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Moorea und Fakarava

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Reisebericht Französisch Polynesien 10. bis 27.09 ...

Reisebericht Französisch Polynesien 10. bis 27.09.2007

Wir sind am 10.09.07 mit Lufthansa 12 Stunden von München nach Los Angeles geflogen und weiter mit Air Tahiti Nui nochmals 8 Stunden nach Tahiti. Der Zeitunterschied betrug 12 Stunden zurück. Um 5 Uhr morgens wurden wir mit Gesang und Blumenkranz in Tahiti empfangen.

Unser erster Aufenthaltsort war die Insel Moorea, die Nachbarinsel Tahitis, ca. 7 Min. Flugzeit entfernt, wo wir 9 Tage im Hotel Hibiscus gewohnt haben. In der großzügigen Anlage sind schöne Bungalows verteilt. Der Garten ist wunderschön angelegt und ein kleiner angrenzender Strand befindet sich dort. Die Bungalows sind sehr großzügig gebaut mit einer kleinen Kochnische ,sehr sauber und gepflegt. Durch die hohe Bauweise (Raumhöhe) und einem Ventilator war es immer angenehm kühl.
Das Essen im Hibiscus ist ziemlich teuer. Empfehlen können wir stattdessen das Restaurant „Coco d’isle“. Es ist ca. 5 Gehminuten vom Hibiscus entfernt. Das Essen ist sehr gut, die Portionen groß und die Preise angemessen.
Ein Stück weiter ist noch ein kleiner Supermarkt wo man fast alles bekommt was man braucht. Das Frühstück würden wir nicht mehr buchen. Man kann sich dort gut selbst versorgen und im Hibiscus ist das Morgenmahl ziemlich karg (2 Croissants, einige Scheiben getoastetes Baguette, Butter, Marmelade, O-Saft und ein warmes Getränk).
Was noch Wichtiges zu erwähnen wäre: Es funktionieren nur Handys mit E-Plus-Vertrag. Alle anderen Netzanbieter haben keinen Empfang. Es gibt in der Nähe des Hotels eine Telefonzelle. Telefonkarten kann man im Laden dahinter erwerben.

Nun aber zum Tauchen. Deswegen waren wir ja hauptsächlich hier.
Die Tauchbasis, Moorea Fun-Dive, bei der wir tauchten, ist klein aber fein und wird von Catherine und Gregory geführt. Beide sprechen deutsch, englisch und französisch. Dort beschäftigt ist noch Jerome. Er spricht englisch und französisch und organisiert auch die Buckelwalausfahrten.
Das Equipment ist sehr gepflegt und jeder hat ein eigenes Fach zur Aufbewahrung der Ausrüstung. Die Ausfahrten werden mit max. 11 Tauchern in einem Aluboot durchgeführt und die Wege sind relativ kurz. Um 8:30 Uhr geht es meistens los. Nach dem ersten Tauchgang wird meist eine Pause im Hafen eingelegt. Dort werden die Flaschen gewechselt und die Taucher mit frischem Obst und Tee versorgt. Übrigens – es sind Alutanks mit INT-Ventilen, wenn möglich Adapter mitnehmen.
Das Tauchen auf Moorea ist entspannt. Es gibt kaum Strömungstauchgänge und immer sind Haie gegenwärtig. Schon vom Boot aus sahen wir Schwarzspitzenriffhaie die uns umkreisten. Auch beim Tauchen sieht man sehr viele und sie kommen auch nah heran. Viele Graue Riffhaie sind oft zu sehen. Im Lemonshark Valley kann man schöne große Zitronenhaie beobachten, aber auch viele Riffische, Muränen, Schildkröten, Napoleons, etc. trifft man unter Wasser.
Ein Highlight war die Walausfahrt. Wir waren im September auf Moorea mit der Hoffnung Buckelwale zu sehen, welche zu dieser Zeit mit ihren Jungen dort sind. Und prompt hatten wir Glück drei dieser Riesen zu finden und mit ihnen zu schnorcheln. Es war ein fantastisches, unvergessliches und beeindruckendes Erlebnis.
Danach fuhren wir noch zu „Stingray City“. Dort werden (leider) Stachelrochen gefüttert um sie den nichttauchenden Touristen vorzuführen. Sie sind sehr zahm und zutraulich. Sobald man ankert kommen sie auf das Boot zu. Im brusthohen Wasser kann man sie streicheln.

Wenn man die Insel erforschen will, sollte man sich einen Tag ein Auto oder einen Roller mieten. Sehr schön ist es am Belvedere. Das ist ein Aussichtspunkt in den Bergen von dem aus man die beiden Buchten sehen kann. Des Weiteren gibt es kleine Rundwanderwege um Ruinen der Ureinwohner zu besichtigen. Die Geschichte der Insel wird auf Tafeln beschrieben.
Ein Muss ist der „botanische Garten“, der auf halbem Weg zum Belvedere liegt. Dort sieht man Ananasplantagen, Vanille, etc. Die Mitarbeiter sind sehr nett und erklären alles . Auf keinen Fall den Führer in Tafelform vergessen den man am Stand beim Eingang bekommt. Dort kann man auch frische Ananas und Säfte verzehren.

