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Meeresaquarium Peking und Dalian

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Kontakt:
Örtlichkeit / Einstieg
Anfahrt / Anreise:
Flug nach Peking / Dalian
Wasser:
Salzwasser
Erreichbarkeit:
Landtauchgang
Max. Tiefe:
4 m / 10 m
Schwierigkeit:
Für Anfänger
Tauchgangstyp:
Wrack-TGStrömungs-TGHöhlen-TGBergseetauchgang
Nächste Füllmöglichkeit:
vor Ort ! auf Anfrage auch Rebreather SCR - 100 ST Fa. SUBMATIX möglich ! Im Aquarium "ohne Bubbles" der pure WAHNSINN !!
Tauchregulierung:
- eventuell bei Quarantäne kein Tauchen möglich !!! Das ist aber bisher noch nie vorgekommen !Allerdings sollten auch wir auf desinfizierte Ausrüstung bei den Aquarien - Tauchgängen achten . Die BELUGA - Tauchgänge sind eine freiwillige Zugabe des Aquarien - Managements und können nicht fest geplant werden . Tauchgangslimitierung für DALIAN !!! 1 geführter Tauchgang mit max. 4 Gästen pro Tag !!!
Nächster Notruf / Kammer:
Hospital Beijing Hospital Dalian Marine - Academy Dalian ( Druckkammer ) Notruf - Hotline und Service über Herbert Liu !!!
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China, wer denkt da schon ans Tauchen. Wir zuerst ...

China, wer denkt da schon ans Tauchen. Wir zuerst auch nicht. Doch dann machte uns Rüdiger vom Zwickauer Tauchklub und Reiseveranstalter ´Die Aquanauten´ (www.die-aquanauten.de) im Frühjahr ein Angebot. 10 Tage Chinareise, ´Verbotene Stadt´, ´Große Mauer´, ´Ming Gräber´ und Tauchen in Peking und Dalian. Peking und Tauchen, wie geht das denn??? Und wo liegt eigentlich Dalian? Für uns klang das nach Abenteuer und vielleicht ein wenig übertrieben. Doch unsere Neugier siegte. Nach China wollte ich schon immer mal und der Preis war mehr als fair, also zugesagt.
Wo taucht man nun in Peking? Da gibt es nur eine Möglichkeit, im Meeresaquarium von Peking. Da kann man tauchen? Ungläubiges Staunen. Ja, mit Haien, Muränen und Schildkröten. Am 17.8. ging es los. Geplant war, das bis zu 6 Leute mitkommen, leider hatten aber die anderen abgesagt, so dass nur wir, meine Frau Katrin (SSI OWD 56TG), ich und Rüdiger mit seiner chinesichen Begleiterin aufbrachen. Also individuellere Reisebegleitung kann man sich nicht wünschen. Und ich kann schon jetzt sagen, die anderen haben etwas verpasst. Flug von Frankfurt nach Peking ca. 10h. Dann Hotel, einchecken und Start der Besichtigungstour mit der verbotenen Stadt, klappte großartig. Aber zurück zum Tauchen. Am nächsten Tag ging es ins Auqarium.
Außer Blei und Flaschen hatten wir alles mitgebracht. Was wir nicht hatten, wurde vom Aquarium gestellt. Zuerst machten wir die normale Besichtungstour durch das Auqarium, um die Örtlichkeit kennenzulernen. Dann ging es in die Technikräume, die für Besucher normalerweise gesperrt sind. Mickel (die Chinesen legen sich meist engl. Namen zu, damit wir es leichter haben), der freundliche chin. Tauchchef briefte uns kurz. Sich nicht den Haien in den Weg stellen, nichts auf den Besuchertunnel (Glas) fallen lassen usw.. Dann anziehen und rein, Einstieg von einer Plattform aus, sehr einfach zu bewältigen. Tiefe ist in Peking ca. 4m, wir waren gut austariert, so dass alles super lief. Einer der chinesischen Taucher des Auqariums begleitete uns, ein anderer machte Fotos mit meiner Kamera vom Besuchertunnel aus. Wir waren ca. 50min. im Wasser. (Die Flaschen werden laut chin. Gesetz mit max. 120bar gefüllt.) Fazit: PHANTASTISCH. Die Fischdichte kann mit offenen Meer nicht mithalten. Fische, wie Moränen, die sonst ja kaum zu sehen sind, schwimmen zu Dir und ´beschnüffeln´ dich. Ammenhaie, 2m lang, die am Grund dösen kann man ´streicheln´. Und natürlich ist der Taucher die Attraktion für chin. Besucher hinter dem Glas. Die freuen sich, wenn ein paar Scherze gemacht werden, Winken, Maske ausblasen usw.. 2 Tage später ging es nach Dalian (ehemals Port Arthur), eine 5,5Mio. Stadt am Gelben Meer. Gelegen in der Mitte zwischen den chin. Festland und der Halbinsel Korea. Das dortige Auqarium mit einer Tiefe von ca. 10m war noch größer als das in Peking. Min. 10 Weißspitzenhaie, zwischen 2-3m groß, dazu Ammenhaie, Sandtigerhaie, Moränen, Schildkröten und und und. Ein Guide sorgte wieder für gefahrloses Tauchen, kam ein Hai zu nah, verscheuchte er diesen mit einem Luftschwall aus seinem Mundstück.
Trotzdem passierte es mir, dass ein großer Weißspitzenhai mich von hinten überholte und in nur 20 cm an mir vorbeischwamm. Wir hatten aber zu keiner Zeit Angst, da die Tiere satt sind (haben sie uns zumindest gesagt) und die Guides immer in der Nähe. Bedingt durch die Tiefe war der Tauchgang leider mit 35´ viel zu kurz. Wir müssen uns aber nicht schlecht angestellt haben, denn wir durften anschließend noch einen besonderen Tauchgang erleben. Im Aquarium gibt es ein Becken mit 2, ca. 3m großen, Belugawalen. Dort durften wir rein. Das Wasser ist mit 18°C sehr viel kälter als das 26°C warme Wasser in den anderen Becken. Also diesmal den Shorty noch drüber und Kopfhabe aufgesetzt. Kaum waren wir im Wasser kamen die neugierigen Tiere zu uns und ließen sich streicheln und berühren. Ich schwamm im Kreis und der Beluga mit, Drehung um die Körperachse, der Beluga mit. DAS war mein bisher großartigstes Taucherlebnis. Also 7 Flossen von 6 dafür und ganz nebenbei haben wir auch noch den SSI Sharkdiver abgelegt.


Peking Eingang Meeresaquarium, Katrin, Andreas, Lina, Ruediger


Peking Aquarium


Dalian Aquarium, Hai und Katrin

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