ihn sehr gefreut, glaube ich.

Tahiti

Zum Abschluss der Reise nochmal 1,5 Tage Aufenthalt im ****Sofitel Maeva Beach. War ´ne gute Entscheidung vom Veranstalter tauchertraum. Denn nach 5 Tagen Salzwasser und kaltem, salzigen Duschen hatten alle das Bedürfnis, mehr als einmal warm zu duschen. Schönes Hotel mit mehr als einem Hauch Luxus. Und einem trrrraumhaften Blick auf die Lagune und Moorea.
In Papeete war dann nochmal shoppen (bis der Arzt kommt) angesagt. Perlen, Perlen, T-Shirt’s, Pareo’s, Perlen, Nippes, Tand und Plunder… Die Markthalle ist auch einen Besuch wert. Und dann abends ab ins Le Retro zum sundowner mit einer sagenhaft, geilen Liveband (War’n toller Abend).
Am letzten Tag hatte ich mein eigenes, ganz besonderes Programm. Als ohnehin schon tätowierter Mensch hatte ich das große Bedürfnis mir ein schönes, polynesisches Tattoo machen zu lassen. Und so hatte ich von Berlin aus einen Termin mit Mana’o Tattoo Studio (manaotattootahiti@gmail.com) klargemacht, doch zweifelnd, ob das auch wirklich klappt… Und es klappte. Und so habe ich dort den ganzen Tag verbracht. Zwischen surrenden Tätowiernadeln, Chansons singenden Tätowierern und Geschichten aus Polynesien. Und es war mir jeden verdammten Cent wert…

Ein Fazit:

Für mich war das die geilste Tauchreise, die ich bis jetzt erleben durfte. Warum? Weil sie alles beinhaltete, was meinen Vorstellungen eines perfekten Tauchurlaubs entsprach. Südsee, Wärme, klares Wasser, freundliche Menschen, traumhafte Landstriche, traumhaftes Tauchen, Wale, Delfine, Mantas, Fischschwärme, Korallen und Haie, Haie, Haie…
Das Wetter ist bemerkenswert. Südsee heißt nicht unbedingt suppige, schwüle Tropenhitze. Es ist auch durchaus öfter mal bewölkt, Regen gibt’s auch öfter mal und abends wird der eine oder die andere schon mal ein langes Beinkleid nicht missen möchten. Taucherische Frostbeulen können beruhigt einen 5 mm (selbst ein 7 mm ist nicht verkehrt) einpacken. Bei den mehreren Stunden langen Walausfahrten kann‘s im nassen Neopren schnell mal zum Schlottern kommen. 3 mm Tropenanzug (lang) und’n 4 mm Shorty waren für mich letzten Endes die perfekte Kombination.

Zu guter Letzt noch ein dickes Lob an den Veranstalter tauchertraum. Von den Flugverbindungen über die Unterkünfte, von der Gruppenstärke bis zu den völlig verschiedenen Tauchdestinationen fand ich die Reise super zusammengestellt. Deshalb gibt´s von mir natürlich auch die Bestnote von sechs Flossen. Und ich könnte mir gut vorstellen, da in ca. drei Jahren nochmal hinzufliegen. Jedenfalls war sie mir jeden verdammten Cent wert...


Schöne Grüße aus Berlin







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