Unser zweiter Stop führte uns nach Fakarava. Das ist das Gegenteil von Moorea. Moorea ist eine Vulkaninsel mit hohen Bergen. Fakarava dagegen ein flaches Atoll (größtes Atoll mit 60 km Durchmesser und UNESCO-Biosphäre).
Wir sind von Tahiti mit Air Tahiti nach Fakarava geflogen. Flugzeit ca. 1 Stunde.
Unser Quartier bezogen wir in der Pension Havaiki. Es gibt 8 Bungalows wovon einige direkt am Strand gebaut sind. Die Pension ist sehr familiär. Es gibt nicht mal Zimmerschlüssel „no keys in paradise“. Man braucht sie aber auch nicht. Ein Safe für die wichtigen Dokumente ist vorhanden.
Hier sollte man Halbpension in Anspruch nehmen. Das Frühstück ist sehr reichhaltig. Die Auswahl ist groß. Abends wird gemeinsam gegessen. Um 19:00 Uhr läutet die Glocke und alle treffen sich am großen Esstisch. Das Essen ist hervorragend!!! Eine Vorspeise, meistens frischer Fisch und Nachspeise. Einmal durften wir eine Riesenportion Lobster genießen. Allerdings sollte man Fisch gerne mögen den es gibt hauptsächlich Fisch zum Essen.

Das Havaiki hat auch eine Perlenfarm, wo man sehen kann wie sie gezüchtet und „geerntet“ werden. Natürlich kann man sich auch seine persönliche Perle aussuchen und käuflich erwerben.
Kleiner Tip am Rande: Abends, gegen 21 Uhr, mal auf den Steg gehen und eine Lampe mitnehmen. Ab und an sind dort Ammenhaie im Flachwasser.
Das Havaiki bietet kostenlos Fahrräder ,Kanus und ein Floß zur Benutzung .

Wenn mittags der kleine Hunger kommt empfehlen wir zu der Snackbar zu fahren oder zu laufen. Es sind nur ca. 5 Minuten bis dorthin. Die Preise und das Essen sind seht gut. Allerdings verstehen die Mitarbeiter nur französisch.

Zum Tauchen: Zuerst waren wir bei der Basis „Te Ava Nui“. Dort sind wir gleich wieder gegangen. Das Boot ist klein, absolut überfüllt und der Besitzer unfreundlich. Dann doch den Weg zu TOP DIVE in Kauf nehmen (Basis ist im Hotel.......). Zu den Tauchgängen wird man von Mathias mit dem Pickup abgeholt und zurückgebracht. TOP DIVE ist zwar ein wenig teuerer aber das Boot ist größer und bequemer, die Guides (Mathias und Greg) sind sehr freundlich und hilfsbereit. Man braucht sich um nichts kümmern. Equipment bleibt auf dem Boot und wird von den Guides zur Basis zum Trocknen gebracht. Also Full-Service.

Getaucht wird im oder am Kanal. Der erste Tauchgang morgens ist meistens ein Strömungstauchgang. Man taucht ab bis zur Steilwand und schaut den Haien zu die dort fast immer anzutreffen sind. Danach lässt man sich einfach mit der Strömung (die bisweilen ganz schön heftig sein kann) durch den Kanal in die Lagune treiben. Im Strömungsschatten sammeln sich große Schwärme von Riffischen und man kann von dort Haie beobachten die mit der Strömung spielen. Der zweite Tauchgang ist meist etwas ruhiger.
TOP DIVE organisiert auch Tagesausflüge zu weiter entfernten Tauchplätzen. Dort wird meist ein Barbecue mit frisch gefangenem Fisch auf einer unbewohnten Insel gemacht, was ein tolles und sehr spaßiges Erlebnis ist.
Alles in Allem können wir sagen, dass wir einen Traumurlaub auf der anderen Seite der Welt verbracht haben. Es hat uns sehr gefallen und wir werden mit Sicherheit wieder einmal dorthin fliegen. Vor Aallem,wer wie wir die faszinierenden Haie beobachten will, ist dort goldrichtig.

Unser besonderer Dank geht an „Polynesia Tours“, die diese Reise ausgearbeitet und organisiert haben. Sie standen uns immer mit Rat und Tat zur Seite, haben alles perfekt vorbereitet und uns mehr als freundlich betreut. Bei unserer nächsten Reise in die Südsee werden wir mit Sicherheit wieder dort buchen. Wir empfehlen Polynesia Tours mit gutem Gewissen und herzlichst weiter.

Weiterhin danken wir FUN DIVE in Moorea und TOP DIVE in Fakarava für die unvergesslichen, wunderschönen Tauchgänge und die herzliche Betreuung.
Wir werden uns wiedersehen 


Zitronenhai


Rose Garden


Haie wohin man blickte


Buckelware vor Moorea

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